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Summary

🥀 **VERBOTEN, DICH ZU LIEBEN** 🖤 **Er ist der größte Feind ihres Vaters. Und der Mann, dem sie niemals verfallen dürfte.** Valentina Moretti wächst in einer Welt voller Macht, Luxus und gefährlicher Geheimnisse auf. Doch als sie dem gefürchteten Mafiaboss Dante De Luca begegnet, verändert sich ihr Leben für immer. Zwischen tödlichen Intrigen, verbotener Leidenschaft und dunklen Familiengeheimnissen entdeckt Valentina, dass ihre Vergangenheit auf einer Lüge beruhen könnte. Während die Wahrheit immer gefährlicher wird, muss sie sich entscheiden: **Vertraut sie ihrem Herzen oder rettet sie sich vor dem Mann, der alles zerstören könnte?** ❤️‍🔥 Eine düstere Mafia-Romanze über Liebe, Verrat und Geheimnisse, die niemals ans Licht kommen sollten.

Status
5h ago
Chapters
4
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1 Die Tochter meines Feindes

Es gibt Männer, vor denen man mich mein ganzes Leben lang gewarnt hat. Männer, die lächeln, während sie lügen. Männer, die mit einem einzigen Anruf Menschen verschwinden lassen können. Männer, deren Hände mit Blut befleckt sind, obwohl sie maßgeschneiderte Anzüge tragen. Mein Vater ist einer von ihnen. Und Dante Alessandro De Luca ist der schlimmste von allen. Zumindest behauptet das mein Vater. Bis zu jener Nacht hatte ich Dante noch nie persönlich getroffen. Und wenn ich gewusst hätte, was mich erwartete, wäre ich niemals auf diese verdammte Gala gegangen. „Valentina!“ Die Stimme meines Vaters hallte durch mein Schlafzimmer. Ich verdrehte die Augen und betrachtete mich ein letztes Mal im Spiegel. Mein dunkelbraunes Haar fiel in weichen Wellen über meinen Rücken. Das weinrote Seidenkleid schmiegte sich an meine Taille, bevor es bis zum Boden fiel. Die feinen Träger ließen meine Schultern frei. Ich sah aus wie die perfekte Tochter eines italienischen Geschäftsmannes. Zumindest, wenn man ignorierte, dass mein Vater kein gewöhnlicher Geschäftsmann war. „Valentina, ich werde nicht noch einmal rufen!“ „Ich komme!“ Ich griff nach meiner kleinen schwarzen Handtasche und verließ das Zimmer. Unten in der Eingangshalle wartete Vittorio Moretti. Mein Vater. Fünfundfünfzig Jahre alt. Graumeliertes Haar. Ein perfekt sitzender schwarzer Anzug. Und ein Blick, der selbst erwachsene Männer zum Schweigen brachte. Seine Augen wanderten über mein Kleid. „Das ist zu freizügig.“ Ich sah an mir herunter. „Guten Abend auch dir, Papa.“ „Zieh etwas anderes an.“ „Nein.“ Sein Kiefer spannte sich an. Hinter ihm stand Marco, einer seiner Leibwächter. Ich sah, wie er sich bemühte, nicht zu lächeln. „Valentina.“ „Vittorio.“ Mein Vater hasste es, wenn ich ihn bei seinem Vornamen nannte. Ich liebte es. Er atmete tief durch. „Heute Abend ist wichtig. Ich erwarte, dass du dich benimmst.“ „Wann benehme ich mich denn nicht?“ Marco hustete verdächtig. Mein Vater warf ihm einen Blick zu. Sofort wurde er still.

„Du wirst an meiner Seite bleiben. Du wirst mit niemandem sprechen, den ich dir nicht vorstelle. Und du wirst auf keinen Fall allein irgendwo hingehen.“

Ich verschränkte die Arme.

„Bin ich deine Tochter oder deine Gefangene?“

Seine Miene veränderte sich.

Für einen kurzen Moment lag etwas Dunkles in seinen Augen.

„Du weißt nicht, wie gefährlich diese Welt ist, bambina.“

„Dann hättest du mich vielleicht nicht darin großziehen sollen.“

Ich ging an ihm vorbei.

Seine Antwort hörte ich nicht mehr.

Eine Stunde später betrat ich den prächtigsten Ballsaal, den ich je gesehen hatte.

Goldene Kronleuchter hingen von der hohen Decke. Kellner balancierten Champagnergläser durch die Menge. Eine Geigerin spielte auf einer kleinen Bühne.

Überall standen Männer in teuren Anzügen und Frauen mit Schmuck, der vermutlich mehr kostete als ein durchschnittliches Haus.

Rom war voller reicher Menschen.

Aber heute Abend waren die gefährlichsten unter ihnen in einem einzigen Raum versammelt.

„Vale!“

Ich drehte mich um.

Meine beste Freundin Sofia kam auf mich zugestürmt.

„Oh mein Gott. Dieses Kleid!“

Sie umarmte mich.

„Du siehst aus, als würdest du heute Abend mindestens drei Herzen brechen.“

Ich grinste.

„Nur drei? Enttäuschend.“

Sofia lachte und drückte mir ein Glas Champagner in die Hand.

„Hast du schon gehört?“

„Was?“

Sie beugte sich näher.

„Er ist hier.“

Ich runzelte die Stirn.

„Wer?“

Sofias Gesicht wurde ernst.

„Dante De Luca.“

Mein Lächeln verschwand.

„Das ist nicht lustig.“

„Ich mache keine Witze.“

Ich sah mich automatisch um.

„Mein Vater würde ihn niemals hierherlassen.“

„Die Gala wird von einer unabhängigen Stiftung veranstaltet. Offenbar haben beide eine Einladung bekommen.“

Ein unangenehmes Gefühl breitete sich in meinem Magen aus.

Dante Alessandro De Luca.

Zweiunddreißig Jahre alt.

Oberhaupt der De-Luca-Familie.

Ein Mann, der innerhalb weniger Jahre eines der mächtigsten kriminellen Imperien Italiens aufgebaut hatte.

Man sagte, er habe mit sechsundzwanzig seinen ersten Familienkrieg gewonnen.

Mit achtundzwanzig habe er die Kontrolle über halb Süditalien übernommen.

Und mit dreißig habe er einen Mann erschießen lassen, nur weil dieser ihn öffentlich beleidigt hatte.

Ob die Geschichten stimmten, wusste niemand.

Aber niemand war dumm genug, ihn danach zu fragen.

„Wie sieht er aus?“, fragte ich, bevor ich mich zurückhalten konnte.

Sofia grinste.

„Oh, glaub mir. Du würdest ihn erkennen.“

„Warum? Hat er Hörner?“

„Fast.“

Sie nahm einen Schluck Champagner.

„Er ist ungefähr einen Meter neunzig groß, hat dunkle Haare, Tattoos und ein Gesicht, für das Frauen freiwillig schlechte Entscheidungen treffen.“

Ich schnaubte.

„Klingt nach einem wandelnden Problem.“

„Einem verdammt attraktiven Problem.“

Ich wollte gerade antworten, als sich die Atmosphäre im Raum veränderte.

Es war seltsam.

Die Gespräche wurden leiser.

Einige Männer richteten sich auf.

Andere wandten demonstrativ den Blick ab.

Sofia erstarrte.

„Oh Gott.“

Ich folgte ihrem Blick.

Und dann sah ich ihn.

Er stand am anderen Ende des Ballsaals.

Schwarzer Anzug.

Weißes Hemd, dessen oberste Knöpfe geöffnet waren.

Dunkle Tattoos zeichneten sich über seiner Brust und an seinem Hals ab.

Sein schwarzes Haar war leicht zerzaust, als hätte er sich gerade mit den Fingern hindurchgefahren.

Er war groß.

Breitschultrig.

Und auf eine Art schön, die beinahe unverschämt wirkte.

Doch es war nicht sein Aussehen, das mich bewegungslos werden ließ.

Es waren seine Augen.

Grau.

Kalt.

Aufmerksam.

Er sprach mit einem älteren Mann, aber sein Gesicht zeigte keinerlei Interesse.

Dann hob er den Blick.

Direkt zu mir.

Mein Herz machte einen unerklärlichen Sprung.

Für einen Moment schien der gesamte Ballsaal zu verschwinden.

Er sah mich an.

Nicht flüchtig.

Nicht zufällig.

Sondern so, als hätte er mich gesucht.

Seine Augen glitten langsam über mein Gesicht.

Dann über mein Kleid.

Und wieder zurück.

Ein kaum wahrnehmbares Lächeln erschien auf seinen Lippen.

Ich hob trotzig das Kinn.

Was bildete sich dieser Mann eigentlich ein?

Sein Lächeln wurde breiter.

„Valentina?“

Sofia berührte meinen Arm.

„Bitte sag mir, dass du ihn nicht gerade herausgefordert hast.“

„Ich habe ihn nur angesehen.“

„Du hast Dante De Luca angesehen, als wolltest du ihm eine Ohrfeige geben.“

„Vielleicht möchte ich das.“

„Du bist lebensmüde.“

Ich wandte mich ab.

Aber ich spürte seinen Blick noch immer auf mir.

Zwanzig Minuten später hatte ich genug.

Genug von den falschen Gesprächen.

Genug von den Männern, die meinem Vater die Hand schüttelten und mich dabei betrachteten, als wäre ich ein wertvolles Gemälde.

Und vor allem genug davon, ständig beobachtet zu werden.

Ich stellte mein leeres Glas auf ein Tablett und verließ den Ballsaal.

Der angrenzende Korridor war still.

Endlich.

Ich lief an mehreren geschlossenen Türen vorbei, bis ich eine große Terrasse entdeckte.

Die Nachtluft war kühl.

Unter mir glitzerte Rom in tausend Lichtern.

Ich stützte meine Hände auf das steinerne Geländer und schloss die Augen.

„Du solltest nicht allein hier draußen sein.“

Ich fuhr herum.

Ein Mann stand im Schatten der Terrassentür.

Groß.

Schwarzer Anzug.

Graue Augen.

Dante De Luca.

Natürlich.

Mein Herz begann schneller zu schlagen.

Nicht aus Angst.

Zumindest redete ich mir das ein.

„Und du solltest fremde Frauen nicht erschrecken.“

Er trat langsam ins Licht.

Aus der Nähe war er noch beeindruckender.

Eine kleine Narbe verlief durch seine rechte Augenbraue. An seiner linken Hand trug er einen schweren silbernen Ring.

Sein Blick blieb an meinem Gesicht hängen.

„Du bist also Vittorio Morettis Tochter.“

Ich verschränkte die Arme.

„Und du bist offenbar der Mann, vor dem alle Angst haben.“

Eine seiner Augenbrauen hob sich.

„Alle?“

„Die meisten.“

„Du nicht?“

Ich sah ihm direkt in die Augen.

„Sollte ich?“

Er schwieg einen Moment.

Dann lachte er leise.

Es war kein freundliches Lachen.

Eher das eines Mannes, der gerade etwas entdeckt hatte, das ihn amüsierte.

„Du hast wirklich keine Ahnung, mit wem du sprichst, oder?“

„Doch. Mit einem ziemlich arroganten Mann, der offenbar glaubt, die Welt gehört ihm.“

Sein Lächeln verschwand.

Er kam einen Schritt näher.

Ich blieb stehen.

„Pass auf, was du sagst, principessa.“

Ich hasste diesen Spitznamen sofort.

„Nenn mich nicht so.“

„Warum nicht?“

„Weil ich nicht deine Prinzessin bin.“

Seine Augen verengten sich leicht.

„Nein“, sagte er ruhig. „Das bist du ganz sicher nicht.“

Etwas an seinem Ton ließ mich frösteln.

Ich wollte an ihm vorbeigehen.

Doch er sprach erneut.

„Weiß dein Vater, dass du hier bist?“

Ich blieb stehen.

„Was geht dich das an?“

„Mehr, als du denkst.“

Ich drehte mich um.

„Hör zu, Signor De Luca. Ich weiß, dass unsere Familien sich hassen. Aber ich habe nichts mit den Geschäften meines Vaters zu tun. Also lass mich einfach in Ruhe.“

Zum ersten Mal veränderte sich sein Gesichtsausdruck vollständig.

Das Lächeln war verschwunden.

Seine Augen wurden dunkel.

„Du weißt nichts über die Geschäfte deines Vaters?“

„Nein.“

Er betrachtete mich lange.

Zu lange.

„Dann hat Vittorio seine Arbeit gut gemacht.“

Ich runzelte die Stirn.

„Was soll das bedeuten?“

Er antwortete nicht.

Stattdessen griff er in die Innentasche seines Sakkos.

Ich erstarrte.

Doch er zog lediglich sein Handy hervor.

Ein kurzer Blick auf das Display genügte.

Seine Kiefermuskeln spannten sich an.

„Du musst jetzt gehen.“

Ich blinzelte.

„Entschuldigung?“

„Zurück in den Ballsaal. Sofort.“

„Du hast mir überhaupt nichts zu befehlen.“

Er hob den Blick.

Und etwas darin ließ meine nächsten Worte verstummen.

„Valentina.“

Es war das erste Mal, dass er meinen Namen aussprach.

Tief.

Ruhig.

Gefährlich.

„Geh. Jetzt.“

In diesem Moment hörte ich Schritte hinter der Terrassentür.

Dann eine Männerstimme.

„Boss.“

Ein breitschultriger Mann mit einer Narbe am Kinn erschien im Türrahmen.

Sein Blick fiel auf mich.

Er erstarrte.

„Verdammt.“

Dante drehte langsam den Kopf.

„Was ist, Enzo?“

Der Mann sah zwischen uns hin und her.

„Wir haben ein Problem.“

„Sprich.“

Enzo zögerte.

„Moretti weiß, dass Sie hier sind.“

Dante wirkte vollkommen unbeeindruckt.

„Das überrascht mich nicht.“

„Nein, Boss. Sie verstehen nicht.“

Enzo senkte die Stimme.

„Er hat gerade den Befehl gegeben.“

Mir wurde kalt.

Dante schwieg.

„Welchen Befehl?“, fragte ich.

Niemand antwortete.

Dann zog Enzo seine Waffe.

Mein Atem stockte.

Doch er richtete sie nicht auf mich.

Sondern auf die Tür zum Ballsaal.

„Drei bewaffnete Männer sind auf dem Weg hierher“, sagte er. „Moretti will Sie heute Nacht tot sehen.“

Ich stolperte einen Schritt zurück.

„Nein ... mein Vater würde niemals ...“

Dante sah mich an.

Und zum ersten Mal lag kein Spott in seinen Augen.

Nur etwas Dunkles.

Etwas beinahe Trauriges.

„Willkommen in unserer Welt, principessa.“

Plötzlich krachte ein Schuss.

Glas zerbarst neben meinem Kopf.

Ich schrie und duckte mich.

Noch bevor ich begriff, was geschah, schlang sich ein kräftiger Arm um meine Taille.

Dante.

Er zog mich hinter eine steinerne Säule und stellte sich schützend vor mich.

Seine Pistole war bereits in seiner Hand.

„Enzo!“, brüllte er.

Ein weiterer Schuss.

Dann Schreie aus dem Ballsaal.

Mein ganzer Körper zitterte.

„Mein Vater ...“, flüsterte ich.

Dante sah auf mich herunter.

Seine Augen waren eisig.

„Dein Vater hat gerade versucht, mich zu töten.“

„Das weißt du nicht!“

Er beugte sich zu mir.

Sein Gesicht war nur wenige Zentimeter von meinem entfernt.

„Doch, Bella. Das weiß ich.“

Wieder fiel ein Schuss.

Er drückte mich tiefer hinter die Säule.

Dann griff er nach meinem Handgelenk.

„Du kommst mit mir.“

Ich riss die Augen auf.

„Was? Nein!“

„Du hast keine Zeit, mit mir zu diskutieren.“

„Ich gehe nirgendwo mit dir hin!“

Sein Blick wurde hart.

„Dann bleib hier und hoffe, dass die Männer deines Vaters zuerst fragen, wer hinter dieser Säule steht.“

Ich öffnete den Mund.

Schloss ihn wieder.

Er hatte recht.

Und ich hasste ihn dafür.

Dante streckte mir seine freie Hand entgegen.

„Entscheide dich, Valentina.“

Ich sah auf seine Hand.

Auf die Tattoos.

Auf den silbernen Ring.

Auf den Mann, vor dem mein Vater mich mein ganzes Leben gewarnt hatte.

Dann legte ich meine Hand in seine.

Und beging damit den größten Fehler meines Lebens.

Wir rannten durch einen schmalen Dienstkorridor.

Dante hielt meine Hand fest, während Enzo hinter uns die Umgebung sicherte.

Mein Kleid verfing sich beinahe an einer Tür.

„Langsamer!“, keuchte ich.

„Nicht möglich.“

„Ich trage verdammte High Heels!“

Dante blieb abrupt stehen.

Er sah auf meine Schuhe.

Dann auf mich.

„Zieh sie aus.“

„Was?“

„Die Schuhe, Bella.“

Ich funkelte ihn an.

„Du bist unglaublich unhöflich.“

„Und du bist unglaublich schlecht darin, am Leben zu bleiben.“

Ich zog die Schuhe aus.

Er nahm sie mir aus der Hand, ohne ein weiteres Wort zu verlieren.

Dann liefen wir weiter.

Wenige Augenblicke später erreichten wir die Tiefgarage.

Ein schwarzer Wagen wartete bereits mit laufendem Motor.

Enzo öffnete die hintere Tür.

Dante bedeutete mir einzusteigen.

Ich blieb stehen.

„Nein.“

Er drehte sich langsam zu mir.

„Valentina.“

„Ich will nach Hause.“

Seine Miene verhärtete sich.

„Das ist im Moment der letzte Ort, an dem du sicher bist.“

„Du lügst.“

Er trat näher.

„Ich habe keinen Grund, dich anzulügen.“

Ich lachte bitter.

„Du bist ein Mafiaboss. Du hast vermutlich tausend Gründe.“

Für einen Augenblick herrschte Stille.

Dann vibrierte mein Handy.

Papa.

Erleichterung durchströmte mich.

„Siehst du? Er ruft an.“

Ich nahm ab.

„Papa?“

„VALENTINA!“

Seine Stimme war so laut, dass ich zusammenzuckte.

„Wo bist du?“

„In der Garage. Ich ...“

„Bist du bei De Luca?“

Ich sah zu Dante.

Er beobachtete mich schweigend.

„Ja, aber ...“

Am anderen Ende wurde es still.

Dann hörte ich meinen Vater etwas sagen, das ich nie vergessen würde.

„Hör mir genau zu, Valentina.“

Seine Stimme war plötzlich erschreckend ruhig.

„Wenn Dante De Luca dich berührt hat, ist er bereits ein toter Mann.“

Ich schluckte.

„Papa, er hat mich gerettet.“

„Dieser Mann rettet niemanden.“

„Aber ...“

„Gib ihm das Telefon.“

Zögernd streckte ich Dante mein Handy entgegen.

Er nahm es.

„Vittorio.“

Seine Stimme klang beinahe gelangweilt.

Ich konnte die Worte meines Vaters nicht verstehen.

Doch dann lächelte Dante.

Ein kaltes, grausames Lächeln.

„Du hast den ersten Schuss abgegeben, alter Mann.“

Eine Pause.

„Jetzt bin ich dran.“

Er beendete das Gespräch.

Und steckte mein Handy in seine Jackentasche.

„Hey! Gib mir mein Telefon zurück!“

Er sah mich an.

Lange.

Dann sagte er etwas, das mir den Boden unter den Füßen wegzog.

„Dein Vater hat gerade einen Krieg begonnen, Valentina.“

Ich wich zurück.

„Was hat das mit mir zu tun?“

Dante lehnte sich an die offene Autotür.

Seine grauen Augen hielten meine fest.

„Mehr, als du ahnst.“

„Was soll das heißen?“

Er beugte sich leicht zu mir herunter.

„Es bedeutet, dass du heute Nacht nicht nach Hause gehst.“

Mein Herz raste.

„Du kannst mich nicht einfach mitnehmen!“

Sein Gesicht wurde vollkommen ausdruckslos.

„Steig ein, Bella.“

„Und wenn ich mich weigere?“

Für einen Moment sah er mich nur an.

Dann antwortete er leise:

„Dann werde ich dir endlich erzählen müssen, warum dein Vater seit dreiundzwanzig Jahren ein Geheimnis vor dir verbirgt.“

Ich erstarrte.

Dreiundzwanzig Jahre.

Mein ganzes Leben.

„Welches Geheimnis?“

Dante hielt meinem Blick stand.

Und dann sagte er:

„Dass du niemals eine Moretti hättest sein sollen.“

Dantes Worte hingen zwischen uns wie eine Drohung.

Ich starrte ihn an.

Für einen Moment war ich sicher, mich verhört zu haben.

„Was hast du gerade gesagt?“

Er stand noch immer neben der offenen Autotür. Sein Gesicht verriet nichts.

„Steig ein, Valentina.“

Ich schüttelte den Kopf.

„Nein. Du wirst mir jetzt erklären, was das bedeuten soll.“

Hinter uns bewegte sich Enzo unruhig. Sein Blick wanderte durch die Tiefgarage.

„Boss, wir sollten verschwinden.“

Dante ignorierte ihn.

Seine grauen Augen ruhten auf mir.

„Hier ist nicht der richtige Ort für dieses Gespräch.“

„Dann hättest du es nicht anfangen sollen!“

Meine Stimme hallte zwischen den Betonpfeilern wider.

Ich hatte Angst. Vor den Schüssen. Vor den Männern, die uns möglicherweise verfolgten.

Aber noch mehr fürchtete ich mich vor dem, was Dante wusste.

„Ich bin Valentina Isabella Moretti“, sagte ich mit bebender Stimme. „Vittorio Moretti ist mein Vater.“

Dante betrachtete mich schweigend.

Dann antwortete er:

„Vittorio hat dich großgezogen. Das ist nicht unbedingt dasselbe.“

Mir wurde übel.

„Du lügst.“

„Vielleicht.“

Er machte eine kurze Pause.

„Aber wenn du dir so sicher bist, warum zitterst du dann?“

Ich presste die Lippen zusammen.

Ich wollte ihm eine Ohrfeige geben.

Stattdessen dachte ich an meine Mutter.

An die wenigen Fotos von ihr, die mein Vater aufbewahrte.

An all die Fragen, die er nie beantwortet hatte.

„Was weißt du über meine Mutter?“, flüsterte ich.

Zum ersten Mal veränderte sich Dantes Gesichtsausdruck.

Nur für einen Augenblick.

Doch ich hatte es gesehen.

Er wusste etwas.

Etwas, das mein Vater mir verschwiegen hatte.

„Dante?“

Plötzlich ertönte hinter uns das Kreischen von Reifen.

Enzo zog seine Waffe.

„Boss! Wir bekommen Gesellschaft!“

Dante packte meine Hand.

„Jetzt steigst du ein.“

Diesmal widersprach ich nicht.

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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