Kapitel 1
Ich kam mit der miesesten Laune überhaupt zur Arbeit. Dieser plötzliche Wutausbruch war ungewöhnlich für mich. Ich war sauer auf Fremde, auf Autofahrer, den Barista im Café – verdammt, sogar auf den Stapel Papier auf meinem Schreibtisch war ich wütend. Obwohl ich wirklich versuchte, freundlich zu sein und meinen Frust zu verbergen, fiel es mir immer schwerer, als ich an mein Gespräch von vorhin dachte. Heute Morgen hatte ich mich mit dem Typen gestritten, den ich seit ein paar Monaten datete. Ich verstand selbst nicht, warum ich so aufgebracht war; er war nicht einmal mein fester Freund. Sean war ohnehin nicht der Typ Mann, den ich normalerweise daten würde. Er ist Rapper.
Und wir wissen ja alle, wie die so drauf sind.
Wir haben uns in Vegas in einem Nachtclub kennengelernt. Ich war dort, um mit meinen Mädels, Rachel und Zoe, Spaß zu haben. Es war unser jährlicher Mädelsurlaub und wir hatten beschlossen, an einen Ort zu fahren, an dem wir mal so richtig die Sau rauslassen konnten. Sean pickte mich aus der Menge heraus und ließ mich von seinem Sicherheitsdienst fragen, ob ich mit ihm in den VIP-Bereich kommen wollte. Ich wusste, wer er war, und hatte sogar ein paar seiner Songs in meiner Musikbibliothek. Ich lehnte sein Angebot höflich ab, weil ich nichts von One-Night-Stands hielt. Das ist einfach nicht mein Ding. Ich tanzte einfach weiter und hatte Spaß mit meinen Freundinnen.
Am Ende des Abends kam er persönlich auf mich zu, ganz ohne Security oder Entourage. Wir unterhielten uns kurz. In echt sieht er noch besser aus, auch wenn er etwas kleiner war, als ich gedacht hätte. Seine strahlend braunen Augen und sein charismatisches Lächeln fielen mir sofort auf. Er wirkte nett, aber ich hatte trotzdem kein Interesse. Wahrscheinlich wollte er mich eh nur für eine Nacht und würde sich für den nächsten Abend ein anderes Mädchen suchen. Nachdem ich ihm erneut einen Korb gegeben hatte, gab ich ihm meine Visitenkarte und bot ihm meine Buchhaltungsdienste an. Dann ging ich zurück auf mein Hotelzimmer.
Als ich am darauffolgenden Montag zur Arbeit kam, wartete er schon in meinem Büro auf mich – mit mehreren Blumensträußen in allen möglichen Farben. Ich fand die Geste süß. Er sagte mir, ich sei die schönste und stilvollste Frau, die er je getroffen habe. Die Tatsache, dass er extra nach Los Angeles geflogen war, um mir Blumen zu bringen, machte ihn mir ein bisschen sympathischer. Ich dachte mir, ein Date könnte ich ihm zumindest geben. Er lud mich zum Mittagessen ein, und seitdem dateten wir uns zwanglos und versuchten, einander besser kennenzulernen.
Unsere lockere Beziehung nahm eine hässliche Wendung, als ich auf meinem Twitter-Feed sah, wie er mit einer R&B-Sängerin rummachte. Ich war stinksauer, dass er mich belogen hatte und Spielchen spielte. Warum zum Teufel eine Beziehung mit mir anfangen, wenn er sich sowieso mit jeder anderen auch vergnügen will? Ich stellte ihn zur Rede und alles lief komplett aus dem Ruder. Es eskalierte so sehr, dass ich kaum glauben konnte, was da alles aus meinem Mund kam. Normalerweise benutzte ich keine Schimpfwörter. Das wirkte auf mich immer so unweiblich.
Ich saß in meinem Büro und schwelte in Wut wegen unseres Streits und allem, was er je gesagt und getan hatte. Ich dachte daran, wie ich fast drei Monate meines Lebens damit verschwendet hatte, mit ihm rumzuhängen. Ich sollte das definitiv beenden. Ich war tief in Gedanken versunken, als mein guter Freund und Chef hereinkam. Ich setzte mich aufrecht hin und versuchte, so zu tun, als wäre nichts.
„Hunter, ist alles okay bei dir?“, fragte er.
Ich glaube, ich kann meine Gefühle doch nicht so gut verbergen, wie ich dachte.
„Hey, Jace. Ja, alles gut. Ich bin nur müde. Wie geht es dir?“, log ich.
„Ehrlich gesagt, läuft es mies… Ich stecke in einer echt beschissenen Lage.“
Sein irischer Akzent war deutlicher als sonst. Er sah verzweifelt aus, und das beunruhigte mich. Ich fragte mich, was los war, denn ich hatte ihn die ganze Woche über weder gesehen noch gesprochen, was absolut nicht unsere Art war.
„Jace, was ist los? Gibt es irgendetwas, bei dem ich dir helfen kann?“
„Ich weiß nicht. Ich werde wohl bald abgeschoben. Mein Arbeitsvisum läuft in Kürze ab und die Regierung will es nicht verlängern“, erklärte er.
Ich schnappte nach Luft. Dass er in so einer Situation stecken könnte, hätte ich nie erwartet. Jace kam ursprünglich aus Irland. Er war vor etwa neun Jahren in die USA gekommen, weil seine Stelle aus Dublin an den neuen US-Hauptsitz verlegt worden war. Ich war die ganze Zeit davon ausgegangen, dass er eine Green Card hätte.
„Oh nein! Das tut mir wirklich leid. Es muss doch etwas geben, das du tun kannst. Ich kann für dich bürgen, damit du die Staatsbürgerschaft beantragen kannst. Ich helfe dir, wo ich kann.“
„Dafür ist es zu spät. Aber es gibt eine Sache, mit der du die Abschiebung hinauszögern könntest. In einem Jahr oder so könnte ich dann die Staatsbürgerschaft beantragen“, sagte er verzweifelt.
Er wirkte unruhig, und das machte mich nervös.
„Okay, und was wäre das?“, fragte ich.
Er griff nach meinen Händen und zog mich von meinem Stuhl hoch. Er ging auf die Knie und holte eine kleine Schachtel hervor.
„Hunter, würdest du mich bitte heiraten, damit ich nicht abgeschoben werde?“
Ich war so verblüfft, dass ich kein Wort herausbrachte. Er wirkte noch nervöser. Seine grauen Augen wirkten dunkler und waren voller Sorge.
„Ich verspreche dir, ich werde es dir mehr als lohnen. Fangen wir mit einer Gehaltserhöhung und einer Beförderung an. Ich gebe dir auch eine Menge Geld. Du darfst das Haus aussuchen und die Hochzeit deiner Träume planen. Bitte, bitte, Hunter! Ich flehe dich an“, bettelte er.
Ich stand immer noch komplett unter Schock. Er bedeutete mir viel. Wir waren seit Jahren gute Freunde. Ich wusste, dass er alles verlieren würde, wenn er abgeschoben würde. Er arbeitete so hart für unsere Firma. Außerdem war er einer meiner besten Freunde und ich wollte ihn nicht im Stich lassen. Also traf ich eine der verrücktesten Entscheidungen meines Lebens. Es war ja nicht so, als würde ich in absehbarer Zeit heiraten wollen – oder überhaupt jemals.
„Ja. Ich mache es“, sagte ich mit einem schwachen Lächeln.
Er stand auf und umarmte mich fest. Dann bedeckte er meine Wangen mit sanften Küssen, was mich zum Kichern brachte.
„Tausend Dank! Danke! Du bist meine Rettung“, strahlte er.
Er war so glücklich. Er steckte mir den Ring an den Finger. Ich sah hinunter und stellte fest, dass es wirklich ein schöner Ring war. Ein großer Diamant im Smaragdschliff, gefasst in Weißgold. Er wirkte makellos.
„Wow! Jace, ist der echt?“
„Natürlich. Es ist ein Drei-Karat-Diamant in Weißgold. Und er gehört dir als Dankeschön“, sagte er.
„Das hättest du nicht tun müssen.“
„Du hast es verdient. Du bist wirklich die Beste, mo áilleacht seacláide. Komm heute Abend bei mir vorbei, damit wir die Details besprechen können, okay?“
Ich hatte keine Ahnung, was er da gesagt hatte. Ich wusste, dass es etwas auf Irisch war, weil ich ihn das schon ein paar Mal hatte sagen hören. Wenn ich ihn fragte, was es bedeutete, sagte er immer, es sei nur ein Kosenamen. Ich nickte und bedankte mich noch einmal für den wunderschönen Ring. Er bedankte sich ebenfalls und ging zurück in sein Büro.
Ich saß wieder in meinem Stuhl, immer noch fassungslos. Jace, mein verdammt gutaussehender bester Freund, hatte mich gefragt, ob ich ihn heiraten würde – ausgerechnet mich. Ich dachte, er würde eine seiner Ex-Freundinnen fragen oder Farrah, seine Assistentin. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie ein Auge auf ihn geworfen hatte. Andererseits ergab es keinen Sinn, dass er sie wählte, da er sie kaum beachtete. Ich glaube nicht einmal, dass sie ihre Arbeit ordentlich machte, denn Jace bat ständig mich um Gefallen, wie das Prüfen seiner Akten und Konten. Wie auch immer, er hatte mich ausgewählt. Da wir uns vom ersten Tag an super verstanden hatten, war es eine logische Entscheidung.
Wir kannten uns insgesamt sieben Jahre und waren seit sechs Jahren gute Freunde. Als wir uns das erste Mal trafen, war ich Praktikantin und er Accounting Executive. Wir beide stiegen in der Firma auf, er deutlich schneller als ich. Wir bekamen gemeinsam ein Kundenkonto zugewiesen, und das war der Beginn unserer Freundschaft. Während der Arbeit lernten wir uns kennen und merkten, wie gut wir auf einer Wellenlänge lagen. Also fingen wir an, auch außerhalb der Arbeit etwas zu unternehmen.
In den letzten fünf Jahren waren wir extrem eng miteinander, haben immer alles zusammen gemacht. Wir waren sogar schon ein paar Mal zusammen im Urlaub. Er war immer für mich da, und ich war immer für ihn da.
Er war aktuell Single, aber ich hatte fast vergessen, dass ich das technisch gesehen nicht war. Ich hatte Jace nicht viel von Sean erzählt. Jace schien ihn nicht zu mögen. Also hatte ich immer heruntergespielt, was zwischen Sean und mir lief. Ehrlich gesagt war da auch nicht viel. Wir waren nur auf Dates gegangen und hatten in unserer Freizeit getextet. Also rief ich Sean an, um ihm zu sagen, dass es vorbei war.
„Hey, Sean“, sagte ich beiläufig.
„Was ist los? Baby, bist du immer noch sauer auf mich?“
„Nein. Ich bin einfach fertig damit. Ich glaube nicht, dass wir noch länger reden sollten. Es war schön, solange es dauerte. Es sieht so aus, als wolltest du lieber mit ihr zusammen sein, also ist es vorbei.“
„Also glaubst du irgendwelchen Blogs mehr als mir?“
„Sean, wir kommen aus zwei verschiedenen Welten. Es hätte sowieso nie funktioniert“, sagte ich etwas genervt.
„Hunter, du bedeutest mir wirklich etwas. Es tut mir leid, okay? Das war ein großes Missverständnis. Ich schwöre, diese Bilder und Videos sind alt. Das war noch, bevor wir uns überhaupt kannten. Kannst du mir bitte eine zweite Chance geben?“, bettelte er.
Ich hatte gedacht, diese sogenannte Trennung würde einfacher werden, aber anscheinend hatte ich doch Gefühle für ihn entwickelt. Sean machte Spaß und er verwöhnte mich mit Geschenken, aber ich wusste, dass wir langfristig nie funktionieren würden. Ich wusste, dass ich ihm die Wahrheit sagen musste. Es war das Richtige.
„Ich bin verlobt“, platzte ich heraus.
„Willst du mich verf*ckt nochmal verarschen?“, spuckte er aus.
„Es ist nicht das, was du denkst. Ich heirate meinen besten Freund, um ihm aus seiner Situation zu helfen. Deshalb muss ich die Sache mit dir beenden. Wir müssen für ein oder zwei Jahre verheiratet sein... denke ich. Ich weiß es nicht. Vielleicht können wir später mal sehen, ob wir uns immer noch mögen. Na ja, falls du das wirklich willst“, erklärte ich.
„Lass mich das kurz verstehen. Du heiratest ihn, damit er nicht abgeschoben wird oder so? Was ist mit mir? Was ist mit uns? Ich stehe wirklich auf dich.“
„Wir waren nur auf ein paar Dates. Es war nett, aber –“, ich hielt inne und sah auf die Benachrichtigung, die auf meinem Laptop-Bildschirm aufploppte. „Ich muss los. Wir sprechen uns später.“
Ich beendete das Gespräch überhastet, weil ich ein Meeting hatte. Es war mir unangenehm, mit ihm zu reden, weil ich mich schuldig fühlte, die Dinge so zu beenden.
Nach dem Meeting ging ich zurück in mein kleines Büro und prüfte mein Handy. Sean hatte mir geschrieben. Er war zwar nicht glücklich darüber, aber er stimmte zu, auf mich zu warten. Ich war überrascht, dass er sagte, er würde sich mit niemand anderem einlassen, bis wir wieder zusammen sein könnten. Das hatte ich nicht erwartet, aber es war schön zu wissen, dass ich ihm zumindest nicht egal war.
Ich arbeitete weiter an meinen zugewiesenen Konten. Am Ende blieb ich länger, weil ich einfach nichts Unerledigtes liegen lassen konnte. Dann fuhr ich zu Jaces Eigentumswohnung in Hermosa Beach. Er wohnt in der Nähe unseres Büros in El Segundo. Ich kannte seinen Code, also ließ ich mich rein. Er war schon locker gekleidet und schaute sich etwas auf Cheddar an. Wir begrüßten uns kurz. Dann ging ich direkt in seine Küche und schenkte mir ein Glas Rotwein ein. Nachdem ich es mir auf seinem Sofa bequem gemacht hatte, kamen wir direkt zum geschäftlichen Teil unserer Scheinehe.
„Also, wir heiraten“, sagte ich etwas nervös.
„Ja. Mach dir keine Sorgen. Das wird nichts an dem ändern, was wir haben. Wahrscheinlich schweißt es uns nur noch enger zusammen.“
„Ich sehe schon, du versuchst immer noch, den Platz als mein bester Freund Nummer eins zu verteidigen“, scherzte ich.
„Sehr witzig“, sagte er sarkastisch.
Wir sahen uns einen Moment lang an und fingen dann an zu lachen. Ich merkte, dass diese Ehe bestimmt noch lustig werden würde. Dann wurden wir ernst, weil wir so viel zu besprechen hatten. Wir gingen unsere Pläne bis ins kleinste Detail durch.
Er sagte, dass absolut niemand wissen durfte, dass wir nur heirateten, um eine Abschiebung zu verhindern. Ich gestand ihm, dass ich es Sean erzählt hatte. Er war der Einzige, der es wusste, und ich hatte das Gefühl, dass unser Geheimnis bei ihm sicher war. Ich fand es auch fair, ihn einzuweihen. Jace war nicht gerade begeistert davon, dass Sean es wusste. Überhaupt war er nie ein Fan davon, dass ich mit Sean zusammen war. Er meinte immer, ich sei zu gut für ihn. Vielleicht war ich das auch, aber Sean war der einzige Typ, der sich momentan so um mich bemühte.
Jace und ich beschlossen, in drei Monaten zu heiraten. Das war genau die Zeit, die er brauchte, um alles zu regeln. Er sagte mir, wir würden in ein Haus meiner Wahl ziehen. Ich würde in ein paar Monaten meine Beförderung mit zwanzig Prozent mehr Gehalt und einen Jahresbonus bekommen. Er würde mir Zugriff auf eines seiner Konten geben, um die Hochzeit und alles andere, was ich wollte, zu bezahlen. Nachdem er die US-Staatsbürgerschaft erhalten hätte, würden wir ein Jahr später die Scheidung einreichen. Ich würde aus der Ehe mit dem gehen, was er mir anfangs gegeben hatte: dem Ring und dem Geld auf dem Konto.
Ich fand das alles ein bisschen zu viel des Guten, abgesehen von der Beförderung und der Gehaltserhöhung. Ich hatte das Gefühl, dass ich das ohnehin verdient hatte, egal ob ich ihn heiratete oder nicht. Ich hatte mir für MIG Worldwide Inc. den Hintern aufgerissen.
Ich hab aber auch echt einen knackigen Hintern, also wisst ihr, dass ich wirklich hart arbeite.
Ich hatte nicht vor, sein hart verdientes Geld für irgendetwas außer der Hochzeit zu nutzen. Das fühlte sich für mich einfach nicht richtig an. Fast alles war besprochen, bis auf die Frage, was in unserer Ehe erwartet wurde und was nicht. Ich wollte nicht gehen, ohne dass das geklärt war.
„Also, erwartest du, dass wir miteinander schlafen?“, fragte ich.
„Nein. Nur, wenn du es willst. Ich bin wirklich gut darin. Ich glaube, du würdest etwas verpassen.“ Er grinste.
„Ähm, nein. Wird nicht passieren. Ich empfehle dir, dich besser mit deiner rechten Hand anzufreunden. Und abgesehen davon, könntest du mit dem hier eh nicht umgehen“, sagte ich fröhlich.
Er verzog kurz das Gesicht, aber dann lächelte er mich an.
„Dummkopf, Hunts. Wie du willst. Auf jeden Fall müssen wir glaubwürdig rüberkommen, das ist alles. Ich will, dass jeder denkt, wir seien unsterblich ineinander verliebt, damit ich keine Probleme bei meiner Einbürgerung bekomme.“
„Kein Problem. Oh, bevor ich gehe. Was bedeutet eigentlich das Ding, das du immer auf Irisch zu mir sagst? Und du sagst mir besser die Wahrheit, sonst blase ich das Ganze ab“, drohte ich.
Er wurde ein wenig rot und lächelte. Endlich hatte ich etwas gegen ihn in der Hand, damit er es mir sagte.
„Schokoladenschönheit. Ich hoffe, das ist nicht beleidigend“, sagte er schüchtern.
„Jetzt, wo ich weiß, was es bedeutet, ist es irgendwie seltsam, dass du mich überhaupt so nennst. Vielleicht ist es der ganze historische Kontext; ein weißer Mann, der eine schwarze Frau als Essen bezeichnet. Das kann schon herabwürdigend und fetischisierend wirken... Ich weiß nicht. Und es wirkt einfach wie eine zu intime Sache“, zuckte ich mit den Schultern.
„So habe ich das nie gemeint. Du bist wunderschön. Deine Haut ist wie glatte, dunkle Schokolade. Aber es tut mir leid, und ich werde es nicht mehr sagen“, gelobte er.
„Danke. Ich fühle mich damit einfach nicht wohl.“
„Tut mir leid.“ Er verzog das Gesicht.
„Ist schon okay. Ich kenne dich, und ich weiß, dass du es nicht böse gemeint hast... Nun, ich muss los.“
Ich stand auf, um ihn zu umarmen, damit ich gehen und mich für die Arbeit fertig machen konnte. Er begleitete mich zu meinem Auto und wir verabschiedeten uns. Wir hatten an diesem Abend eine Menge erreicht. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass ich das wirklich durchzog. Ich hoffte, dass ich die richtige Entscheidung traf und das unsere Freundschaft nicht ruinieren oder verkomplizieren würde.
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Danke fürs Lesen meines ersten Romans. Da dies der erste Entwurf ist, ist das Tempo am Anfang etwas schnell. Ich habe ihn überarbeitet und plane, daraus eine Duologie für die Veröffentlichung zu machen. Ich freue mich über ❤️ und Kommentare. 😊