•••кαριтєℓ 1•••
Die Sonne schien wiedermals warm in der Farm der Nishikawa-Familie. Ihre Sonnenstralen trafen auch den einzigen Sohn der Familie, der gerade seinem Vater beim Einsammeln der Schafe half.
Diese Geschichte handelt von ihm. Alexander Nishikawa. Er war aufgeweckt, freundlich und lebte mit seinem Vater Riccardo und seiner kleinen Schwester Artemis glücklich auf der Farm. Seine Mutter starb wegen einem ihm unbekannten Grund. Aber er hat nie nachgefragt. Wesshalb sollte er auch? Er hatte alles was er je wollte bei sich hier. Aber dieses ruhige Leben sollte bald enden.
Sein Vater brachte die verbliebenen Schafe zurück in deren Stall. Mit einem seufzen strich sich der schlank gebaute Mann die entstandenen schweißtropfen von seiner blassen Stirn.
„Geschafft…“
Murmelte er und sah zu seinem Sohn der eines der Lämmer in den Stall zu bringen versucht. Dieses jedoch entkommt ihm durch einen geschickten Ausweicher und rennt weg. Riccardo wollte gerade losgehen aber Xander rannte es schon hinterher.
„Ich hole es! Ich bin gleich wieder da!“
Rief der siebenjährige und sah zurück zu seinem Vater mit einem grinsen bevor er sich wieder dem Tier widmete.
Es rannte durch das Tor in den Wald, dass am Grundstück grenzte. Leicht auser Atem sah der schwarz Haarige durch seinen grünen dem Lamm hinterher. Er durfte nie alleine in den Wald. Immer nur in begleitung von seinem Vater, aber dies würde sicherlich alles rechtfertigen, nicht?
Mit schnellen Schritten, lief der Junge weiter, bis er das Lamm am Rand von der Straße fand. Xander war verunsichert. Mit einem kurzem, nervösem Blick nach hinten lief er aufs Tier zu. Erst als dieses anfing am Boden zu schnüffeln und in reichweite war, entspannte er sich. Gerade als der siebenjährige nach dem Schäfchen greifen wollte, rollte ein weißer Van auf der Straße und blieb vor Xander stehen.
Die Nervösität begann wieder langsam aufzukochen, als sich die eine Schiebetür öffnete und eine ältere Dame mit einem Mann in weißem Kittel nun teils Sichtbar waren. Ein anderer Mann im schwarzem Anzug sah auf den kleineren Jungen herab, sein Blick abschätzend.
„Sind Sie sich sicher das er es ist, Miss?“
Raunte seine Stimme leise zu der Dame, deren eisigen blauen Augen auf Xander fixiert waren. Aus einem komischem Grund konnte er sich nicht bewegen. Es war nicht gänzlich aus Angst. Eine ihm unbekannte Kraft hielt ihn davon ab wegzurennen.
„… Ich erkenne einen von diesen Missratenen wenn ich sie sehe. Einfangen.“
Ihre raue Stimme brachte Xander zu schaudern, aber mehr mehr Angst bekam der Junge bei ihren Worten.
Bevor der Junge überhaupt reagieren konnte wurde sein schlanker Arm mit einem eiserndem Griff genommen und in den Wagen gezerrt. Ein Schrei entfloh ihm wegen der plötzlichen Bewegung. Er kratzte, beißte, schlug wild um sich rum, aber es nützte nichts. Und als ein Tuch, das im einer streng-stinkenden Flüssigkeit getränkt war, sich um Xanders Nase und Mund legte merkte er wie langsam sein Bewusstsein schwand.
„Urgh, der Junge hat Kraft, er würde sicherlich ein starkes Experiment werden…“
Dies waren die letzten Worte die der Junge verstand bevor ihn der ätzende Geruch in einen Tiefschlaf beförderten.








