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My Buttercup

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Summary

Ein Neuanfang für Rachel, schafft sie es Freunde zu finden oder vielleicht sogar eine kleine Liebe aufzubauen?

Genre
Romance
Author
Xinyuki
Status
Ongoing
Chapters
3
Rating
n/a
Age Rating
16+

Chapter 1

Ich atmete einmal tief ein und aus, bevor ich die Tür öffnete. Vor mir erstreckte sich eine ziemlich laute Klasse, überall wurde gelacht, geredet und man sah Gesichter die sich freuen nach den Sommerferien ihre Freunde widerzusehen.

Die Lehrerin stand neben mir und bat um Ruhe, was wie erwartet nicht sonderlich viel brachte. Die Gesichter drehten sich zu mir und irgendwie war ich aufgeregter als gedacht. Wow so viele Gesichter, so viele abwertende Blicke und doch fühlte ich mich trotz der Aufregung ziemlich selbstbewusst.

„Guten Morgen meine Klasse! Ich hoffe eure Sommerferien waren genauso erholsam wie meine, also gar nicht, aber darum soll es jetzt erstmal gar nicht gehen, sondern wie ihr seht haben wir hier eine neue Schülerin. Möchtest du dich vorstellen?"

„Äh..also...äh... Mein Name ist Rachel Manyga. Äh ich bin 17 Jahre alt und komm ursprünglich aus Gaiman Argentinien"

Alle blickten mich wie ein Auto an, mir war klar das sie diesen Ort nicht kannten.

„Schön, Rachel ich bin Mrs. Wood, setz dich bitte neben Nora"

Ein Mädchen weiter hinten in der Reihe hebt ihre Hand, sie sah nett aus und war auch die einzigste die mich hier an lächelte. Ich ließ mich sanft neben sie auf denn Platz fallen und war ein bisschen schüchtern also blickte ich nur mit einem sturen Blick nach vorne. Vielleicht war es etwas unhöflich aber jetzt die ganze Zeit Augenkontakt zu haben war auch unangenehm.

„Hey...ich bin Nora...ähm..ich mag deine locken" ihr flüstern ließ mich doch zu ihr blicken, ein Lächeln legte sich auf meine lippen. Früher wurde ich für meine Haare gemobbt nun bekomme ich Komplimente, schon ein Kontrast.

„Danke, das ist sehr lieb ich finde deine sind auch schön" aus irgendeinem Grund fingen wir beide an zu kichern und ich hatte die kleine Hoffnung das wir beide gute Freunde werden.

Der Unterricht war einfach und simpel, nichts besonders schließlich war es der erste Schultag. Ich werde nie Lehrer verstehen die am ersten Schultag Tag schon vollen Unterricht machen.

Mein Blick schweifen durch die Klasse, blieb auf Plakate die an denn Wänden hingen, zu jedem Fach eins. Interessant. Dieser Klassenraum wirkte anders als die Zuhause, irgendwie persönlicher und doch so kalt.

Das Arbeitsblatt vor mir war recht einfach, irgendwelche Aufgaben zu einer Bildbeschreibung. In die Aufgabe vertieft bemerkte ich eine Weile nicht das jemand mich an pst. Bis ich auf blickte. Ein Junge zu mir gedreht, kaute sein Kaugummi mit einem unangenehmen lauten schmatzen, nur um nach einem Stift zu fragen. So nett wie ich bin, gab ich ihm ein.

Ich hasse es wenn Leute schmatzen.

„Willst du mit mir die Pause verbringe" Noras Frage war freundlich und ich stimmte zu.

Das Klingeln ohrenbetäubend, ganz vergessen wie sehr ich diesen Ton hasste. Der Flur war überfüllt, überall Gespräche überall gelache. Es war vertraut und doch so anstrengend das ich Kopfschmerzen bekam.

Mein Schließfach war weiter hinten, wirkte im Gegensatz zu denn anderen kahl und leer. Meine Bücher waren das einzige was es fühlte und selbst das machte es nicht besser. Nora stand neben mir, wartet geduldig bis ich fertig war.

„Was möchtest du als erstes sehen?" Fragte sie sanft. Eigentlich war es mir egal, solange ich das nötigste kannte, denn Rest konnte ich ja immer noch kennenlernen. Ihr Blick war erwartungs voll und erst dann bemerkte ich das ich noch gar nicht geantwortet hatte.

„Nur das nötigste erstmal" ein nicken so wie ein Lächeln kam ihr über das Gesicht. Ihre Schritte waren ziemlich schnell, sowas war ich gar nicht gewohnt, wenigstens wusste ich aber wo Cafeteria, Toiletten und die wichtigsten räume waren.

Die Pause fühlte sich ewig an, als gäbe es kein Ende und doch ertönte das nervige und Kopfschmerzen bereitene klingeln. Wir waren die ersten im Klassenraum, was mich keines Weges wundert denn ich war schon immer gerne früher an einem Ort als ich eigentlich musste.

Meine Sachen lagen geordnet auf meinem Tisch alles in einem perfekten Winkel und nach Farben geordnet, ich liebte Ordnung. „Wow beeindruckend" ich hörte Noras kleines flüstern und es verwunderte mich, war es wirklich so besonders Ordnung zu halt? „Was meinst du?" Ich blickte sie an, neutral aber trotzdem mit einem kleinen Lächeln schließlich war ich nicht unhöflich.

„Man sieht selten Leute in unserem Alter die so eine Ordnung halten können, vor allem nicht in unserer Klasse" ihr Ton hatte ein kleines kichern in dich was mich insgeheim auch etwas zum nachdenken brachte. Sie hatte Recht kaum jemand hielt so eine Ordnung aber jeder Mensch ist unterschiedlich, deswegen ist es nicht so eine große Sache.

Im Unterricht war ich überraschend leise, eigentlich bin ich ziemlich gesprächig, kenne ich eine Person gut genug rede ich mit der über alles. Aber hier kannte ich niemanden genug, hier war ich fremd und neu, sogar etwas schüchtern. Neue Freunde zu finden fiel mir noch nie sonderlich leicht, die meisten hielten mich für komisch, sei es durch meine Art oder meinen Interessen.

Der erste Schultag nicht sonderlich berauschend eher ein Albtraum, jedes Mal würde ich aufgefordert mich neu vorzustellen, Nora machte mir Mut und irgendwie gab es mir diese auch. Ich mochte Nora sie war nett, sympathisch und wirkte auf mich wie eine gute Freundin.

Ich ließ mich nach meiner 3 Vorstellung wieder neben sie fallen, gab ihr ein verzweifelten Blick und die lachte.

„Ich halte das nicht mehr aus, ugh immer wieder die selben Sachen wieder holen" ich selber musste auch lachen und es fühlte sich locker an. Wie eine Freundschaft die sich hier bildet.

Die Cafeteria war voll, wie zu erwarten, aber ich und Nora fanden trotzdem einen Platz. Erstaunlicher Weise würde ich ziemlich locker mit ihr, konnte mit ihr offen reden und hatte nicht das Gefühl verurteilt zu werden, für Interessen die sie nicht teilte. Ich fühlte mich wohl und konnte ihr Vertrauen, die nächste Zeit verbrachten wir mit reden, sei es in der Pause oder im Unterricht. Zu meinem Glück hatten wir ein paar Gemeinsamkeiten, wir liebten das lesen und hassten Mathe. Etwas was uns verbindet.

„Endlich ist Schul Schluss, ich kann es kaum erwarten mich in mein schönes Bett zu legen, und du Rachel?" Nora fragte mich begeistert und irgendwie fällt mir erst jetzt auf das ich größer als die bin, zwar nicht viel aber ich bin es.

„Wahrscheinlich werde ich mich mit meiner Familie erstmal etwas umgucken, schließlich ist Hangzhou ziemlich groß" ich lächelte ihr zu als sie meine Worte nur mit einem nicken bestätigt.

Am Schultor trennten sich unsere Wege, ihr Vater wartet am Auto während ich zu der Bushaltestelle musste. Überraschenderweise war der Bus noch ziemlich leer als ich mich an einen gemütlichen Fenster Platz setze, erst nach 10 Minuten wurde es immer voller und somit auch lauter. Genervt setzte ich meine Kopfhörer rein drehte die Musik auf und lehnte mich in meinen sitz. Musik war eins der Sachen die mich am meisten entspanntem auch wenn es niemals eine gute Idee ist wenn man Kopfschmerzen hat.

Ich schloss die Augen wollte nur etwas dösen und denn lärm um mich herum ausblenden.

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