Die Porzellanfrau

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Zusammenfassung

Elena erhält eine Postkarte mit kryptischen Buchstaben aus einem Traum voller intensiver nächtlicher Ekstase und eine E-Mail an einen geheimen Account, der eigentlich gar nicht existieren dürfte: „Folge dem Rot. Von Trauer zu Ekstase.“ Geleitet von dunkler Neugier und Misstrauen gegenüber der Nachricht, findet sie sich plötzlich im mysteriösen Terminkalender der Ehefrau des Chefs ihres Mannes wieder – eine Welt, in die sie nie einzutauchen wagte. Eine rivalisierende Mafia, die die Schlinge um ihren Ehemann enger zieht, ein Undercover-Agent, der im Verborgenen lauert, eine verbotene Verbindung zu einer hochrangigen Ehefrau und das Alphatier, das einst ihre Seele zerbrach. Das waren keine Zufälle. Es waren lediglich Teile eines gewaltigen, tödlichen Puzzles. Ein Monat absolutes Vergnügen. Sieben Männer. Eine Frau. Und ein Geheimnis, das das Raubtier niemals preisgeben darf.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
33
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

🌶️🖤 🌶️ TEIL 1: SCHATTEN AN DEINER SEITE

Völlige Dunkelheit. Eine Leere.

Ich befand mich in einer abgelegenen Villa. Ich saß in einem Tatami-Zimmer im japanischen Stil, das eine seltsame, beunruhigende Aura ausstrahlte. Mit verbundenen Augen und völlig außer Atem hockte ich auf der Bettkante und wartete. Die grobe Struktur der Tatami-Matten rieb an meinen nackten Zehen. Es war eine kalte Erinnerung daran, dass dies kein gewöhnlicher Urlaubsort war. Eigentlich sollte ich hier mit meinem Ehemann Michael sein.

Ich war fast nackt und trug nur einen hauchdünnen Seidenmantel, der meine Haut kaum berührte. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Das lag nicht an der Kälte. Es war die instinktive Erkenntnis, dass ich einem unsichtbaren Blick aus dem Schatten völlig ausgeliefert war.

Dann geschah es.

Das scharfe Quietschen eines Türscharniers schnitt durch die Stille. Mein Herz sackte ab. Jemand war hereingekommen.

Ein Schritt, zwei Schritte. Er kam näher.

Ich dachte, ich sollte weglaufen oder schreien. Doch mein Körper war wie gelähmt. Vielleicht wollte ich mich tief im Inneren auch gar nicht bewegen. Es war, als hätte mein Unterbewusstsein nur darauf gewartet, sich diesem fremden Mann zu ergeben.

Plötzlich änderte sich der Luftdruck.

Er stand direkt vor mir. Da ich nichts sehen konnte, wurde mein Geruchssinn scharf wie eine Klinge. Der Duft, der mir in die Nase stieg, war nicht die saubere Seife meines Mannes. Es war schwerer Moschus und herbes, teures Cologne. Darunter lag die gefährliche, kupferne Note roher männlicher Pheromone. Allein sein Geruch ließ meinen Unterleib wie unter Strom zusammenziehen.

„Wer...?“

Meine brüchige Stimme zitterte. Keine Antwort. Stattdessen wurde die Luft schwerer. Ich spürte, wie er nach mir griff.

Ein Hauch von Bewegung.

„Ah...!“

Kalte Fingerspitzen streiften mein Schlüsselbein. Die Berührung war federleicht, doch der Schock traf mich wie ein Blitz. Seine Finger fuhren langsam an meinem Schlüsselbein entlang. Sie schwebten gefährlich nah an der Wölbung meiner Brüste, wo der Mantel kaum Halt fand. Ich hielt den Atem an. Ich wich nicht zurück. Mein Körper bog sich ihm sogar entgegen und suchte seine Berührung.

Es war nicht nur die Hitze, die von seiner Haut ausging. Es war der Schock einer furchterregenden, urtümlichen Wiedererkennung.

„Damian...?“

Wortlos legte er seine Handfläche auf meine linke Brust. Der Druck war warm und schwer. Aber er überstürzte nichts. Seine langen Finger erkundeten langsam meine Haut, als würde er kostbares Porzellan prüfen.

Dann begann die Qual.

Seine Fingerspitzen umkreisten den äußeren Rand meines Brustwarzenvorhofs. Er neckte die empfindliche Haut mit einer Berührung, die mich kaum streifte. Grausam mieden seine Finger die geschwollenen, pochenden Spitzen. Er spielte mit der Umgebung, gönnte mir aber nicht die Berührung, nach der ich mich so sehnte.

Gleichzeitig drückte seine andere Hand meine rechte Brust mit fast schmerzhafter Gewalt, während sein heißer Atem über meine Rippen strich.

„Hnggh...!“

Er war ein Raubtier, das genau wusste, wie man den Verstand einer Frau ausschaltet. Seine nasse Zunge grub sich in die Kuhle zwischen Achselhöhle und Rippen und leckte nach oben. Der grobe, besitzergreifende Griff rechts und die unerbittliche, feuchte Hitze links machten mich wahnsinnig.

„Deine Titten... sie fühlen sich herrlich an in meinen Händen.“

Das tiefe Flüstern grub sich in mein Ohr. Es war eine Besitzanzeige.

„Genau wie ich es mir vorgestellt habe, als ich dich beobachtet habe.“

Der Verdacht traf mich wie ein kalter Schlag. Doch er hatte keine Chance gegen das Feuer, das er entfachte. Seine Handflächen und seine Zunge mieden meine Brustwarzen weiterhin mit chirurgischer Präzision. Es war eine qualvolle Verweigerung. Er sabotierte meine Lust mit Absicht, sodass ich meine Hüften wand und wimmerte.

Schließlich hob er den Kopf. Diese schweren Hände kneteten sich meinen Rippenbogen hinunter, vorbei an der Kurve meiner Taille. Sie strichen über die glatte Linie meiner Hüften. Ich hielt den Atem an und wartete. Bitte, fass mich dort an. Beende das hier.

Doch seine Hand umging meinen Schritt ganz offensichtlich. Ohne Zögern glitt er an meinen Oberschenkeln hinunter und packte meine Knie. Mit eisernem Griff zwang er meine Beine weit auseinander und hob sie hoch.

„Ah!“

Mein Rücken knallte auf das Laken. Meine Beine waren in einer demütigenden M-Form gespreizt. Mein verletzlichstes Heiligtum lag nun völlig offen vor ihm.

Dann hielt er inne.

Er berührte mich nicht. Er drang nicht ein. Er ragte einfach über mir auf und starrte mich an. Eine Sekunde. Zwei Sekunden. Das psychische Gewicht seines Blicks dehnte sich bis in die Ewigkeit aus. Ich konnte nichts sehen, aber ich spürte es. Seine heißen Raubtieraugen verschlangen meinen entblößten, rot glühenden Kern. Er genoss jedes Zucken meines Fleisches und verfolgte jeden Tropfen Lust, der aus mir sickerte.

Scham überrollte mich wie eine Flutwelle. Warum bewegt er sich nicht? Warum sieht er nur zu?

Die Scham, beobachtet zu werden, war viel unerträglicher als die Angst vor der Dunkelheit. Ich zitterte und versuchte, meine Beine zu schließen. Doch seine großen Hände hielten meine Knie wie im Schraubstock fest und drückten mich nieder.

„Bitte...“

Ein Flehen entwich meinen Lippen, bevor ich es verhindern konnte. Es war ein verzweifeltes Flüstern. Eine totale Kapitulation vor dem Instinkt. Ich bettelte ihn an, das Beobachten zu beenden und mich einfach zu nehmen. Tränen brannten in meinen Augenwinkeln. Sein Blick fühlte sich an, als würde er meine Haut bei lebendigem Leib verbrennen.

Wie viel Zeit war vergangen? Schließlich brach seine Stimme die ewige Stille.

„Deine Pussy... sie ist so schön rosa. Sieht köstlich aus.“

Die tiefe, belegte Stimme vibrierte in meiner Wirbelsäule. In dem Moment, als dieser vage vertraute Bariton mein Trommelfell erreichte, wurde mein Bein plötzlich von seiner Hand in die Luft gehievt. Dann strich heißer Atem über meinen Fußrücken.

Seine Zunge zog eine langsame, nasse Spur über mein Fußgewölbe, und ich schrie auf.

„Ah...!“

Seine nasse Zunge grub sich unerbittlich in die Zwischenräume meiner Zehen und in die Wölbung meines Fußes. Es war eine bizarre, sündige Liebkosung, die am tiefsten Punkt meines Körpers begann. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Jedes Mal, wenn er einen Zeh in den Mund nahm, um wie an einer Süßigkeit daran zu saugen, schoss ein elektrischer Schlag durch meinen Rücken. Ein schockierendes, erotisches Gefühl der Unterwerfung überkam mich.

Ja, genau so... Scheiß auf die Scham. Bitte, tu einfach was...!

Ich keuchte und schrie innerlich. Nachdem er meine Zehen gierig gekostet hatte, wanderte seine Zunge über meinen Knöchel hinaus. Er fuhr die glatte Kurve meiner Wade nach oben und leckte über die zarte Haut in meiner Kniekehle. Er begann, quälend langsam weiter hochzuwandern. Ich hielt den Atem an. Meine Nerven brannten. Ich war völlig auf die nasse Zunge und den heißen Atem fixiert, die sich dem geheimsten Teil meiner Innensekel näherten.

Ehe ich mich versah, war sein Kopf tief zwischen meinen gespreizten Beinen vergraben. Doch wieder umging er grausam meinen Kern, den einen Ort, an dem ich ihn am meisten wollte.

Feuchte, schmatzende Geräusche erfüllten die Stille. Seine Zunge saugte sich an der empfindlichen Falte fest, wo mein Oberschenkel auf den Rumpf trifft. Er saugte unerbittlich an dem zarten Fleisch der Leiste. Gleichzeitig knetete seine andere Hand grob das Fleisch meines anderen Oberschenkels.

„Nngh... Haa... da... das fühlt sich so seltsam an...!“

Die kritischsten Stellen – meine Muschi und meine Klitoris – blieben streng außen vor. Er belagerte nur die Oberschenkel drumherum. Doch allein diese Reize brachten mein Gehirn zum Schmelzen. Überall, wo seine Zunge hinkam, schrien meine Nervenenden auf. Ich erschauerte bei der Erkenntnis, dass dieses fremde Raubtier erogene Zonen entdeckt hatte, von denen ich nichts wusste. Er schien meinen Körper besser zu kennen als ich selbst.

Nachdem er eine Seite gefühlt ewig bearbeitet hatte, wechselte seine Zunge schließlich zur anderen Seite.

„Haa!“

Beim Wechsel streifte seine Zunge ganz leicht mein geschwollenes, feuchtes Geschlecht – wie zufällig. Eine flüchtige Berührung, die mich kaum berührte. Dieses wahnsinnige Spiel trieb mich an den Abgrund. Ich krallte mich in die Laken und stieß meine Hüften nach oben.

Bitte, hör auf und saug daran... geh nicht einfach vorbei... bitte!

Doch als wollte er mein stummes Flehen verspotten, wandte er sich gleichgültig dem anderen Oberschenkel zu. Er quälte weiter nur das Fleisch drumherum.

Wieder verging eine Ewigkeit. Meine Geduld war am Ende. Mein ganzer Körper war in kalten Schweiß und Lust gehüllt. Endlich hob er den Mund und richtete sich auf.

Die Matratze gab unter seinem Gewicht schwer nach. Dann spürte ich eine gewaltige, strahlende Hitze zwischen meinen Beinen. Er schwebte direkt vor meinem Eingang, der rot und weit offen nach ihm verlangte.

Er kommt...

Ich wusste es, ohne zu sehen. Ein dickes, schweres Stück, massiver als alles, was ich von meinem Mann kannte, nahm Maß, um mich zu pfählen.

„Ah... Aah...“

Mein Kiefer zitterte, mein Mund stand offen. Die Spannung vor dem Eindringen war erstickend. Ich verlor den Verstand. Jetzt. Bitte. Selbst wenn es mich zerreißt, füll mich aus. Instinktiv hob ich die Hüften, um ihm entgegenzukommen.

Er war grausam. Grausamer als alles bisher. Er ignorierte meinen Wunsch, mich mit einem harten Stoß zu nehmen. Stattdessen begann er einzudringen, und zwar so langsam, dass es jede Ausdauer prüfte.

Das ist... nein. Das ist zu viel...

Ein Millimeter pro Sekunde. Nein, es war noch langsamer. Wie ein massiver Gletscher, der die Erde spaltet, drängte sich die stumpfe, gigantische Eichel seines Schwanzes in meinen engen, nassen Eingang.

„Nngh...! Huk...!“

Ich kniff die Augen unter der Binde fest zusammen. Hätte er mich einfach auf einmal durchbohrt, hätte der Schock den Schmerz vielleicht betäubt. Aber er gab jedem einzelnen Nervenende genug Zeit zum Schreien.

Sein heißer Atem streifte mein Ohr. Er flüsterte eine einzige, furchtbare Frage, die meine Seele einfrieren ließ.

„Fickt Michael dich auch so, Elena?“

„Ah... diese Stimme. Mir stockte der Atem.“