Im Kuss des Todes

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Zusammenfassung

Isara wurde als Fünfjährige aus ihrem Dorf am Fluss verschleppt und in der Nekropole von Khet-Amara als Tempelsklavin aufgezogen – gezeichnet durch magische Male auf ihrer Haut, gedrillt auf Gehorsam und Eigentum des göttlichen Haushalts. Alles ändert sich, als Anubis, der Gott des Todes und des Gerichts, während eines Rituals auf sie aufmerksam wird, weil sie etwas tut, das kein anderer Diener wagt: Sie blickt auf und begegnet seinem Blick. Kalt, unsterblich und absolut nicht an Sterbliche gewöhnt, die sich weigern, sich unsichtbar zu machen, ist er fasziniert von ihrem Wesen – ihrer Art zu denken, ihrem stillen Trotz, der Schwere eines Herzens, das unter unmöglichen Bedingungen siebzehn Jahre lang behutsam aufrichtig geblieben ist. Er beordert sie in seine Gemächer. Er weist sie seinem persönlichen Bereich zu. Er nimmt sie mit hinab in die Einbalsamierungskammern und den Saal des Gerichts. Langsam, über Monate des Zusammenlebens und wachsender Offenheit, entsteht zwischen ihnen etwas, für das weder das göttliche Gesetz noch die Struktur des Tempels eine Kategorie kennen. Die Götter werden feindselig und misstrauisch. Ra übt politischen Druck aus. Seth schmiedet gefährliche Pläne. Anubis’ Schutz schlägt in Besitzgier um – die verschlossene Hoftür, der engere Radius, der Instinkt eines Wesens, das bereits verloren hat und panische Angst davor hat, es erneut zu tun. Isara benennt es jedes Mal, wenn es geschieht, und weigert sich, sich für ihre Sicherheit klein zu machen. Sie streiten. Sie verhandeln. Sie bauen mühsam etwas auf, das weder die einfache Anbetung einer Dienerin noch der schlichte Besitzanspruch eines Gottes ist – etwas, für das der göttliche Hof schließlich eine neue rechtliche Kategorie schaffen muss: den Schwellenpakt, freiwillig eingegangen, gegenseitig gewählt.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
41
Rating
5.0 2 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

EINFÜHRUNG

DEN TOD UMARMEN

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Die Geschichte des Gottes, der verschlang

Eine Dark Fantasy Romanze

„Ein Gott, der über die Toten herrscht und doch Licht in der Dunkelheit findet, ist reiner als das Blut selbst der reichsten Könige.“ – Kjerstin Eíriksdóttir