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Zwischen Vorlesung und Verlangen

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Zusammenfassung

Zuerst Erwartungen Vorlesungen, Prüfungen, Pflichttermine. Danach Entscheidungen, die niemand im Stundenplan findet. In Zwischen Vorlesung und Verlangen erzählt Jay von einem Leben, das sich nicht erklären will. Sie ist Studentin – und Dauergast in einer Welt, über die man lieber urteilt als zuhört. Sie schreibt über Lust ohne Scham, über Freiheit ohne Ausreden und über Selbstbestimmung jenseits von Moralpredigten. Dieses Buch ist kein Geständnis und keine Rechtfertigung. Es ist ein Blick hinter die Fassade des „Anständigseins“ – dorthin, wo Begehren ehrlich wird und Doppelleben keine Lüge, sondern eine Entscheidung sind. Für alle, die wissen wollen, was passiert, wenn man aufhört, brav zu sein.

Genre:
Erotica
Autor:
Jay
Status:
In Arbeit
Kapitel:
6
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Einleitung

Ich war schon immer neugierig.

Nicht diese harmlose, kindliche Neugier, die sich mit schnellen Antworten zufriedengibt, sondern eine, die unter der Oberfläche kratzt. Eine, die nicht loslässt, die Fragen stellt, wo andere längst weitergegangen sind. Mit einundzwanzig hatte mich diese Neugier schon in Situationen geführt, die sich nicht erklären ließen, zumindest nicht mit den Worten, die man tagsüber benutzt.

Wenn die Vorlesungen zäh wurden, wenn Zahlen, Texte oder Theorien sich endlos wiederholten, begann mein Geist zu wandern. Nicht aus Faulheit, sondern aus Hunger. Während andere sich Notizen machten, driftete ich ab – in Gedanken, Bilder, Möglichkeiten. Mein Körper saß im Hörsaal, aber mein Inneres war längst woanders. Dort, wo Regeln weich wurden und Erwartungen keine Rolle spielten.

Ich lernte früh, diese zwei Ebenen zu trennen. Die angepasste Studentin nach außen, konzentriert, unauffällig, leistungsbereit. Und die andere, die ich nur mir selbst eingestand. Die, die Fragen stellte, die man nicht laut stellte. Die, die spürte, dass da mehr war als das, was man mir als „normal“ verkaufen wollte.

Manche würden es später ein inneres Biest nennen. Ich selbst nannte es lange einfach: Unruhe. Ich habe mich selbst zur Nymphomanin gemacht.

Diese Unruhe war nicht plötzlich da. Sie war gewachsen, langsam, über Jahre hinweg. Sie begann nicht mit einem Ereignis, sondern mit einem Gefühl – dem ständigen Eindruck, dass mir etwas entging, wenn ich mich nur an das hielt, was von mir erwartet wurde.

Sie war gewachsen, weil in meiner Jugend vieles anders lief als es sollte. Sie war da, weil Erwartungen langweilig wurden und Verlangen geweckt wurde, Verlangen nach Körperlichem, Verlangen das schier nicht enden wollte.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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