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Mitternachtsballerina-Tanz im Purpurlicht

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Summary

Camilla ist erst achtzehn Jahre alt, doch ihre Kindheit wurde ihr längst genommen. Seit ihrem zwölften Lebensjahr arbeitet sie als Mitternachtsballerina in einem düsteren Stripclub, um die gewaltigen Schulden ihres Vaters abzubezahlen. Nacht für Nacht tanzt sie unter den violetten Lichtern der Bühne, während sie von einem Leben in Freiheit träumt. Als der geheimnisvolle Mann auftaucht, den alle nur „The Killer" nennen, gerät ihre Welt aus den Fugen. Gefährlich, skrupellos und unwiderstehlich zieht er Camilla sofort in seinen Bann. Gegen jede Vernunft verliebt sie sich in ihn. Aus Bewunderung wird Verlangen, aus Verlangen eine dunkle Obsession. Doch während Camilla ihr Herz an ihn verliert, verfolgt The Killer seine eigenen Pläne. Für ihn ist sie nichts weiter als ein Werkzeug - der Schlüssel zu ihrem Vater und den Geheimnissen, die dieser verborgen hält. Gefangen zwischen Liebe, Besessenheit und Verrat muss Camilla erkennen, dass manche Menschen nicht gekommen sind, um dein Herz zu retten. Manche kommen nur, um es zu zerstören. Und je tiefer sie in seine Welt eintaucht, desto gefährlicher wird die Wahrheit: Vielleicht ist The Killer nicht das Einzige, wovor sie sich fürchten sollte.

Status
2mo ago
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

Purpurlicht

Ich zog mir mein Outfit an, das bereits ordentlich auf meinem Stuhl bereitlag. Wie jeden Abend.Während ich den Stoff zwischen meinen Fingern spürte, wanderte mein Blick zum kleinen Fenster meiner Umkleide. Dahinter lag die dunkle Stadt, voller Menschen, die frei entscheiden konnten, wohin sie gingen und was sie mit ihrem Leben anfingen.

Ich beneidete sie.

Vielleicht dauert es nicht mehr lange, dachte ich. Vielleicht sind die Schulden meines Vaters bald endlich abbezahlt.Seit Jahren redete ich mir das ein.

Mit zwölf Jahren war ich in dieses Geschäft geraten. Nicht freiwillig. Jackson hatte dafür gesorgt, dass ich blieb. Angeblich arbeitete ich nur meine Schulden ab, doch inzwischen fragte ich mich, ob diese Schulden überhaupt jemals kleiner wurden.

Ein lautes Klopfen riss mich aus meinen Gedanken.

„Camilla!", donnerte Jacksons Stimme durch die Tür. „Mach dich fertig! Du hast gleich einen Auftritt. Trödel nicht rum, sonst endet das böse für dich!"

Ich schluckte.„Ja. Ich bin gleich fertig."

Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.

Schnell zog ich mein Bunny-Kostüm an, richtete meine Haare und trug einen tiefroten Lippenstift auf. Als ich fertig war, öffnete ich die Tür.

Jackson stand bereits davor.Sein Blick glitt über mich und ein zufriedenes Grinsen erschien auf seinem Gesicht.

„Da bist du ja. Heiß siehst du aus wie immer."

Ich sagte nichts.

Er trat näher. Zu nah.

„Hör mir gut zu, Camilla. An Tisch fünf sitzt ein Typ mit verdammt viel Geld. Enttäusch mich nicht."

Seine Stimme wurde schärfer.

„Wickel ihn um deinen Finger. Er soll zufrieden sein. Hast du verstanden?"

Jackson schob mich leicht Richtung Ausgang.

„Dann los."

Wenig später stand ich auf der kleinen Bühne vor Tisch fünf.

Purpurfarbene Scheinwerfer tauchten den gesamten Raum in ein unwirkliches Licht. Die Musik dröhnte durch den Club und ließ den Boden unter meinen Füßen vibrieren.

Ich setzte mein geübtes Lächeln auf.Der Mann an Tisch fünf beobachtete mich von Anfang an. Sein Blick ließ mich frösteln.

Trotzdem machte ich weiter. Das war mein Job. Das war mein Leben. Zumindest vorerst.Als ich mich seinem Tisch näherte, schob er mir einen Geldschein zu.

Ich lächelte höflich, obwohl sich mein Magen verkrampfte. Mit der Zeit wurde sein Verhalten jedoch aufdringlicher. Zu aufdringlich.

Als ich wieder Abstand gewinnen wollte, griff er plötzlich nach mir.

Mein Körper spannte sich sofort an.

„Lassen Sie mich los", sagte ich leise.

Doch er ignorierte mich. Sein Griff wurde fester.Panik breitete sich in mir aus.

Normalerweise war so etwas verboten.Normalerweise griff die Security ein.Doch heute schien niemand etwas zu sehen.

„Ich habe genug Geld für dich", murmelte er dicht an meinem Ohr.

Mir wurde übel.Ich wollte weg.

Sofort. Doch er hielt mich fest.

Er drückte mich fester auf seine Hose und ich spürte seinen Penis ,er bewegte sich auf und ab. Dann hob er mich langsam hoch und legte mich auf den Tisch 5. Er drückte meine Brüste zusammen mit seinen großen Händen und geleitete langsam mit seiner Rechten Hand runter zu meinen Slip. Sein Finger versuchte in mich einzudringen ,er leckte meinen Hals.

Mein Herz raste. Dann geschah alles auf einmal.Ein lauter Knall durchschnitt die Musik.Der gesamte Club verstummte. Erschrocken fuhr ich zusammen.

Plötzlich bewegte sich jemand mit schnellen Schritten durch die Menge

Ein großer Mann.Breite Schultern.Schwarzes Haar.Pechschwarze Augen. Bevor ich überhaupt reagieren konnte, hatte er den Tisch erreicht.

Ein Schlag.Der Mann ließ mich los und taumelte zurück.

„Du Pisser!", knurrte der Fremde. „Was glaubst du eigentlich, was du da machst? Anfassen ist verboten!"

Der andere Mann richtete sich wieder auf und wischte sich das Blut von seiner Lippe.

„Du weißt anscheinend nicht, wer ich bin."

Der Fremde lachte kalt.

„Interessiert mich nicht."

„Ich bin Carter. Chef der größten Bank dieser Stadt."Seine Stimme triefte vor Arroganz.

Seine Stimme triefte vor Arroganz.

„Ich habe sie für die ganze Nacht gebucht."

Mir wurde schlecht. Als würde ich gar nicht im Raum stehen.

Als wäre ich bloß irgendein Gegenstand. Der Fremde machte einen Schritt auf ihn zu.

„Sie ist eine Lady", sagte er mit gefährlich ruhiger Stimme. „Und so redet man nicht über Frauen."

Dann schlug er Carter erneut. Mehrere Gäste schrien auf.

„Vielleicht bist du außerhalb dieses Viertels jemand Wichtiges", fuhr er fort. „Vielleicht halten sich die Leute dort für Könige."

Seine dunklen Augen funkelten.

„Aber hier gelten meine Regeln."

Die Luft schien plötzlich schwerer

„Und in der Unterwelt nennt man mich The Killer."

Mein gesamter Körper erstarrte. The Killer.Diesen Namen kannte jeder. Selbst ich.Meine Hände begannen zu zittern. zu werden.

Vor meinen Augen prügelten sich zwei Männer, als wäre ich irgendeine Ware, um die man feilschte.

Plötzlich packte mich jemand am Arm. Jackson.

„Komm mit!"

Er zog mich grob durch den Club bis in die Umkleide. Kaum waren wir drinnen, stieß er mich von sich. Ich verlor das Gleichgewicht und krachte gegen den kleinen Glastisch. Ein stechender Schmerz schoss durch meinen Rücken.

„Ich habe dir doch gesagt, er kann machen, was er will!", schrie Jackson.

Sein Gesicht war rot vor Wut.

„Weißt du überhaupt, was du angerichtet hast, du kleine-"

Die Tür flog auf.

Jackson verstummte augenblicklich.

Der Mann mit den pechschwarzen Augen stand im Türrahmen

Ashton. Jetzt wusste ich endlich seinen Namen.

Mit ruhigen Bewegungen zog er mehrere dicke Geldbündel hervor und drückte sie Jackson in die Hand.

Als hätte er gerade etwas gekauft. Oder jemanden.

„Hiermit sind ihre Schulden beglichen."

Ich hielt den Atem an.

Woher wusste er von meinen Schulden?

Jackson starrte das Geld an.

Seine Augen wurden immer größer. Ashton hingegen schaute nur mich an.Dann kam er langsam näher. Er wollte mir aufhelfen.

Sofort wich ich zurück.

„Lass es bitte", sagte ich mit zitternder Stimme.

Mein Herz schlug so laut, dass ich es selbst hören konnte.

„Das geht dich nichts an."

Er blieb stehen. Für einen Moment sagte niemand etwas.

Ich hatte Angst. Nicht vor Ashton. Vor dem, was passieren würde.

Denn ich wusste genau: Wenn ich jetzt mit ihm ging... Wenn ich Jackson den Rücken kehrte... Dann würde Jackson mich töten. Und Männer wie Jackson machten ihre Drohungen wahr.

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Great Character

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Strong Dialog

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author

Die Geschichte hat mich total gefesselt und ich hab mit Cami, mitgefiebert und mitgeweint. tolles Buch und tolle Autorin ❤️ bin so gespannt auf dein nächstes Buch Projekt

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