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Roommates with Benefits: Eiskalt erwischt

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Zusammenfassung

„Du magst mich wirklich nicht, oder?“ Ich verschränkte die Arme, als ich ihn endlich an der Türschwelle sah. „Ich muss dich nicht mögen. Ich brauche dein Geld, um die Rechnungen zu bezahlen, das ist alles. Von mir aus können wir perfekte Fremde bleiben.“ Er lachte. „So viel Hass von so einem schüchternen Nerd …“ „So viel Arroganz von einem Typen, dessen Wohnsituation ganz allein von mir abhängt …“ Lukas hob die Hände in einer gespielten Kapitulation. „Touché.“ Er lachte. „Mann, bist du aufbrausend …“ „Vielleicht habe ich nur schlechte Laune.“ „Wegen mir?“ Ich zog eine Augenbraue hoch. „Das sagst du mir, du bist schließlich derjenige, der quasi bei mir eingebrochen ist.“ „Hey, ich habe geklopft. Du hast es nur nicht gehört.“ „In so einem Fall wartet man und klopft nochmal, Sherlock.“ Ich schnaubte. Lukas grinste selbstgefällig, während seine Augen erneut über meinen nackten Körper glitten. „Ich wusste nicht, dass ich dich nackt vorfinden würde, Süße. In dem Fall hätte ich gar nicht erst angeklopft …“

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
69
Rating
4.8 (50 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Prolog

Ich scrollte durch meine E-Mails und seufzte laut auf. Niemand, nicht eine einzige Person, hat sich bisher auf meine Anzeige gemeldet. Wenn ich bis Ende des Monats keinen Mitbewohner finde, muss ich vielleicht umziehen oder, noch schlimmer, zurück ins Wohnheim. Beides will ich absolut nicht. Diese Wohnung ist seit zwei Jahren mein Zuhause. Sie ist perfekt für mich, weil es auf meiner Etage nur einen Nachbarn gibt. Er ist so gut wie nie zu Hause oder er ist einfach wunderbar leise, und das Gleiche gilt für die Leute über mir.

Allerdings hat das Gebäude vor Kurzem einen neuen Besitzer bekommen, der es für eine gute Idee hielt, die Miete für alle zu erhöhen. Wenn ich vorher gerade so über die Runden gekommen bin, könnte ich jetzt ernsthafte Probleme bekommen, meine Rechnungen zu bezahlen, es sei denn, ich untervermiete das andere Schlafzimmer. Im schlimmsten Fall müsste ich meine Eltern um Geld bitten, und das wird niemals passieren. Ich habe eigentlich keine Eltern, oder besser gesagt, ich habe welche, aber es fühlt sich nicht so an. Lange Geschichte.

Als mein Handywecker klingelte und mich daran erinnerte, zur Arbeit zu gehen, stand ich auf. Mein Teilzeitjob in einem Café nahe dem Campus reicht nicht aus, um finanziell sorgenfrei zu sein. Und da ich versuchen will, Rekorde zu brechen und mein Studium vorzeitig abzuschließen, habe ich keine Zeit, einen anderen Job zu suchen.

Die hässliche Wahrheit ist, dass ich zwei Möglichkeiten habe, und keine davon sieht wirklich verlockend aus: a) einen Vollzeitjob annehmen, mein Studium vernachlässigen, mir dafür aber eine schöne, große Wohnung leisten können; b) den gleichen finanziellen Engpass in Kauf nehmen, aber meine Eltern um Unterstützung bitten.

Da das Erste unmöglich ist und ich lieber anfangen würde, Drogen zu verkaufen, als meine Eltern um Hilfe zu bitten, musste ich auf eine dritte Option zurückgreifen. Wie gesagt: einen Mitbewohner suchen. Aber anscheinend ist entweder meine Wohnung nicht gut genug oder ich bin es nicht. Wahrscheinlich Letzteres, das ist meistens der Grund.

Während ich meinen Schrank nach etwas Anständigem zum Anziehen durchsuchte, hörte ich den Benachrichtigungston meines Laptops. Ich ging sofort nachsehen, voller Hoffnung, und ich hatte recht: eine neue E-Mail.

Hallo, wann kann ich die Wohnung besichtigen?

Mehr stand da nicht. Sie war nicht einmal unterschrieben und die E-Mail-Adresse verriet auch keine Details. Seufzend löschte ich die Nachricht. Ob du es glaubst oder nicht, seit ich die Anzeige geschaltet habe, hatte ich nur sehr wenige Leute, die wirklich an der Wohnung interessiert waren, aber eine Menge Perverse, die fragten, was ich gerade trage. Das hier war wahrscheinlich auch so einer.

Frustriert ging ich zurück zu meinem Schrank, als mein zweiter Wecker klingelte. Ja, ich brauche mein Handy, das mich daran erinnert, Dinge zu tun, sonst vergesse ich glatt so banale Sachen wie pünktlich zur Arbeit zu kommen. Das passiert, wenn man so einen zerstreuten Kopf hat wie ich, der sich eigentlich nur auf Bücher konzentrieren kann. Das passiert sogar noch häufiger, wenn man viel weniger schläft, als man sollte, weil man nachts liest.

Ja, ich bin eine von diesen Personen. Diejenigen, die Trost und Gesellschaft in Büchern suchten und sie zwangsläufig auch fanden. Deshalb bin ich meinen Papierfreunden so dankbar, und ich werde sie wohl kaum für ein eher banales Leben im Stich lassen. Denn wie schon jemand sagte, der definitiv weiser ist als ich: Man ist niemals allein, wenn man Bücher bei sich hat.

Und jede Nacht werde ich unweigerlich von diesen Papiermonstern gefangen genommen, die mich einfach nicht in Ruhe lassen, bis sie mich um den Schlaf gebracht haben. Aber oh, was für ein glücklicher Gefangener ich bin. Falls du auf der Suche nach einem coolen Mädchen zum Bewundern warst, hast du das falsche Buch gewählt. Ich bin Tara Walking Disaster Baker, tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen.

Lass Artemis Watson wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

6

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Starker Dialog

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2 vorherige Kommentare anzeigen…
author

🤣 I like it

4 Jahre
author

very strong start

4 Jahre
author

This was the second book I ever read on Wattpad. Can't wait to read this version

4 Jahre
1

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