[Ger] Blackwood's Claim by Grazia B. Valenti at Inkitt
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[GER] Blackwood's Claim

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Summary

DAMIEN: Violetta Scaletta ist Adrien Beaumonts wertvollster Besitz. Und ausgerechnet ich soll drei verdammte Wochen lang auf sie aufpassen. Für diese Zeit gehört sie mir. Ich kann mit ihr tun, was immer ich will. Zumindest hat Beaumont es mir so verkauft. Violetta hält mich für nichts weiter als einen weiteren Mann aus dem Kreis der Beaumonts. Einen weiteren Kunden, der sich nimmt, was man ihm vorsetzt. Sie irrt sich gewaltig. Denn jetzt bin ich an der Reihe. Und ich werde sie keinesfalls verschonen. Von vornherein wird sie zu spüren bekommen, was es bedeutet, einem der "Götter von New York City" ausgeliefert zu sein. Wären da nur nicht ihre Augen. Diese verdammten grünen Augen, die etwas in mir berühren, das ich längst begraben habe. Je länger ich diese Frau ansehe, desto stärker wird dieses Gefühl, sie bereits zu kennen. Und ich hasse es, nicht zu wissen, warum. VIOLETTA: Fünfzehn Jahre lang habe ich gelernt, meinen Platz zu kennen. Ich bin Eigentum der Beaumonts. Eine Frau, die geformt, benutzt und weitergegeben wird, wenn es dem Interesse der Familie dient. Doch plötzlich liefert Adrien mich für drei Wochen an Damien Blackwood aus. Er ist ganz und gar nicht wie die anderen Männer, die mir vorgesetzt wurden. Er ist kälter. Grausamer. Unberechenbarer. Und trotzdem ist da etwas an ihm, das mich nicht loslässt. Seine Stimme. Seine Augen. Die Art, wie er mich ansieht, als würde er nach etwas suchen, das er selbst nicht finden kann. Ich kenne diesen verdammten Blick auf mir. Oder glaube zumindest, ihn zu kennen. Je näher ich Damien komme, desto stärker brechen Erinnerungen durch, die ich längst vergessen glaubte. Erinnerungen an eine Zeit, an einen Ort … und an einen Mann, den ich niemals hätte wiedersehen dürfen. Doch wer ist Damien Blackwood wirklich? Und warum fühlt es sich an, als hätte ich ihn schon einmal verloren?

Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

1 | Damien

~Damien~

Die Tänzerin, die sich vor mir auf dem Tisch räkelt, gibt sich extra viel Mühe. Nichts Neues für mich. Das tun sie alle.

Ich sehe sie mit emotionsloser Miene an. Ich zeige dieser Blondine nicht, was ich denke. Wüsste sie es, würde sie nicht vor mir tanzen und versuchen, mich in Stimmung zu bringen. Solche Damen wie sie sind nur für eines gut. Sie sollen mich heiß machen. Heiß für den Abend. Heiß für die kommende Nacht.

Sie rutscht anmutig an der Stange herunter und bewegt sich genauso über den Tisch. An der Tischkante lässt sie sich auf ihre Knie nieder, ihre Unterschenkel hinter ihrem Körper geparkt. Die Hände streichen über ihren Bauch, immer höher, bis über ihren Busen. Ich erkenne sofort, sie sind nicht echt. Viel zu prall. Die Haut extra gestrafft. Provokativ knetet sie ihre Brüste.

Mein Blick verändert sich nicht. Meine Arme liegen, ausgestreckt, rechts und links, auf der Lehne der gemütlichen Sitzbank. Ich sitze in einer von zehn abgegrenzten Sitzkabinen in der VIP-Lounge meines Clubs, dem Obsession. Eine Striptease-Tänzerin ist hier noch das Mildeste. In den Kabinen lassen fast alle ihre Hüllen fallen und geben sich der Lust hin.

Fast alle. Ich nutze es, wie gesagt, nur, um mich in die richtige Stimmung zu bringen. Jeden Abend die gleiche Prozedur. Jeden Abend setzen die Tänzerinnen alles ein, um mir zu gefallen. Sie erhoffen sich mehr. Eine Nacht mit mir. Eine Nacht mit dem begehrtesten Junggesellen New Yorks: dem milliardenschweren Damien Blackwood.

Diese blonde Plastikpuppe vor mir versucht genau das. Als hätte sie meine Gedanken gelesen, traut sie sich noch mehr zu. Ihr Stoff fällt von ihren Brüsten. Sofort beugt sie sich so tief herunter, bis ihre Silikonbrüste direkt vor meiner Nase landen. Damit will sie mich provozieren. Ich soll ihre Nippel mit meiner Zunge berühren. Meine Mundwinkel zucken. Ein Lächeln, das sich nicht bildet. Darauf kann sie lange warten.

Da ich nicht reagiere, legt sie ihre Hände unter ihre Brustwarzen, spreizt ihre Finger genau so, dass ihre Nippel dazwischen passen, drückt ihre Finger zusammen und zieht ihre Knospen lang. Das ist der Moment, in dem ich scharf einatme: »Verschwinde!«

Sie guckt mich verwirrt an, als wenn sie es gar nicht verstehen kann, weggeschickt zu werden.

»Muss ich mich wiederholen?«

Ihr Ausdruck verändert sich, sie wird wütend, richtet sich aber auf, nimmt ihre wenigen Sachen und geht zurück in den Club. Erleichterung durchfährt mich.

Ich stehe nicht auf Blondinen. Und schon gar nicht auf wasserstoffblond gefärbte Plastikpuppen, an denen gar nichts Natürliches mehr erkennbar ist. Nicht nur die Brüste waren gemacht. Die Lippen waren ebenfalls voluminöser, ganz zu schweigen von der makellosen Haut an ihrer Stirn und ihren Wangen. Von solchen Frauen wimmelt es nur so im Obsession, und in dem Kreis der Millionäre und Milliardäre. Meine eigene Mutter, Victoire Blackwood, sieht in ihrem Alter aus, als wenn sie immer noch ein zwanzigjähriges Supermodel wäre. Da ich in meinen Mittdreißigern bin, ist Victoire schon lange aus dem Alter einer Modelkarriere raus. Heute ist sie die Queen auf jeder Gala der Superreichen.

Ich richte mich auf, streiche mein weißes Hemd glatt und gehe zu der Balustrade, die den VIP-Bereich von dem Rest des Clubs abgrenzt. Ich sehe vom ersten Stockwerk runter und überblicke alles. Es ist noch nicht viel los. Noch nicht. Der Abend ist noch jung, die meisten Besucher kommen erst nach zweiundzwanzig Uhr.

Ich überfliege die überschaubaren Leute. Höchstwahrscheinlich sind viele Frauen darunter, die meine harte Männlichkeit mindestens einmal in sich aufgenommen haben. Nicht gerade sanft. Ich bin nicht bekannt für normalen Sex, der auf Gefühlen basiert, den die meisten Frauen in ihrem langweiligen Leben vollführen. Sie sind mir mehr als dankbar, meine Methoden zu spüren.

Ich will meinen Blick, der über die überschaubaren Leute fährt, schon abwenden. Ich habe mich schon fast umgedreht, da fällt er mir ins Sichtfeld. Adrien Beaumont. Ohne Umschweife drehe ich mich wieder ganz herum, meine Unterarme ruhen auf dem blanken Holz der Balustrade.

Nach einer Minute sieht der Braunhaarige mit seinen hellbraunen Augen zu mir auf. Beaumont setzt sich in Bewegung, dabei hält er seine Hand um eine junge Frau. Eine junge Frau mit dunkelbraunen Haaren, die ihr weit über die Schultern und ihren Rücken fallen. Er flüstert ihr etwas ins Ohr, und schon ist ihr Kopf gesenkt. Beaumont hat diese Lady also unter seiner Kontrolle. Das ist nichts Neues. Die Beaumonts haben ihre Methoden, um die Frauen die Unterwürfigkeit beizubringen und ihnen die nötige Gefügigkeit zu lehren.

Beaumont steigt die Treppe hinauf. Drei weitere Stufen, und er steht fast vor mir.

Mein Körper hat sich gedreht, steht nun mit dem Rücken an der steinernen Abgrenzung.

Ein kaum merkliches Lächeln bildet sich auf meinen Mundwinkeln. »Guten Abend, Adrien«, begrüße ich Beaumont neutral. »Wie läuft das Geschäft?«

Die Beaumonts sind in einem der Clubs der Blackwood Global Holdings, die durch meinen Vater, Nathaniel Blackwood, geleitet wird, ansässig. Deren Club ist allerdings kein normaler Nightclub, wie das Obsession. Es ist ein Stripclub mit einer weitreichenden Swinger-Area, und auch Prostitution wird dort betrieben. Ich frage mich, ob Beaumonts Begleitung wohl eine von der letzteren Sorte ist. Augenblicklich gleitet mein Blick zu der jungen Frau. Ihr Blick ist immer noch zum Boden gerichtet. Mein Instinkt will ihr die Anweisung geben, mich anzusehen, doch da sie nicht zu mir gehört, zügel ich mich. Sie ist nicht mein Eigentum.

»Wir können uns nicht beklagen. Es läuft alles vollkommen nach unserer Zufriedenheit ab«, antwortet Beaumont.

Ich höre ein Aber daraus. Irgendetwas scheint nicht ganz in Ordnung zu sein.

Ich gebe der Barkeeperin ein Zeichen, Drinks für uns zuzubereiten.

Beaumont, seine Begleitung und ich setzen uns an einen Tisch auf der gegenüberliegenden Seite der Bar. Zögerlich setzt sich die Brünette neben Beaumont. »Willst du mir die Dame gar nicht vorstellen, Adrien?«, ich lasse die Neugier, die sich unweigerlich immer weiter in meinem Kopf ausbreitet, nicht meine Stimme übernehmen.

Bevor er etwas sagt, holt er eine Zigarre aus der Innentasche seiner Anzugjacke und zündet sie an. Er pafft ein paar Mal daran, bis er sich sicher ist, dass die Glut an der Spitze nicht mehr erlischt. Der Qualm entweicht aus beiden Seiten seiner Lippen und steigt über unseren Köpfen hinweg.

Ohne Vorwarnung packt er die Haare der Frau und zieht ruckartig ihren Kopf nach oben. Ein Laut des Schmerzes und des Schreckens entfährt dem Mädchen. Ihre Augen sind grün wie zwei Smaragde. Sie fangen sofort meine Aufmerksamkeit ein.

»Ihr Name ist Violetta«, beginnt Beaumont. »Sie hat italienische Wurzeln. Ursprünglich kommt sie aus Sizilien.«

Mein Blick lässt ihre Augen nicht los, während ich zuhöre. Etwas an den Augen kommt mir bekannt vor.

»Seit fünfzehn Jahren ist sie mein Besitz.«

Er zieht grinsend an seiner Zigarre und pustet den Rauch in die Nähe ihres Gesichts. Obwohl der Rauch sie nicht direkt trifft, sondern nur streift, hustet sie. Das führt dazu, dass Beaumont fester an ihren Haaren zieht. Sie versucht, den Schmerz zu unterdrücken, doch ich sehe ihn in ihren Augen. Sie kämpft innerlich und ich bekomme das stille Bedürfnis, sie aus Beaumonts Griff zu befreien.

Er ist in meinem Club und behandelt eine Frau so herablassend. Wenn das jemand dürfte in diesem Etablissement, dann mein Zwilling und ich. Gut, auch mein Vater und meine Mutter, wenn sie Zeit finden, uns, ihren Söhnen, einen Besuch abzustatten. Aber kein anderer sollte eine Frau erniedrigend behandeln in dem öffentlichen Territorium des Clubs. Dafür gibt es spezielle Räumlichkeiten, abseits der großen Diskothek.

Noch lasse ich es durchgehen. Aber sollte Beaumont Violetta weiterhin Schmerzen verursachen, werde ich dafür sorgen, dass er bereuen wird, sie mit seinen dreckigen, mit Ringen bestückten Fingern in meinem Zentrum der Macht überhaupt berührt zu haben.

Die Kellnerin bringt die angeordneten Getränke. Zwei Whiskey für Beaumont und mich und ein Glas Champagner für das Mädchen. Sie guckt scharf auf die Brünette und scheint das Gleiche zu denken, wie ich. Sie will ihr helfen.

»Danke, du darfst dich wieder an deinen Arbeitsplatz hinter der Theke begeben, Antoinette!«, gebe ich der Dame zu verstehen. Ihren Namen weiß ich nur, weil ich ihn gerade auf ihrem Schild erhaschte, das über ihrer Brust klebt. Das ist ein Vorteil, jeder, der in diesem Club arbeitet, hat ein Schild mit seinem Namen. Ohne Umschweife dreht sich Antoinette um und geht zurück hinter die Bar.

»Warum bist du heute hier, Adrien?«, frage ich, nun ohne weiteres unnützes Geschwafel. Er ist ganz sicher nicht hier, um sich über das Wetter zu unterhalten. Mein Blick wandert von dem Mädchen auf Beaumont, der immer noch gelassen in seinem maßgeschneiderten Anzug dasitzt.

Er hat die Zigarre in den Aschenbecher auf dem Tisch gelegt, um das Glas Whiskey zu greifen und trinkt einen kräftigen Schluck. Er stellt das Glas kurz darauf wieder ab, dabei grinst er wieder. Dieses Mal breiter und dunkler. »Ich weiß über deinen Damenverschleiß Bescheid, Damien.«

Eine Augenbraue zieht sich an meiner Stirn in die Höhe. Will er mich etwa in den Club der Beaumonts locken? Will er mir eine seiner zahlreichen Huren anbieten? Denkt er etwa, ich hätte so etwas nötig?

»Ich bin nicht interessiert an deinen Frauen«, gebe ich ihm deutlich zu verstehen.

»Oh, Damien, ich will dir nicht irgendeine Prostituierte anbieten«, lacht er.

Genau jetzt erhebt sich Violetta und geht um den Tisch herum, kommt langsam auf mich zu. Ich kann mir denken, was das zu bedeuten hat. Sie stellt sich erst zwischen den Tisch, direkt vor mir, hin, bevor sie in die Hocke geht und ihre Hände an meinen Gürtel legt. Gekonnt öffnet sie die goldene Schnalle mit den Buchstaben B und W, und zieht das schwarze Leder dadurch.

In der Zeit drehe ich mich zu Beaumont um. »Du bietest mir dieses Mädchen an?«, frage ich, ziemlich irritiert.

Ihre Hände öffnen bereits den Knopf und den Reißverschluss der schwarzen Hose. Ich kann nicht verhindern, dass mein Schwanz sich regt. Mein Kopf dreht sich über die braune Mähne auf meinem Schoß. Ihre Hände streichen vorsichtig über den Stoff, der meinen Schaft bedeckt.

Beaumont erhebt das Wort: »Ich muss für einige Wochen verreisen. Ich kann Violetta nicht mitnehmen, und ich kann sie nicht mit meiner Familie alleine lassen. Sie ist ohne meinen Schutz nicht sicher.«

Er spricht von Schutz, dabei war ich gerade Zeuge, wie sein Schutz aussieht. Er züchtigt sie, wenn sie aus der Reihe tanzt.

»Ich soll auf Violetta aufpassen?«

Beaumont nickt: »Richtig.«

»Und sie soll sich um meine Bedürfnisse kümmern?«

Auch darauf nickt er. »Sie gehört ganz dir. Sie wird sich um dich kümmern, mit allem, was dazu gehört. Denn sonst«, sein Ton wird schärfer, und es ist rauszuhören, dass er es an Violetta richtet, »wird ihre Bestrafung schmerzhafter sein, als alles, was die Familie Beaumont ihr antun könnte. Sie will das Monster in mir nicht zum Vorschein bringen.«

Die letzten Worte Beaumonts führen dazu, dass sie meine Männlichkeit umfasst. Ich unterdrücke ein Grollen, als sie ihre Finger in mein Fleisch krallt. Das wird Beaumonts Drohung ausgelöst haben.

Ohne zweimal nachzudenken, legt sich meine Hand auf ihren Hinterkopf. Sie zuckt zusammen. Violetta wird erwartet haben, dass ich sie genauso an den Haaren packe, wie Beaumont. Das ist nicht meine Absicht. Ich lasse meine Hand einfach nur auf ihrem Hinterkopf liegen. Ihre Haltung entspannt sich allmählich. Ihre Finger um meine, Stoff bedeckte Härte lockern ihren Griff.

»Wie lange genau verreist du?«, frage ich, während ich weiterhin versuche, meine Erregung im Zaum zu halten. Allerdings bröckelt meine Kontrolle mit jeder Handbewegung von Violetta.

Beaumont antwortet gelassen: »Das kommt darauf an, wie das Geschäft verläuft. Ich muss allerdings mindestens drei Wochen in Palermo verbringen.«

Palermo. Was will er in einer Stadt, die auf einem anderen Kontinent liegt? Ich behalte die Frage für mich, denn ich werde höchstwahrscheinlich keine Antwort darauf bekommen.

»Du bist also der Meinung, ich werde das Mädchen besser behandeln, als deine Familie es tun würde?«, frage ich stattdessen.

Ich vertraue Beaumont nicht, seiner Familie noch weniger. Die Geschäfte, die die Beaumonts an uns Blackwoods binden, führt mein Zwillingsbruder Alexander mit ihnen, nicht ich. Auch wenn die Beaumonts ihre Pacht für den Club, den sie leiten, immer bezahlen, ist es sehr offensichtlich, dass die Familie Beaumont ein dunkles Geheimnis umgibt.

Dass Adrien selbst nicht gerade der Vorzeigesohn ist, hat er schon wunderbar gezeigt, im Umgang mit Violetta, die inzwischen ihre Hand immer provokanter über meine Beule bewegt. Mein Schwanz beginnt zu pochen.

Was genau blüht ihr wohl, sollte sie ihre Hände von meinem Schoß nehmen? Würde Beaumont so weit gehen und sie vor meinen Augen bestrafen? Da er keine Skrupel hatte, die junge Frau schmerzhaft an den Haaren zu ziehen, wird er auch nicht davor zurückschrecken, ihren Hintern vor meinen Augen zu versohlen. Soweit werde ich es unter keinen Umständen kommen lassen. Weitere öffentliche Demütigungen werde ich nicht dulden. Dann wird Beaumont ganz schnell aus meinem Club verschwinden und kann seine Submissive, oder was Violetta auch immer für ihn ist, gleich mitnehmen. Somit müsste er sich einen neuen Babysitter suchen.

Beaumont beugt sich nach vorne und legt seine Arme auf dem Tisch ab. In seinen Augen spiegelt sich unnachgiebige Kälte wider, die anderen Männern Angst einflößen würde. Bei mir kratzt er damit allerdings nur an der Oberfläche. Ich bin in meinem Reich, nicht in seinem. Hier wimmelt es nur so von Sicherheitsleuten. Ein Fingerschnippen, und Beaumont wird zum Ausgang geführt.

»Ich denke es nicht nur«, die Bedrohung ist selbst in seiner Stimme zu hören. »Du wirst Violetta gut behandeln, Damien. Ansonsten werde ich dafür sorgen, dass dein Imperium in New York sich dem Ende neigt.«

Meine Miene bleibt ausdruckslos. Er will das Obsession zerstören. Er will dafür sorgen, dass Alexander und ich am Boden sind. Beaumont sieht unser Reich, in dem sich die Millionäre und Milliardäre sich jeden Abend die ungezügelte Blöße geben, als einen Störfaktor für den Club der Beaumonts an, in dem es nur um das Geschäft mit der sexuellen Lust geht.

Unbewusst umfasse ich eine Handvoll von Violettas Haaren und ziehe, wie selbstverständlich, daran. Sofort zittern ihre Hände an meiner prallen Länge. Meine Hand lockert sich wieder, bleibt aber weiter auf ihrem Hinterkopf liegen.

»Du vergisst, wer und was hinter dem Namen Blackwood steht, Adrien. Du wirst uns nichts anhaben können. Bevor du auch nur ansatzweise einen Schritt gegen uns angegangen bist, sitzt du schon mit einem Bein im Knast.«

Noch hat es keiner geschafft, uns zu Fall zu bringen. Auch ein Beaumont wird das nicht ändern können. Wir bekommen die besten Anwälte der Welt, die unsere Widersacher innerhalb kürzester Zeit hinter Gitter bringen.

Beaumont lacht laut auf: »Auch der Name Blackwood hat seine Schwachstellen. Ich kenne Geheimnisse deiner Familie, von denen nicht einmal du Kenntnis hast.« Er hebt das Whiskyglas an seine Lippen und leert es mit einem letzten Schluck. »Geheimnisse, die euch in den Ruin führen werden. Da wird auch kein Rechtsanwalt helfen können.«

Das wird nur eine leere Drohung sein. Er kann uns nichts anhaben, er will sich nur aufspielen und sicher gehen, ich werde seinem Spielzeug zwischen meinen Beinen nichts Schwerwiegendes antun.

Beaumont erhebt sich, blickt auf Violetta herab, sieht gleichzeitig meine dicke Beule auf meiner Boxershorts und lächelt leicht. »Du wirst die nächsten Wochen keine andere Frau mehr brauchen«, kommentiert er. »Ich melde mich, sobald ich zurück bin und meinen Besitz wieder einfordere.«

Er betont das Wort Besitz, als wenn Violetta wirklich nichts anderes ist, als ein physisches Objekt, das er benutzt, wenn er ein Loch zum Ficken braucht.

Ich sehe ihm nach, bis er hinter der Wand verschwindet und die Marmortreppe zurück in den Club hinunterschreitet.

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