Spicy Night Eine Nacht Ein Santa Keine Chance auf Frieden

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Zusammenfassung

Sie glaubte nicht an Märchen... bis eine Spicy Night sie zur Heldin des heißesten von allen machte. Violette – ein erfolgreiches Model und Karrierefrau – ist es gewohnt, ihre Gefühle unter Verschluss zu halten. Ihre Welt wird von Zeitplänen, Scheinwerferlicht und eisiger Selbstbeherrschung regiert. Doch am Heiligabend ändert sich alles... als er auftaucht – geheimnisvoll, verwegen und viel zu attraktiv, um wahr zu sein... besonders in einem Santa-Mantel. Er behauptet, er sei nicht zufällig gekommen. Dass er eine Mission habe. Und dass sie der Grund dafür sei. Zwischen Manhattans glänzender Skyline und den sanften Schatten einer Küche um Mitternacht entfacht eine Geschichte – eine mit zu viel Hitze, um sie zu ignorieren, und zu viel Magie, um ihr zu widerstehen. Minute für Minute sinkt er tiefer – in ihre Welt, ihre Geheimnisse, ihr Verlangen. Bis Violette nicht mehr weiß, wer sie eigentlich ist – die eisige, unnahbare Königin... oder die Frau, die bereit ist, wieder an Weihnachten zu glauben. Dies ist die Nacht, in der ihr Märchen beginnt – eine Erzählung, die sich ein wenig zu real anfühlt... oder vielleicht eine Realität, die sich genau wie ein Märchen anfühlt.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
6
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Gewidmet einem kleinen Mädchen...

Trotz allem hat sie nie aufgehört, an Wunder zu glauben. Sie wurde zu der Frau, die sie schon immer sein wollte. Jetzt lebt ein unergründlicher Kosmos in ihrer Seele. Er führt sie hartnäckig durch Tage und Nächte und erfüllt jeden ihrer Schritte mit Sinn und Licht.

Heiligabend in New York ist niemals leise. Die Stadt leuchtet nicht einfach nur sanft – sie blendet einen regelrecht, mutig und fast schon provokant. Das Glas der Wolkenkratzer spiegelt die Girlanden wider. Es wirkt, als wäre die ganze Stadt ein riesiges Schaufenster: Gold, eisweiße Lichter und rote Schleifen, so groß wie menschliche Träume.

Manhattan riecht nach Kaffee, Frost und Geld. Am Abend fällt der Schnee eher zögerlich. Er wird sofort von gnadenlosen Absätzen, gelben Taxis und der ewigen Eile zertrampelt. Trotzdem gibt er nicht auf. Er fällt unaufhaltsam und wunderschön weiter – eine Erinnerung daran, dass der Winter auch hier seinen Platz behauptet.

Auf der Fifth Avenue ist die Hölle los. Menschenmengen brummen vor Lachen. Überall sieht man Einkaufstüten mit Logos und hört Stimmen in allen Sprachen der Welt. Musik dringt aus den Ladeneingängen und vermischt sich mit den Melodien der Straßenkünstler. Es fühlt sich an, als würde die ganze Stadt für ein riesiges Fest proben.

Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center leuchtet blendend hell – fast schon unwirklich. New Yorker und Touristen schießen Fotos. Sie versuchen, ein Stück von diesem Zauber festzuhalten, bevor das Leben wieder schnell und streng wird.

Und weiter oben... dort, wo der Lärm gedämpft wird und die Fenster auf die Stadt hinabblicken, verändert sich New York. Es wird ruhig, kühl und sehr privat.

Moderne Wohnungen – Glas, Beton, Minimalismus. Kamine, die keine Wärme mehr kennen und nur noch zur Deko da sind. Perfekte Sofas. Perfektes Licht. Eine perfekte Welt, die jederzeit bereit für ein Foto ist. Hier fällt es leicht, allein zu sein, selbst inmitten von Millionen Menschen.

Dort, hinter einem dieser Fenster, schlüpft sie langsam aus ihren High Heels. Sie ist ein wenig müde. Die Stadt summt ohne sie weiter. Und die Nacht vor Weihnachten hat gerade erst begonnen...