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Eden: Sein Spiel

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Zusammenfassung

Er ist riesig. Er ist rau. Er ist perfekt. Ich nehme so viel von ihm in den Mund, wie ich kann, aber er drängt alles hinein, was keinen Platz mehr findet. Ich ersticke fast an ihm, meine Augen tränen. Als er sich zurückzieht, klatscht er gegen meine Zunge. Er bohrt sich ein weiteres Mal in meinen Rachen, bevor er mich schließlich gegen die Tür drückt. Er hebt eines meiner Beine an und hält es fest, während er in mich eindringt. Er hat mich gewarnt, dass er rau ist. Ich hätte nicht erwartet, dass das bedeutet, dass meine Hüften so heftig gegen meine Haustür knallen würden, aber ich beschwere mich nicht. Nicht, wenn es sich so verdammt gut anfühlt. Ich bin bereits zu einem lärmenden Tier geworden. Meine Hände krallen sich gegen die Tür, ich kratze daran. Jordan Marshall ist ein Mann mit wenigen moralischen Grundsätzen und noch weniger Gefühlen. Als er eines Tages eine hübsche Erstsemester-Studentin sieht, beschließt er, sie mit allen Mitteln für sich zu gewinnen. Selbst wenn das bedeutet, dass er zwei verschiedene Männer sein muss: den einen, zu dem sie laufen kann – dem sie vertrauen kann; den anderen, der sie jagt – und sie sich nimmt, wie es ihm gefällt. Was, wenn ihr dieses Spiel mit beiden Männern gefällt?

Genre:
Erotica
Autor:
Tati_Jo
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
25
Rating
4.8 (5 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Chapter 1

Jordan

Meine Arme sind an meine Seiten gepresst und alle paar Minuten werde ich mit einer Sicherheitsnadel gepiekst. Ich schnaufe und drehe mich zur Seite, wenn sie darum bitten. Es war die Idee meines Bruders, hier einen maßgeschneiderten Anzug anfertigen zu lassen. „Ein Geschenk“, nannte er es, da er die Kosten übernehmen würde. Ich weiß, er meint es nur gut, aber diese Schneider sind verdammt unfähig in ihrem Job. Ich bin versucht, mir die verdammten Sicherheitsnadeln zu schnappen und sie ihnen in die Augen zu rammen. Natürlich mache ich nur Witze … Offensichtlich.

Mein Handy klingelt und ich drehe den Kopf zu Jeanette, die bereits mit dem lästigen Ding auf mich zukommt. Sie beugt sich vor, tupft mit einem Tuch kurz an meine Wange und reicht mir dann das Telefon.

„Es war nur ein bisschen Blut, Sir“, flüstert sie mit einem knappen Lächeln. Ich erwidere es kurz und falsch, bevor ich den Anruf annehme.

„Was willst du?“, frage ich hinein.

„Ach, Doktor Marshall. Ich wollte Sie nur daran erinnern, dass heute der erste Vorlesungstag für die Erstsemester ist. Sie haben zugesagt, vorbeizukommen und vielleicht eine Rede zu halten“, sagt Zion, ein Dozent an einer Uni, die ich finanziere. Natürlich habe ich nur zugesagt, damit er aufhört, mich zu nerven, und er weiß ganz genau, dass ich keine Rede halten werde.

Diese Universität, Carmine West, habe ich genau im Blick, wegen der vielen Sportler und Genies, die dort studieren. Ich finanziere die Uni und besitze Anteile. Im Gegenzug bekomme ich, abgesehen vom Geld, das Vorkaufsrecht auf alle Sportler oder zukünftigen Wissenschaftler, bevor sie jemand anderes bekommt. Hätte ich gewusst, dass sie mich alle paar Monate wegen irgendeiner verdammten Rede anrufen, hätte ich mir eine andere Uni ausgesucht. Leider gefallen mir aber auch ihre Ressourcen und die Mittel, die ihren Studenten zur Verfügung stehen. In Zusammenarbeit mit dieser Schule bekomme ich brillante Ideen und wahre Goldesel frei Haus geliefert. Ich habe zwar auch Investitionen in anderen Bereichen wie Banken oder Tech-Firmen, aber die Schule gehört zu meinen Favoriten – genau wie das Polizeirevier, damit bei meinen „Hobbys“ beide Augen zugedrückt werden. Ich habe bereits zwei großartige NFL-Teams durch diese Schule bekommen. Ich wünschte nur, sie würden endlich aufhören, mich zu nerven.

Ich gebe das Handy an Jeanette zurück, nur um sofort einen stechenden Schmerz im unteren Rücken zu spüren. Ich knurre und Jeanette packt meine Hand.

„Das sind die Lieblingsschneider deines Bruders. Es wäre in deinem eigenen Interesse, sie nicht umzubringen“, murmelt sie.

„Es wäre in *ihrem* Interesse, wenn sie sich verdammt noch mal beeilen würden“, brumme ich zurück.

Leider laufe ich keine Stunde später schon durch die großen Flure des Gebäudes. Die Wände sind in einem Off-White gestrichen – ich glaube, man nennt es Eierschalenweiß oder so etwas. Es gibt Brunnen, schwarze Bretter mit Motivationssprüchen, Lagepläne des Campus und Zimmerpflanzen an den Wänden, während unter meinen Füßen Fliesen in Marmoroptik liegen. Ich persönlich hätte es anders dekoriert, aber es ist nicht schlecht … schätze ich.

Ich werfe einen Blick auf mein Handy und prüfe noch einmal die Zimmernummer, bevor ich in den Vorlesungssaal husche. Es ist voll. Junge, gelangweilte und enthusiastische Gesichter säumen fast jeden freien Platz. Zion steht vorne und redet, anscheinend völlig ahnungslos, wie sehr sie sich wünschen, dass er endlich den Mund hält. Er wirkt überrascht, dass ich hier bin. Sorgen wir dafür, dass die Erwartungen so niedrig bleiben, wie sie sind.

„– und wenn Sie aufgepasst haben, sehen Sie, dass wir hier *den* Doktor Jordan Marshall haben. Ich bin so froh, dass Doktor Marshall heute bei uns sein kann. Falls es Sie interessiert, können Sie ihn vielleicht abfangen und ein paar Fragen zu diesem Fachbereich stellen. Doktor Marshall hat einen Doktortitel genau in diesem Bereich: Biomedizin und Forensik.“ Danach höre ich schon gar nicht mehr zu.

Ich bin bereits genauso gelangweilt wie die Studenten in dieser langweiligen Vorlesung. Es wäre unhöflich, jetzt mein Handy rauszuholen, also scanne ich die Menge, um zu sehen, ob jemand Wichtiges oder zumindest Interessantes dabei ist. Es sind viele Püppchen da, die beweisen wollen, dass sie keine Dummchen sind – das sind sie aber, und sie werden wahrscheinlich noch vor Semesterende abbrechen. Dazu kommen noch ein paar athletisch aussehende Typen, die glauben, sie könnten dieses Hauptfach neben dem Training schaffen – können sie nicht, und sie werden auf Bewährung gesetzt, wenn sie diesen Kurs nicht schmeißen. Ein paar stechen heraus, und dann ist da …

„Verdammt noch mal“, flüstere ich vor mich hin.

Sie ist wunderschön. Honigfarbene Haut, die unter dem Deckenlicht regelrecht zu leuchten scheint und mit vielen kleinen Sommersprossen übersät ist. Ihre Augen sind grüngrau: das beste Haselnussbraun überhaupt. Ihre Lippen? Verdammt noch mal, sie sind so voll und saftig, dass ich am liebsten hineinbeißen würde. Ihr Haar ist gerade zurückgebunden: goldene Locs, unordentlich auf die wohl attraktivste Art und Weise. Sie müsste mal wieder zum Ansatzfärben – er wird schon wieder dunkel.

„Haben Sie etwas gesagt, Doktor?“, fragt Zion. Ich erstarre und sehe zu ihm rüber. „Haben Sie den Studenten noch etwas zu sagen?“ Ich räuspere mich.

„Nun“, sage ich und hebe meine Stimme. Mein Blick landet auf ihrem, und sie beobachtet mich, nimmt mich für einen Moment lang genau unter die Lupe. Ihre dichten Wimpern klimpern, bevor sie den Blick abwendet, anscheinend unangenehm berührt von dem Augenkontakt. Als sie ihr Gesicht bewegt, schimmert der goldene Schmuck in ihrer Nase unter dem Licht. Sie ist atemberaubend. Wie konnte ich nicht wissen, dass jemand wie sie auf diesem Planeten mit mir herumläuft?

„Es ist kein leichter Bereich, in den man einsteigt, aber es ist sehr lohnenswert, wenn man die Ernte tatsächlich einfahren kann. Seien Sie wie ich. Ich nehme mir, was ich will.“ Ich schaue ihr direkt ins Gesicht, als ich den letzten Teil sage. Ich will sie.



„Eden Ambrose“, sage ich und lasse meinen USB-Stick um meinen Zeigefinger kreisen. „Alter: zwanzig. Größe: ein Meter zweiundsechzig. Gewicht: 70 Kilo. Geboren und aufgewachsen auf einer kleinen Inselgruppe in der Karibik. Wohnt derzeit in der West Palm Street, 40. Avenue, Gebäude 16. Erstsemester an der Carmine West University. Blutgruppe: B positiv. Allergisch gegen Meeresfrüchte, Diagnose: Schizoaffektive Störung und schwere Angstzustände. Was für eine interessante junge Dame.“

Ich bekomme ein leises Schnauben als Antwort von der einzigen anderen Frau in meinem Leben, meiner kostbaren Trinity. Ich sehe an mir herab und sie watschelt zu mir, springt auf meinen Schoß und schnaubt erneut.

„Ja, ich mag sie auch“, sage ich zu meiner Mieze. Trinity stupst meine Hand an und fordert einen Kuss ein. Ich kraule sie hinter den Ohren und senke dann meine Lippen auf ihren Kopf. Mein Mädchen bekommt, was sie will – immer.

„Wie spiele ich wohl am besten mit ihr? Ich will sie nicht erschrecken“, sage ich zu Trinity. Trinity schenkt mir nur ein leises Schnauben, bevor sie sich auf meinem Schoß zusammenrollt. „Du hast recht. Wir sollten uns Zeit lassen.“

An die medizinischen Unterlagen von jemandem zu kommen, ist leicht, wenn man so viel Geld hat wie ich. Es ist herzlos, aber ich habe nie behauptet, ein Herz zu haben. Außerdem: Wie soll eine Frau mich sonst bemerken, wenn ich nicht alles über sie herausfinde?

„Eden … ein wunderschöner Name … ein wunderschöner kleiner Garten“, murmle ich.

Ich muss wissen, wie Eden tickt. Ich will sie. Ihre Schönheit allein ist transzendent, aber herauszufinden, dass sie zerbrochen ist? Das lässt mich sie nur noch mehr wollen. Ich brauche mehr. Ich muss sie sprechen hören und sie lachen sehen. Sie studiert bereits eines meiner Lieblingsfächer. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so perfekt sein kann.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

3

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Toller Charakter

2

Toller Charakter

Starker Dialog

4

Starker Dialog

author

Is Dr. Marshal's age is mentioned in this chapter?

2 Monate
author

umm how old is dr. Jordan Marshall???

8 Tage

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