Saved by The Underboss

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Zusammenfassung

Nachdem Lanaya als Kleinkind bei einem brutalen Unfall ihre Eltern verlor, wird sie zu berühmten Tennisspielern geschickt, um deren Schulden abzuzahlen. Fünfzehn Jahre lang wurde sie von ihnen missbraucht und misshandelt, bis sie in der Nacht ihres achtzehnten Geburtstages endlich von einem Mann gerettet wird, der gefährlicher ist als ihre Pflegeeltern. Salvetto ist der nächste in der Thronfolge der Marchetti-Familie; er hat keine Zeit für eine Frau – geschweige denn für eine Frau, die beim ersten Anzeichen von Ärger in Ohnmacht fällt. Er ist skrupellos, tut was er will, um zu bekommen, was er will, und wenn dabei Menschen sterben müssen, dann ist das eben so. Gewalt und Tod sind seine Gefährten, also warum wird seine Berührung sanft, wenn er bei einer gewissen misshandelten Prinzessin ist? Nach ihrer Rettung ist Lanaya bereit, ihr Leben zu leben, doch der Mafia etwas zu schulden, ist eine ernste Angelegenheit. Und es scheint, als wolle der Underboss sie. Geheimnisse, Lügen und der Tod trüben das Wasser zwischen ihnen. Die Wahrheit über den Unfall ihrer Eltern – oder das Fehlen eines solchen – herauszufinden, könnte für sie zu schwer zu ertragen sein. Doch Lanaya ist bereit, für ihr Glück zu kämpfen, indem sie zulässt, dass die seltsamen Gefühle zwischen ihr und Salvetto erblühen. Es ist ein schmerzhafter Prozess, erfüllt von Traumata, Heilung und gewalttätigen Albträumen. Meistens wacht Lanaya auf und hat mit der Gewalt zu kämpfen, und Salvetto würde niemals im Traum daran denken, ihr wehzutun.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
37
Rating
4.9 22 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Prolog

Lanaya zog schmerzerfüllt die Luft ein, als sie auf dem frisch gewachsten Holzboden im Haus ihrer Pflegeeltern lag. Sie vermutete ein paar gebrochene Rippen, war sich aber nicht sicher. Die Verletzungen, die Lanaya Tag für Tag davontrug, waren inzwischen kaum noch zu zählen.

Sie hustete, und ein Mundvoll Blut spritzte auf den Boden. Verdammt.

„Du verdammte Schlampe!“ Mit einem Ruck wurde sie an den Haaren nach hinten gerissen. „Blutest mir hier auf den Boden, du verdammte Hure!“ Ihr Pflegevater verpasste ihr einen harten Tritt in den Magen, sodass sie wieder auf den Boden zurückfiel. Ein stechender Schmerz im Handgelenk ließ sie aufschreien, bevor er sie wieder bei den Haaren packte und über den Boden schleifte.

Lanayas Kopf knallte gegen den hölzernen Couchtisch. Sie sah ihre Pflegemutter, die auf dem Sofa saß und sich ein Glas Rotwein einschenkte. Die Frau legte den Kopf schief und beugte sich gelassen vor … nur um die Flasche auf Lanayas Stirn zu zertrümmern, wobei der Rotwein überall hin spritzte.

Sie stolperte zurück. Ihre Sicht war getrübt vom Wein und etwas Heißem, Klebrigem. Vorsichtig hob sie die Hand zum Kopf, um sich die Sicht freizuwischen, doch als sie die Hand wegnahm, klebte daran ein viel dunkleres Rot als Wein. Über ihr tauchte Lanayas Pflegevater in ihrem Sichtfeld auf und schenkte ihr ein ruhiges Lächeln. Dasselbe Lächeln, mit dem er die Paparazzi bezauberte und das auf dem Cover jeder Tenniszeitschrift zu sehen war. Mit demselben sanften Lächeln beugte er sich herab, packte ihr Gesicht mit einer Hand und rammte es gegen den Couchtisch.

Immer und immer wieder.

Ein gedämpfter Knall im Hintergrund ließ den Pflegevater innehalten und sie wieder auf den Boden fallen lassen. Sie hörte Streit, dann etwas, das wie ein Schuss klang. Ihr Pflegevater stand nicht mehr über ihr, und an der Decke war ein tiefroter Fleck zu sehen.

Ich hätte schwören können, dass der vorhin noch nicht da war.

Lanaya blinzelte; ihr Herzschlag wurde langsam und träge. Es fiel ihr schwer, sich zu konzentrieren. Sie blinzelte erneut, nur um ihre Augen dann vor einem Mann zu öffnen, der über ihr hockte. Sie konnte nicht klar sehen, aber Lanaya wusste, dass dieser Mann wunderschön war. Aber das ist der Teufel schließlich auch. Wider besseres Wissen fielen Lanayas Augen zu, und die Dunkelheit verschlang sie, die ihr ewige Ruhe versprach.