My Secret Billionaire Boyfriend Mm Romance by Grazia B. Valenti at Inkitt
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My Secret Billionaire Boyfriend - MM Romance

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Summary

Manche Geheimnisse dürfen niemals ans Licht kommen. Alexander Blackwood hat gelernt, seine Gefühle zu kontrollieren. Als designierter CEO der „Blackwood Global Holdings” darf er sich keine Schwäche erlauben. Keine falschen Entscheidungen. Keine Skandale. Vor allem darf es keinen Mann an seiner Seite geben. Denn Alexander ist bereits einer anderen Frau versprochen. Eine Ehe, die nicht aus Liebe, sondern aus Pflicht entstanden ist. Eine Verbindung, die seine Familie erwartet und die er niemals infrage stellen darf. Doch dann taucht Lucien Beaumont wieder in seinem Leben auf und alles ändert sich. Er ist der Mann, den er niemals hätte begehren dürfen. Der Mann, den er vor Jahren aus seinem Leben verbannt hat. Lucien bringt seine sorgfältig errichtete Kontrolle ins Wanken. Mit jedem Blick. Mit jeder Berührung. Mit jedem Wort, das er Alexander entgegenbringt. Lucien wird ihn so lange aus der Reserve locken, bis Alexander ihn endlich anerkennt. Er wird nicht zulassen, dass er noch einmal aus seinem Leben verschwindet. Auch wenn niemand davon erfahren darf. Nicht die Blackwood-Familie. Und auch nicht die Beaumonts. Lucien wird zu Alexanders gefährlichster Versuchung. Aber vielleicht ist Lucien genau der Mann, den er braucht, um endlich loszulassen. Möglicherweise ist er aber auch derjenige, der alles zerstören wird, wofür seine Familie steht. Denn ihre Verbindung ist verboten. Je länger sie versuchen, sie geheim zu halten, desto weniger können sie sich dagegen wehren. Manche Menschen begegnen uns nicht, um zu bleiben. Sondern um alle Regeln zu brechen.

Status
2h ago
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
18+

1 | The One I Left Behind - Alexander

Im Spiegel vor mir begutachte ich das Werk, das mein eigener Zwilling mir zugefügt hat.

Noch nie habe ich erlebt, dass Damien mir gegenüber so weit gegangen ist.

Seine verdammte Eifersucht hat ihn dazu getrieben.

Er will verhindern, dass sein Eigentum nach mir verlangt. Denn genau danach sieht es aus.

Eloise verzehrt sich nach mir.

Aber genau das hat jetzt ein Ende.

Das Mädchen werde ich unter keinen Umständen mehr anfassen.

Die Striemen auf meiner Brust, die mir mein Bruder zufügte, brennen noch immer. Ich reinige sie so gut es geht, bevor ich aus dem Schrank über dem Waschbecken eine Wund- und Heilsalbe hole. Großzügig verteile ich sie auf den Verletzungen. Dabei verziehe ich kaum eine Miene

Ich habe Schlimmeres erlebt.

Viel Schlimmeres.

Aber noch nie hat Damien Hand an mich gelegt.

Zurück in meinem Schlafzimmer schießt mir ein Gedanke durch den Kopf.

Ich muss raus aus dem Penthouse.

Meinen Bruder kann ich im Moment nicht begegnen.

Das erste Mal in meinen fünfundzwanzig Lebensjahren will ich meinen Zwillingsbruder für eine Weile nicht sehen. Das hat es zwischen uns noch nie gegeben.

Damien und ich waren nie lange entzweit. Was auch immer zwischen uns vorgefallen ist – wir haben uns immer wieder zusammengerauft.

Heute ist er jedoch zu weit gegangen.

Viel zu weit.

Ich öffne meinen Kleiderschrank und greife nach einem frischen Hemd. Das alte landet achtlos im Wäschekorb.

Ich schlüpfe in das Neue, knöpfe es langsam zu und verlasse mein Schlafzimmer.

Ich brauche Abstand.

Und ich weiß bereits, wohin ich gehen werde.

Es gibt nur einen Ort, an den ich mich niederlassen kann.

Mit dem Fahrstuhl fahre ich vom Penthouse, das weit oben in dem Gebäude hervorragt, in die Tiefgarage, in der einige luxuriöse Karosserien aufgereiht sind.

Ich weiß genau, welchen Wagen ich nehmen werde.

Mit einem Druck auf den Schlüssel entriegele ich die Türen des bordeauxroten Bentley Mulliner.

Ich steige in den hellen Sitz und drücke die Bremse durch. Gleichzeitig drücke ich den Knopf, um den Motor zu starten, der daraufhin sofort aufheult.

Während ich den Wagen auf die Straßen Midtowns manövriere, spüre ich für einen Augenblick, wie die Wunden an meiner Brust zu schmerzen beginnen.

Ich reiße mich zusammen und fahre weiter durch die Straßen.

Es gibt nur zwei Orte, an die ich fahren könnte, um Abstand zu Damien zu gewinnen.

Das Penthouse meiner Familie in einem der Wolkenkratzer auf der Billionaire’s Row sollte meine erste Anlaufstelle sein.

Doch es zieht mich woanders hin.

Es ist vielleicht nicht der beste Ort, aber immerhin kann ich mich dort ablenken.

Auch wenn es bei Ihnen ist.

Das ist mir allerdings egal.

Außerhalb meines Reiches ist es in Manhattan der beste Ort für einen Mann, sich völlig hinzugeben.

Dann muss ich mich nicht weiter mit dem Drama rund um Damien und Eloise beschäftigen.

Zugegeben, es hat Spaß gemacht, das widerspenstige Biest in ihre Schranken zu weisen, aber sie hat mir nicht das gegeben, was ich wirklich brauche.

Das könnte sie auch niemals.

Eloise hat einen ansprechenden Körper, aber das reichte mir nicht.

Das Mädchen zu berühren, hat mir nicht das gegeben, wonach ich mich verzehre. In einer gewissen Weise verzehre.

In der Vergangenheit gab es eine einzige Person, bei der ich solche Gefühlsregungen empfand. Da reichten schon winzige Berührungen aus, um meine Haut zum Kribbeln zu bringen.

Aber die Person war wesentlich älter als ich.

Zu dem Zeitpunkt war ich gerade einmal achtzehn Jahre alt. Das hätte auf keinen Fall funktioniert, und zweitens glaube ich nicht, dass mein Lehrmeister es zugelassen hätte.

Mit der Zeit kam sowieso alles anders, als ich es erwartet hätte.

Eine Entscheidung, die getroffen wurde und in der mein Vater eingewilligt hatte, die mein Leben maßgeblich beeinflusste.

Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie ich damit umgehen sollte.

Mein Leben wurde mit einem Schlag in eine Richtung gedrängt, die mir keine Glückseligkeit bescheren würde. Mir wurde eine unsichtbare Fessel angelegt.

Allerdings gab es da jemanden auf dem College, der das Gefühl in mir zurückbrachte.

Der Blick seiner hellbraunen Augen auf mir brannte sich auf meinem Gesicht ein.

Selbst ich war nicht fähig, von seinen Augen abzulassen.

Sie wirkten anders als von all den Frauen, die sich um mich rissen.

Er war distanziert. Hat sich nicht aufgedrängt. Er hat mich lediglich beobachtet.

Das hat dazu geführt, dass er nicht mehr aus meinem Kopf verschwand. Egal, wie sehr ich es versuchte. Das Abbild von ihm verankerte sich immer tiefer in meinen Gedanken.

Bis ich schließlich den Mut fand, ihn in einem ruhigen Moment anzusprechen.

Ich erfuhr seinen Namen.

Lucien Beaumont.

Er stammt von einer französischen Familie ab, die aber schon seit seiner Kindheit in New York leben.

Er hat sich nicht getraut, mich anzusprechen, da er weiß, dass ich aus einer der einflussreichsten Familien der ganzen Welt stamme.

Mit der Zeit freundeten wir uns an.

Umso enger unsere Verbindung wurde, desto weniger konnte ich glauben, dass er sich nicht traute, mich anzusprechen.

Er ist auch nicht ganz ohne. Er gehört zur Upper Class Manhattans, ansonsten hätte er es wahrscheinlich nicht so einfach auf die Columbia University geschafft. Genügend Selbstbewusstsein konnte er aufweisen.

Mit der Zeit fühlte ich ein größer werdendes Verlangen in mir aufsteigen.

Lucien war der Einzige, bei dem ich mich unbeschwert fühlen konnte.

Die Begierde zu ihm wurde immer größer.

Deshalb musste ich einen Schlussstrich ziehen.

Ich konnte es nicht länger zulassen, dass er mir näher kam.

Meine Pflicht, die mir auferlegt wurde, ließ mir keine andere Wahl.

Mit einer aufgesetzten Emotionslosigkeit sagte ich ihm, dass wir uns nicht mehr sehen können.

In seinen Augen sah ich den gleichen Schmerz aufflackern, wie er mich selbst einholte.

Doch ich riss mich zusammen und zeigte ihm nicht, was in mir vorging.

Allein mein Bruder stand mir bei, auch wenn er nicht wusste, was mit mir los war. Nicht einmal meinem eigenen Zwilling konnte ich erklären, dass ich Gefühle empfand, die ich nicht haben durfte. Das, obwohl wir alles miteinander teilten.

Wir standen uns stets bei. Wir gaben uns den nötigen Halt. Sobald wir am Zusammenbrechen waren, haben wir uns gegenseitig wieder aufgebaut.

Aber auch er hätte mich nicht vor den verbotenen Gefühlen bewahren können.

Ausgerechnet jetzt, nach dem Verrat meines Bruders, führt der Weg zu dem Ort, den ich unter keinen Umständen betreten sollte. Ich müsste ihn meiden. Aber genau jetzt kann ich nicht anders, als meinem inneren Verlangen nachzugehen.

Die beste Ablenkung kann ich nur dort bekommen.

Alleine dort kann ich den Schmerz, den ich wegen Damien empfinde, unterdrücken.

Und ich kann mich völlig verausgaben. Einen Abend voller Unbeschwertheit genießen.

Damien. Eloise. Palermo.

Einfach alles für einen Abend komplett vergessen.

Endlich stelle ich den Mulliner auf dem Parkplatz ab, steige aus dem Wagen aus und schreite schnellen Schrittes zum Eingang.

Die provokanten Neonlichter strahlen mich in einem leuchtenden Rot an.

L’Emprise.

Der bekannteste Stripclub, der in New York City vorzufinden ist.

Bereits, als ich durch die weit geöffneten Türen des Eingangs trete, breitet sich die Atmosphäre um mich herum aus. Die roten Lichter scheinen bis in das edel gehaltene Foyer.

Sobald ich in den eigentlichen Bereich trete, werde ich von einer spärlich bekleideten Dame begrüßt. Sie fragt mich, was ich mir von dem heutigen Abend erhoffe. Ich antworte ihr und sage, dass ich mir einen unvergesslichen Abend mit möglichst viel Ablenkung wünsche.

Die Dame nickt und führt mich an einen Tisch, der möglichst nahe an der Bühne platziert ist, aber dennoch genügend Abstand bietet.

Im nächsten Moment bringt mir eine weitere Dame einen Drink.

Bevor die beiden verschwinden, geben sie mir ein kleines schwarzes Gerät, das unmissverständlich eine Klingel beherbergt, die entweder nach einer Bedienung o nach gewünschten Tänzern rufen lässt.

Wie gerne ich jetzt in den Genuss eines Tanzes kommen würde. Jedoch hadere ich mit mir, ob ich einen Mann oder eine Frau rufen soll. Ich bin in der Öffentlichkeit, da kann ich mir keinen Fehler erlauben.

Fürs Erste lege ich die Klingel auf den Tisch ab und nehme den Drink in die Hand.

Whiskey.

Während ich das Glas an meine Lippen hebe, verschaffe ich mir einen Überblick durch den Club.

Mein Blick schweift durch die Reihen. Ich versuche, bekannte Personen auszumachen. So wäge ich ab, inwieweit ich meinen persönlichen Wünschen nachgehen kann. Ob jemand unter ihnen ist, der in meinen Kreisen bekannt ist.

Es ist keine mir bekannte Person ersichtlich. Die High Society meidet diesen Ort offensichtlich.

Also nehme ich nun doch die Klingel in die Hand. Ich beschließe, mir eine Frau kommen zu lassen, und drücke den entsprechenden Knopf.

Auch wenn mein Inneres nach einem Mann schreit, kann ich es nicht riskieren, gesehen zu werden, während ein Mann vor mir auf dem Tisch seine Hüften schwingt.

Als ich die Klingel wieder ablege und meinen Kopf anhebe, stockt mir der Atem.

Er starrt mich an.

Lucien.

Genauso, wie ich es von ihm her kenne.

Der gleiche unnachgiebige Blick, den er mir schon so oft entgegenbrachte.

Sofort strömen sämtliche Erinnerungen mit ihm in meinen Geist. Jede noch so ferne Erinnerung rast durch meinen Kopf. Jede einzelne Berührung, die so viel mehr versprach, als wir beide uns eingestehen wollten.

Für einen Augenblick schließe ich die Augen, überlege, was ich jetzt genau tun soll. Hier sitzen bleiben oder zu ihm hinübergehen.


Wie findet ihr den Auftakt?

Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen und vergesst eure Reaktionen unter dem Kapitel bitte nicht. Das hilft mir unglaublich viel. ⬇️

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Good Writing

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Great Character

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Strong Dialog

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