Chapter 1 Sagt Hallo zu Bree
Ich habe eine Frage! Eine wichtige Frage... habt ihr schon mal jemanden so sehr geliebt, dass ihr gar nicht mehr ohne ihn sein wolltet? Mit Liebe meine ich jetzt nicht verliebt sein mit 16 oder die erste Liebe, nein, ich rede von wahrer Liebe, Liebe auf den ersten Blick? Ich höre euch schon lachen, ich habe nämlich uch nicht an so einen Schwachsinn, wie ihr jetzt vermutlich denkt, geglaubt. Ich meine, du siehst jemanden und liebst ihn auf Anhieb? Ohne ihn zu kennen, ohne seine Geschichte zu wissen, ohne seine Familie und Freunde zu überblicken. Einfach nichts zu wissen über diesen Menschen und doch fühlst du das er oder sie, in meinem Fall ein er, der einzige für euch ist? Ganz genau, es klingt wie ein schlechter Witz. Die hat eindeutig zu viele Bollywood filme gesehen denkt ihr euch jetzt sicherlich. Wenn man bedenkt, dass ich 20 Jahre jung bin und noch nie verliebt war... das ist ziemlich tragisch, aber ich denke über die Liebe so anders als andere in meinem alter. Lasst es mich erklären. Verliebtheit zum beispiel verblasst entweder nach kurzer oder längerer Zeit, die erste Liebe bleibt bei den meisten immer im Herzen, aber sie verarbeiten die Trennung und gehen ihren Weg, doch die wahre Liebe hält ewig. So rede ich es mir ein, so habe ich es immer in Filmen gesehen. Wie dem auch sei, an meinem 21. Geburtstag sollte sich mein leben auf den Kopf stellen...
Bree
Es ist soweit. Heute Nacht ist mein Geburtstag und da ich endlich volljährig werde, wollen wir etwas besonderes machen. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich gar keine Lust, aber meine beste Freundin und nebenbei bemerkt auch meine Mitbewohnerin, ist eine Partymaus und lässt sich niemals eine Gelegenheit zum Feiern entgehen. Ich habe nicht viele Freunde, komme aber super mit meinen Arbeitskollegen aus und habe sie auch eingeladen. Natürlich bringt Chrissi auch ein paar ihrer Freundinnen mit. Für sie können es nicht genug Mädels sein. Das macht mir aber nichts aus, ich lerne gerne neue Leute kennen. Zum Glück übernimmt sie die Planung für die Nacht, ich wüsste nicht mal was ich machen wollen würde. Außerdem musste ich so viel arbeiten. Auf der Arbeit gab es schon, bevor ich durch die Tür hinein kam, Umarmungen, Glückwünsche, Sekt und sogar Torte. "Leute ihr sollt mich nicht zu sehr verwöhnen, sonst gewöhne ich mich noch dran." Sagte ich, während ich mir ein riesengroßes Stück Torte in den Mund schob. Schokotorte, lecker. "Hey Bree, hör jetzt auf dich wie eine Erwachsene zu benehmen, sonst wirst du ja wirklich noch erwachsen. " sagte Michelle und alle fingen an zu lachen, ich inklusive. "Nein, Spaß beiseite, du bist eine unserer besten Mitarbeiterinnen hier und wir schätzen dich sehr als Freundin und freuen uns, dass du in unser Leben getreten bist. Du kannst das Leben anderer nur bereichern, so eine tolle Seele wie dich gibt es kein zweites Mal. Wenn jemand Hilfe braucht bist du sofort zur Stelle und springst auf der arveit sogar immer wieder ein, wenn mal jemand ausfällt. Lange rede kurzer Sinn, bleibe gesund, arbeite für den Rest deines Lebens hier und finde endlich einen Mann." Natürlich haben sich alle totgelacht und fanden das mit dem, ich solle endlich einen Mann finden, zum schießen. Tja, bevor icj weitererzähle muss ich euch ja noch ein paar Informationen über mich mitteilen, sonst kennt ihr mich ja überhaupt nicht.
Also, erstmal habe ich am Abend erst gemerkt, dass meine Kollegen mir viel zu früh gratuliert haben, schließlich habe ich ja erst nach Mitternacht, also morgen, Geburtstag. Oh man, wenn ich nur daran denke was für einen Kater wieder haben werden, kann ich es verstehen, dass sie mir lieber einen Tag früher gratulieren. Na ja, jetzt kennt ihr schon mal Michelle, die verrückte ist unsere Filialleiterin, eine meiner engsten Freundinnen und faul bis zum geht nucht mehr. Wie ist die bitte Filialleiterin geworden? Jetzt zu mir. Mein Name ist Bree Kulo. Ich bin 1,65 m groß oder klein, wie ihr möchtet. Habe lange schwarze Haare, die ich mir immer zu einem Pferdeschwanz binde, sonst fliegen sie mir ständig in den Mund, hier in der Gegend ist es oft windig. Meine Augen haben eine seltsame Farbe, ich versuche dennoch es irgendwie zu beschreiben. Mein rechtes Auge ist hellblau, mit etwas grau gemischt und mein linkes Auge ist hellgrün mit hellblau gemischt. Iris- Heterochromie nennt man das, es kann mit einer Krankheit auftauchen, die später meine Sehkraft wesentlich verschlechtern könnte, aber zum Glück ist bei mir alles in Ordnung. Meine klamotten sind nicht auffällig, ich jasse Aufmerksamkeit. Am liebsten trage ich Jeans mit einem übergroßen T-Shirt oder einen schönen langen Pullover. Viel Haut zeigen ist nicht so mein Ding. Mit schminke kenne ich mich überhaupt nicht aus, tja, wenn man sich auch nur einmal im Jahr versucht zu schminken, dann kann man sich auch nicht auskennen. Kurz gesagt, ich bin langweilig, aber das was alle an mir schätzen, so sagen sie zumindest, ist meine Hilfsbereitschaft. Mein problem ist, dass ich immer helfen muss, ich komme nicht drumherum. Mir geht es gut, wenn es anderen sehr gut geht. Ich brauche nichts außer Liebe, Glück und sehr viel Hoffnung.








