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The Vengeful One

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Summary

**The Vengeful One** *Manche Verbrechen hinterlassen Narben. Andere erschaffen Monster.* Weihnachten sollte für Kinder eine Zeit voller Wunder sein. Doch für drei kleine Mädchen wird das Fest zum Albtraum. Ein Mann, der sich als Santa Claus tarnt, hinterlässt tiefe Wunden, die weit über das hinausgehen, was das Auge sehen kann. Detective Thomas Wells setzt alles daran, den Täter zu finden. Doch trotz intensiver Ermittlungen bleibt er auf freiem Fuß. Der Fall wird zu den Akten gelegt, und die Hoffnung auf Gerechtigkeit schwindet. Monate später erschüttert eine neue Serie von Übergriffen die Stadt. Thomas erkennt Zusammenhänge, die niemand sonst sehen will. Seine Ermittlungen führen ihn zu einem Verdächtigen, der mehr zu verbergen hat, als Thomas sich vorstellen kann. Als er schließlich auf Beweise stößt, die ein weitreichendes Netzwerk aus einflussreichen Männern offenbaren, begreift er das wahre Ausmaß des Grauens. Diese Männer haben Macht, Geld und Beziehungen. Sie schützen einander, manipulieren Ermittlungen und entziehen sich jeder Verantwortung. Für ihre Opfer scheint es keine Gerechtigkeit zu geben. Doch jemand ist bereit, das zu ändern. Ein unbekannter Täter beginnt, die Männer zur Rechenschaft zu ziehen, die sich für unantastbar halten. Die Presse gibt ihm einen Namen: **The Vengeful One**. Während die Öffentlichkeit über Selbstjustiz, Moral und Vergeltung streitet, stellt sich eine Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt: Wie weit darf ein Mensch gehen, wenn das Gesetz jene schützt, die es eigentlich bestrafen sollte? Und was geschieht, wenn aus einem Ermittler ein Rächer wird?

Status
3h ago
Chapters
4
Rating
n/a
Age Rating
18+

Prolog

Als die Polizisten das Arbeitszimmer erreichten, hatten sie ihre Waffen bereits im Anschlag. Zwischen den dunklen Bücherregalen und den schweren Ledersesseln bot sich ihnen ein Anblick, der keinen Zweifel daran ließ, dass hier etwas Schreckliches geschehen war.

Ein Mann lag bäuchlings auf dem Teppich, reglos, eine dunkle Blutlache unter seinem Oberkörper. Wenige Schritte von ihm entfernt kniete ein anderer Mann in grauen Boxershorts. Seine Hände lagen hinter dem Kopf, die Ellenbogen weit gespreizt. Er rührte sich nicht, während die Pistolen der Beamten auf ihn gerichtet blieben.

Er war jung, muskulös und am Oberkörper schwer verletzt. Blut klebte an seiner Haut, unterhalb der linken Rippen zeichneten sich mehrere Kompressen ab, die sich bereits dunkelrot verfärbt hatten. Ein großflächiges Drachen Tattoo bedeckte seine linke Körperseite und zog sich über Schulter, Arm und Brust bis hinunter auf sein Bein. Das zerzauste blonde Haar fiel ihm leicht in die Stirn. Sein Gesicht verriet wenig. Kein Wort, keine hastige Bewegung, keine erkennbare Regung, an der sich seine Gedanken hätten ablesen lassen.

Die Lichtkegel ihrer Taschenlampen glitten über ihn, über den reglosen Körper und schließlich über die Pistole auf dem Teppich. Die Beamten hielten Abstand, sicherten den Raum und behielten den Knienden im Blick.

Der Verletzte hob den Blick. Seine Hände blieben hinter dem Kopf, während er die Männer vor sich betrachtete. In seinem Gesicht lag eine Ruhe, die beinahe übermenschlich wirkte. Er widersetzte sich nicht, doch seine Ruhe machte die Situation kaum weniger bedrohlich.

Draußen tauchten die Einsatzfahrzeuge die Nacht in flackerndes Blau und Rot...

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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