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Twisted One (MM Sportsromance)

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Zusammenfassung

Jesse: „Eishockey ist mein Leben. Es ist das Einzige, das ich kontrollieren kann, während die Welt sich um mich herum verändert.“ Als meine Mutter mit einem neuen Mann ankommt, ist das schon schlimm genug. Dass ich plötzlich einen Stiefbruder habe – und der ausgerechnet mit mir im selben Team spielt –, ist der absolute Albtraum. Ich habe Regeln: Keine Gefühle, keine Ablenkung, kein Conan. Aber leider gehört er in mein Leben wie ein Puck auf das Eis. Ich will ihn nicht. Und doch fühlt sich die dunkle Besessenheit, die ich für ihn empfinde, gefährlicher an als jeder Check gegen die Bande. Er gehört mir. Nur mir. Conan: Ich bin der Typ, der immer lächelt. Der Sonnenschein im Team, der für gute Laune sorgt. Zumindest machte mich das aus, bis Jesse in mein Leben trat. Mein neuer Stiefbruder ist das absolute Gegenteil von mir: düster, verschlossen und verdammt unnahbar. Er will unser Geheimnis um jeden Preis wahren, will niemanden wissen lassen, dass wir uns denselben Nachnamen – und denselben Raum – teilen. Doch je mehr er versucht, mich auf Distanz zu halten, desto mehr will ich seine harte Fassade zum einstürzen bringen. Er hat keine Ahnung, dass er mich bereits verändert hat. Dank ihm kann ich nicht einmal mehr behaupten, ich sei hetero. Und das schlimmste daran: Ich weiß wie er sich angefühlt hat.

Genre:
Romance
Autor:
A.C. Winter
Status:
In Arbeit
Kapitel:
5
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Prolog - Conan

Für alle die wissen was sie wollen, aber den Mut brauchen um zu es sich zu nehmen.


eine Nacht zuvor

Gibt es so etwas wie ein Bi-Awakening wegen einer einzigen Person? Wenn ja, dann hat er es geschafft.

Es sollte ein normaler, entspannter Abend für mich werden. Ein paar Bier trinken in der alten, versifften Bar meines Vororts. Man kennt mich. Die rothaarige Barkeeperin mit ihrem straffen Hinterteil weiß direkt, was ich will. Zwei Bier, nicht mehr, nicht weniger, am besten eiskalt. Eines trinke ich am Platz, das andere landet dort, wo ich mich aufhalte. Entweder am abgewetzten Billardtisch oder an der neuen Dartmaschine. Je nachdem, welcher Gruppe ich mich heute anschließen will.

Es ist immer wieder dasselbe, jedes Wochenende läuft es so ab. Nur, dass dies hier das letzte Wochenende sein wird, wo ich hier bin.

Vermutlich war ich deswegen auch so mutig und bin auf den Flirt eingegangen. Oder vielleicht lag es an seinen langen Wimpern oder an der Art, wie er sich auf die Lippen biss. Vielleicht auch an seinen Händen die meinem Bizeps streichelten. Im Grunde ist es egal, woran es lag oder wer genau er war. Es hat mir gefallen und als Mann, der keine Traurigkeit kennt – oder es zumindest versucht –, bin ich darauf eingegangen.

Sein rostfarbenes, wuscheliges Haar breitet sich auf dem Kissen des Hotelzimmers aus. Die Wangen rot, die Augen vor Lust geweitet, während er sich nicht zwischen Stöhnen und Schreien entscheiden kann. Den Namen kenne ich nicht, aber das spielt keine Rolle. Es geht nur um Lust und Verlangen, nicht mehr und nicht weniger.

Ich packe seine Handgelenke, pinne sie über dem Kopf fest und verändere so unseren Winkel. Meine andere Hand greift nach seinen kräftigen Schenkeln, drückt diese Richtung des Brustkorbs und da ist es. Das Glänzen in seinen Augen, die Lust, die auf jedem Zentimeter Haut von ihm zu sehen ist. Er windet sich und sein Mund verzieht sich zu einem lustvollen Stöhnen.

„Genau da, oh fuck, ja!“

Er gibt sich keine Mühe, leise zu sein, also tue ich es auch nicht. Das hier ist keine Liebe, das hier ist einfacher, schneller, dreckiger Sex.

„Fühlt es sich gut an?“, frage ich zwischen einzelnen, diesmal kräftigeren Stößen.

Meine Eroberung nickt benommen und mit einem Hüftwackeln gibt er mir zu verstehen das ich nicht aufhören soll.

„Fick meine Pussy, bitte, härter!“

Ich runzle nicht mal die Stirn über seine Ausdrucksweise, beuge mich einfach nur nach vorne und küsse dieses dreckige Mundwerk. Meine Zunge erobert seine, wir spielen miteinander, schlucken unsere Laute. Meine Eier fühlen sich mittlerweile an, als würden sie explodieren. Doch ich muss mich zurückhalten. Er ist noch nicht bereit zu kommen und ich versuche mit größter mühe nicht auf die Enge zu achten die meinem Schwanz gefangen hält. Versuche nicht auf die Laute zu hören die unsere Körper von sich geben – die er von sich gibt. Denn jedes Mal, wenn ich das rhythmische Klatschen – von Haut auf Haut– höre, jagt mir ein neuer Schauer über den Rücken. Und wenn seine Stimme dabei ein paar Oktaven nach oben rutscht, halte ich es kaum mehr aus.

Meine Wirbelsäule kribbelt, mein Blut schießt nach unten und ich muss die Schnelligkeit erneut aufgeben. Stattdessen stoße ich langsamer zu, tiefer und bewege meine Hüfte leicht nach oben. Er beißt zu, direkt auf meine Lippe. Seine Augenlider flattern, der Mund von ihm verzieht sich zu einem stummen Schrei und ich sehe gespannt zu, wie die Augen von ihm nach hinten rollen. Mein Schwanz wird eingenommen, er zuckt um mich herum und kurz darauf sehe ich wie er kommt, ohne das ich ihn dort anfassen musste.

Ich halte nicht an, stattdessen führe ich ihn durch seinen Orgasmus, stoße immer wieder gegen diesen Punkt, der ihn so verrückt macht.

„Scheiße, scheiße! Komm in mir, bitte! Bitte! Füll mich aus!“

Und genau das tue ich. Mit einer letzten Bewegung ergieße ich mich in ihn. Meine Kopfhaut kribbelt, meine Atmung wird heftiger und ich fühle mich wie auf einen anderen Planeten. Meine Hand verkrampft sich um seine Gelenke, doch er gibt kein Murren von sich, stöhnt immer Lauter, während ich mich im Kondom entleere.

„Genau, gib mir alles!“

Mit einem letzten Laut, der an ein Knurren erinnert, sackt mein Körper zusammen. Ich achte darauf, ihn nicht unter mir einzuquetschen, und lasse von seinen Handgelenken ab. Unser rhythmisches, schnelles Atmen erfüllt den Raum. Wir schweigen, beide zu sehr damit beschäftigt, von unserem High des Orgasmus herunterzukommen.

Ich gebe ihm alle Zeit der Welt und muss sie mir auch selber nehmen. Für mich ist das hier neu, ungewohnt, anders. Ich bin hetero, zumindest glaubte ich das bis vor einer halben Stunde. Ich weiß, wie ich mit Frauen jetzt umgehen müsste. Die meisten sind offen für ein wenig Kuscheln, gemeinsames Duschen, nur um sich danach nie wieder blicken zu lassen. Doch wie ist das mit Kerlen? Gibt es da eine Regel? Eine Norm, von der ich nichts weiß? Ich kenne niemanden, der schwul ist und von dem ich es hätte erzählt bekommen können. Aber bisher war ich auch nie daran interessiert, es herauszufinden.

„Duschen?“, kommt es von unter mir und ich öffne meine Augen, dankbar dafür das er mir sagt was er will.

Ich sehe sein Dunkelgrün, das leicht verspielte Grinsen und bemerke, wie seine Hand an meinem Rücken nach unten wandert.

Es stört mich nicht, ich mag es, von ihm berührt zu werden. Und wieder einmal verwirrt es mich. Ich spüre keine Brüste, keine weichen Kurven und dennoch summt mein Inneres. Er muss es spüren, da ich noch immer in ihm bin. Sein verspielter Ausdruck wandelt sich in etwas Verwegenes, ehe sich seine Arme um meinen Nacken schließen und er mich an seine Lippen zieht. Der Kuss ist sanft, anders als vor einer Minute.

„Oder willst du noch eine Runde?“, flüstert er mir entgegen.

Damit ist die Entscheidung gefallen. Denn warum auch immer habe ich nichts gegen eine zweite Runde einzuwenden. Normalerweise dauert es, bis ich erneut Lust bekomme und normalerweise will ich danach nur Ruhe, ein paar zarte Berührungen. Doch … es ist eben anders und eventuell muss ich nach der Nacht meine Sexualität noch einmal hinterfragen.

Aber nicht jetzt, wo er sich anfängt, unter mir zu bewegen.

„Lass mich dich reiten …“, raunt er mir erregt zu und ich bin bereit es ein zweites mal mit einem Kerl zu tuen – nicht das er wüsste, das der Sex gerade, mein erstes mal mit einem Mann war.

Irgendwie bin ich neugierig, wie mir die Aussicht auf ihn gefallen wird. Ein Unbekannter Kerl, der mich irgendwie dazu gebracht hat, dass ich das hier tue.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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