Chapter 1
Zwischen Meer und Abschied
Die Sonne sinkt ins weite Meer,
mein Herz wird plötzlich still und schwer.
Noch liegt der Urlaub warm auf meiner Haut,
doch längst hat sich der Abschied aufgebaut.
Ich seh dich wieder, kleines Kind,
wie deine Haare tanzen mit dem Wind.
Barfuß im Sand, das Meer so nah,
als ob das Glück für immer war.
Vergangenheit trägt leise deinen Namen,
Erinnerungen, die niemals ganz erlahmen.
Ein Lachen zwischen Wellen und Licht,
ein Augenblick – vergessen kann ich ihn nicht.
Dann kommt der Rückflug, viel zu schnell,
der Himmel draußen strahlend hell.
Unter mir verschwimmt das blaue Meer,
und mit jedem Kilometer fehlst du mehr.
Die Sehnsucht sitzt auf meinem Platz,
unsichtbar wie ein verlorener Schatz.
Ich schließe die Augen und fliege zurück
zu unserem Sommer, zu unserem Glück.
Und wenn ich später alleine steh,
den Wind noch spüre, das Salz, die See,
weiß ich: Manche Reisen gehen vorbei,
doch Liebe und Erinnerung bleiben frei.
Vielleicht ist Fernweh manchmal nur
des Herzens leise, alte Spur –
zurück zu einem Kind, zu einer Zeit,
zu Meer, zu Liebe, Geborgenheit.
Wenn man alleine am Flughafen sitzt und die letzten Stunden reflektiert- dann fallen einem diese wirren Gedanken ein.








