Das Erwachen - Wer bin ich wirklich?
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Es ist alles dunkel. Ein alles übertönendes Pfeifen … Es klingt wie ein Tinnitus.
„Kuro …“
Eine gedämpfte Stimme dringt durch das Pfeifen. Sie klingt wie die eines älteren Mannes.
„Kuro.“
Die Stimme wird deutlicher.
„KURO!“
Die Stimme tut fast weh.
„Er ist wach!“
Beep. Beep.
Beep. Beep.
Beep. Beep.
Das Geräusch eines Herzmonitors.
Die Dunkelheit verschwindet.
Ein älterer Mann sitzt auf einem Stuhl. Um ihn herum befindet sich ein steril-weißer Raum. Überall sind Kabel, und daneben steht ein Bett, auf dem er liegt.
Ein gutaussehender Junge mit schwarzen Haaren. Er sieht aus wie ein Idol.
„Kuro? Geht es dir gut, mein Junge?“
Der Junge mit den schwarzen Haaren schaut sich um. Wen meint der Mann wohl?
„Kuro. Hat es dir die Sprache verschlagen, oder weißt du nicht mehr, wer du bist?“
Der Mann meint tatsächlich ihn.
Der Junge, den alle Kuro nennen, öffnet seinen Mund, schließt ihn wieder, doch dann kommen abgehackte, aber melodische Worte aus seinem Mund:
„E-entschuldigen Sie … meinen Sie m-mich?“
Der ältere Mann sieht den Jungen verwundert an.
„Natürlich meine ich dich, Kuro. Erinnerst du dich nicht mehr an deinen Namen?“
Genau in diesem Moment öffnet sich die Tür plötzlich. Laut und fluchtartig stürmt ein wunderschönes Mädchen mit pfirsichfarbenem Haar herein.
„Es tut mir leid, dass ich so spät bin! Kuro, es tut mir so leid …“
Sie bricht ab, als sie die Situation bemerkt.
In ihrer Hand hält sie eine Tüte mit Kiku und Matcha-Schokolade.
Sie nennt mich also auch Kuro … Dann muss es wohl stimmen, was der Herr sagt. Warum kann ich mich an nichts erinnern?!
Dieser Gedanke hallt in Kuros Kopf wider.
Dann fällt sein Blick auf etwas anderes in der Tüte:
Einen Fußball.
Ein kurzer Flashback blitzt in seinem Kopf auf.
Ein Tor.
Er hat es geschossen.
Doch in seinem Kopf hallt nur eine Frage wider:
„Wer bin ich wirklich?“








