Vorgeschichte
Vorschau
«Wie konntest du nur?» Ich blickte ihn nur in die Augen und wartete auf eine Antwort Meine Augen füllten sich, was ich gekonnt zurückhalten konnte. Seine unregelmäßige Atmung machte es nicht besser, wie er vor mir nur mit Boxer Shorts steht und die Blondine nackt hinter ihm. Sie versuchte sich unter der Bettdecke zu verstecken, was mir nur noch sinnlos erschien. Ich hatte jaa schon alles gesehen. Ich konnte nur noch vor Wut lachen.
«Hör mir erst mal zu!»
Seine eisblauen Augen erinnerten mich mal wieder daran, dass er mich verlassen hatte, dass er gegangen war. Meine Stimme zitterte aber ließ trotzdem nicht nach. Ich Schrie und fing an die Gegenstände um mich herum zu werfen. Ich nahm die Tasse von der Kommode, was sich neben mir befand und knallte es mit Schwung gegen die Vitrine. Das Glas zersprang und landete mit lauter klang auf den Boden. Die Sachen in der Vitrine flogen dadurch runter und die glas Reste wie auch die Porzellan-Stücke von der Vase zersplitterten. Er schaute mir in diesem Augenblick nur zu, wie ich ein Nervenzusammenbruch bekam. Mein Brustkorb hebt sich unregelmäßig und meine Tränen nahmen sich den freien Lauf. Ich entfernte mich von ihm und stampfte schnell davon. Auch wenn er mir folgte, war es kein Grund um stehen zu bleiben. Es hatte gutgetan, wie ich alle Negativen Gefühle rausließ und meine Wut ihm gegenüber auskotzte.
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Doch das brachte nicht viel. Er hatte mich überholt und ich blieb stehen......
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Wir hatten uns vertragen, seine manipulative Seite zeigte sich öfters in der Beziehung. Aber ich sah es nie wirklich, ich hatte irgendwie die Rosa-rote Brille an. Diese Art von ihm hatte ich immer erzählt bekommen von Freunden von der Umgebung, doch selber habe ich es nicht wahrgenommen. Oder ich wollte es nicht sehen und habe mich, so in der Art selber reingelegt. Ihr fragt euch wieso ich nicht gegangen bin? Ich hätte ihn verlassen müssen, ihr habt recht.
Etwas hielt mich auf.
Angst?
“Nein”
Ich war verliebt!
War es blöd?
“Ja”
Glaubt mir ich habe es sehr oft bereut. Wie man ja schön sagt, wer einmal dein Herz bricht wird es nochmal tun.
Denk zweimal nach bevor du jemanden vergibst. Nicht jeder verdient eine zweite Chance!!!
Zeitsprung: Tränen verloren am Hochzeitstag
Es war an einem Frühlingstag. Ich stand da in glitzernden Absätzen, einem wunderschönen Schleier und einem körperbetonten weißen Kleid. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin, die in wenigen Minuten zur Königin werden würde. Es ist nicht das schlechte Gefühl, das sich in mir ausbreitete, sondern diese herrliche Nervosität, die mich über das ganze Gesicht grinsen ließ, von einem Ohr bis zum anderen. Ich war sowas von bereit, die berühmten Worte zu hören.
Worte, die das perfekte Ende eines vorherigen Kapitels unseres Lebens, wie auch ein perfekter Neuanfang für das nächste Kapitel gewesen wären – als Ehemann und Ehefrau.
Doch als hätte ich ihn verscheucht sagte er “Ich kann einfach nicht”. Anstatt wahre Worte zu hören, liebevolle Worte, überwältigte er mich mit Tränen, ich musste die schlimmsten Worte meines Lebens hören. Dieser Zerreißende Satz, ohne in meine Augen zu sehen halb im Gehen. Mein Lächeln verblasste rückartig, ich versuchte es zu realisieren, was er da gesagt hatte. Meine Hände zitterten ich hatte keine Kraft, was zu erwidern, ich presste die Augen zusammen und öffnete sie wieder. Aber nein, das war kein Traum. Es über kam mich eine Welle, den drang ihm hinterher zu laufen, nicht um ihn aufzuhalten, sondern, weil er mir nicht Mal eine Erklärung gemacht hatte.
Er hat ‘Nein’ gesagt vor jedem vor allen, er ist weggelaufen.
War ich wirklich so schlimm? Ich ging mit schnellen Schritten, durch die Wiese hinter ihm her. Doch er beachtete mich nicht, steigt in sein Auto und fuhr an mir vorbei. Dieser letzte Moment wo seine blauen Augen meine trafen, mein Herz brach da in tausend Stücke. Immer noch wie versteinert stand ich da und schaute die Straße entlang wo er weggefahren war.
Meine warmen salzigen Tränen die mir immer noch übers Gesicht fließen konnte ich nicht zurückhalten.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte, mit langsamen Schritten folgte ich wieder zurück und schaute in ein verschwommenes Meer von Gesichtern, die mich alle anstarrten.
Ich spazierte das zweite Mal den Weg entlang wo mich mein Opa zum Altar führte, aber diesmal alleine, zerstört und verlassen ohne das auf mich ein Bräutigam wartete.
Als ich ankam und mich neben dem Richter hinstellte blickte ich einmal in die Gegend, so viele Menschen die mich beobachteten, sie sahen traurig aus, wieso denn?
Ich weiß nicht, liegt es an meinem Gesicht was bestimmt schwarz geworden war, wegen des verlaufenem Kajal.
Vielleicht kann es auch am Hochzeitskleid liegen, weil der Saum des Kleides eher Braun war als weiß.
Diese Menschen hatten Mitleid mit mir, ich wollte nicht so schwach sein wie sie erwarteten.
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Ich weigere mich, die Frau zu sein, die vor dem Altar stehen gelassen wurde. Die Frau, die sitzengelassen wurde. Ich erkämpfe mir langsam mein Leben zurück. Jeden Tag rufe ich mir in den Kopf, dass ich die starke Frau bin, die den größten Liebeskummer überlebt hat. Die es durchgestanden hat, obwohl sie dachte, sie könnte es nicht. Die Kämpferin, die sich selbst liebt. Eine Frau, die ihre Geschichte neu schreibt.
Das werde ich dir heimzahlen ‘John’. Ich werde mich an ihm rächen, er wird das bereuen, was er mir angetan hatte.








