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Intercity Nightjet

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Zusammenfassung

Marie fährt von Zürich nach Wien. Als sie sich das Abteil mit Christine teilen muss, wird die ohnehin schon tropische Nacht noch viel heißer, als Marie jemals erwartet hat.

Genre:
Erotica
Autor:
Antinome
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
10
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

1

Ich zog die Schiebetür zu meinem Zugabteil auf und das Erste, das ich sah, waren ihre Beine: braungebrannt, lang und schlank wie die einer Gazelle. Mein Blick wanderte von ihren nackten Füssen, die sie auf der noch gefalteten Decke liegen hatte, entlang: Schienbeine, Knie und Oberschenkel, die in kurzen Shorts mündeten. Darüber ein offenes Herrenhemd.

"Hallo", sagte ich, "ist das Abteil 17?". Das war eine echt blöde Frage, denn das stand ja draußen angeschrieben und ich hatte es bereits mit der Nummer auf meinem Ticket verglichen.

„Ich hoffe doch“, sagte sie, „sonst wäre ich falsch.“

Ihre Stimme war dunkel und etwas heiser, das Timbre ließ mir sofort Gänsehaut über den Rücken laufen.

"Ja, ich auch", sagte ich und versuchte den großen Koffer auf die Gepäcksablage zu hieven, scheiterte aber kläglich. Er war zwar nicht besonders schwer, obwohl er alles enthielt, was ich hatte, doch irgendwie verlor ich das Gleichgewicht beim Hochheben, was weiß ich, woran das lag.

Aber da war sie schon hinter mir. Zwei muskulöse Arme fuhren links und rechts an meinen Kopf vorbei, und hoben den Koffer hoch. Der Duft nach frischen Frauenschweiß schoss mir ins Hirn. Aus den Augenwinkeln sah ich auf der Innenseite ihres linken Oberarms eine Labrys, die Doppelaxt der Amazonen, tätowiert, und musste grinsen. Na, das fängt ja gut an, dachte ich.

Als ich mich umdrehte, hatte sie die Arme immer noch an dem Koffer über mir und ich blickte direkt in das offene Hemd. Sie trug keinen BH. Vor mir braungebrannte Haut mit winzigen Schweißperlen darauf. Augenblicklich hatte ich Lust, ihr das Hemd zurückzuschlagen und den Schweiß abzulecken.

"Ist nicht immer von Vorteil, eins zweiundsechzig groß zu sein", versuchte ich eine Entschuldigung.

"Eins neunundachtzig auch nicht", konterte sie.

Jetzt erst wurde mir bewusst, wie groß sie tatsächlich war. Oder wie klein ich. Hier gerade vor ihr. Aber einen Vorteil hätte die Situation schon: Ich würde mich sicher kein bisschen bücken müssen, wenn ich an ihre Nippel wollte.

"Danke jedenfalls", sagte ich und versuchte ein Lächeln.

"Gern geschehen", lächelte sie zurück.

"Marie", stellte ich mich vor und hielt ihr die Hand hin.

"Christine."

Ihr Händedruck war fest und warm und ich war mir sicher, dass sie nicht sehr zugedrückt hatte. Kurz ein Blitzlicht in meinem Kopf: wie es wäre, wenn sie etwas anderes von mir drückte. Und dann aber wirklich fest.

"Wohin geht die Reise?"

Sie hatte wieder Platz genommen hatte, ihre elend langen Beine hochgelegt, wie vorhin. Ich konnte meinen Blick einfach nicht davon abwenden. Und natürlich merkte sie es.

"Hm?", machte sie, nachdem keine Antwort von mir kam.

"Wien", antwortete ich wie abwesend, "Entschuldigung, ich war grade im Gedanken wo anders."

Sie schmunzelte. Ihre grünen Augen, in die eine Strähne roter Haare hing, blickten auf ihre Beine und dann wieder auf mich.

„Sieht so aus“, sagte sie, „Ich hoffe bloß, es waren schöne Gedanken!“

Ertappt. Ich fühlte, wie ich rot wurde und die Hitze mir in den Kopf schoss. Dann nickte ich und sie grinste noch mehr. Ich war anscheinend ein offenes Buch für diese Frau. Meine Brustwarzen bestätigten nur, was sie sich dachte. Oder ich mir.

Ich ließ mich ihr gegenüber nieder und nahm einen tiefen Schluck aus meiner Wasserflache.

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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