TIDAL OBSESSION: Divine Impotence band 7

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Zusammenfassung

Der Thron des Olymps bebt, doch nicht vor Macht, sondern vor unterdrückter Wut. Zeus, der Herrscher über Blitz und Donner, ist innerlich taub geworden. Seine Blitze zucken nicht mehr, sein Verlangen ist erloschen. Um sein Reich zu retten, ruft er die Frau, die für ihre gnadenlose Präzision bekannt ist: Dr. Lysandra Vance.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
15
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Diagnose: Machtlos Leseprobe

⚠️ WARNHINWEIS:

Diese Leseprobe enthält Szenen von extremer Machtdominanz, körperlicher Einschüchterung (Choking) und psychologischer Provokation. Sie ist Teil einer Dark-Romance-Erzählung, die sich mit komplexen Themen wie sexueller Dysfunktion und toxischen Machtverhältnissen zwischen einer Sterblichen und einem Gott auseinandersetzt.

„Setzen Sie sich gerade hin, Zeus.“

Die Worte fielen wie gefrorene Wassertropfen auf den heißen Marmorboden des Olymps.

Dr. Lysandra Vance blickte nicht einmal von ihrem digitalen Klemmbrett auf.

Das rhythmische Klacken ihrer Stilettos war das einzige Geräusch in der unheimlichen Stille des Thronsaals, der nach heraufziehendem Ozon und jahrhundertealter Wut roch.

„Du wagst es?“, grollte eine Stimme, die ganze Kontinente zum Beben bringen konnte.

Zeus saß auf seinem Goldthron, die massiven Schultern gespannt wie ein Bogen kurz vor dem Schuss.

Seine goldenen Augen glühten vor unterdrückter Gewalt.

„Ich könnte dich mit einem Gedanken aus der Existenz löschen, Sterbliche.“

Lysandra hielt inne. Sie hob langsam den Kopf, ihr bordeauxroter Bob schwang perfekt in Position.

Ihr Blick war so klinisch und präzise wie ein Skalpell, als sie seinen muskulösen Körper musterte – und schließlich dort verweilte, wo seine göttliche Kraft ihn im Stich gelassen hatte.

„Das könnten Sie“, erwiderte sie vollkommen ruhig.

„Aber dann blieben Sie allein mit Ihrem Schweigen.

Ein Gott, der keine Blitze mehr schleudern kann, ist nur ein Mann, der Angst vor seiner eigenen Bedeutungslosigkeit hat.

Wollen wir wirklich Ihre Zeit mit Drohungen verschwenden, oder fangen wir an, das Problem in Ihrem Schoß zu lösen?“

Mit einer Geschwindigkeit, die jedes physikalische Gesetz brach, war er bei ihr. Seine Hand krallte sich in ihren Hals, die Finger wie Ringe aus heißem Eisen.

Er riss sie empor, bis sie gezwungen war, in den lodernden Abgrund seiner Augen zu sehen.

„Ich werde dich brechen“, zischte er gegen ihre Lippen.

Lysandra spürte den Schmerz, das Brennen in ihren Lungen, doch sie lächelte – ein grausames, wissendes Lächeln.

Sie legte ihre Hand auf seine rasende Brust.

„Dann tun Sie es doch.

Benutzen Sie Ihren Zorn.

Denn das ist das Einzige, was Sie noch fühlen lässt.“