Chapter 1: Nur ein Traum…?

Jason schaut mit großen Augen.
„Hundert Prozent“, antwortet Waylon selbstsicher wie immer.
Jack schaut zu Ace und Patrick und wartet auf ihre Reaktion.
Als er den spöttischen Blick von Ace neben dem leeren Blick von Patrick sieht, muss er lachen.
Ace verdreht die Augen.
„Wie kann man nur so blöd sein…“, flüstert er spöttisch vor sich her.
Patrick scheint immer noch daran zu glauben.
„Wartet ab, gleich lacht ihr nicht mehr“, versichert Waylon allen.
„Vielleicht dauert es einfach ein bisschen“, fügt Jason zustimmend hinzu.
Alle warten.
Nichts passiert.
Sekunden ziehen sich zu Minuten.
Dann seufzt Jack.
„Komm, hör auf. Du machst dich nur lächerlich.“
„Als ob du jetzt eine Münze durch Willenskraft zum Fliegen bringst“, fügt Ace spöttisch hinzu.
Jack lächelt.
„Du bist nicht Darth Vader oder so.“
Waylon schaut alle enttäuscht an.
„Ihr glaubt einfach nicht fest genug daran.“
Dann zeigt er auf Patrick.
„Du glaubst einfach nicht genug dran!“
Patrick richtet sich plötzlich auf.
„Was?! Warum ich? Die Münze ist schuld.“
Waylon schaut noch einmal alle an.
Dann schüttelt er den Kopf.
„Denkt nicht, dass ich aufgegeben hab!“
Waylon wechselt das Thema trotzdem.
Jack beobachtet die Münze ein letztes Mal.
Er wird von Waylon aus dem Tagtraum gerissen.
Niemand achtet mehr auf die Münze.
Ein paar Sekunden vergehen.
Die Münze bewegt sich.
„Wie läuft’s eigentlich mit Annisa?“, sagt Waylon plötzlich.
Jack flüstert leise:
„Ist das dein Ernst?!“
„Oh, sie hat ihn gekorbt“, erzählt Ace mit einem bösen Lächeln.
„Bro, chill“, beruhigt Patrick die Situation.
Jack wird leise.
Erst fängt die Münze an, sich zu bewegen.
Dann beginnt plötzlich alles um Jack herum zu wackeln.
Plötzlich schießt die Münze Richtung Ace.
Alles um Jack herum wird schwarz.
Jack wacht verschwitzt auf.
Alles scheint ein Traum gewesen zu sein.
Doch in seiner Hand ist eine Münze…