Prolog

Prolog
»Und dann hast du einfach zugeschlagen?« Verblüfft weiteten sich ihre Augen, während sie die Frage aussprach.
Der blutrote Mond warf sein Licht durch die ornamentverzierten Fenster und ließ deren Schatten auf den kühlen Marmorflur fallen.
Vera zuckte unbeeindruckt mit den Schultern. »Na, klar«, entgegnete sie ihrer Kameradin Arid. »Solche Typen verdienen es nicht anders. Es gibt nichts Widerwärtigeres, als sich über andere zu stellen.«
»Aber ... er wird doch sowieso eingesperrt und wird folglich nie wieder irgendwo hin können. War es dann nicht etwas unnötig, ihm den ...« Arid hielt kurz inne. »... nun ja ... seinen-«
»Nein!«, unterbrach Vera sie lautstark mit voller Überzeugung. »Wir sind hier, um solchem Abschaum seine Grenzen aufzuzeigen! Zudem wäre der Tod für die viel zu gnädig. Vergiss das niemals!«
Arid senkte den Blick und Stille hüllte sich um die beiden. Das Geräusch ihrer Absätze schien von den kalten, kargen, cremefarbenen Wänden widerzuhallen und tauchte die Atmosphäre in etwas Schweres.
Vera bemerkte die Unsicherheit ihrer Kameradin. Sie war noch nicht so lange bei ihnen und verstand ihre lautstarke Unterbrechung wohl als Tadel. So dachte Vera zumindest.
Seufzend legte sie ihre Hand auf Arids Schulter. »Ich wollte nicht so laut werden. Ich möchte nur nicht, dass du Mitleid mit diesem Pack empfindest. Sie selbst besitzen schließlich keins«, begann sie ruhig. »Du kannst das Geld also guten Gewissens annehmen, wenn ein Auftrag erfolgreich war. In Ordnung?«
Arid hob langsam den Blick zu ihrer Kameradin. »Nein, das ist es nicht ... ich ...« Ihre Worte verstummten. Ihr war es peinlich auszusprechen, was sie empfand.
Es war kein Mitleid gegenüber den Verbrechern oder den Ausreißern, die sie jagten und aufspürten. Es war eher Arids tiefe Bewunderung gegenüber ihren Kameraden, die sie peinlich berührt schweigen ließ. Vera, der Anführer, alle hatten so eine erhabene, selbstbewusste Aura, die Arid auch gerne hätte.
Sie war zwar noch nicht so lange dabei, aber Arid kam sich mehr vor wie eine hundertjährige Dämonin, die noch grün hinter den Ohren war.
Alle erfüllten die Aufträge mit einer Selbstverständlichkeit, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, obwohl die Organisation noch gar nicht so lange existierte.
Während Arid noch ihren Gedanken nachhing, keimte in Vera ein anderer Verdacht auf, der sie breit grinsen ließ. »Ah! Jetzt weiß ich. Du hast Schiss.«
»W-was?«
»Du hast Schiss vor ihm, oder?«
Arid blinzelte irritiert. »Vor ... ihm?«
»Na, du begleitest mich doch das erste Mal zu ihm. Bisher hast du ihn doch nur flüchtig gesehen. Musst dich nicht schämen«, lachte Vera und beschleunigte ihre Schritte.
Jetzt verstand Arid, was ihre Kameradin meinte.
Sicher, sie war bisher nie dazu gekommen, ihren Anführer persönlich, Auge in Auge, anzutreffen. Aber das war nicht der Grund für ihre Gedankenlosigkeit. Doch nun, wo Vera es so offen aussprach, realisierte Arid erst, dass sie das Arbeitszimmer des Dämons aufsuchten, der unter allen als schwierig galt. Der Dämon, der in vergangenen Zeiten wohl einen gewissen Ruf genossen und diese Organisation gegründet hatte.
Arids Gedanken über ihre Unerfahrenheit verflogen schnell, und stattdessen machte sich Aufregung in ihr breit.
Sie wollte absolut nicht mit dem Anführer den neuen Auftrag durchführen, den sie und Vera ihm mitteilen wollten. Sie war ja schon komplett mit ihren Kameraden überfordert, und dann mit ihm? Das konnte in Arids Augen nur schiefgehen.
Doch die Gelegenheit, eventuell noch einmal kehrtzumachen, hatte Arid nicht mehr. Ein paar Augenblicke später standen die beiden schon vor dem Arbeitszimmer des Anführers.
Vera hob die Hand zum Anklopfen und seufzte leise. »Hoffentlich hat er gute Laune ...«
Arid setzte ein überfordertes Lächeln auf, während ihre Kameradin anklopfte. »Bisher liefen doch alle letzten Aufträge gut. Also ... hätte er doch keinen Grund-«
Vera verzog die Mundwinkel. »Doch ... er findet immer einen ...«, murmelte sie und öffnete langsam die schwere, verzierte Holztür.
Hinter ihr lag ein großer Raum, in warmes Kerzenlicht getaucht. Der schwere Schreibtisch nahm einen großen Teil des Raumes ein und enthüllte erst auf den zweiten Blick die Regale an den Wänden, in denen sich diverse Bücher und zusammengerollte Karten befanden. Der Anführer saß vertieft über einigen Dokumenten an seinem Schreibtisch.
Arid schluckte aufgeregt, als sich der Schein der Kerzen im Schwert widerspiegelte, das nahe des Schreibtisches an der Wand hing.
»Wir sind hier für frohe Kunde!«, begann Vera gekünstelt das Gespräch und schloss die Tür.
Ein kalter Windhauch zog durch den Raum und ließ Arid leicht frösteln, als der Anführer kaum merklich von den Dokumenten aufsah. Einzelne feine Strähnen seines schwarzen, zurückgekämmten Haares warfen einen Schatten auf seine Stirn.
»Ist das so?«, murmelte er mit belegter Stimme und ließ seine grau-blauen Augen kurz über Vera und Arid wandern, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder den Dokumenten zuwandte.
»Der letzte Auftrag mit dem Triebtäter wurde erfolgreich abgeschlossen«, erklärte Vera.
»Erzähle mir etwas, das ich noch nicht weiß! Ich sitz hier nicht zum Spaß!«, brummte er und atmete angespannt aus. »Falls ihr euch ein Lob abholen wollt, könnt ihr gleich wieder gehen.«
»Wäre ja auch sonst mal etwas ganz Neues«, nuschelte Vera ernüchtert. »Es gibt eine Meldung von einem Ausreißer, die dich interessieren dürfte. Mit Hilfe von Tränken unterdrückt er wohl seine Aura und soll Gerüchten zufolge in der Menschenwelt Kinder zeugen.«
Abermals zog ein Windhauch durch den Raum. Diesmal kälter als zuvor.
Arids Muskeln spannten sich an. Die Gerüchte, dass der Anführer schwierig war, waren nicht übertrieben. Genauso wenig die Beschreibungen seiner Ausstrahlung. Seine geraden, dunklen Augenbrauen unterstrichen seinen ernsten Ausdruck, als er zu ihnen aufsah.
»Ich gehe keinen Gerüchten nach, Vera! Zeugt er nun Kinder oder nicht?«
»Das konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Jedoch Fakt ist, dass er Menschen angreift. Vorwiegend Frauen. Er ist stets in Bewegung und hält sich nur in kleinen Gemeinschaften auf. Es steht außer Frage, dass er Aufsehen erregt, Lysander!«
Arid zuckte minimal zurück. Sie wusste zwar das ihre Kameradin und der Anführer sich am längsten kannten von allen in der Organisation. Doch sie so vertraut mit ihm reden zu hören, sträubte sich gegen alles, was sie sich je zutrauen würde.
Seine Augen verengten sich, und sein kantig definierter Kiefer spannte sich an. Die Luft im Raum wurde zunehmend kälter, bis sich die Kälte schlagartig auflöste und Lysander sich zurücklehnte.
Angestrengt massierte er sich die Schläfe. »Das ist wohl wahr ...«, knurrte er und nahm ein Dokument in die Hand. »Und? Wer von euch begleitet mich?«, fragte er beiläufig und studierte das Dokument.
Arid presste aufgeregt die Lippen zusammen und drehte sich zu Vera. Diese lächelte breit und hob ihre lockere Faust hoch.
»Na, dann wollen wir mal«, kicherte sie.
Arid schnappte nach Luft. Ernsthaft? Sie will das ausknobeln?, dachte sie überfordert und hob dennoch zögerlich ihre Faust.
»Eins ... zwei ... drei!«
Schere schlug Papier.
Erleichtert atmete Arid aus. Immer noch unfähig, etwas zu sagen. Aber dennoch erleichtert.
»Und? Seid ihr jetzt fertig?«, hakte Lysander unbeeindruckt nach und schob gelangweilt das Dokument beiseite.
Vera starrte frustriert ihre Hand an. »Ja ... Yippie ... ich habe die Ehre ...«, flüsterte sie und ließ etwas den Kopf hängen. Sie fing sich jedoch schnell wieder. »Na ja, es ist auch schon etwas her, dass wir einen Auftrag zusammen hatten.«
Lysander schnaubte nur kurz auf und erhob sich von seinem Schreibtisch. Der schwarze Mantel umrahmte seine Waden, und die goldenen Ornamente am Saum des Mantels spiegelten das Kerzenlicht wider.
Im Sitzen war Arid gar nicht aufgefallen, wie groß er war. Dennoch war seine Statur schlank, und seine Bauchmuskeln zeichneten sich definiert unter seinem schwarzen Oberteil ab. Lautlos trat er an die beiden Dämoninnen heran.
Arid traute sich kaum zu atmen.
»Wie lange ist dieses Aas schon in der Menschenwelt? Warum hat man uns nicht schon früher Bescheid gegeben?«, erkundigte er sich bei Vera.
»Soweit ich weiß, reist er wohl schon drei Monate durch das Land. Wer genau ihm den Zugang in die Menschenwelt ermöglicht hat, wissen wir nicht.«
Arid zog die Augenbrauen zusammen. Angesichts dessen, dass es nicht mehr viele Dämonen gab, die auf Portalmagie spezialisiert waren, konnte die Anzahl der Verdächtigen nicht allzu groß sein. Jedoch waren sie auch viel zu wichtig, als dass man ihnen den Prozess machen würde. Sie waren schließlich nicht diejenigen, die Unruhe in den anderen Welten stifteten.
»Drei. Drei sind drei zu viel«, knurrte Lysander abfällig. »Ich gehe recht in der Annahme, dass es bei ihm keinen Unterschied macht, ob er lebendig oder tot zurück geschleppt wird?«
Vera nickte. »Vollkommen egal. Er soll nur nicht weiter Aufsehen oder sogar Gerüchte bei den Menschen säen.«
Lysander wandte sich von den beiden ab und blieb vor der Tür stehen. »Verstehe. Umso besser. Ich wollte mich eh nicht zurückhalten. In der Menschenwelt dürfte der Tag bald vorbei sein. Das macht uns die Suche nach ihm leichter, ohne groß aufzufallen«, meinte er schließlich und öffnete die Tür.
Etwas perplex brauchte Arid einen Moment, bis sie realisierte, dass die beiden schon längst auf dem Flur waren. Hastig schloss sie zu ihnen auf.
Vera blieb kurz stehen und lächelte ihre Kameradin an. »Nun denn, ich werd dann mal los. Sag den anderen Bescheid, dass ich bald zurück bin.«
»Foras soll, solange die Stellung halten«, ergänzte Lysander und wandte sich an Arid.
Diese bekam weiterhin kein Wort heraus und nickte nur verstehend, ehe die beiden sich von ihr entfernten.
Während des Gehens murmelte Vera ihre Formel, um die Portalmagie aufzubauen.
»Wie macht sie sich?«, warf Lysander beiläufig ein.
»Arid? Ach, recht gut. Sie ist echt eine Nette. Sie erfüllt alle Aufträge gewissenhaft.«
»Verstehe. Sie lebt noch. Das reicht mir. Fangt ihre Unsicherheit etwas auf, verstanden?«
Vera grinste. »Klar doch. Wir kriegen das schon hin. Aber sag mal, ist alles bei dir in Ordnung?«
Lysanders Blick wanderte zu ihr, und seine Hand hielt kurz in der Bewegung an der Bruchstelle seines rechten Horns inne.
»Ha!«, grinste Vera weiterhin. »Du weißt doch was man sagt: Jucken die Hörner, passiert etwas unerwartetes.«
Lysanders Mundwinkel verzogen sich. »Darauf kann ich gut verzichten. Zudem gilt dieser Spruch wohl kaum bei mir, findest du nicht?«
»Ach komm, du weißt doch was ich meine.«
So schnell das Grinsen jedoch da gewesen war, war es auch schon wieder aus Veras Zügen verschwunden, und sie murmelte weiter ihre Formel.
Langsam verdichtete sich die Luft um Vera und Lysander und schien regelrecht elektrisch zu pulsieren. Mit zischenden Geräuschen tanzten schwache, violette Blitze um die beiden herum, während kalte und warme Luft miteinander verschmolzen. Ein grelles Sigilensymbol erschien unter ihren Füßen. Das Licht, das von ihm ausging, umhüllte Vera und Lysander, und im nächsten Moment waren sie verschwunden. Einzig ein warmer Luftstrudel blieb im Flur zurück.
»Da wären wir.« Vera atmete tief durch und ließ die langsam untergehende Sonne auf sich wirken. »Oh, schön sieht das hier aus. Bei uns ist der Himmel ja immer rot«, seufzte sie und setzte sich bequem auf die Ziegel des Hausdachs. Ihre Augen wanderten etwas weiter nach unten zu der schwarzen, schlanken Katze neben sich. »Und? Weißt du schon, wo du anfangen willst? Den Informationen zufolge soll er hier in der Nähe wohl das letzte Mal einen Mann ausgeraubt und getötet haben.«
Die Augen der Katze verengten sich zu schmalen Schlitzen und blitzten grau-blau auf.
»Der Trank verliert allmählich seine Wirkung. Seine Aura ist zwar schwach, aber dennoch zu erkennen. Er ist hier in der Gegend, daran besteht kein Zweifel«, grummelte Lysander und streckte seine eleganten Hinterpfoten. »Er ist komplett von sich überzeugt und wird nachlässig. Das macht es umso leichter für uns.«
Vera hob eine Braue. »Ach, haben wir hier wieder ein zu großes Ego am Start? Wie nervig. Der hätte schon längst beseitigt werden sollen«, murrte sie grimmig. »Lass mich raten, ich soll mich verstecken, aber dennoch bereit halten?«
Lysander nickte. »Sobald ich ihn eliminiert habe, gebe ich dir ein Signal und wir kehren zurück.«
Mit diesen Worten balancierte Lysander seinen schmalen Katzenkörper über den Rand des Daches. Er sprang zum nächsten, dann zum gegenüberliegenden und war schließlich aus Veras Blickfeld verschwunden.
»Ach, ich möchte mich auch gerne frei bewegen können, ohne aufzufallen …«, murmelte sie vor sich hin und musterte die untergehende Sonne.
Mit geschmeidigen Bewegungen durchquerte Lysander die Winkel und Ecken des kleinen Ortes. Um diese Zeit war es ruhig auf den Wegen, und die meisten Menschen waren auf dem Weg nach Hause oder ließen den Arbeitstag in geselliger Runde in einer Bar ausklingen. An solchen ruhigen, abgelegenen Orten war besonders spürbar, wie sorgenfrei die Menschen ihren Alltag verbrachten, ohne auch nur einen Gedanken an andere, unheimliche Lebewesen zu verschwenden. Die Vorstellung, dass sich tatsächlich Dämonen oder Geister unter ihnen befinden könnten, war über die Jahrtausende aus ihren Gedanken verschwunden und zu einer längst vergangenen Vorstellung geworden, die nur noch in Form von Märchen und Legenden existierte.
Doch gerade diese Naivität und Einfältigkeit verleitet immer mehr Dämonen dazu, dies auszunutzen, um ihre makaberen Triebe und Gelüste zu befriedigen.
Lysanders Katzenkörper ließ sich auf einem Fass nieder und er versuchte die schwache Aura des gesuchten Dämons zu orten. Doch durch den Trank war dieses Unterfangen recht schwierig. Ihm blieb nichts anderes übrig, als weiter die Gegend abzusuchen, um ein stärkeres Signal zu bekommen.
Während ein paar aufgeweckte und neugierige Kinder unbedingt die Katze streicheln wollten, ignorierte Lysander die Menschen um sich herum und konzentrierte sich nur auf die Aura des Dämons.
Sein Weg führte ihn etwas später abseits der kleinen Gemeinschaft zu einem großen Waldstück. Dessen dichte Dunkelheit schluckte die aller Letzten Sonnenstrahlen.
Das Fell an Lysanders Katzenkörper stellte sich leicht auf. Die Präsenz des Dämons war eindeutig im Wald stärker, wenn auch noch nicht vollkommen erkennbar. Lysander führte seinen Weg fort und wurde mit jedem Schritt seiner Annahme sicherer.
Bis er plötzlich stehen blieb. Irgendetwas ließ ihn kurz innehalten und blitzschnell zur Seite springen. Mit angespannten Sinnen schaute Lysander hinauf und sah in das Gesicht einer Nonne.
Auch sie wirkte überrascht. Sie hatte sich leicht nach unten gebeugt, um die Katze streicheln zu wollen.
»Oh, bitte entschuldige. Ich wollte dich nicht erschrecken«, lächelte sie sanft und ging langsam in die Hocke. »Was machst du denn hier so ganz allein? Du musst keine Angst haben, Kleines.«
Lysander rollte innerlich mit den Augen.
Ihm war bewusst, dass die Menschen es nicht besser wussten, aber an Wörter wie: Süße, Miezekatze, Kleines oder Drecksviech hatte er sich auch nach all der Zeit immer noch nicht gewöhnt.
»Hast du Hunger? Suchst du was zu essen?«
Lysander musterte die Nonne. Ihr war doch bewusst, dass ein Tier ihr nicht antworten konnte. Warum also quasselte sie ihn voll?
Er verengte nachdenklich die Augen. Etwas an ihr war jedoch seltsam. Sie strahlte keinerlei heilige Aura oder übermenschliche, geistige Präsenz aus, wie man sie sonst von Personen des Glaubens erwarten würde.
Lysander kam schnell zu dem Schluss, dass sie nie eine wirkliche Ausbildung oder ein Training gehabt hatte. Sie war zwar im Gewand einer Gläubigen, aber hatte keinerlei Glaubenskraft an sich.
Sie war nur ein normaler, schwacher Mensch.
Lysander wandte sich von der Nonne ab und konzentrierte sich wieder auf die Aura des Dämons.
