Caroline neu entflammt

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Zusammenfassung

Nachdem sie ein Jahr lang ihrem Ex hinterhergetrauert hat, schafft Caroline endlich den Absprung. Neue Stadt, neuer Job, neues Leben. Doch wie dumm gelaufen: Sie sperrt sich aus ihrer Wohnung aus – und ein heißer Fremder lädt sie zu sich ein. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt … Aber wer ist Nathan wirklich? Und warum teilt er keinerlei Details über sein Leben mit ihr? Ist sie bereit, für ihn ihre gesamte Zukunft aufs Spiel zu setzen?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
75
Rating
4.9 229 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

#1 Outside in the goddamn rain

Willkommen zu meinem Buch! Unten findest du den Klappentext, einige allgemeine Informationen zu meinen Büchern sowie Tropes und Triggerwarnungen. Wenn du Spoiler vermeiden willst, kannst du die entsprechenden Abschnitte einfach überspringen! Direkt nach den Triggerwarnungen beginnt das erste Kapitel.

Blurb:

Ein Hagelsturm, ein sexy Nachbar und jede Menge Lust bilden den Auftakt einer epischen Liebesgeschichte im Erotik-Roman „Sweet Caroline“.

Nachdem sie ein Jahr lang ihrem Ex hinterhergetrauert hat, bei ihren Eltern wohnte und miese Gelegenheitsjobs machte, bricht Caroline endlich aus. Neue Stadt, neuer Job, neues Leben. Natürlich schafft sie es, sich in ihrer ersten Woche in der neuen Wohnung auszusperren. Ein gut aussehender Fremder lädt sie zu sich ein, und eine heiße Affäre nimmt ihren Lauf …

Nathan ist verdammt heiß und mehr als bereit, Caroline dabei zu helfen, ihre Sexualität auf eine Weise zu entdecken, die sie sich nie hätte träumen lassen. Caroline ist nur zu glücklich, ihn immer wieder in ihr Bett zu lassen. Aber wer ist Nathan wirklich? Und warum teilt er keine Details über sein Leben mit ihr? Ist sie bereit, für ihn ihre gesamte Zukunft zu riskieren?

Da überall Ex-Freunde auftauchen, steht Caroline ein verdammt hartes Jahr bevor. Die Chancen stehen gut, dass ihr alles um die Ohren fliegt und sie am Ende mehr verliert, als sie gewonnen hat. Na ja, wenigstens bekommt sie zur Entschädigung verdammt guten Sex.

Information about the series:

Die meisten meiner Bücher gehören zum „Sweet Caroline Universe“. Dieses Buch ist der allererste Teil der Reihe, das ist also eigentlich alles, was du wissen musst. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, da jedes Buch einen anderen Hauptcharakter (MC) hat. Wenn du nach einer sexy, romantischen Stand-alone-Geschichte suchst, ist das genau das Richtige für dich! Wenn du den Start einer epischen Romanzenserie suchst, ebenfalls! Weitere Informationen zu meinen Büchern findest du im „GUIDE TO BOOKS BY GODDESS HEDONE“ hier auf Inkitt.

Tropes:

Age Gap, verbotene Liebe, Lehrer-Schülerin-Beziehung, vom One-Night-Stand zur großen Liebe, emotionale Narben, HEA (Happy End).

Trigger warnings:

Diese Geschichte enthält viel (sehr expliziten) Sex und Kraftausdrücke (ich liebe das Wort ‚fuck‘). Das Buch enthält zudem Szenen, die folgende Themen aufgreifen: Outing (gegenüber 1 Person, kleine Szene), Belästigung am Arbeitsplatz (MC), Pädophilie (nicht der MC), sexuelle Übergriffe (MC), sexuelle Belästigung (MC), Scheidung (nicht der MC), Untreue (nicht zwischen den MCs), Alkoholkonsum & -missbrauch (kleiner Nebencharakter), Geburt (MC in den Epilogen), Unfruchtbarkeit (nicht der MC, Nebencharakter), Schwangerschaft (MC in den Epilogen), körperliche Gewalt (MC, eine kleine Szene), BDSM (keine Sub/Dom-Beziehung, aber Gefallen an Schmerz während des Sex).

Um es klarzustellen: Die Warnungen lassen das Buch düsterer klingen, als es ist. Es ist ein Erotik-Roman, der auch Humor enthält. Da ich jedoch bestimmte Themen in manchen Szenen anspreche und nicht alles eitel Sonnenschein ist, versuche ich, JEDE mögliche Triggerwarnung anzugeben. Nur für den Fall, dass du ein Trauma hast, das du nicht erneut erleben willst, oder einfach vorbereitet sein möchtest.

Nachdem das geklärt ist, bist du bereit für … DAS ERSTE KAPITEL! Ich bin es definitiv! Viel Spaß & vergiss nicht zu kommentieren!

***

Chapter 1

Scheiße. Mist. Verdammt. Das ist ja ein perfekter Start in mein neues Leben. Der Regen strömt auf mich herab, ich habe die Einkäufe in den Händen und meine Schlüssel sind drinnen, wo ich nicht rankomme. Wie zur Hölle soll ich in meine Bude kommen, wenn meine verdammten Schlüssel drinnen liegen?

Fluchend nehme ich mein Handy und versuche es mit meiner Jacke vor der Nässe zu schützen. Wen kann ich anrufen? Es ist bereits 22 Uhr. Ich hätte den Einkauf nicht bis zehn Minuten vor Ladenschluss aufschieben sollen. Die einzigen Leute mit Zweitschlüsseln sind meine Eltern und meine beste Freundin Shaughna, aber alle drei wohnen drei verdammt lange Stunden entfernt. Ich kann von niemandem verlangen, den ganzen Weg hierherzufahren. Außerdem stünde ich dann sowieso noch drei Stunden im Regen.

Ich könnte zu ihnen fahren und dort übernachten, aber meine Autoschlüssel liegen auch drinnen. Warum habe ich ausgerechnet heute vergessen, auf den Wetterbericht zu schauen? Warum habe ich nicht einfach das Auto genommen? Und warum hatte ich keinen Regenschirm dabei? Jedes Mal, wenn ich meinen Schirm zu Hause lasse, fängt es an zu regnen. Ich habe das merkwürdige Talent, sonnige Tage in verdammte Hagelstürme zu verwandeln, nur weil ich ohne Schirm in einem Sommerkleid rausgehe.

Wenn dieser Abend ein Vorgeschmack darauf ist, wie mein Leben in dieser neuen Stadt laufen wird, dann steht mir eine holprige Zeit bevor. Was habe ich mir dabei gedacht, so weit weg von zu Hause zu ziehen, nur weil ich es satt hatte, dabei zuzusehen, wie mein Ex ohne mich weitermacht? Sicher, ich hatte hier einen tollen Job und eine günstige Wohnung gefunden, aber das bedeutet noch lange nicht, dass das hier ein Zuhause ist. Und doch stehe ich hier, vor meiner Wohnung, die sich nicht nach Zuhause anfühlt. Im Regen. Alleine. Ohne jemanden, den ich anrufen kann.

Ich schätze, das Einzige, was ich tun kann, ist ein Taxi zu rufen und meinen klatschnassen Hintern zu einem Hotel zu befördern. Ich muss wohl bis morgen warten, um meine Eltern oder Shaughna anzurufen.

Bevor ich mich abwende, trete ich gegen die Tür. Hart. Diese dämliche, gottverdammte Tür.

„Hey! Hör auf, gegen die Tür zu treten!“

Ich drehe mich um und sehe einen Mann ein paar Meter hinter mir stehen, der einen Regenschirm hält.

„Ich kann gegen meine eigene verdammte Tür treten, wenn ich will!“, rufe ich zurück. Ich habe echt keine Lust, mir jetzt etwas sagen zu lassen.

„Wenn es deine eigene Tür ist, warum gehst du dann nicht einfach rein?“, fragt der Mann amüsiert.

„Weil meine Schlüssel drinnen sind und ich niemanden in diesem gottverlassenen Kaff kenne und die einzigen Leute mit Zweitschlüsseln viel zu weit weg sind und es schon viel zu spät ist und meine Autoschlüssel auch drinnen sind und …“

„Okay, ich hab’s verstanden“, unterbricht er meinen Wutausbruch. „Komm schon. Folg mir.“

Bevor ich fragen kann, was er meint, geht er zur Tür der Nachbarwohnung und ich höre das Klimpern seiner Schlüssel. Natürlich hat er seine Schlüssel dabei. Nicht jeder ist so ein Idiot wie ich.

Für eine Sekunde überlege ich, ob ich einem fremden Mann in seine Wohnung folgen sollte, aber es ist kalt, ich bin nass und – ach, ich brauche keine weiteren Gründe.

„Du bist klatschnass“, sagt der Mann, als ich seinen kleinen Flur betrete. „Ich hole dir ein Handtuch.“

Er hat recht. Ich bin nass, mir ist kalt und ich zittere. Seufzend stelle ich meine Einkaufstüten auf die Matte und ziehe meine Schuhe aus, damit ich keinen Dreck in seine Wohnung trage. Ich ziehe meine leichte Jacke aus und werfe sie zusammen mit meinen Schuhen auf den Boden. Mein Kleid ist auch völlig durchnässt, aber das kann ich natürlich nicht ausziehen.

„Willst du dich etwa jetzt schon nackig machen?“

Ich schaue auf und nehme den Mann zum ersten Mal richtig wahr. Vorher hatte ich ihm nicht in die Augen geschaut oder sein Gesicht genau betrachtet, also lasse ich meinen Blick nun über ihn schweifen. Er ist Ende dreißig und hat zerzaustes braunes Haar. Er trägt einen Anzug, mit Krawatte und allem Drum und Dran. Er ist ein wenig nass und schlammig, aber er sieht trotzdem gut darin aus. Seine schwarzen Schuhe sind ebenfalls schlammig und er hat Fußspuren im Flur hinterlassen, also hätte ich mir wegen meiner dreckigen Schuhe wohl keine Sorgen machen müssen. Obwohl sein Anzug nicht viel Haut zeigt, kann ich sehen, dass er darunter ziemlich durchtrainiert ist. Mein Blick wandert wieder nach oben und ich bemerke, dass seine dunkelgrünen Augen mich ebenfalls mustern. Er lächelt, als unsere Blicke sich treffen.

„Okay, du findest mich also heiß“, sagt er mit einem Grinsen. „Ganz meinerseits, Tür-Treterin.“

„Ich finde dich nicht …“, unterbreche ich mich selbst und lache. Es bringt nichts, er neckt mich nur. „Danke für das Kompliment.“

„Kein Problem“, schmunzelt er. „Du weißt schon, dass ich deinen BH sehen kann, oder?“

Ich fluche und schaue an mir herunter, wobei ich merke, dass er recht hat. Mein gelbes Sommerkleid ist nicht für Regenwetter gemacht. Kein Wunder, dass er mich in seine Wohnung eingeladen hat. Ich muss wie eine billige Nummer aussehen.

Er reicht mir das Handtuch und lacht, als ich es mir vor die Brust halte. „Wie wäre es, wenn du eine heiße Dusche nimmst und dir trockene Sachen anziehst, während ich eine Flasche Wein aufmache?“

Was zur Hölle passiert hier eigentlich?

„Was hast du da eigentlich gekauft?“ Der Mann geht zu meinen Einkaufstüten und schaut hinein. Er ist mir ein ganzes Stück näher gekommen, was mir angesichts meines durchsichtigen Sommerkleids etwas unangenehm ist. „Oh wow“, kommentiert er. „Wolltest du so spät in der Nacht noch kochen? Ein Gourmet-Menü, nicht schlecht.“

Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen. „Eigentlich war das für morgen geplant.“

„Ich habe jetzt Hunger.“

Was ist mit dem Typen nur los? Er lädt ein Mädchen, das er noch nie getroffen hat, in seine Wohnung ein, sagt ihr, dass sie heiß aussieht und man ihren BH sehen kann, und jetzt schlägt er vor, dass ich duschen gehe und für ihn koche? Was. Zur. Hölle.

„Ich bin wirklich dankbar, dass du mich aus dem Regen geholt hast“, sage ich und achte darauf, dass das Handtuch meine Brüste bedeckt. „Wirklich dankbar. Aber ich muss jetzt ein Taxi rufen, damit ich ein Hotelzimmer für die Nacht bekomme. Morgen rufe ich meine Freundin an, um mir meine Zweitschlüssel bei ihr zu holen.“

„Das ist gar nicht nötig“, sagt er mit einem Grinsen. Warum sind Männer, die so arrogant lächeln, immer so verdammt anziehend? „Es gibt hier ein Gästezimmer. Ich finde sicher ein T-Shirt, in dem du schlafen kannst. Du kannst dir das Geld und den Ärger sparen. Außerdem könnte ich etwas Gesellschaft gebrauchen.“

Ich werfe ihm einen neugierigen Blick zu. Er neckt mich ständig und deutet an, was wir heute Abend tun sollten, aber dieser letzte Satz klang ehrlich. Warum sollte er Gesellschaft von einer Zufallsbekanntschaft von der Straße brauchen, die gegen ihre eigene Tür tritt?

„Okay“, entscheide ich. Ich habe wirklich keine Lust, durch die ganze Stadt zu rennen, um eine Unterkunft zu finden. Mein Geld ist seit Monaten knapp, also bin ich mir nicht einmal sicher, ob meine Kreditkarte für ein Hotelzimmer überhaupt ausreichen würde. Mein neuer Job fängt erst in einer Woche an, also muss ich noch sieben Tage warten, bis ich wieder flüssig bin.

„Okay?“ Der Mann lächelt, und das Lächeln wirkt so aufrichtig, dass sein Gesicht regelrecht aufleuchtet. Ich bemerke, wie stechend seine grünen Augen wirklich sind und dass er Grübchen hat. Süße, wunderschöne, sexy Grübchen.

„Ich denke, das ist ein so guter Weg wie jeder andere, meinen neuen Nachbarn kennenzulernen.“ Ich zucke mit den Schultern. „Zeigst du mir, wo die Dusche ist?“

„Mit Vergnügen.“