Schattenerbin – Zwischen Macht Und Loyalität by Jessy at Inkitt
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Schattenerbin – Zwischen Macht und Loyalität

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Summary

Für die Öffentlichkeit ist Vaelor Sarnetti ein erfolgreicher Geschäftsmann. In Wahrheit regiert seine Familie eines der mächtigsten Mafia-Imperien der Welt – und seine Tochter Luciana soll eines Tages alles übernehmen. Während Luciana immer tiefer in eine Welt aus Macht, Loyalität und Verrat gezogen wird, kämpft Amara mit einem Leben, das innerhalb weniger Stunden vollkommen zerbricht. Ein neuer Job. Ein neuer Anfang. Doch eine einzige Begegnung genügt, damit sich ihre Wege kreuzen. Je näher sich die beiden kommen, desto gefährlicher wird es. Denn jemand beobachtet die Familie Sarnetti bereits aus den Schatten. Und dieser Feind wartet nur auf den richtigen Moment, um zuzuschlagen. ⚠️ Warnung: Diese Geschichte enthält unter anderem Gewalt, organisierte Kriminalität, psychischen Druck, körperliche Auseinandersetzungen, romantische sowie explizite sexuelle Inhalte. Sie richtet sich an ein erwachsenes Publikum (18+). Alle dargestellten Hauptfiguren sind volljährig.

Genre
Lgbtq/Action
Author
Jessy
Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1

Luciana Sicht:

Das Leben ist nicht immer so wie man es sich vorstellt. Man bemüht sich und eine Woche später wird man gekündigt. Du hast eine Wohnung in der du Jahrelang wohnst ohne etwas gemacht zu haben, pünktlich Miete bezahlt hast und doch dann die Kündigung der Wohnung bekommst. Von jetzt auf gleich kann dein Leben sich so drastisch ändern ohne das vorherbestimmt zu haben. Welches Leben ist schon perfekt oder?

Jeder Mensch hat in sich drin Probleme oder andere Sorgen, die man für sich behält. Eventuell sogar Geheimnisse die niemand erfahren darf. Ich sag euch eins man kann einen Menschen nur vor dem Kopf gucken und nicht in den Kopf.

Damit möchte ich mich herzlichst vorstellen mein Name ist Luciana (Lucy) Sarnetti bin 22 Jahre alt. Meine Mutter (Aurora Sarnetti) besitzt mehrere Hotels und mein Vater (Vaelor Sarnetti) ist Geschäftsmann zumindest denken das viele. In Wahrheit ist er einer der Gefürchteten Mafia Bosse Weltweit. Meine Mutter hatte versucht mich aus den Geschäften raus zu halten, doch ohne erfolg. Er hat mir alles gezeigt was ein Mafiaboss so macht. Ich frage mich wieso er mir das alles beibringt, schließlich weiß ich ja nicht ob ich das irgendwann übernehmen will bzw. möchte. Ich möchte mein eigenes Leben führen und meine eigenen Erfolge feiern.

„Luciana!“ ruft mein Vater, ich ziehe mir mein Hemd drüber und laufe runter „Komm wir müssen los“ sagt er und ziehe mir die Schuhe an ohne ein Wort zu sagen. Meine Mum kommt in den Flur „Du willst sie echt weiter da rein ziehen? Wieso schickst du sie nicht direkt in den Tot Vaelor, denn das wird passieren wenn Krieg ausbricht!!“ er faucht „Halt dich da raus, du wusstest worauf du dich einlässt als du mich geheiratet hast und es dauert nicht mehr lange bis wir das sagen haben und jeder Zittern wird, wenn die unseren Namen hören. Amore mio ich möchte nicht mit dir streiten und Luciana ist mein Nachfolger, daran wird sich nichts ändern.“ Sie seufzt und nickt „Okay ich gebe dir trotzdem die Schuld falls meine einzige Tochter stirbt!“ sagt sie sauer und geht in den Garten.

Wir gehen zum Auto und steigen ein „Sie kriegt sich wieder ein“ sagt er Locker und fährt dann los, wir fahren eine weile bis wir zu einer Großen Villa ankommen. Die Tore öffnen sich und davor stehen 2 bewaffnete Männer.

Jedes mal wenn ich durch diese Tore mit meinem Vater fahre, fühle ich mich etwas besonders. Wir fahren rein und kommen vor der Tür zum Stehen, die Tür wird mir geöffnet „Danke“ sage ich und steige aus. Ich setze meine Sonnenbrille auf und ich folge meinem Vater rein „Vaelor da bist du endlich“ sagt ein junger Mann. Klar ich bin öfter hier aber mit Namen hab ich es leider nicht so.

„Leon schön dich zu sehen“ sagt mein Vater und Leon zwinkert mir zu, innerlich seufze ich und schaue weg. „Leider hab ich schlechte Nachrichten es gab Komplikationen mit einer Lieferung“ sagt Leon dann und mein Vater schaut ernst „Ruf alle zusammen“ Leon geht und schaut dann zu mir „Jetzt beweist du mir ob du bereit bist den Laden zu übernehmen falls was passiert“ ich nicke still und gehen dann in den Konferenzraum wo sich alle versammeln. Mein Vater setzt sich und ich neben ihn „Berichtet“ sagt mein Vater streng.

„Die Lieferung wurde gestohlen und 2 Männer liegen im Krankenhaus von uns“ berichtet Leon.

Ich höre schweigend zu und beobachte die Gesichter der Männer am Tisch. Einige wirken wütend und andere wiederum nervös. Niemand scheint eine Lösung des Problems zu haben.

„Hat jemand etwas gesehen?“ fragt mein Vater ruhig, aber mit bedrohlicher Stimme.

„Nein Boss, der Angriff kam Plötzlich. Sie wussten genau, wann wir dort sein würden.“

Mein Vater verschränkt die Hände. „Das bedeutet, jemand hat die Informationen weitergegeben.“

Stille erfüllt den Raum und keiner hat was zu sagen. „Vielleicht war es gar nicht die Konkurrenz“ durchbreche ich schließlich die Stille und alle Blicke richten sich auf mich.

„Wie meinst du das?“ fragt mein Vater.

„Wenn die Konkurrenz dahinterstecken würde, hätten wir längst eine Nachricht erhalten. Sie würden wollen, dass wir wissen, wer dafür verantwortlich ist.“

Leon nickt leicht.

„Aber hier herrscht Funkstille“ fahre ich fort. „Das bedeutet entweder, die Ware sollte unbemerkt verkauft werden... oder jemand aus unseren eigenen Reihen hat sie verraten.“

Ein Raunen geht durch den Raum.

„Du beschuldigst unsere eigenen Leute?“, fragt einer der Leute.

„Ich beschuldige niemanden“ antworte ich ruhig. „Ich schließe nur Möglichkeiten aus. Wie viele wussten von der Route?“

„Sieben“ antwortet Leon.

„Dann überprüfen wir diese sieben Personen. Ihre Konten, ihre Telefonate und ihre letzten Aufenthaltsorte. Niemand verlässt das Anwesen, bis wir wissen, wer gelogen hat.“

Mein Vater lehnt sich zurück und betrachtet mich einen Moment. Schließlich erscheint ein kaum sichtbares Lächeln auf seinen Lippen.

„Genau deshalb wollte ich, dass sie heute hier sitzt.“

Im Raum wird es still.

„Leon“, sagt mein Vater schließlich. „Tu genau das, was Luciana vorgeschlagen hat.“

„Verstanden, Boss.“ Leon verlässt den Raum und ich schaue in die Runde „Jeder bis auf die 7 die davon wussten verlassen den Raum“ sage ich ernst. Nach und nach leert sich der Konferenzraum. Nur noch die 7 Männer bleiben zurück.

Ich stehe auf und schaue mir alle genau an bis mein Blick auf einem der Männer hängen bleibt. Mein Vater schaut mir ruhig zu ohne was zu sagen.

„Du“

Langsam hebt er den Kopf.

„Warum bist du so nervös?“

„Ich…Ich bin nicht nervös“ stottert er leicht. „Komisch. Die anderen sehen mich an. Nur du schaust auf dem Boden.“

Er schluckt und schaut mich nervös an.

„Dante“ sage ich und wende mich an einem der Leibwächter „Niemand verlässt den Raum und er ganz besonders nicht.“

Er protestiert sofort. „Ich habe aber nichts getan“

„Dann hast du nichts zu befürchten.“

Mein Vater beobachtet die Situation, sagt aber kein Wort.

Eine Stunde später kommt Leon rein und wirft eine Akte auf dem Tisch. Mein Vater schaut mich an.

Ich nehme mir die Akte und schaue es mir an „Wir haben auf dem Konto des Fahrers einen Geldeingang von 180.000 Euro gefunden. Außerdem mehrere gelöschte Anrufe zu einer unbekannten Nummer.“

Dann lege ich die Akte weg und schaue den Mann an.

„Möchtest du es selbst erklären oder soll Leon das für dich übernehmen?“

Der Fahrer sackt auf dem Stuhl zusammen.

„Ja…ich habe die Route weitergegeben“ gibt er endlich zu.

„An wen?“ frage ich etwas bedrohlicher als ich wirken wollte.

„Ich…ich kenne den Namen nicht“

„Lüg mich nicht an“

„Ich schwöre es! Wir haben nur über ein Wegwerfhandy gesprochen. Das Geld wurde bar übergeben. Ich sollte nur den Treffpunkt und die Uhrzeit verraten.“

Ich beobachte jede seiner Bewegungen, dann merke ich es. Er hat Angst! Nicht vor meinem Vater, sondern vor der Person, die ihn Bezahlt hat.

„Warum?“

„Meine Tochter ist krank. Die Behandlung kostet mehr Geld, als ich je verdienen könnte. Sie haben gesagt, niemand würde verletzt werden.“

Mein Vater bleibt weiterhin regungslos.

„Du hast deine Familie verraten“

Der Mann senkt den Kopf.

„Es tut mir leid“

Ich schaue zu meinem Vater.

„Er hat gestanden“

„Und?“ fragt mein Vater.

Alle Blicke richten sich auf mich. Ich atme tief durch.

„Jeder verlässt den Raum auch du Vater und Dante du bleibst hier bei ihm“ sage ich und wir verlassen den Raum.

Mein Vater schaut mich an nachdem er die Tür schließt.

„Leon besorg mir die Krankenakten von seiner Tochter und die Kosten.“ Er nickt und verschwindet.

„Was hast du vor?“ fragt mein Vater „Ich kümmer mich darum“ sage ich und er nickt.

Ich bekomme die Akte auf mein Handy und gehe dann rein.

„Dante du weißt was zu tun ist“ er nickt und geht zu ihm. Er bekommt Handschellen an und wird von Dante abgeführt allerdings laufe ich hinterher.

Er zittert.

„Bitte...ich hab doch gesagt ich hatte keine Wahl“

„Jeder hat eine Wahl“

Er bleibt stehen und dreht sich zu mir.

„Du bist doch nicht so wie er… du musst mir helfen!“

Ich sehe ihn lange an.

Dann ziehe ich mein Handy hervor und zeige ihm den Bildschirm.

„Deine Tochter ist in Behandlung, richtig?“

Er erstarrt.

„Ich habe ihre Daten besorgen lassen. Krankenhaus, Ärzte, alles.“

Sein Gesicht wird blass.

„Wenn du je wieder auch nur daran denkst, unsere Familie zu verraten… dann endet nicht nur dein Leben hier.“

Ich trete näher.

„Sondern auch ihre Sicherheit.“

Ich tippe einmal auf das Handy.

„Aber heute… helfe ich ihr.“

Er versteht nicht.

„Was…?“

„Die Behandlung wird bezahlt.“

Er sieht mich fassungslos an.

„Warum…?“

Ich wende mich ab.

„Weil ich wissen will, ob Loyalität gekauft werden kann.“

Ich gehe zurück zu meinem Vater, ohne ihn noch einmal anzusehen. Hinter mir bleibt nur Stille.

Mein Vater schaut mich an als ich zurück komme und sieht meinen Überlegten Blick.

„Was beschäftigt dich? Du hast alles richtig gemacht“ fragt mein Vater.

„Er wusste zu wenig“

„Wie meinst du das?“

„Jemand, der einen Überfall plant, nennt keine Namen, benutzt Wegwerfhandys und zahlt bar. Der Fahrer war nur ein Werkzeug.“

Ein leichtes Lächeln bildet sich auf seinen Lippen.

„Dann müssen wir wohl noch jemanden finden“ sagt er und ich nicke.

„Wir kommen an das Wegwerfhandy ran. Ich will jede Spur zu dieser Nummer.“ frage ich und Leon überlegt.

„Grundsätzlich ja aber das kann dauern bist du dir sicher das du es machen möchtest?“ fragt Leon und ich nicke.

„Ja versucht das herauszufinden und Informationen zu bekommen, haltet mich auf dem laufenden“ Leon nickt und verschwindet.

„Ich bin sehr stolz auf dich“ sagt mein Vater.

„Danke Vater“ er lächelt „Es wird zeit ein richtiger Teil der Familie zu werden. Ich habe da was Vorbereiten lassen.“

Wir gehen raus in den Garten wo alle schon versammelt sind und Leon Vortritt mit einem Schwarzen Koffer.

Mein Vater stellt sich zu Leon und ich vor ihm. Alles ist Still der Kreis schließt sich.

Kein Wind. Keine Stimme. Nur die Männer der Familie Sarnetti, die im Kreis stehen.

„Heute ist ein wichtiger Tag“ sagt mein Vater ruhig.

Ich sehe in die Gesichter der Männer. Keine Überraschung. Nur Erwartungen.

Leon öffnet den Koffer. Im Inneren liegt eine Pistole. Dunkel, Sauber, Geladen.

Mein Vater sieht mich ernst an.

„Luciana Sarnetti“

Ich schlucke leicht.

„Du bist nun nicht mehr nur meine Tochter, sondern ein Teil dieser Familie.“

Leon nimmt die Waffe aus dem Koffer und legt den Koffer auf dem Boden.

Er reicht mir die Waffe. Ich nehme sie.

Kalt. Schwer. Echt.

Mein Vater tritt näher.

„Bevor du sie behälst, musst du unser Codewort kennen.“

Ich nicke und atme tief durch.

„Omertà.“

Reine Stille.

Kein Applaus. Kein Lärm. Nur Zustimmung in den Gesichtern der Männer. Mein Vater nickt langsam.

„Ab heute gibt es kein Zurück mehr. Willkommen in der Familie.“

Ich schließe die Hand um die Waffe und zum ersten Mal fühlt es sich nicht falsch an. Ein Teil der Familie zu sein ist ein großes Privileg.

Die Waffe befestige ich an meinem Gürtel. Gesichert und ein gutes Gefühl was sich in mir breit macht.

Das erste mal das ich erkenne, dass ich zu was fähig bin.

„Ich würde sagen das muss gefeiert werden“ sagt mein Vater und alle kommen zu mir um zu Gratulieren. Als alle dann durch sind gehen wir rein in den Salon. Ich nehme Platz neben meinem Vater „Was möchtest du trinken?“ fragt er.

„Nur eine Cola bitte“ sage ich und er nickt, sagt dem Kellner bescheid und das essen wird von anderen Kellnern verteilt.

Ein paar Stunden vergingen und ich bekomme einen Anruf.

L: Ja?

E: Hey

Sagt sie weinend und ich stehe auf, laufe raus in den Garten.

L: Was ist passiert?

E: Er hat Schluss gemacht Lucy. Kannst du das fassen? Ohne eine wirkliche Begründung.

L: Das tut mir leid Elena. Was kann ich für dich tun?

E: Du musst nicht extra her kommen. Lieber würde ich eine weile weg hier, kann ich bei dir übernachten?

L: Warte ich frag kurz ob es für meine Eltern okay ist.

E: Okay

Gerade als ich rein laufen möchte kommt mir mein Vater entgegen „Alles gut?“ fragt er besorgt „Elena würde gern eine Weile zu uns kommen, wenn es okay ist. Ihr geht es aktuell nicht gut.“

„Klar meine 2. Tochter wieder daheim“ sagt er lächeln und nimmt das Telefon um kurz mit ihr zu reden. Danach gibt er mir das Telefon wieder und verschwindet.

L: Sorry er hat mir das Telefon einfach weg genommen.

E: Alles gut er schickt jemanden um mich abzuholen. Ich liebe dein Vater. Ich wünschte meiner wäre so gewesen.

L: Irgendwann wird er dich adoptieren, er liebt dich auch.

E: Ich würde sogar ja sagen Schwester

Ich lache leicht.

L: Feel Free aber ich muss jetzt weiter sobald du da bist, gehen wir in einem Restaurant essen.

E: Danke Lucy bis später

L: Bis später

Ich lege auf und gehe wieder rein zu den anderen, wir feiern noch ein wenig und dann geht es nach Hause ins Bett. Meine Waffe natürlich vorher verstaut im Tresor von meinem Vater.

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Great Character

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Strong Dialog

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Schattenerbin – Zwischen Macht und Loyalität