Kapitel 1
Der Tag an dem alles begann
Der sonnige Montagmorgen tauchte die Stadt Norfa in ein warmes Licht, als Nora gerade auf dem Weg zur Schule war.
Nora betrat die Klasse, und Kira stürmte auf sie zu, ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht. "Guten Morgen, Nora!" rief Kira fröhlich, ihre Augen strahlten vor Aufregung. "Ich freue mich so, dich zu sehen! Und bevor du fragst,Xenia kommt heute, nicht sie ist mal wieder krank."
Nora lachte, ihre Stimme war voller Wärme. "Ich freue mich auch, dich zu sehen. Sie ist schon wieder krank? Du und Xenia seid echt oft krank." Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen, als sie Kira besorgt ansah.
Kira winkte ab, ihre Handbewegung war lässig. "Ach was, so oft sind wir doch gar nicht krank. Ah, sieh nur, die Stunde fängt an." Ihre Stimme war voller Enthusiasmus, als sie sich auf ihren Platz setzte.
Ein paar Stunden später war die Schule vorbei. Kira sagte: "Tut mir leid, ich kann nicht mit dir nach Hause gehen. Ich habe noch etwas Wichtiges vor." Ihre Stimme war plötzlich ernst, und Nora spürte eine seltsame Unruhe.
Nora runzelte die Stirn, ihre Augen wurden schmal. "Schon wieder?" Sie fühlte sich ein bisschen ausgeschlossen, als Kira ohne Erklärung verschwand.
Plötzlich kam Xenia um die Ecke und rief: "Kira, komm schnell! Wir brauchen deine Hilfe! Das Monster ist stärker als gedacht!" Ihre Stimme war voller Panik, und Nora spürte, wie ihre Angst wuchs.
Kira nickte und sagte: "Es muss echt dringend sein, wenn du das Magische Gesetz brichst." Ihre Stimme war voller Ernst, und Nora fühlte sich immer mehr ausgeschlossen.
Nora sah verwirrt aus, ihre Augen wanderten zwischen Kira und Xenia hin und her. "Monster und Magisches Gesetz? Was geht hier vor sich? Und Kira, sagtest du nicht, dass Xenia krank ist?" Ihre Stimme war voller Fragen, und sie fühlte sich wie in einem Albtraum.
Xenia sagte mit einer drängenden Stimme: "Wir erklären dir alles auf dem Weg. Bei uns bist du sowieso sicherer." Ihre Worte waren voller Überzeugung, und Nora fühlte sich ein bisschen besser.
Als sie losliefen, sagte Kira mit einer nervösen Stimme: "Also, es ist so. Ja, es gibt Monster und Menschen mit Magie. Diese Menschen werden Begabte genannt. Den Rest erkläre ich dir später." Ihre Stimme war voller Unsicherheit, und Nora spürte, dass etwas nicht stimmte.
Als sie den Wald erreichten, sah Nora viele Teenager in Schuluniformen, die mit Magie gegen ein Monster kämpften. Die Luft war erfüllt mit Magie, und Nora fühlte sich wie in einem Traum.
Nora erstarrte beim Anblick des großen, angsteinflößenden Monsters. Das Monster war blau, hatte zwei Hörner auf dem Kopf und hielt eine riesige Keule in seiner rechten Hand. Ihre Augen waren weit aufgerissen, und sie fühlte sich wie gelähmt.
Maya rief den anderen zu: "Das ist ein Oni! Wir müssen sein Totem zerstören!" Ihre Stimme war voller Entschlossenheit, und Nora fühlte sich ein bisschen sicherer.
Ein Schüler schleuderte das Totem mit seiner Telepathie weg, und ein anderer Schüler zerstörte es mit einem Schrei. Nora zuckte zusammen, als das Totem explodierte.
Nora fragte mit zitternder Stimme: "War das Magie und ein Oni? Träume ich?" Ihre Stimme war voller Angst, und sie fühlte sich wie in einem Albtraum.
Xenia antwortete ruhig und gelassen: "Nein, tust du nicht. Kira sagte doch, dass es Magie und Monster gibt, aber ich verstehe, dass du so überrascht bist." Ihre Stimme war voller Mitgefühl, und Nora fühlte sich ein bisschen besser.
Nora sagte: "Xenia und Kira, ich glaube, ihr habt mir einiges zu erklären." Ihre Stimme war voller Fragen, und sie fühlte sich wie in einem Rätsel.
Kira sagte: "Nun ja, normalerweise dürfen wir Unbegabten nichts von Magie verraten, denn wir haben Regeln, was Magie angeht und Unbegabte. Es wäre am besten, wenn wir mit der Direktorin darüber reden würden." Ihre Stimme war voller Ernst, und Nora fühlte sich ein bisschen besorgt.
Sie liefen zu der Schule für Begabte und trafen die Direktorin in ihrem Büro. Xenia und Kira sagten zeitgleich: "Guten Morgen, Frau Coral." Ihre Stimmen waren voller Respekt, und Nora fühlte sich ein bisschen eingeschüchtert.
Frau Coral lächelte und sagte: "Du musst Nora sein Xenia und Kira haben mir viel über dich erzählt. Ich werde dir mal die Regel erklären und etwas über Magie sowie die Monster.”
“Nora wartet gespannt auf die Erklärung aber man sah ihr immer noch an das sie nervös ist. ”
Frau. Coral fährt fort:„Ich vermute Kira und Xenia haben dir bereits grob erklärt, was vor sich geht. Wir Begabten leben im verborgen und beschützen die Menschen vor Monstern oder anderen Gefahren. Die monster existieren erst seit 6 Jahren und sie kommen jedesmal aus dem Teufels Wald.“
Nora fragt:„ Was wird jetzt aus mir da ich dass alles weiß? “
Frau. Coral antwortet:„Du wirst ab heute auf diese Schule gehen. “
Nora erstarte und ihr rasten tausende von Fragen durch den Kopf. Sie versuchte sich zu beruhigen und atmete tief ein und aus.
Nora erwidert mit verwittert und zitternder Stimme: „Ja, aber ich bin eine unbegabte? Das wäre doch viel zu gefährlich?“
Frau. Coral lacht und sagt:Oh kleines.Du bist nicht unbegabt eine besondere Kraft ruht in dir.
Xenia antwortet darauf verwirrt:„ Sie wollen also sagen das Nora eine begabte ist? Aber sie hat das Symbol nicht das jeder Begabte hat? Dass ist nicht möglich und ihre Eltern sind unbegabte? ”
Nora erstarte als sie dass hörte. Ihr rasten tausende von Fragen durch den Kopf .Wie konnte die Direktorin das nur so gelassen sagen und wieso hatte sie ihr das nicht früher erzählt . Je mehr sie darüber nachdachte desto angespannter und nervöser wurde sie.
Nach einer weile beruhigte Nora sich und brach die Stille in dem sie verwirrt sagt:,, Da mit das Klar ist der Teufels Wald ist nicht ohne Grund verboten weil es dort Monster gibt die durch ein Portal kommen das plötzlich da war und dass es begabte gibt die im verborgenen Leben. Sie wollen ebenfalls sagen dass ich eine begabte bin. Dass alles ist doch totall verrückt.“Sie schüttelte den Kopf, als ob sie die Gedanken vertreiben wollte, und atmete tief durch, um ihre Fassung wiederzuerlangen.
Kira sagt: Nora du könntest doch mit uns hier in der Schule wohnen.Da du anscheinend eine von uns bist und dann könnten wir auch ganz viel zusammen machen.
Ja, aber das geht nicht", antwortete Nora langsam, während sie ihre vielen Gedanken ordnete. "Was sollte ich denn meinen Eltern sagen? Sie würden mich anschauen, als wäre ich verrückt, wenn ich ihnen das alles erzähle." Sie schüttelte den Kopf, ihre Augenbrauen zusammengezogen. "Magie? Eine geheime Schule für Begabte? Sie würden denken, ich hätte zu viele Fantasy-Romane gelesen."
Kira lachte leise, aber Nora sah, dass sie besorgt war. "Ich weiß, es klingt verrückt", sagte Kira. "Aber es ist die Wahrheit, Nora. Und ich denke, du weißt das. Du hast es selbst gesehen."
Nora nickte langsam, ihre Gedanken rasten. Sie hatte es gesehen, ja. Aber das bedeutete nicht, dass sie es glauben konnte. Oder dass sie es wollte.
"Ich brauche Zeit, um darüber nachzudenken", sagte Nora schließlich, ihre Stimme fest, aber leise. "Ich kann nicht einfach so entscheiden, mein ganzes Leben aufzugeben und in eine magische Schule zu ziehen."
Kira nickte, ein kleines Lächeln auf ihrem Gesicht. "Ich verstehe", sagte sie. "Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Aber Nora, bitte denk daran: das ist eine Chance, die du vielleicht nie wieder bekommst. Eine Chance, deine wahre Natur zu entdecken und zu lernen, deine Kräfte zu kontrollieren."
Nora nickte, ihre Gedanken noch immer in Aufruhr. Sie wusste, dass sie eine Entscheidung treffen musste, aber sie hatte keine Ahnung, was die richtige Wahl war.
Nora sagt: “Ich war mein ganzes Leben Normal und auf einmal soll in mir eine macht sein die mich zu einer begabten macht.Ich denke sollte erst einmal nach Hause gehen und das alles verarbeiten. Ich brauch etwas Zeit für mich.“
Auf den Weg nach Hause versuchte Nora alles zu verarbeiten was passiert ist. Sie hatte so viele Fragen.
Am Samstagmorgen wachte Nora auf und ging direkt zu der Schule für begabte. Als sie dort ankam traf sie am Eingang Xenia, Kira and Frau. Coral. Sie schaute die drei verwundert an und sagt: “Habt ihr etwa auf mich gewartet? Woher wusstet ihr denn dass ich kommen würde? “
Kira antwortet aufgeregt:“Einer der Schüler hat uns gesagt dass du kommen würdest mit seiner Begabung kann er nämlich in die Zukunft sehen aber nur die Zukunft von dem nächsten Tag und dann auch nicht lange ber Ist das nicht total cool. Wir freuen uns so sehr dass du wieder kommst.“
Nora antwortet:“Also es ist so ich habe viele Fragen die ich beantwortet haben möchte. Deshalb bin ich wieder hier. Ich habe euch ebenfalls etwas zu sagen. Ich habe meine Eltern gefragt ob ich wirklich ihre Tochter bin da ihr sagtet dass eine Begabung verärbt wird. Deshalb habe ich sie einfach mal gefragt.“
Nachdem sie das sagte wurde sie einen Moment lang still und begann dann erneut zu sprechen :“Meine Eltern sagten sie hätten mich adoptiert nachdem sie mich auf ihrer Türschwelle gefunden hatten. “
Danach war es einen Moment lang still. Einen Augenblick später brach Xenia die Stille in dem sie sagte:Ich habe echt alles erwartet aber das?
Nora starrte auf ihre Hände, die ihr plötzlich fremd vorkamen. Wenn ihre Eltern nicht ihre Eltern waren... wer war sie dann? Frau Coral legte ihr sanft eine Hand auf den Arm. ‚Geh nach Hause, Nora. Pack deine Sachen. Verabschiede dich. Morgen um acht Uhr beginnt dein neues Leben hier.Die Luft im Wohnzimmer fühlte sich schwer an, fast so, als wäre sie aus Blei. Nora stand im Türrahmen und beobachtete ihre Eltern – die Menschen, die sie bisher immer Mama und Papa genannt hatte. Sie saßen auf dem Sofa, ihre Gesichter bleich und gezeichnet von einer Nacht ohne Schlaf.
„Warum habt ihr es mir nie gesagt?“, brach Nora schließlich das Schweigen. Ihre Stimme klang in ihren eigenen Ohren seltsam hohl.
Ihr Vater sah auf, seine Augen waren gerötet. „Wir wollten dich nur beschützen, Nora. Als wir dich in diesem Korb fanden... du warst so klein, so zerbrechlich. Da war kein Brief, keine Erklärung. Nur du und eine Decke, in die seltsame Symbole eingestickt waren.“
Er machte eine Pause und holte tief Luft. „Wir haben gehofft, dass du einfach ein normales Mädchen sein könntest. Dass die Welt, aus der du kamst, dich nie finden würde.“
Nora ballte die Fäuste. „Aber diese Welt hat mich gefunden. Und jetzt muss ich gehen.“
Ihre Mutter trat auf sie zu, die Arme unsicher ausgestreckt. „Frau Coral hat uns alles erklärt. Sie sagt, es sei der sicherste Ort für dich. Dass du dort lernst, wer du wirklich bist.“ Sie strich Nora sanft über die Wange, eine Geste, die Nora tausendmal erlebt hatte, die sich jetzt aber schmerzhaft anders anfühlte. „Aber für uns wirst du immer unsere Tochter sein. Egal, was in deinem Blut fließt.“
Nora schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter. Sie wollte wütend sein, wollte schreien, weil sie belogen worden war. Doch als sie die ehrliche Sorge in den Augen ihrer Mutter sah, spürte sie nur noch einen tiefen, dumpfen Schmerz.
„Ich packe den Rest meiner Sachen“, flüsterte sie und wandte sich ab, bevor die Tränen kamen.