Prinz von Kairo Teil 1 – Ahrimans Herrschaft

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Ein Prinz wird geboren, der ganz Persien vor Ahriman rettet.

Genre:
Fantasy
Autor:
Danny1588
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
16+

Ahrimans Herrschaft

„Ahriman“

der Herrscher der schwarzen Schatten.

Er beherrschte ganz Persien.

„Die Dunkelheit“,

seine Assistentin,

hatte die Bevölkerung zu seinen Sklaven gemacht.

Niemand konnte sie vor Ahrimans Macht befreien.


Eines Nachts wurde in Ägypten ein kleiner Junge geboren.

Sein Name war Kairon – ein Name, den er von seinem Vater erhielt.

Als Ahriman schließlich auch König von Ägypten wurde, erließ er sein erstes Gesetz:

Alle Mütter mussten ihre neugeborenen Kinder in seine Obhut bringen.

Wer sich weigerte, wurde grausam bestraft.


Kurz darauf unterwarf Ahriman das ganze Land.

Er kam, um die Stadt zu zerstören – und um Kairons Vater zu holen.

Er sperrte ihn für die Ewigkeit in seinen Kerker.

Die Mutter glaubte jedoch, die Dunkelheit habe ihn getötet –

doch das war nur ein grausamer Mythos.

Kairon und seine Mutter lebten fortan allein weiter.

Mit den Jahren erkannte seine Mutter, dass ihr Sohn der rechtmäßige Prinz war.

Um ihn zu schützen, musste sie ihn verstecken.

Doch bevor sie handeln konnte, wurde sie gefangen genommen.

In derselben Nacht kroch der kleine Prinz allein fort –

weg aus Ägypten, hinaus in die weite Welt.

Er wurde von fremden Familien gefunden und großgezogen.


Als er heranwuchs, suchte er die Mönche auf.

Dort lernte er, das Volk zu beschützen und gegen Feinde zu verteidigen.


Eines Tages suchte seine Mutter verzweifelt die Königin auf.

Sie war krank vor Sorge.

„Mein Sohn ist verschwunden …“

Doch in derselben Nacht griffen Piraten das Land an.

Sie wollten die Schätze rauben.

Der Prinz entdeckte sie und warnte das Volk –

mit einem geheimen Vogelruf.

Die Piraten eröffneten das Feuer.

Eine Kanonenkugel raste direkt auf ihn zu –

doch kurz bevor sie ihn traf, verschwand sie plötzlich

und erschien auf der anderen Seite des Flusses.

Das Wasser spritzte so heftig,

dass der Prinz dennoch getroffen wurde.


Ein Dorfbewohner hatte alles beobachtet.

Er rannte zur Königin, um zu berichten, was er gesehen hatte –

doch er stolperte unterwegs.

Als er endlich ankam, war der Prinz bereits verschwunden.

Die Mutter war überglücklich, von ihm zu hören –

doch als sie gemeinsam zur Stelle zurückkehrten, war es zu spät.

Sie brach in Tränen aus.


Wenig später fand sich der Prinz plötzlich in Ahrimans Reich wieder –

dem Reich der schwarzen Schatten.

„Wo bin ich?“ fragte er sich.

Als er versuchte, sich zurückzuteleportieren, versagten seine Kräfte.


„Du bist in Kairo.“

Eine Stimme sprach zu ihm.

Es war der Geist von Kairo –

einst eine junge Frau namens Elika,

eine frühere Freundin von Kairon.


Sie erklärte ihm:

Ahriman hatte das Land verflucht.

Alle waren gefangen.

Niemand konnte entkommen.

Der Prinz war entschlossen:

„Ich werde ihn vernichten.“

Doch der Geist widersprach:

„Niemand kann Ahriman besiegen.“


Nach und nach erkannte der Prinz:

Er war verändert worden.

Durch den Jungfluss war er wieder zu einem Jungen geworden.

Trotzdem bestand er darauf:

Er war der Auserwählte.

Der Geist glaubte ihm nicht.


Schließlich offenbarte sie ihm ein Geheimnis:

Bei jedem ersten Glockenschlag verwandelte sich Ahriman in eine Kreatur –

und genau dann war er verwundbar.

Nur in diesem Moment konnte der Fluch gebrochen werden.


Kurz bevor sie verschwand,

küsste sie den Prinzen.

In diesem Moment verwandelte er sich zurück in seine erwachsene Gestalt –

doch ohne Kräfte.


Er machte sich sofort auf den Weg zu Ahrimans Turm.

Dort sah er die Sklaven,

die gezwungen wurden, einen Palast zu errichten.

Im Inneren des Turms stellte er sich Ahriman.


Es kam zum Kampf.

Stundenlang kämpften sie gegeneinander –

bis schließlich die Glocke erklang.

Ahriman verwandelte sich.

Doch gleichzeitig wurde der Prinz erneut zum Jungen.


In diesem Moment griffen andere ein:

sein Bruder Kamaron,

und die geheimnisvolle Konkubine –

die sich als Ormazd, Prinzessin des Lichts, entpuppte.

Gemeinsam gelang es ihnen, Ahriman zu besiegen.

Sein Körper zerfiel zu Staub.


Der Fluch war gebrochen.

Das Land wurde wieder hell.

Die Pflanzen wuchsen.

Die Menschen waren frei.


„Du bist mein kleiner Bruder … oder?“ fragte Kamaron.

Der Prinz antwortete nur:

„Nein. Ich bin dein Vater.“

Kamaron lachte –

doch dann erinnerte er sich an alles.


Ormazd stellte den Prinzen wieder in seine wahre Gestalt her.

Doch danach verlor sie ihre Kräfte und brach zusammen.

Der Prinz fing sie auf.


Und so begann eine neue Zeit.

Eine Zeit ohne Dunkelheit.

Eine Zeit des Friedens.


Alle lebten glücklich und zufrieden.