Verfallen dem Mafia-Boss

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Zusammenfassung

Dante Romano ist ein brandgefährlicher und unvorstellbar mächtiger Geschäftsmann, der im Leben immer bekommt, was er will … Geld, Macht, Frauen, alles. Tagsüber ist er das Gesicht seines Unternehmens und CEO eines Milliardenimperiums, nachts leitet Dante als Unterweltboss, bekannt unter dem Namen „The Reaper“, den örtlichen Mafia-Ring. Für Dante ist das Leben denkbar einfach und seine Geschäfte laufen blendend … Doch das ändert sich schlagartig, als er bei einer zufälligen Begegnung in einem Firmenaufzug auf die wunderschöne und feurige 25-jährige Assistentin Alexa Myers trifft. Ohne es zu ahnen, wird die lebensfrohe junge Frau plötzlich zu seinem neuesten Verlangen – und er wird vor nichts zurückschrecken, um sie zu seiner zu machen. Unglücklicherweise haben auch Dantes Rivalen von seiner neuesten Obsession erfahren und suchen ebenfalls nach der schönen Alexa, allerdings mit niederen Absichten. Als sie erkennt, dass ihr Leben in Gefahr ist, wendet sich Alexa an Dante, um Antworten auf ihre unzähligen Fragen zu erhalten. Doch sind das Antworten, die er ihr geben kann? Werden die Liebenden die Chance haben, einander kennenzulernen, bevor sie in Gefahr geraten? Und natürlich: Wird Alexa Dante akzeptieren, wenn sie schließlich erfährt, wer und was er in Wahrheit ist? Oder wird sie einen solch gefährlichen Lebensstil und damit letztlich auch Dante ablehnen? WARNUNG – Diese Geschichte enthält Szenen von körperlichem und psychischem Missbrauch, Drogenkonsum, derbe Sprache, extreme Gewalt sowie grafische/erzwungene sexuelle Handlungen.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
85
Rating
4.9 109 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1 - Einen Verräter zum Schweigen bringen

BUCH 1 der 'My Mafia Madness'-Reihe...

Paulo Ricci war ein stadtbekannter Verräter, und jetzt steckte er verdammt tief in der Scheiße; das wusste er zumindest sicher!

Der kahlköpfige Bauleiter mittleren Alters war mitten in der Nacht von seinem Arbeitsplatz entführt und von mehreren Männern in maßgeschneiderten schwarzen Anzügen an diesen geheimnisvollen Ort gebracht worden.

Diese Männer arbeiteten für den unglaublich reichen und berüchtigten Mafia-Boss Dante Romano.

Die schwer bewaffneten Männer waren auf der Suche nach Informationen, und Gerüchten zufolge besaß Paulo genau diese eine, entscheidende Information.

Sein Herz hämmerte laut gegen seinen behaarten Brustkorb, während er schweigend auf dem harten Zementboden eines kleinen, schummrig beleuchteten Raumes kniete.

Die Luft um ihn herum roch nach Kupfer; ein unglückliches Anzeichen dafür, dass in ihrer Branche Blut floss – bei der Abfallwirtschaft, sozusagen.

Man hatte ihm direkt nach seiner Entführung einen schwarzen Seidensack über den Kopf gezogen, und er war immer noch dort, sodass er absolut nichts sehen konnte.

Paulo war umringt von mehreren gut gekleideten Mafia-Handlangern, die alle bewaffnet und bereit waren, ihn auf Befehl hin kaltzumachen.

Paulo schluckte nervös und lauschte. Plötzlich hörte er das Geräusch teurer italienischer Slipper, die langsam über den Zementboden klackten – ein quälend langsamer Schritt nach dem anderen.

Jemand kam näher.

„Wer ist da?“, rief er und drehte den Kopf hin und her, in der Hoffnung, irgendetwas zu sehen – irgendetwas!

„Sagt mir, warum ich hier bin. Warum habt ihr mich hierhergebracht?“

„Du weißt genau, warum du hier bist, Paulo.“

Dantes Stimme war tief und samtig. Er klopfte das Ende seiner Zigarette ab und ließ etwas von der silbernen Asche vor seinen Gefangenen fallen.

Dann führte er die Zigarette beiläufig wieder an seine Lippen und nahm einen weiteren langen Zug.

Seine smaragdgrünen Augen funkelten im Licht der glimmenden Asche.

Im nächsten Moment riss einer der Handlanger Paulo den Seidensack vom Kopf.

Dadurch wurde der Raum für den Gefangenen sichtbar, und Paulo kniff wegen des plötzlich blendenden Lichts die Augen zusammen.

Es dauerte einen Moment, bis sich seine Augen an das schwache Licht gewöhnt hatten, aber schließlich erkannte er alles – auch den gefährlich einschüchternden Mafia-Boss, der keine zwei Meter vor ihm stand und lässig rauchte.

Sein Herz sank ihm in die Hose, als er begriff, was das bedeutete.

„Dante...“, hauchte Paulo voller Ungläubigkeit, während er nervös zu schwitzen begann.

Er steckte verdammt tief in der Scheiße!

„Sag mir, wo er ist, und vielleicht entscheide ich mich dazu, gnädig mit dir zu sein“, drängte Dante, dessen Stimme ungewöhnlich ruhig klang.

„Bitte, ich weiß nicht, wovon du redest...“, begann Paulo zu betteln.

Dante hatte Betteln schon immer gehasst.

Er verdrehte genervt die Augen, drehte sich um und nickte dem Handlanger neben dem knienden Gefangenen zu.

Paulo sah das und geriet in Panik.

„Dante, bitte, ich weiß es nicht...“, bettelte er weiter.

Nicola, der riesige Mann mit der Waffe, der neben Paulo stand, trat schnell einen Schritt vor. Er entsicherte seine schwarze Glock und drückte dem kahlköpfigen Paulo den Lauf fest an den Kopf.

Offensichtlich machten sie keine Witze.

„Heilige Scheiße! Bitte... bitte nein!“, flehte Paulo.

„Ich bin normalerweise ein geduldiger Mann, Paulo, aber ich werde nicht noch einmal fragen“, sagte Dante streng. Rauch quoll aus seinem offenen Mund, während er bei seiner Drohung die Brauen hochzog.

„Letzte Chance.“

„Okay, okay! Schieß nur nicht...“, flehte Paulo und blickte nervös zwischen Dante und dem bewaffneten Mann hin und her.

„Ich habe nur einen Namen. Nur einen Namen.“

„Nur einen Namen?“, fragte Dante nach.

„Ja...“, antwortete Paulo.

Dante stieß einen unterdrückten Seufzer aus und presste die Lippen zusammen, bevor er sprach.

„Raus damit“, befahl er.

„Es ist... Natalia“, erklärte Paulo.

Dante verengte misstrauisch die Augen.

„Paulo, ich bin mir nicht sicher, ob dir das klar ist, aber Natalia ist ein Frauenname“, erinnerte ihn Dante kühl und grinste, während seine Männer um ihn herum leise kicherten.

„Mir wurde gesagt, die Kontaktperson wäre ein Mann.“

„Ja, ich habe es anfangs auch nicht geglaubt. Aber der Kontakt ist tatsächlich eine Frau. Was du gehört hast, sind nur Gerüchte, die dieses Arschloch Rafael und seine Leute verbreitet haben. Sie versuchen, dich und andere Rivalen auf eine falsche Fährte zu locken... Ich schwöre es bei Gott, das ist die Wahrheit!“

Dante kniff die Augen zusammen.

„Wo legt die Lieferung an? Um wie viel Uhr? Details, Paulo, komm schon...“, drängte er.

Dante setzte sein Verhör fort und klopfte wieder die Zigarettenasche ab.

„Wie ich schon sagte, ich kenne nur den Namen der Schlampe“, gab Paulo etwas atemlos zu.

„Nichts weiter. Sie haben mir nie irgendwelche anderen Details verraten, ich schwöre es dir, Mann.“

Dante schloss die Augen und nahm sich einen Moment Zeit, um sich zu sammeln.

Als er wieder sprach, klang seine Stimme streng und gebieterisch.

„Dann bist du für mich wertlos...“, erklärte er.

Dante drehte sich um, um zu gehen, hielt aber inne, als er seinen Gefangenen wieder verzweifelt flehen hörte.

„Nein, warte!“, rief Paulo.

Der Mafia-Boss hielt inne und drehte sich langsam wieder um, um zu hören, was sein kniender Gefangener zu sagen hatte.

Paulo keuchte, sein Atem ging schwer vor Angst.

„Ich... ich weiß vielleicht noch eine Sache...“, brachte er nervös hervor.

Dantes smaragdgrüne Augen verengten sich, während er bedrohlich lächelte.

„Schieß los... ich höre“, forderte er ihn auf.

Nachdem seine Männer den Dreck beseitigt hatten, der nach dem Ableben des redseligen Paulo übrig geblieben war, fand Nicola Dante am Einwegspiegel, von wo aus er auf den derzeit leeren Nachtclub blickte, der ihm selbst gehörte.

‚High Stakes‘ hieß er.

Er und seine Leute hatten fieberhaft nach Details über eine anstehende Lieferung illegaler Waffen und Munition gesucht, die angeblich in wenigen Tagen eintreffen sollte – dank seines langjährigen Rivalen Don Rafael Greco.

Rafael war ein weiterer mächtiger und extrem gefährlicher Mafia-Boss in New York und hatte in letzter Zeit versucht, Dantes Territorium zu beanspruchen und sein Geschäft zu übernehmen.

Und ehrlich gesagt, fing das Dante langsam an, gewaltig anzupissen.

„Boss, der äh... Dreck ist beseitigt“, verkündete Nicola mit seinem italienischen Akzent.

Er trat neben seinen grübelnden Boss.

„Also, was ist der nächste Schritt?“, erkundigte sich Nicola.

„Wir haben jetzt einen Namen, aber das ist nicht viel, womit wir arbeiten können“, erinnerte Dante und starrte in die Dunkelheit des leeren Clubs.

„Es könnte allein in dieser Stadt Hunderte von Natalias geben. Wir müssen mehr über Rafaels Kontaktperson herausfinden.“

Dante drehte sich zu seinem Stellvertreter um.

„Tu, was du am besten kannst. Hör dich um, Nicola. Sieh zu, was du über diese sogenannte Lieferung herausfinden kannst. Ich will bis morgen Abend Details haben, verstanden?“, befahl er.

„Si, capo“, sagte Nicola auf Italienisch und nickte.

„Oh, und vergiss nicht, dass du morgen um zehn die Vorstandssitzung hast.“

Dante verzog das Gesicht vor Wut, als er das hörte.

„Fuck, wo ist die noch mal?“, fragte er.

„Im Hauptsitz, Boss“, antwortete Nicola.

„Dieser Wichser Harworth hat mich den ganzen Tag damit genervt, deine Teilnahme zu bestätigen. Muss wohl wichtig sein... er meinte, er will etwas enthüllen und braucht dich für die offizielle Präsentation und Genehmigung.“

„Warum können nicht Matteo oder Roberto das Unternehmen zur Abwechslung vertreten?“, fragte Dante frustriert darüber, von jemandem so Bedeutungslosen wie Gary Harworth einbestellt zu werden.

Gary war der COO, also der Betriebsleiter seiner milliardenschweren Familienfirma, Romano Enterprises.

Nicht mehr.

„Ich bin sicher, einer meiner Bastard-Brüder hat an einem Samstagmorgen nichts Besseres zu tun“, beschwerte sich Dante.

„Tut mir leid, Boss, das habe ich schon geprüft“, erklärte Nicola ernst.

„Roberto ist derzeit außer Landes und Matteo ist schon komplett mit der Suche nach der verschwundenen Lieferung ausgelastet.“

„Typisch“, fluchte Dante leise.

„Schon gut, sag Harworth, ich werde auftauchen.“

Er drehte sich mit einem strengen Gesichtsausdruck zu seinem Stellvertreter um und deutete mit der Hand, in der er die Zigarette hielt, auf ihn, während er sprach.

„Aber wenn dieser Wichser denkt, dass ich für irgendwelche Pressekonferenzen oder Auftritte bleibe, hat er sich gewaltig geschnitten“, schnauzte Dante.

„Eine Stunde, mehr bekommt er nicht. Stell sicher, dass er das kapiert.“

Nicola nickte lächelnd, machte auf dem Absatz kehrt und verließ den VIP-Bereich. Dante blieb allein zurück, um weiter in der erdrückenden Dunkelheit zu grübeln.

Es würde nicht mehr lange dauern, bis er wieder in seine andere Rolle schlüpfen und den netten Geschäftsmann für seine Firma, Romano Enterprises, und ihre zahllosen Mitarbeiter spielen musste.

Es gab schon immer zwei Seiten an Dante Romano.

Den frischen, gut gekleideten Geschäftsmann, der als CEO die Romano Enterprises kontrollierte, und den grübelnden, gnadenlosen Mafia-Boss, der in der Stadt als The Reaper bekannt war.

So war es schon immer bei ihm gewesen.

Und das würde sich auch nicht ändern.

Auf gar keinen Fall.

Die traurige Wahrheit war, dass keiner seiner Angestellten ihn gut genug kannte, um zu wissen, wer er tief im Inneren wirklich war.

Sie ahnten nicht, dass der wahre Dante Romano viel düsterer war, als sie sich jemals hätten vorstellen können.