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Hitzespiel im Schatten der Fichten

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Summary

Gefällt dir das Bild nicht? Kapitel 1 Hitzespiel im Schatten der Fichten Ingrid Als Lena und Jule in einem abgelegenen Haus am Vangsjøen ankommen, spürt Lena eine unerwartete Anziehung zu ihrer besten Freundin. Zwischen Saunabesuchen, nächtlichen Küssen und der Entdeckung ihrer Lust, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt – während die neugierige Nachbarin Ingrid sie au…

Genre
Erotica
Author
Misttueck
Status
Complete
Chapters
3
Rating
n/a
Age Rating
18+

Hitzespiel im Schatten der Fichten

Der Kies knirscht unter den Reifen des Mietwagens, als ich den Wagen auf dem kleinen Platz vor dem Haus zum Stehen bringe. Der Motor tickt nach, während ich die Fensterläden runterkurble. Die Luft, die hereinströmt, riecht nach Nadeln, feuchter Erde und etwas Süßem, das ich nicht benennen kann. Neben mir auf dem Beifahrersitz sitzt Jule, meine beste Freundin seit der siebten Klasse, und starrt durch die Windschutzscheibe auf das dunkle Holzhaus, das sich zwischen schlanken Birken und dichten Fichten vom Himmel abhebt.


Jule

Das ist echt jetzt.

Ihre Stimme ist leiser als sonst. Sie greift nach ihrer Wasserflasche im Türfach, schraubt den Deckel ab, trinkt, schraubt ihn wieder zu. Ihre Finger spielen mit dem Etikett, lösen es an einer Ecke, drücken es wieder fest. Ich nicke. Mein Blick wandert über das Satteldach, das fast bis zum Boden reicht, die große Terrasse aus hellem Holz, den Anbau an der Seite, der als Sauna dient. Auf der Terrasse steht ein gestapelter Holzstapel, daneben ein alter Fahrradanhänger mit einem Kanu obendrauf. Ein schmaler Pfad führt vom Haus zum See, und am Ende des Pfads sehe ich einen Steg, an dem ein kleines, verwittertes Motorboot vertäut liegt. Das Wasser des Vangsjøen ist still und dunkel, und die Bäume am gegenüberliegenden Ufer spiegeln sich so scharf, dass ich nicht sofort sagen kann, wo der See endet und der Himmel beginnt.


Ich

Komm.

Ich öffne die Tür und steige aus. Die Kühle der Luft hüllt mich ein, und ich atme tief ein. Die Stille hier ist körperlich spürbar. Kein Verkehr, kein Fernseher, keine Stimmen durch die Wand. Nur das Vogelgezwitscher, das Insektensummen und das leise Schlagen des Wassers gegen das Holz des Stegs. Jule steigt aus der anderen Seite, streckt sich, ihr T-Shirt spannt sich über ihren Bauch, rutscht ein Stück nach oben und gibt den Blick auf einen schmalen Streifen Haut frei. Es fällt mir nicht zum ersten Mal auf, dass Jule schön ist. Aber es ist das erste Mal, dass der Gedanke sich festsetzt und nicht sofort wieder verschwindet. Wir tragen unsere Taschen ins Haus. Die Tür ist nicht verschlossen. Drinnen ist es kühler als draußen, und der Holzboden knarrt unter unseren Schritten. Der Wohnbereich ist offen und groß, mit einer kleinen Küchenzeile, die einen Gasherd und einen Kühlschrank im Retro-Stil umfasst. Ein Holztisch mit vier Stühlen steht in der Mitte, und eine abgenutzte Couch mit einem grauen Wollüberwurf schmiegt sich an die Wand gegenüber der Glasfront, die vom Boden bis zur Decke reicht und den Blick auf den See freigibt. An der Wand hängt eine handgezeichnete Karte des Vangsjøen in einem Rahmen, daneben ein Zettel mit einer Willkommensnachricht und praktischen Informationen. Ich lese den Zettel. Lars, ein Freund meines Vaters und Archäologe, kauft das Land am Vangsjøen aus und baut das Haus über die Jahre aus. Mein Vater verbringt hier letzten Sommer eine Woche, und als er zurückkommt, spricht er wochenlang von nichts anderem. Jetzt, nach dem Abitur, kurz vor Beginn des Studiums, bietet Lars mir das Haus für ein paar Wochen an. „Günstig Urlaub machen“, sagt mein Vater, und ich solle meine beste Freundin mitnehmen. Und so sitze ich hier, in einem Haus am Ende der Welt, mit Jule neben mir, die gerade ihre Tasche auf die Couch fallen lässt und sich streckt, als hätte sie gerade eine Prüfung geschrieben und nicht vierhundert Kilometer im Auto gesessen. Die ersten Tage verstreichen wie Wasser, das durch die Finger rinnt. Wir erkunden das Haus, das Gelände, den See. Wir rudern mit dem Motorboot hinaus, den kleinen Motor auf der niedrigsten Stufe, und lassen uns treiben, während die Sonne auf das Wasser fällt und uns warm macht. Jule sitzt am Bug, ihre Beine baumeln über den Rand, ihre Füße knapp über dem Wasser, und sie lehnt sich zurück auf die Hände und schließt die Augen. Ihr Haar, das sie offen trägt, weht ihr ins Gesicht, und sie streicht es zurück, hinter das Ohr, und grinst mich an, als hätte sie gerade einen Witz erzählt, den nur sie versteht. Wir schwimmen, noch mit Badeanzügen, weil es sich noch nicht richtig danach anfühlt, als könnten wir einfach so ins Wasser springen, als gehörten wir hierher. Wir kochen zusammen, Nudeln mit Tomatensoße aus dem Glas, und essen am Holztisch, während die Sonne hinter den Bäumen versinkt und der See dunkler wird, bis er schwarz ist und nur noch die Spiegelung der ersten Sterne zeigt. Am vierten Abend entzünde ich die Sauna. Der Ofen aus Metall und Steinen knistert, als das Feuer sich ausbreitet, und die Hitze steigt langsam an, füllt den kleinen Raum aus, der ein Fenster mit Seeblick und einen direkten Zugang zum Wasser hat. Ich sitze auf der oberen Holzbank, ein Handtuch unter mir, und spüre, wie der Schweiß mir über die Schläfen rinnt und über den Rücken, bis das T-Shirt, das ich noch trage, feucht wird und sich an meine Haut klammert. Jule kommt herein, ein Handtuch um den Körper gewickelt, und setzt sich auf die untere Bank. Sie hat die Haare zu einem Knoten gebunden, und ihr Nacken ist frei, und ich sehe die feinen Härchen, die dort stehen, und wie der Schweiß sich in der Vertiefung zwischen ihren Schlüsselbeinen sammelt. Sie riecht nach Sonnencreme und etwas Blumigem, und ich atme ein, ohne dass ich es will.


Jule

Gott, ist das heiß.


Ich

Das ist der Sinn der Sache.

Sie lacht, ein kurzes, trockenes Lachen, das in der Hitze verdunstet, bevor es den Raum verlassen kann. Ich ziehe mein T-Shirt aus, dann die Shorts, und lege sie auf die Bank neben mich. Die Hitze auf meiner nackten Haut ist intensiv, und der Schweiß rinnt jetzt ungehindert, über die Brüste, über den Bauch, zwischen die Beine. Jule sitzt unter mir, und ich sehe, wie sie den Kopf dreht und aus dem Fenster auf den See schaut, und ich schaue auf ihren Rücken, auf die Wirbelsäule, die unter der Haut abzeichnet, auf die kleinen Dellen über dem Gesäß, und ich atme schwerer, als es die Hitze allein erklären kann.


Jule

Wollen wir rein?

Sie steht auf, das Handtuch fällt, und sie steht nackt vor mir, und ich sehe sie zum ersten Mal so, ganz, ohne Stoff, der etwas verdeckt. Ihre Brüste sind klein und rund, die Brustwarzen durch die Hitze aufgerichtet, und zwischen ihren Beinen ist sie glatt, bis auf einen schmalen Streifen dunkler Haare, und ich wende den Blick ab, aber nicht schnell genug, und sie hat es gesehen, und ich weiß, dass sie es gesehen hat, weil sie für einen Moment stillsteht, bevor sie zur Tür geht, die zum See führt. Das Wasser ist kalt, schneidend kalt, und als ich hineinspringe, trifft mich der Schock wie ein Schlag, und ich tauche auf und keuche und schreie, und Jule schreit auch, und wir lachen beide, und das Wasser um uns herum ist schwarz und still, und die Luft darüber ist warm, und der Kontrast ist so extrem, dass ich nichts anderes spüre, nur das Hier und Jetzt, nur den See und die Kälte und Jule, die neben mir auftaucht, ihr Haar nass und an das Gesicht klebend, und sie wischt sich das Wasser aus den Augen und grinst, und ich grinse zurück, und wir treiben dort, nackt, im See, unter dem Himmel, der langsam dunkel wird, und ich weiß, dass sich etwas verändert hat, aber ich kann es nicht benennen. Wir schwimmen zum Steg zurück und ziehen uns an der Leiter hoch, und das Holz unter unseren Füßen ist warm vom Tag, und wir setzen uns auf den Steg, nackt, nass, und der Wind trocknet unsere Haut, und ich schaue auf Jule, wie das Wasser über ihre Schultern rinnt, über ihre Brüste, über ihren Bauch, und wie sie die Beine ausstreckt und die Zehen bewegt, und ich spüre ein Ziehen in meiner Brust, das sich nach unten zieht, und ich strecke meine Hand aus und lege sie auf ihren Oberschenkel, und sie schaut mich an, und ich schaue sie an, und sie sagt nichts, und ich sage nichts, und das Wasser tropft von uns auf den Steg, und das Schwappen des Sees ist das einzige Geräusch. Am nächsten Abend machen wir ein Lagerfeuer auf der Terrasse, in einer kleinen Feuerstelle aus Steinen, die Lars dort eingerichtet hat. Ich habe Holz gespalten, und die Späne knistern, und die Flammen lecken hoch, und der Rauch riecht nach Birkenholz, und wir sitzen auf der Couch, die wir nach draußen geschoben haben, mit einer Flasche Wodka, die Jule im Duty-Free-Shop gekauft hat, und wir trinken, erst pur, dann mit Orangensaft, und die Wärme des Feuers und die Wärme des Alkohols verschmelzen, und Jule lehnt sich an mich, und ich lege den Arm um sie, und es ist das Natürlichste, das ich je getan habe.


Jule

Mir ist warm.

Sie zieht ihren Pullover aus, und darunter trägt sie nur ein Tanktop, und ihre Arme sind nackt, und ich spüre die Haut an meiner Handfläche, als ich sie anziehe, und sie kuschelt sich an mich, und ihr Haar kitzelt an meinem Hals, und ich atme ein, und sie riecht nach Rauch und Orangensaft und etwas Eigenem, das ich nicht benennen kann, und das Ziehen in meiner Brust wird stärker, und ich verschiebe meine Hand, und sie liegt jetzt auf ihrem Bauch, und ich spüre die Wärme ihrer Haut durch den dünnen Stoff. Jule dreht den Kopf und schaut mich an, und ihre Augen sind glasig vom Alkohol, und ihre Lippen sind leicht geöffnet, und ich beuge mich vor, und sie beugt sich vor, und unsere Lippen treffen sich, und es ist ein Kuss, der nach Wodka und Orangensaft schmeckt, und nach Rauch, und Jule zögert nicht, und ich zögere nicht, und ihre Hand greift nach meinem Nacken, und sie zieht mich näher, und ich spüre ihre Zunge an meiner Lippe, und ich öffne den Mund, und unsere Zungen berühren sich, und der Kuss wird tiefer, und ich spüre das Verlangen in mir hochkommen, und ich drücke Jule an mich, und sie drückt sich an mich, und wir küssen uns, bis wir nicht mehr atmen können, und wir lösen uns, und sie lacht, und ich lache, und es ist, als hätte sich eine Tür geöffnet, die wir beide nicht gekannt hatten. Am nächsten Morgen ist es noch früh, als ich aufwache, und Jule schläft neben mir, und ich liege still und schaue sie an, und ich frage mich, was das war, und was es sein wird, und ob es wieder passieren wird, und ich hoffe, dass es wieder passieren wird, und ich schließe die Augen und atme ein, und der Geruch von Rauch und Jule liegt noch in der Luft, und ich lächle. Wir verbringen den Tag am See, und zwischen uns ist etwas anders, und ich kann es nicht genau greifen, aber es ist da, in der Art, wie Jule mich ansieht, und wie sie mir ein Handtuch reicht, und wie ihre Finger meine Hand berühren, und wie sie sagt, „Du hast etwas im Gesicht“, und es mir wegwischt, und ihre Hand an meiner Wange liegt, und ich sie ansehe, und sie mich, und wir küssen uns, und diesmal ist es kein Zufall, und diesmal ist es langsam und weich, und ich spüre, wie es in mir brennt, und ich will mehr, und ich weiß, dass sie mehr will, und wir lassen es geschehen, und wir küssen uns am Steg, am See, im Boot, auf der Couch, und ich weiß nicht, was wir sind, aber ich weiß, was wir wollen. Am Abend, nach der Sauna, sitzen wir nackt auf der Couch auf der Terrasse, und die Sonne ist untergegangen, und der See ist schwarz, und die Sterne sind da, und wir trinken wieder, und Jule sitzt zwischen meinen Beinen, und ihr Rücken lehnt an meiner Brust, und ich habe die Arme um sie gelegt, und ich spüre ihre Brüste an meinen Unterarmen, und ich streiche über ihren Bauch, und sie atmet tief, und ich spüre, wie sich ihre Haut unter meinen Fingern anspannt, und ich lasse meine Hand tiefer wandern, und sie öffnet die Beine ein Stück, und ich spüre die Wärme zwischen ihren Schenkeln, und ich streiche darüber, und sie atmet schärfer, und ich streiche tiefer, und ich spüre die Feuchtigkeit, und ich streiche über sie, und sie stöhnt, leise, und ich streiche weiter, und sie stöhnt lauter, und ich spüre, wie sie sich an mich drückt, und ich lasse meine Finger tiefer gleiten, und sie ist nass, und ich drücke einen Finger in sie, und sie keucht, und ich bewege ihn, und sie bewegt sich mit, und ich spüre, wie sie sich um meinen Finger schließt, und ich füge einen zweiten hinzu, und sie stöhnt, und ich bewege sie schneller, und sie atmet schwerer, und ich spüre, wie sie sich aufbaut, und ich streiche mit dem Daumen über ihr Zentrum, und sie kommt, und ihr Körper zittert, und sie presst sich an mich, und ich halte sie fest, und sie atmet schwer, und ich ziehe die Finger zurück, und ich lecke sie ab, und sie schaut mich an, und ich schaue sie an, und sie küsst mich, und ich schmecke mich auf ihren Lippen, und ich weiß, dass dies erst der Anfang ist. Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, gehe ich hinaus, um zu pinkeln. Das Badezimmer im Haus ist klein und dunkel, und ich mag es nicht, und Lars hat im Zettel geschrieben, dass man in der Natur pinkeln kann, weil der nächste Nachbar zweihundert Meter entfernt wohnt, und ich gehe hinter das Haus, in die Büsche, und ich hocke mich hin, und ich pinkle, und es ist warm und gelb, und ich schaue auf den Boden, und ich höre ein Rascheln, und ich schaue auf, und da steht eine Frau, fünfzig, kurze graue Haare, die mich ansieht, und ich bin nackt, und ich pinkle, und sie schaut mich an, und ich schaue sie an, und ich weiß nicht, was ich sagen soll, und sie sagt, „Du bist die Tochter von ...“, und ich nicke, und sie sagt, „Ich bin Ingrid, die Nachbarin“, und ich nicke, und sie schaut mich an, und ich schaue sie an, und ich ziehe das T-Shirt, das ich vorne überhalte, enger, und sie lächelt, und sie sagt, „Macht es euch schön“, und sie geht, und ich stehe da, und mein Herz rast, und ich weiß, dass sie es gesehen hat, und ich frage mich, was genau sie gesehen hat, und ob sie mehr gesehen hat, und ich gehe zurück ins Haus, und Jule fragt, „Was ist los?“, und ich sage, „Nichts“, und ich lächle, aber ich weiß, dass es nicht nichts ist, und ich frage mich, was Ingrid gesehen hat, und ob sie uns beobachtet hat, und ob sie uns beobachtet, und der Gedanke lässt mich nicht los, und in der Nacht, als Jule neben mir liegt und schläft, liege ich wach und höre auf die Stille, und ich frage mich, ob da jemand draußen steht, und ob sie uns sieht, und ob sie uns hört, und ich streiche über Jules Haar, und sie murmelt etwas im Schlaf, und ich liege da, und ich warte, und ich weiß, dass morgen etwas passieren wird, aber ich weiß nicht, was, und ich liege da, und ich höre auf die Stille, und die Stille hört zurück.

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