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The King of Darkness

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Summary

„Eigentlich bist du vergeben, doch was ist, wenn dein Herz andere Wege geht und sich nicht an die Regeln hält?“ Gefangen in den Ketten einer erzwungenen Heirat, scheint seine Zukunft im mittelalterlichen Adelsgeschlecht besiegelt. Bis zu dem Tag, an dem er auftaucht. Unerwartet, unplanbar und mit einer Anziehungskraft, die alles verändert. Es beginnt eine verbotene Romanze zwischen zwei jungen Männern, die in dieser Welt niemals zusammen sein dürften.Während sie verzweifelt um ihr heimliches Glück kämpfen, zieht eine düstere Gefahr auf. Kann ein Herz die Dunkelheit überleben, wenn der Tod schon an der Tür klopft?

Status
15h ago
Chapters
2
Rating
n/a
Age Rating
16+

Kapitel 1

“Mensch Aiden jetzt hör endlich auf, dein Leben wegzuschmeißen, du musst endlich erwachsen werden und eine Partnerin zu finden. Du kannst nicht für immer alleine sein. Was ist, wenn ich irgendwann nicht mehr da sein werde? Wie willst du dann das Königreich führen.” Seine grauen Haare hingen ihm schon wieder ins Gesicht, so wie die letzten Tage auch schon. Diese Diskussion geht jetzt schon seit mehreren Monaten. Ich schaute ihn kalt an. “Dad es reicht, ich werde mich niemals binden!“, schrie ich ihn an. “Aiden hör auf mit dem Theater. Morgen in einer Woche werde ich alle reichen Leute einladen. Du wirst dir von ihren Kindern eine Partnerin aussuchen! Wenn du es nicht tust, dann werde ich, dir eine aus suchen.” Und damit ließ er mich gehen.

Als ich in meinem Gemach ankam, schlug ich die Tür hinter mir zu. Man hörte das Geräusch im ganzen Haus nachhallen. Am anderen Ende meines Zimmers stand mein Spiegel. Meine roten Haare hingen mir verzaust ins Gesicht und meine Haut schimmerte noch heller als sonst. Wieso musste er sich immer einmischen? Ich will mich nicht binden! Liebe ist ein Scheiß, sie tut einfach nur weh. Erst ist man im rosaroten Himmel. Dann bemerkt man langsam, dass man doch nicht zueinander passt. Ich hasse es einfach. Ich schlug hart gegen die Wand, sodass ein kleiner Abdruck zurückblieb. Frustriert setzte ich mich auf das Bett und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.

Mehrere Tage vergingen und es kam der Tag, an dem ich meine Partnerin wählen sollte. Langsam stand ich auf und ging ins Bad und wusch mich. Danach zog ich mir mein bestes Gewand an und ging aus meinem Gemach. Unten hörte ich schon meinen Vater mit den Gästen reden. Gerade als ich die Treppe heruntergehen wollte, lief jemand gegen mich.

Es war ein Junge, ungefähr in meinem Alter. Er sollte zwischen 16 und 17 sein und war etwas kleiner als ich, aber dafür niedlich. Sein weißes Haar und seine violetten Augen fielen einem gleich ins Auge. Er sah schüchtern zu mir auf. “Es tut mir leid, eure königliche Hoheit. Ich wollte euch nicht beschmutzen.” Ich schaute ihn überrascht an. “Warum entschuldigst du dich? Es war meine Schuld. Ich habe nicht aufgepasst, wo ich hinlaufe. Du bist neu hier oder ich habe dich hier noch nie bemerkt?” Er nickte schüchtern und zurückhaltend. “Ja ich bin mit meiner Familie gerade auf der Durchreise und da hat der König uns eingeladen. Er hat gesagt, dass er einen Sohn hat, der eine Braut sucht. Meine Schwester war da gleich hellauf begeistert und der König meinte, sie soll es versuchen.” Ich ballte meine Hände zusammen. Ich versuchte, ruhig zu bleiben. Was mir jedoch nicht besonders gelang, da er sagte: “Es tut mir leid, falls ich was Falsches gesagt habe.” Er sah betroffen zu Boden. “Nein hast du nicht. Es ist nur so, dass ich zurzeit keine Partnerin haben will.” Er schaute wieder leicht nach oben und nickte verstehend. “Das tut mir leid.” Ein kleines Lächeln entkam mir. “Schon okay. Wie lange bleibt ihr noch.” “Nur noch ein paar Tage.” Ich nickte leicht niedergeschlagen. Da kam schon die Stimme von meinem Vater von unten.

“Ich sollte runter und die anderen Gäste begrüßen.” “Ich wollte eh eigentlich nur kurz ins Bad gehen.” “Okay vielleicht sehen wir uns ja später noch mal”, sagte ich noch hoffnungsvoll. Er verbeugt sich zum Abschied und ich mich auch. Unsere Wege trennten sich so erstmal.

Als ich unten ankam und mein Vater mir unzählige Geschäftspartner vorstellte, verging über eine Stunde Zeit. In der Zeit habe ich einfach nur gedankenverloren zugehört, Doch meine Gedanken gingen zu Ihm. Dem Jungen an der Treppe mit dem niedlichen Gesicht, seinen weißen Haaren, seinen violetten Augen, seinen kleinen süßen Sommersprossen und seinen zarten rosafarbenen Lippen. Scheiße, ich habe ihn nicht mal nach seinem Namen gefragt. Wie dumm muss ich sein? Gerade als ich mir weiter dafür beschimpfen kann, räusperte sich mein Vater und ich zuckte leicht zusammen.

“Aiden das ist Prinzessin Letizia von Darkness.” Vor mir stand eine junge Frau, ungefähr 16 oder 15 Jahre alt. Sie hatte kastanienbraunes Haar und leuchtend grüne Augen. Ihr blutrotes, schulterfreies Kleid zog gleich alle Blicke auf sich. Ihre Haut war sonnengebräunt. “Es freut mich, Sie kennenzulernen, eure königliche Hoheit. Mein Bruder hat nicht übertrieben, als er euch beschrieb.” Sie lächelte leicht, als sie merkte, dass ich nicht wusste, was sie meinte. “Mein Bruder ist Xeal. Sie haben ihn schon kennengelernt. Er ist der, der mit ihnen zusammengestoßen ist.”

Die Erkenntnis überkam mich und ich erinnerte mich daran, dass er erwähnte, dass er mit seiner Schwester hier ist. “Sie sind seine Schwester?” “Ja die bin ich. Es ist selten, dass mein Bruder Interesse an jemandem findet. Normalerweise ist er immer sehr schüchtern und zurückhaltend. Er hat nicht viele Freunde.” “Aber er ist doch so nett und süß.” Mir wurde es erst zu spät bewusst, was ich gesagt hatte, und ich errötete. Sie lächelte wissend. “Ja er ist sehr süß.” Und genau in dem Moment kam er.

Er sieht immer noch genauso süß aus, wie bei unserer Begegnung an der Treppe. “Letizia Vater hat gesagt, dass es schon spät ist und dass wir zurück müssen.” Er traute sich nicht, in meine Augen zu schauen. “Es tut mir leid, aber dann müssen wir wohl gehen. Es war schön, Sie kennenzulernen. Aiden, komm, Xeal.” Gerade als sie sich umdrehten und zum Gehen bereitmachten, griff ich nach Xeals Hand.

“Warte!” Er schaut mich überrascht an. “Werde ich dich wieder sehen?” Er schaute auf den Boden und überlegte. “Ich weiß es nicht, vielleicht?” Ich hatte Angst, dass ich ihn nie wieder sehen würde. Meine Brust schmerzte. “Wenn es so ist, dann tanz mit mir einen Tanz, bitte.”

Er sah meinen Hundeblick und gab nach. Ich übernahm den männlichen Part und legte meine Hände auf seine Taille. Er legte seine Hände auf meine Schulter. Ich übernahm die Führung und während wir tanzten, kamen wir uns immer näher. Ich drehte ihn schwungvoll und zog ihn dann wieder enger. Verdammt, er ist ein guter Tänzer. Als das Lied zum Ende kam, nahmen wir eine dramatische Pose ein und alle anderen Gäste klatschten.

Und so ließ ich ihn gehen.

Chapters
1. Kapitel 1
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Great Character

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Strong Dialog

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