Gefangen im 21 Stock

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Zusammenfassung

GEFANGEN IM 21. STOCK Eine Nacht. Zwei Fremde. Kein Entkommen. Sarah Stark dachte, sie stünde vor einer routinemäßigen Übertragung digitaler Vermögenswerte. Stattdessen wird sie durch einen plötzlichen, brutalen Firmen-Lockdown in schwindelerregender Höhe gefangen – und landet direkt im Fadenkreuz von Max Murphy. Max ist ein wunderschöner, furchteinflößender Jäger. Ein milliardenschwerer Mafia-Godfather, der Manhattan durch skrupellose Liquidierung und pure, unverfälschte Angst kontrolliert. Er hat noch nie eine Grenze gefunden, die er nicht überschreiten, oder eine Sicherheitslücke, die er nicht umgehen konnte – und keine Frau, die er nicht vollständig dominieren konnte. Doch Sarah ist kein Opfer, das auf einen Retter wartet. Sie ist ein unabhängiges Kraftpaket mit einem brillanten Tech-Verstand, einem Rückgrat aus Stahl und den administrativen Override-Keys für genau jene Server, die den Untergang seiner Familie bedeuten könnten. Sie zuckt nicht mit der Wimper, als er sie im Dunkeln in die Enge treibt; sie begegnet seiner kalten, aristokratischen Arroganz mit ihrem eigenen, wilden Trotz. Während ein internationales Syndikat das Gebäude stürmt und ein Kopfgeld von fünfundvierzig Millionen Dollar unerbittlich abtickt, führt der einzige Ausweg über eine toxische, brennende Allianz. Um die Nacht zu überleben, muss der unerschütterliche Alpha seine kugelsichere Rüstung ablegen und sein Imperium vollständig in ihre Hände legen. Die Tür ist versiegelt. Die Stadt unter ihnen brennt. Und der Godfather wird schon bald ihre Geisel sein. Eine obsessive, hochspannende Forced-Proximity-Milliardärs-Mafia-Dark-Romance. Zwei Apex-Predators. Ein verschlossener Thron. [ SCHALTE DIE SENSATION FREI UND BEGINNE JETZT ZU SWIPEN ]

Genre:
Romance
Autor:
Pseudonym
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
40
Rating
3.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+

CHAPTER 1: THE PENTHOUSE CAGE

Der Regen fiel nicht einfach nur über Manhattan; er peitschte auf die Stadt ein.

Von den bodentiefen Glasfenstern im 21. Stock des Grand Horizon Hotels sah die Stadt unter ihr aus wie ein blutendes Aquarell aus Neonrot, kaltem Blau und endlosen Schatten. Draußen tobte ein heftiger Mitternachtssturm, der durch die Skyline fegte. Schwere Wassermassen prallten in einem rhythmischen, hypnotischen Zorn gegen das Sicherheitsglas. Im Penthouse A hingegen herrschte ein Heiligtum aus erdrückendem, schwerem Luxus.

Die Luft roch nach teurem Jasminöl, feuchtem weißem Marmor und dem scharfen, metallischen Beigeschmack eines aufziehenden Sturms. Im Hauptbad vibrierte ein tiefer Bass durch die Dielen. Die Musik war leise – ein verführerischer Dark-Pop-Rhythmus mit einem schweren, urwüchsigen Beat, der perfekt mit dem tosenden, heißen Wasser aus der Regendusche an der Decke pulsierte.

Sarah Stark stand unter dem brühend heißen Wasser. Ihre Augen waren fest geschlossen, während die Hitze die schwere, erschöpfende Last des Tages von ihr wusch.

Für den Rest der Welt war sie Sarah Stark – die unbestrittene Königin der Erotikbranche. Sie war eine unantastbare Ikone voller roher Selbstsicherheit. Eine Frau, deren Name allein Internetserver in die Knie zwingen konnte und die mit einem einzigen, vernichtenden Blick in eine Kamera Millionen verdiente. Sie war auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Karriere und lebte ihre Macht und ihre Sexualität auf eine Art aus, die gewöhnliche Männer einschüchterte. Doch unter der heißen Dusche, ohne das grelle Licht und die Kameras, war sie einfach nur eine Frau, die versuchte, die kalte Angst aus ihren Knochen zu waschen.

Das Wasser ließ ihr langes, dunkles Haar flach an ihrem Rücken kleben und umrahmte die scharfen, makellosen Konturen ihres Gesichts. Ihre Porzellanhaut war von der Hitze tiefrosa gerötet. Wassertropfen zeichneten die eleganten Linien ihres Halses, ihrer Schlüsselbeine und die gefährlichen Kurven ihres Körpers nach.

*Wumm. Wumm. Wumm.*

Der tieffrequente Bass des Bluetooth-Lautsprechers auf dem Marmortisch vibrierte gegen den Glasspiegel und sandte ein ständiges Zittern durch den dichten Dampf, der den Raum erfüllte.

Dann änderte sich der Rhythmus schlagartig.

Es lag nicht an der Musik. Der durchgehende, hypnotische Bass des Liedes wurde plötzlich von einer rauen, abgehackten und aggressiven Vibration unterbrochen, die die Oase des Badezimmers zerstörte.

*Bzzzzzz. Bzzzzzz. Bzzzzzz.*

Sarah riss die Augen auf. Das seifige Wasser brannte in ihren Augen, doch ihr Verstand wurde augenblicklich klar. Sie schaltete von entspanntem Luxus auf absolute, starre Alarmbereitschaft um.

Das Telefon.

Sie erwartete einen Anruf. Einen höchst vertraulichen, unglaublich gefährlichen Anruf, der den gesamten Verlauf ihrer Karriere und ihres Lebens verändern konnte. Es ging um ihre anstehenden Vertragsverhandlungen – ein Millionen-Dollar-Deal, den gewisse mächtige Leute um jeden Preis stoppen wollten. Sie durfte diesen Anruf auf keinen Fall verpassen.

Ohne sich ein Handtuch zu greifen, riss Sarah die Milchglastür der Dusche auf. Der plötzliche Stoß der kalten Klimaanlagenluft im Penthouse traf ihre feuchte, überhitzte Haut wie ein Schlag und ließ sie heftig erschaudern. Das war ihr egal. Strähnen nasser Haare klebten an ihrem Gesicht und ihren nackten Schultern, als sie aus dem dampfenden Bad rannte und eine Spur aus glitzernden, nassen Fußabdrücken auf dem dunklen, polierten Hartholzboden der Suite hinterließ.

Sie war vollkommen, gänzlich nackt.

Die zarte Goldkette an ihrem Hals fing das schwache, bernsteinfarbene Licht der Nachttischlampen ein, als sie durch den weitläufigen, schattenreichen Raum zum Glastisch eilte, auf dem ihr Smartphone wild über die Oberfläche rutschte. Der Bildschirm beleuchtete ihren nackten Oberkörper in einem harten, blassen Blau und warf lange, unheimliche Schatten an die Schlafzimmerwände.

**[UNKNOWN NUMBER]**

Ihr Herz hämmerte wie ein gefangener Vogel gegen ihre Rippen. Sarah wischte mit einem nassen, zitternden Daumen über den Bildschirm, hob das Gerät und presste es fest gegen ihr Ohr. Ihr Atem war flach, schwer und in der stillen Weite der Luxussuite unglaublich laut.

"Hallo?", hauchte sie. Ihre Stimme war tief, durchzogen von dem rauen, mühelos verführerischen Unterton, der sie weltberühmt gemacht hatte, doch jetzt klang sie gepresst, voller versteckter Angst. "Ich bin dran. Sag was."

Stille.

Nicht einmal das Geräusch eines leisen Atems war am anderen Ende zu hören. Nur eine tote, hohle Leere. Die Verbindung war nicht abgebrochen; es war diese Art von schwerer, erstickender Stille, die vollkommen absichtlich wirkte. Es fühlte sich an, als ob jemand am anderen Ende war, ihr beim Atmen zuhörte, ihre Verletzlichkeit aufsog und eine schwere, lauernde Bosheit über die Leitung ausstrahlte.

"Hör mir gut zu", zischte Sarah, wobei sie so fest in das Metall des Telefons griff, dass ihre Knöchel weiß hervortraten. Sie drehte sich vom Schminktisch weg; ihr nackter Körper zitterte, als die kalte Klimaanlage über ihre feuchte Haut strich. "Wenn das ein schlechter Scherz ist, habe ich keine Zeit dafür. Entweder du redest jetzt, oder der Deal ist geplatzt. Wer ist da?"

Nichts. Die Stille hielt für drei quälende Sekunden an, nur unterbrochen vom fernen, rhythmischen Ticken der Wanduhr und dem stetigen, heftigen Trommeln des Regens draußen.

Dann war die Leitung plötzlich ganz tot. Das Gespräch war beendet.

"Verdammt!", Sarah schlug das Telefon mit dem Display nach unten auf den Tisch.

Sie stand in der Mitte des dunklen, weitläufigen Raums – nackt, nass und zitternd, während eine plötzliche, überwältigende Welle von Paranoia über sie hereinbrach. Irgendetwas stimmte nicht. Die Luft im Penthouse fühlte sich plötzlich zu schwer an, zu dick zum Atmen. Der Luxus, der sie umgab, fühlte sich nicht mehr wie ein Heiligtum an; es war wie ein wunderschön dekorierter Käfig.

Plötzlich schnitt ein blendender Blitz aus scharfem, stechendem weißem Licht durch die bodentiefen Glasfenster und durchschnitt die tiefen Schatten des Schlafzimmers.

Es war kein Blitz. Das Licht flackerte nicht kurz auf und verschwand wieder. Es blieb stetig, blendend und kalt und durchschnitt den Regenguss draußen wie Laser, die auf den Raum zielten.

Sarah stockte der Atem. Getrieben von einem urwüchsigen Instinkt, den sie sich nicht erklären konnte, rannte sie an dem riesigen Kingsize-Bett vorbei. Ihre nackten Füße machten kein Geräusch auf dem dicken Perserteppich. Sie näherte sich der massiven Glasfront, die ihr Refugium im 21. Stock vom Abgrund der Stadt trennte.

Sie drückte ihren völlig nackten Körper flach gegen das kalte, beschlagene Glas und zuckte leicht bei der Eiseskälte der Scheibe zusammen. Mit zitternder Hand wischte sie einen Kreis in den Beschlag und spähte hinunter auf den dunklen, regennassen Beton des privaten VIP-Innenhofs des Hotels.

Ihre Sicht war verschwommen, verzerrt durch die Wassermassen, die an der Außenseite des Wolkenkratzers herabliefen, doch was sie sah, ließ ihr Blut zu Eis gefrieren.

In einer makellosen, militärisch anmutenden Formation standen fünf tiefschwarze Luxuskarossen. Elegante, schwer gepanzerte SUVs und flache, maßgefertigte Limousinen, deren helle LED-Scheinwerfer durch den Mitternachtssturm schnitten. Sie gehörten nicht zum Parkservice des Hotels. Sie gehörten nicht zu irgendeinem normalen VIP-Service.

Das waren Fahrzeuge, die für den Krieg gebaut waren, getarnt in Millionen von Luxus.

Die Türen des vorderen SUVs öffneten sich gleichzeitig. Gestalten stiegen in den strömenden Regen – Männer in maßgeschneiderten, nachtschwarzen italienischen Anzügen, die den Platzregen völlig ignorierten, als ob die Elemente selbst sie fürchteten. Sie sahen sich nicht um. Sie bewegten sich mit einer erschreckenden, synchronisierten Präzision, sicherten den Bereich und bildeten einen engen, undurchdringlichen Weg zum privaten VIP-Eingang des Hotels.

Und dann stieg ein einzelner Mann aus dem hinteren Teil des schwer gesicherten Fahrzeugs in der Mitte aus.

Selbst aus einundzwanzig Stockwerken Höhe war seine Präsenz absolut dominierend; er nahm den ganzen Platz im Innenhof ein. Er war groß, breit gebaut und bewegte sich mit der langsamen, räuberischen Anmut eines Raubtieres, dem jeder Quadratzentimeter der Erde gehörte, auf der er ging. Ein dunkler Kaschmirmantel umrahmte seine massive, imposante Gestalt. Er trug keine Kapuze; er hatte keinen Regenschirm dabei. Der Regen lief über sein dunkles, streng gestyltes Haar und seinen kantigen, aristokratischen Kiefer, als er ins Licht trat.

Max Murphy.

Der Schattenherrscher der städtischen Unterwelt. Auf dem Papier ein milliardenschwerer CEO, in Wirklichkeit ein skrupelloser, tödlicher Mafia-Boss. Er war ein Mann, der Politiker wie Marionetten behandelte und seine Feinde ohne einen Funken Gnade zermalmte.

Sarah spürte, wie eine kalte Angst tief in die Magengrube sank. Ihr Atem beschlug das Glas vor ihr. *Warum war er hier? Warum ausgerechnet heute Nacht?* Plötzlich, als würde er die Last ihres Blicks aus Hunderten von Metern Höhe spüren, blieb der Mafia-Boss wie angewurzelt stehen. Mit einer flüssigen, erschreckenden Bewegung neigte er den Kopf nach oben; seine dunklen Augen fixierten direkt den 21. Stock.

Sarah schnappte nach Luft, ein Schuss reines Adrenalin schoss durch ihre Adern. Sie stolperte rückwärts, weg vom Glas, tief in die sicheren Schatten ihres Zimmers, während ihr Herz panisch in ihrem Hals hämmerte. Es gab keine Möglichkeit, dass er sie durch den starken Regen und das beschlagene Glas sehen konnte – das wusste sie logisch gesehen. Doch die schiere Intensität seiner fernen Aura fühlte sich an wie eine physische Hand, die sich fest um ihre Kehle legte und ihr die Luft abschnitt.

Sie stand erstarrt im Dunkeln, ihre nackte Haut war übersät mit Gänsehaut – eine tödliche Mischung aus der eiskalten Klimaanlage und reiner, unverfälschter Panik.

*Zieh dich an*, schrie ihr Verstand und durchbrach die Lähmung. *Zieh dich sofort an, schnapp dir deine Sachen und raus aus diesem Hotel.*

Sie wandte sich dem begehbaren Kleiderschrank zu, ihre Glieder waren schwer und wie gelähmt von dem Schock, Max Murphy da unten zu sehen.

*WUMM. WUMM. WUMM.*

Das Geräusch kam nicht vom Fenster. Es kam nicht von der Straße unten.

Es kam von der schweren, massiven Eichentür ihrer Penthousesuite.

Sarah blieb wie angewurzelt stehen, ihr Atem stockte ihr völlig in der Lunge. Das Klopfen war nicht hektisch. Es war nicht das leichte, höfliche Klopfen eines Hotelpagen, der spätabends einen Zimmerservice brachte. Es waren drei schwere, bewusste und hallende Schläge, die durch den gesamten Rahmen des Raums vibrierten und eine ruhige, erschreckende Autorität ausstrahlten, die Gehorsam forderte.

Sie stand völlig schutzlos da, tropfnass und vollkommen nackt in der Mitte des Raums. Sie hatte keine Waffe. Sie hatte keine Kleidung. Sie hatte nirgendwo, wo sie sich verstecken konnte.

Zwischen ihr und dem dunklen Schicksal, das auf der anderen Seite des Holzes wartete, gab es nichts mehr als einen sich drehenden Türknauf.

Das schwere Messingschloss klickte. Die Tür begann langsam aufzuschwingen.