Kapitel 1: Eine verrückte Idee
GABBY
Ich liebe meinen besten Freund Aaron Van-Ray über alles, aber manchmal möchte ich ihn am liebsten zur Vernunft schütteln. Nehmen wir zum Beispiel heute Abend. Seit wir uns im Croaky Seagull in die Nische gehockt haben, redet er ununterbrochen über eine Frau, die seine Zeit nicht wert ist. Und über ihre neue Beziehung mit seinem Erzfeind von der Arbeit.
„Ich kann nicht fassen, dass sie mich für diesen totalen Vollidioten verlassen hat. Ich meine, was sieht sie bloß in ihm? Er ist so schleimig. So falsch. Wie kann sie das nicht durchschauen?“
Aaron lässt oft solche Sprüche über August ab, seinen ewigen Rivalen im Job. Es ist ein krankes Spiel, darum zu wetten, wer die Gunst einer Frau gewinnt – einfach abscheulich. Aber ihre Chefs stacheln Aaron und August regelrecht dazu an. Nach dem, was ich heute gehört habe, hat Aaron die aktuelle Runde gegen August verloren. Normalerweise würde ich meinem besten Freund sagen, dass er nichts Besseres verdient hat, wenn er bei so einem Blödsinn mitmacht. Aber diesmal ist etwas anders.
Die meisten Frauen verschwinden so schnell aus Aarons Leben, wie sie gekommen sind. Aber Jenna-Lee Jeffries tauchte vor ein paar Monaten auf, und sie ist die erste Frau, die er nicht einfach ziehen lassen will. Aaron sieht verdammt gut aus und hat bei Frauen immer Erfolg. Über seiner linken Augenbraue hat er eine Narbe – ein Andenken an eine Schlägerei in der Highschool, als er mich verteidigt hat. Mit seinen gepflegten hellbraunen Haaren, dem muskulösen Körper und den stechend braunen Augen mit grünen Sprenkeln könnte er jede haben. Aber er war schon immer ein Player, der nie lange bei einer Frau blieb.
Eigentlich will ich ihm sagen: „Ohne sie bist du besser dran. Du brauchst jemanden, der dich liebt und schätzt, so wie ich.“ Stattdessen nippe ich an meinem Wein. Ich habe ihm nie gesagt, was ich fühle. Aaron hat über die Jahre so viele Herzen gebrochen, dass es in der Stadt wahrscheinlich eine Selbsthilfegruppe seiner Ex-Freundinnen gibt. Sie treffen sich wöchentlich, um gemeinsam zu leiden und Dartpfeile auf sein Gesicht zu werfen. Okay, ich weiß das nicht sicher, aber ich bin mir zu neunzig Prozent sicher.
Was ich sagen will: Ich bin zwar wahnsinnig in meinen besten Freund verliebt, aber ich will diesem Club nicht beitreten. Wäre er ein Mann, der nicht sofort abhaut, wenn eine Frau Gefühle zeigt, wäre es etwas anderes. Aber Aaron ist nun mal, wie er ist. Solange er eine panische Angst vor festen Bindungen hat, ist mir das Risiko zu groß. Wir sind schon ewig befreundet. Der Gedanke, die einzige Konstante in meinem Leben zu verlieren – den Menschen, der bei jedem Erfolg, jedem Scheitern und jeder Trennung an meiner Seite war –, hat mich immer davon abgehalten, ihm die Wahrheit zu sagen.
„Ich muss sie zurückgewinnen, Gabby. Ich würde alles dafür tun.“
„Frauen bedeuten dir doch nichts. Das sagst du mir jedenfalls ständig.“
Aaron schließt mich bei dieser Aussage nicht mit ein. Denn glücklicherweise – oder unglücklicherweise, je nachdem, wie man es sieht – sieht der Kerl mich nicht auf diese Weise.
Er schüttelt den Kopf. „Jenna-Lee ist anders.“
„Warum?“
„Ich glaube, ich liebe sie.“
Seine Worte treffen mich wie ein Schlag in die Magengrube. Mir bleibt die Luft weg. Ich ringe nach Atem und spüre einen stechenden Schmerz im Bauch.
„Du musst mir helfen, Gabby“, fleht er.
Er verlangt das Unmögliche von mir. Ich soll mit diesem Wahnsinn klarkommen. Und so sitze ich hier und starre meinen besten Freund an wie ein Fisch auf dem Trockenen.
„Sag mir, was ich tun soll“, bettelt er.
Die Verzweiflung in seiner Stimme zerreißt mir das Herz. Es legt die offene Wunde meiner unerwiderten Liebe frei. Seit Jahren träume ich heimlich davon, dass er aufhört, vor der Liebe wegzulaufen. Ich habe gehofft, er würde merken, dass es jemanden gibt, bei dem er keine Angst haben muss. Jemand, mit dem er alt werden will. Aber jetzt, wo er seine Gefühle für eine andere gesteht, bin ich am Boden zerstört. Ich dachte immer, irgendwann würden wir beide ein Paar werden. Dieser Traum ist jetzt geplatzt. Er hat meine Welt auf den Kopf gestellt.
Ich möchte ihm sagen, dass er einen Fehler macht. Dass sie nicht zu ihm passt. Aber der gequälte Ausdruck in seinem Gesicht lässt mich schweigen. Mein Herz zieht sich schmerzhaft zusammen. Ich bin hin- und hergerissen zwischen Loyalität und dem Schmerz in meiner Brust. Die Vorstellung, dass er mit einer anderen zusammen ist, tut weh und fühlt sich an wie ein Messer im Bauch.
Aber so sehr er mir das Herz gebrochen hat, ich hasse es, ihn leiden zu sehen. Ich will ihm den Schmerz nehmen. Also fange ich trotz des Klos im Hals an, zu überlegen.
Ich nehme noch einen Schluck Wein und stelle das Glas zurück auf den Tisch. Ich versuche, die richtigen Worte zu finden. Wenn es darum geht, Frauen zurückzugewinnen, habe ich null Erfahrung. Aber ich bin bereit, ihm einen Rat zu geben. Ich würde alles tun, damit er glücklich ist, selbst wenn ich meine eigenen Gefühle dafür begraben muss.
„Ich weiß nicht, Aaron. In Filmen benutzen sie oft Eifersucht, um jemanden zurückzubekommen.“
„Eifersucht?“
„Ja, du weißt schon. Dieses miese Gefühl, wenn man unbedingt das will, was ein anderer hat“, sage ich und versuche zu scherzen.
Genau das Gefühl, das mich gerade innerlich auffrisst und mir das Atmen schwer macht.
Er lächelt nicht. „Ich weiß, was Eifersucht ist, Gabby. Wie mache ich sie eifersüchtig?“
„Tu so, als wärst du mit einer anderen zusammen. Zeig ihr, dass du über sie hinweg bist und sie nicht mehr willst.“
„Funktioniert so was wirklich?“
„Keine Ahnung. Ich habe es noch nie ausprobiert. Aber im Film klappt es immer.“
Er sieht mich nachdenklich an. „Jenna-Lee mochte dich noch nie.“
„Ich weiß.“
Er verzieht das Gesicht. „Sie dachte immer, du wärst in mich verliebt.“
Ich schlucke schwer und sehe weg. Dabei stoße ich ein Geräusch aus, das wie ein ersticktes Lachen klingt.
„Es war egal, wie oft ich ihr gesagt habe, dass es nicht stimmt. Sie hat mir nie geglaubt. Sie hat es gehasst, wenn ich Zeit mit dir verbracht habe.“
„Sie war eben unsicher.“
Er schüttelt den Kopf. „Nein, sie war eifersüchtig.“
Als seine Augen aufleuchten und er leicht lächelt, rutscht mir das Herz in die Hose. „Nein, Aaron.“
„Doch! Das ist perfekt. Sie wird ausrasten, wenn sie denkt, dass wir ein Paar sind.“
„Das ist verrückt!“, sage ich verzweifelt.
„Es ist genial.“
„Eine andere wäre eine viel bessere Wahl.“
Ich kann das nicht. Ich kann nicht so tun, als wäre ich in meinen besten Freund verliebt. Was, wenn ich meine Rolle zu gut spiele? Was, wenn er die Wahrheit merkt und dadurch alles kaputtgeht?
Er trommelt mit den Fingern gegen sein Glas. „Mit einer anderen würde es nie funktionieren. Das würde sie niemals glauben.“
„Vergiss es. Es ist eine blöde Idee.“
„Komm schon, Gabby.“
„Nein. Ich mache bei diesem dämlichen Spiel zwischen dir und August nicht mit.“
„Ich liebe sie doch.“
Sein flehender Blick trifft mich. Gott, er meint es wirklich ernst. Wie oft kann ein einziges Gespräch einem das Herz brechen? Jedes Mal, wenn er diese Worte sagt, versetzt er mir einen neuen Schlag.
Er sieht mir tief in die Augen. „Ich würde es für dich tun, Gab.“
Ich weiß, dass er das würde. Er hat schon verrückte Sachen für mich gemacht und nie eine Gegenleistung verlangt. Bis jetzt. Wie kann ich ihm das abschlagen? Es war schließlich meine Idee. Meine verdammt blöde Idee. Wenn ich Nein sage, will er wissen, warum. Welchen Grund könnte ich ihm nennen? „Ich dachte nie, dass du dich verliebst, aber wenn, dann hoffentlich in mich“? Sicher nicht.
Mein Blick wandert zu seinem leeren Bourbon-Glas. Wir haben beide heute Abend ordentlich getrunken. Vielleicht erinnert er sich morgen an nichts mehr, wenn ich ihm noch mehr Alkohol bestelle.
„Bitte, Gab“, bettelt er.
„Okay.“
Die Erleichterung in seinem Gesicht fühlt sich an wie ein Messer, das noch einmal umgedreht wird. „Danke. Ich liebe dich.“
Nur eben nicht so, wie er Jenna-Lee liebt. Ich stehe auf und lächle gezwungen. Hoffentlich merkt er nicht, wie sehr ich innerlich leide. Aaron war schon immer blind für meine Gefühle. Jenna-Lee dagegen anscheinend nicht.
„Ich bestelle noch eine Runde Kurze“, sage ich.
Er zeigt auf mich. „Gute Idee. Wir müssen auf unseren Plan anstoßen.“
„Genau.“
Ich hoffe inständig, dass der Alkohol ein Wunder bewirkt und diesen Abend aus seinem Gedächtnis löscht. Leider weiß ich, dass ich nicht so viel Glück haben werde. Ich werde alles behalten. Mit diesem einen Gespräch hat er jede heimliche Fantasie und jede Hoffnung zerstört, an die ich mich geklammert habe.
Während ich dem Barkeeper beim Einschenken zusehe, rast mein Kopf. Ich überlege, wie ich Aarons Plan zum Erfolg führe, ohne mein eigenes Herz komplett zu ruinieren. Ich muss ihm helfen, aber ich weiß nicht, ob ich es schaffe, die Verliebte zu spielen, ohne daran zu zerbrechen.
***
Stunden später helfe ich Aaron die Treppe zu seiner Wohnung hoch. Wir kämpfen uns Stufe für Stufe voran. Ich verfluche die Aufzüge, weil sie außer Betrieb sind. Vielleicht ist das meine Strafe. Das schlechte Gewissen plagt mich, seit ich die erste Runde Kurze bestellt habe.
„Schlüssel?“, frage ich ihn, als wir endlich oben sind.
„Tasche“, murmelt er.
Ich greife in seine Jeanstasche und suche danach. Wenn ich nicht ohnehin wüsste, dass er knallvoll ist, würde es spätestens jetzt auffallen – er macht nämlich keine Sprüche darüber, dass ich ihn begrapsche.
Endlich habe ich die Schlüssel. Ich schließe auf und wir stolpern hinein, er hat den Arm fest um mich gelegt. Als wir sein riesiges Bett erreichen, lässt er sich darauf fallen und reißt mich mit sich.
Ich lande mit einem dumpfen Schlag auf ihm. Seine Augenlider, die schon fast zu waren, flattern auf. Ich versuche, mich hochzustemmen, aber seine Arme halten mich fest. Mein Körper schmiegt sich wie von selbst an seinen festen, männlichen Körper. Sein Blick fixiert meinen, und mein Atem stockt. Der vertraute Duft seines Parfüms umhüllt mich. Mir wird heiß, und mein Herz rast. Unsere Lippen sind nur Zentimeter voneinander entfernt. Wir atmen praktisch dieselbe Luft.
„Aaron.“
Er lässt mich los, und mein Moment des Wahnsinns geht vorbei. Ich rolle von ihm weg auf die andere Seite des Betts.
„Bleib hier“, murmelt er. „Du musst doch müde sein.“
Der Schlafmangel und die vielen Kurzen fordern ihren Tribut. Ich habe keine Lust, jetzt noch nach unten zu gehen und mir ein Taxi zu suchen. Vor allem nicht, wenn dieses Bett so gemütlich ist. Trotzdem sollte ich gehen. Gerade als ich es ihm sagen will, merke ich, dass er schon eingeschlafen ist. Ich stehe auf und decke ihn zu.
Er bewegt sich leicht. „Jenna-Lee“, murmelt er mit geschlossenen Augen.
Das ist mein Stichwort.
Mit schwerem Herzen und flauem Magen verlasse ich sein Schlafzimmer. Mit viel Glück vergisst Aaron, dass er Jenna-Lee liebt. Und wenn nicht, dann hoffentlich wenigstens meinen blöden Vorschlag von vorhin. Ich ziehe die Tür hinter mir zu und gehe zu dem Taxi, das draußen wartet.
Ich muss bis morgen warten, um zu sehen, ob ich Glück habe.
***
Ich mache endlich Pause im Magpie Grove Nachbarschaftshaus, das ich leite. Ich hole mein Käse-Tomaten-Sandwich aus dem Kühlschrank und beiße hinein. Das Relish und der Basilikum, den ich im letzten Moment draufgetan habe, schmecken fantastisch.
„Schmeckt’s?“ Ich zucke zusammen, als ich die vertraute Stimme höre.
Ich drehe mich um und sehe Aaron, der leise reingekommen ist. Er strahlt mich mit seinem umwerfenden Grinsen an und kommt einen Schritt näher. Er trägt dunkle Jeans, Boots und ein khakifarbenes Hemd, das seine Augen betont. Seine leicht zerzausten Haare machen ihn nur noch unwiderstehlicher. Sein sanfter Blick sorgt dafür, dass mein Magen Achterbahn fährt.
„Was machst du denn hier?“, frage ich etwas außer Atem und gebe ihm einen Kuss auf die Wange.
„Ich war in der Gegend. Dachte, ich schau mal kurz vorbei.“
„Aaron, du bist nie ‚einfach so‘ in der Gegend.“
„Bernadette meinte, bei euch sei es in letzter Zeit ziemlich ruhig gewesen.“
„Ach, es geht schon. Aber Hannah hatte kaum Schichten, seit wir sie eingestellt haben.“
Ich mache mir ein bisschen Sorgen um Hannah. Wir haben sie erst kürzlich als Aushilfe dazugeholt. Wir hatten für den Sommer mit mehr Veranstaltungen gerechnet, aber bisher ist nicht viel los. Deshalb hatte sie kaum Arbeit.
„Tja, ihr Glück wird sich bald wenden.“
„Warum?“, frage ich misstrauisch.
„Ich möchte, dass du in zwei Wochen mit mir nach Heaven’s Isle kommst.“
„Zu diesem jährlichen Ding von deiner Firma?“
„Fünf Tage, sechs Nächte auf Saxby’s Island. Sonne, weißer Strand, Sonnenuntergänge...“
„Und Arbeitsessen, Teambuilding-Übungen und Cain und Edward Saxby.“
Er zuckt mit den Schultern und grinst wieder. „Man muss das Gute mit dem Schlechten nehmen.“
Die Saxby-Brüder sind total überdreht und nehmen das Thema Werbung viel zu ernst. Außerdem stört es mich, wie sie Aaron und August gegeneinander aufhetzen, während sie gleichzeitig von Teamgeist faseln. Ich war schon oft bei Aarons Firmenevents dabei, aber er hat mich noch nie gefragt, ob ich mit ihm in den Urlaub fahre. Normalerweise sind da nur feste Partner erlaubt.
„Es ist der perfekte Ort, um Jenna-Lee eifersüchtig zu machen“, fügt er hinzu.
Mein Herz sackt ab. Er erinnert sich an meinen Rat von letzter Nacht. Einen kurzen Moment lang dachte ich, er wollte mich dabeihaben, weil er meine Gesellschaft schätzt. Aber jetzt ist klar: Ich bin nur ein Mittel zum Zweck. Eine Figur in seinem Spiel gegen August, um Jenna-Lee zu provozieren. Enttäuschung macht sich breit. Aber ich kann nicht mal sauer auf ihn sein, schließlich war es meine eigene dämliche Idee.
„Ich kann nicht einfach für eine Woche verschwinden. Ich habe hier Verantwortung im Haus“, sage ich.
In diesem Moment kommt Bernadette in die kleine Teeküche.
„Hannah kann das hier in der Woche locker allein schmeißen“, mischt sie sich ein. „Wenn du Urlaub machen willst, dann jetzt. Sobald die Schule wieder anfängt, wird es hier wieder stressig.“
„Du hast das mit Bernadette besprochen?“, frage ich Aaron. Ich fühle mich immer mehr in die Enge getrieben.
„Ja, ich dachte, es wäre einfacher, wenn wir alle Bescheid wissen“, sagt Aaron und wirft Bernadette einen dankbaren Blick zu.
Er sieht mich erleichtert an, legt den Arm um meine Schultern und zieht mich an sich. Dabei spüre ich genau das, was ich niemals wirklich haben werde.
„Du und ich im Paradies, Gab. Was gibt’s Besseres?“
Bernadette verdreht die Augen. „Sehr kitschig.“
Als Bernadette rausgeht, fängt Aaron an zu erzählen, wie toll unser Urlaub wird.
Ich muss damit aufhören – ich darf mich nicht länger selbst quälen. Er empfindet einfach nicht dasselbe für mich. Ich habe jahrelang darauf gewartet, dass er merkt, dass er Frauen nicht immer auf Distanz halten muss. Dass er nicht sofort weglaufen muss, wenn es ernst wird. Jetzt, wo er das endlich begriffen hat, will er trotzdem nicht mich. Jenna-Lee ist diejenige, die seine Welt auf den Kopf gestellt hat. In sie hat er sich verliebt.
Ich will Aaron in meinem Leben haben. Ich brauche ihn. Aber so langsam begreife ich die Wahrheit: Egal, wie sehr ich es mir wünsche, wir werden nie mehr als Freunde sein. Ich muss aufhören, ihm wie ein treuer Hund hinterherzulaufen. Er wird mich nie so ansehen, wie ich ihn ansehe. Wenn ich unsere Freundschaft retten will, muss ich ihn endlich loslassen. Es ist Zeit, über meinen besten Freund hinwegzukommen – ein für alle Mal.