1. Kapitel
Alle dargestellten Figuren, Szenen, Handlungen oder Darstellungen sind reine Fantasie und haben keinen Bezug zu realen Orten, Figuren oder Ereignissen. Alle dargestellten Szenen, Verhaltensweisen oder Handlungen tragen rein zur Dramaturgie der Geschichte bei und spiegeln nichts wieder was Personen, Ethnien oder Religionen repräsentieren oder sich verhalten.
Wo ist er schreit Christina laut und aufgeregt in ihrem Kopf, wobei sich etwas Verzweiflung zu ihren Gedanken einschleicht. Sie eilt mit schnellen Schritten durch den Flur im Krankenhaus und sucht verzweifelt ihren Mann. Sie hat noch keine Stationsschwester gefunden und eilt deshalb besorgt und aufgeregt durch die langen und einsamen Gänge. Man hatte sie vom Krankenhaus aus angerufen, dass ihr Mann in einen Unfall verwickelt war. Mein Mann der nie zu schnell oder waghalsig fährt denkt sich Christina im ersten Moment. Sie geht erst von einer Verwechslung aus. Aber als man seine ungewöhnlichen Augenfarben anspricht, eine Mischung aus blau und grün, weiß sie das es ihr Mann ist.
„Kann ich ihnen helfen?“ fragt eine Krankenschwester die Christinas nervösen und besorgten Blick sieht. „Ja ich muss wissen wo Frank Andersson ist.“ sagt Christina aufgeregt. „Bitte kommen sie mit, dann schauen ich im Computer für sie nach.“ sagt die Krankenschwester. „Er war in einen Autounfall verwickelt.“ sagt Christina als sie der Krankenschwester hinterher läuft. „Ich glaube da wurden heute zwei Leute eingeliefert.“ sagt die Schwester. Zwei denkt sich Christina überrascht. Aber klar zu einem Unfall gehören gewöhnlich zwei Leute, denkt sie sich.
Christina sieht der Krankenschwester beim Tippen auf der Tastatur zu und würde sie am liebsten bitten schneller zu sein. Doch sie hält sich zurück und entlädt ihre Anspannung und Aufregung in ihren Fingern, die aufgeregt auf den Tresen trommeln. „Da haben wir ihn ja.“ sagt die Krankenschwester und Christina sieht sie an. Christina bemerkt wie bei der Krankenschwester die Freude über den Fund langsam schwindet und sich Besorgnis in ihrem Gesicht spiegelt.
„Alles in Ordnung?“ „Also mit ihnen und meinem Mann.“ sagt Christina weiter. „Er ist hier im Krankenhaus.“ „Aber ich kann noch nicht viel sagen, außer dass er in Behandlung ist.“ sagt die Krankenschwester und wirkt nachdenklich auf Christina. „Bitte warten sie auf einem der Stühle.“ sagt die Krankenschwester und deutet auf ein Paar einsamer und unbequeam aussehender Stühle die neben der Station stehen. „Ich werde die zuständige Ärztin bitten, dass sie sich bei ihnen meldet.“ sagt die Krankenschwester und läuft weg. Christina bleibt überrascht und verwirrt zurück. Sie blickt der Frau noch hinterher und sieht auf die Stühle. Hoffentlich dauert es nicht so lang denkt sie sich und setzt sich auf einen der Stühle. Ihre Aufregung nimmt etwas ab, aber ihre Finger zittern vor Aufregung. Sie greift wie automatisch in ihre Handtasche und nimmt ihr Smartphone heraus.
Sie hat einen Instagram Account mit über 10.000 Followern und postet regelmäßig. Aber das letzte Mal ist vor zwei Tagen gewesen. Gestern wusste sie nicht was sie hochladen soll und heute wollte sie eigentlich etwas nach der Arbeit posten. Sie wollte mit Frank die Sonne im Garten genießen und hatte sich darauf gefreut. Sie überlegt etwas vom Krankenhaus zu posten aber war sich nach dem Tippen sicher, dass sie es nicht posten wird: „Bin im Krankenhaus weil mein Mann einen Unfall hatte.“ Das hört sich bescheuert und nach Aufmerksamkeit haschend an denkt sich Christina. Sie löscht den unveröffentlichten Beitrag und öffnet stattdessen ihre Chatapp. Sie tippt auf das Gesicht ihrer guten Freundin Antonia. Anstatt etwas auf Instagram zu veröffentlichen, schreibt sie ihrer Freundin Antonia.








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