Das Kind meines Erzfeindes

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Zusammenfassung

Helenas beste Freundin steckt in einer Ehekrise, weil sie ihrem Mann den Kinderwunsch nicht erfüllen kann. Unter Tränen fleht Alicia sie auf Knien an, ihr ihren Schoß zu leihen, um ein Kind auszutragen und so ihre Ehe zu retten. Helena weiß nicht, was sie tun soll; sie und Alessio können sich auf den Tod nicht ausstehen. In ihrer Jugend liebten sie sich wie kein anderes Paar, doch ein unglückliches Ereignis führte dazu, dass sie sich trennten und begannen, einander maßlos zu hassen. Wird Helena den Traum ihrer Freundin erfüllen können, Mutter zu werden, oder wiegt die dunkle gemeinsame Vergangenheit mit diesem gefährlichen Mann zu schwer?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
44
Rating
4.8 11 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Prolog

„Ich muss ein Kind bekommen! Warum versteht das keiner?“, rief Alicia und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Ich fühle mich nicht vollständig. Mein Mann sieht mich voller Mitleid an, und ich habe das Gefühl, die ganze Welt hat sich gegen mich verschworen.

Helenas Augen waren dunkel vor Tränen, und der Drang zu weinen brannte in ihnen. Die herzzerreißende Traurigkeit, die ihre Freundin überkam, schnürte ihr die Kehle zu. Sie wollte ihr helfen; der Wunsch danach war kaum zu unterdrücken. Aber sie konnte es nicht; sie würde nicht einfach etwas Ersetzbares aufgeben, und Alicia verlangte das Unmögliche von ihr.

„Draußen gibt es so viele Mütter, die ihre Kinder schlecht behandeln. Sie lieben sie nicht einmal und werden trotzdem mit vielen Kindern gesegnet. Ich, die sie von ganzem Herzen lieben will, kann nicht einmal eines haben“, fuhr Alicia fort, während ihr die Tränen über die Wangen liefen. „Sieh dich doch an. Du könntest eine großartige Mutter werden, aber du weigerst dich, Kinder zu haben.“

Helena wusste nicht, was sie sagen sollte. Es war nicht so, dass sie keine Kinder wollte; sie wollte sie nur in diesem Moment nicht. Ihre fordernde Karriere ließ ihr nicht einmal Zeit, darüber nachzudenken.

Alicia begann noch heftiger zu weinen. Das schlechte Gewissen überkam Helena, und sie hatte das Gefühl, am liebsten weglaufen und verschwinden zu wollen, bis ihre Freundin vergessen hätte, dass sie sie um Hilfe gebeten hatte.

„Helena, hilf mir, nur du kannst das“, flehte Alicia, drückte ihre Hände und sah ihr in die Augen. „Sag mir, dass du es tust; mein Leben hängt von dir ab.“