Blessed By The Galaxy
Nicky
Die Bettlaken wickelten sich wie störrische Ranken um meine Beine. Sie waren der Beweis für meine unruhige Nacht. Die Schlaflosigkeit, mein unerwünschter Sommergast, war zurückgekehrt. Mein Plan, in den Ferien endlich Schlaf nachzuholen, war schon wieder von meinem verräterischen Körper vereitelt worden. Ein Seufzer entwich meinen Lippen. Zumindest musste ich mich morgens nicht aus dem Bett quälen, um zur Schule zu gehen. Lehrerin an einer Mittelschule zu sein hatte seine Vorteile, und die Sommerferien gehörten definitiv dazu.
Ich liebte die Ruhe in diesen Monaten, aber manchmal vermisste ich die chaotische Energie meiner Schüler. Sie hielten meinen Geist auf Trab, wie ein Bienenstock, in dem es nur so von Gedanken summt. Wenn ich nicht gerade mit den Halbstarken zu tun hatte, fand man mich meistens mit der Nase in einem Buch. Als zertifizierte Leseratte verschlinge ich Geschichten so, wie manche Leute Schokolade essen – ohne jede Scham.
Da an Schlaf nicht mehr zu denken war, schwang ich meine Beine aus dem Bett und beugte mich hinunter, um das Fell meiner Katze Black zu kraulen. Er brummte als Antwort, aber ich wusste, dass er die Aufmerksamkeit insgeheim genoss. Black war mein pelziger Vertrauter, ein schnurrender Schatten, der mir durch die stillen Zimmer meines alten Hauses folgte. Sein Name war eine Anspielung auf sein glattes, rabenschwarzes Fell und sein ziemlich hochnäsiges Wesen. Er war ein eigenwilliges kleines Tier, aber ich liebte ihn sehr.
Ich schlurfte in die Küche und schaltete den Wasserkocher ein, weil ich Lust auf warmen Tee und einen Keks hatte. Nicht, dass ich die Extrakalorien gebraucht hätte, aber ein Mitternachtssnack schien das perfekte Mittel gegen meine Schlaflosigkeit zu sein. Während ich darauf wartete, dass das Wasser kochte, sah ich aus dem Fenster und blickte auf meinen Garten. Es war ein schattiges, verwildertes Dickicht aus Bäumen und Sträuchern, eine Landschaft, die gut in einen Tim-Burton-Film gepasst hätte. Oft tauchten nachts seltsame Geräusche und noch seltsamere Formen aus den Tiefen auf, aber ich fand einen eigentümlichen Trost in ihrer unheimlichen Schönheit.
Dieser abgelegene Ort, fernab der neugierigen Blicke und lästernden Zungen der Stadt, war mein Zufluchtsort. In einer kleinen Gemeinde zu leben bedeutete, dass jeder über jeden Bescheid wusste. Diese erstickende Realität hatte ich hinter mir gelassen, indem ich mich in diesen isolierten Rückzugsort geflüchtet hatte. Die Bäume flüsterten mir ihre Geheimnisse zu, die Schatten tanzten im Mondlicht, und endlich war ich frei, ich selbst zu sein, weit weg von den verurteilenden Blicken und dem Getuschel, das die Straßen meiner Stadt heimsuchte.
Ihr Spott und ihr Getuschel hallten immer noch in meinen Ohren wider – eine ständige Erinnerung an die Feindseligkeit der Stadt mir gegenüber. Ich mochte Menschen nicht besonders, mit ihren grausamen Urteilen und ihrer engstirnigen Art. Sie sahen mein einsames Leben, mein Gewicht, meine Brille mit den dicken Rändern und stempelten mich sofort als Außenseiterin ab. Ich war an ihre spöttischen Blicke und das Getuschel gewöhnt, aber der Stachel ihrer Worte saß trotzdem tief.
Ich trank meinen Tee aus, schnappte mir eine Packung Ingwerkekse und ging zurück in Richtung Schlafzimmer, um mich wieder in meine büchergefüllte Oase zu begeben. Doch als ich den Flur erreichte, zerriss ein ohrenbetäubender Knall die Stille, gefolgt von einem schrillen Schrei, der aus meiner eigenen Kehle drang. Vor Schreck sprang ich zurück und ließ meine Teetasse samt Keksen auf den Boden fallen. Die Keramik zersprang und der goldene Tee verteilte sich auf den Dielen.
Mit klopfendem Herzen stürmte ich zum nächsten Fenster und starrte in den Nachthimmel. Ein heller Lichtstreifen durchschnitt die Dunkelheit und stürzte in den Wald hinter meinem Haus. Angst und Neugier vermischten sich, während ich versuchte, das Gesehene zu begreifen. War es ein Meteor? Eine Explosion? Ein Flugzeug, das vom Himmel gefallen war?
Es gab nur einen Weg, das herauszufinden.
Ein stechender Schmerz im Fuß lenkte meine Aufmerksamkeit nach unten; ein kleiner Schnitt blutete. Ich ignorierte es, während das Adrenalin durch meine Adern schoss. Ich musste wissen, was dieses Licht war, und ich musste sichergehen, dass niemand verletzt war.
Ich rannte den Flur hinunter in mein Schlafzimmer, zog mir einen warmen Mantel über meinen flauschigen, rosa Hasen-Schlafanzug und schlüpfte in meine Stiefel. Für Socken war keine Zeit. Das raue Material der Stiefel rieb an der Schnittwunde, aber den Schmerz nahm ich kaum wahr.
Unten angelangt, schnappte ich mir eine Taschenlampe aus einer Schublade voller Krimskrams und stürmte aus der Hintertür, direkt in die tintenschwarze Finsternis des Waldes. Ich rannte, so schnell mich meine kurzen, stämmigen Beine trugen. Der Lichtstrahl der Taschenlampe tanzte unruhig über den unebenen Boden.
Je tiefer ich in den Wald eindrang, desto mehr schnürte sich mir die Kehle zu. Wegen meiner Kurzsichtigkeit konnte ich im Dämmerlicht kaum etwas erkennen. Ich wurde langsamer und ging strammen Schrittes weiter, anstatt zu rennen. Ich griff in meine Manteltasche und tastete nach meinem Handy. Ein Welle der Erleichterung überkam mich, als meine Finger die glatte Oberfläche berührten. Ich hatte es also nicht vergessen. Wenn ich Hilfe rufen musste, konnte ich das tun.
Ich verlangsamte mein Tempo, als ich mich der Absturzstelle näherte. Es war viel schlimmer, als ich gedacht hatte. Verdrehte Metallteile ragten in seltsamen Winkeln aus dem Boden, umgeben von umgestürzten Bäumen und aufgewühlter Erde. Was auch immer das hier war, es war hart aufgeschlagen. Ich atmete tief durch und bereitete mich darauf vor, nach Überlebenden zu suchen.
Doch als ich näher kam, drang ein seltsames Klicken an meine Ohren. Es war anders als alles, was ich je gehört hatte: ein rhythmisches, metallisches Geräusch, das in der Stille des Waldes widerhallte. Ich runzelte die Stirn und versuchte, den Ursprung auszumachen. Die übliche nächtliche Sinfonie aus Grillen und Eulen war verstummt und einem unheimlichen Schweigen gewichen. Selbst die Tiere schienen eine außerweltliche Präsenz zu spüren; ihr Instinkt ließ sie vor Angst zusammenkauern.
Ich ließ den Lichtstrahl der Taschenlampe durch die Bäume wandern und suchte nach dem Wesen, das das Geräusch verursachte. Als ich ein großes Metallstück umrundete, blieben meine Schritte stehen.
In der Ferne bewegte sich etwas. Ich ging in die Hocke und versuchte, so leise wie möglich näher zu schleichen. Ich nahm an, es sei ein verletztes Tier, und wollte es nicht verschrecken. Ein verwundetes Wesen konnte unberechenbar sein und aus Angst oder Schmerz angreifen.
Doch ein nagendes Unbehagen kribbelte in meinem Hinterkopf. Der Wald wirkte unnatürlich still, als ob die Bäume selbst den Atem anhielten. Trotzdem drang ich weiter vor. Ich konnte diejenigen nicht im Stich lassen, die in dem Wrack gefangen sein könnten. Es war meine Pflicht zu helfen, egal wie unheimlich die Situation auch war.
Als ich näher kam, bewegte sich die Gestalt in der Ferne erneut und drehte sich zu mir um. Ich duckte mich hinter einen Baum, mein Herz hämmerte in meiner Brust. Ich schaltete schnell die Taschenlampe aus, um keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Meine Hand tastete in der Tasche nach meinem Handy. Es war Zeit, Hilfe zu rufen. Ich drückte meinen Daumen auf den Bildschirm, um ihn zu entsperren, aber ein Fluch entfuhr meinen Lippen, als ich sah, dass ich keinen Empfang hatte. Das war seltsam. Es gab einen Mobilfunkmast nicht weit von hier.
Ich steckte das Handy zurück in die Tasche und riskierte einen weiteren Blick in Richtung der sich bewegenden Gestalt.
Was ich sah, ließ mein Blut gefrieren.
Eine turmhohe Figur trat hinter einem Baum hervor, ihre Silhouette hob sich scharf gegen den mondbeschienenen Himmel ab. Sie war humanoid, aber viel größer und muskulöser als jeder Mensch, den ich je gesehen hatte. Die Haut leuchtete tiefrot, und zwei scharfe Hörner ragten aus dem Kopf. Die Gestalt bewegte sich mit einer unheimlichen Anmut; ihre Bewegungen waren fast hypnotisch, während sie den Schaden am Flugobjekt begutachtete.
Als sie den Kopf in meine Richtung drehte, weiteten sich meine Augen vor Entsetzen. Grauen überkam mich, als mir klar wurde, was ich da sah. Das war kein Mensch, kein Wesen von der Erde.
Meine Gedanken rasten auf der Suche nach einer rationalen Erklärung. Das musste ein Streich sein, eine grausame Falle der Stadtbewohner, die mich so gerne quälten. Sie würden nicht davor zurückschrecken, einen solchen Aufwand zu betreiben, um mich lächerlich zu machen, damit ich verrückt wirkte. Aber wie konnten sie etwas so Großes, so Realistisches erschaffen? Das war kein Kostüm, das war ein lebendes, atmendes Wesen.
Alien.
Es war ein Alien.
Es war riesig. Locker zweieinhalb Meter groß, vielleicht mehr. Die Klickgeräusche hallten erneut wider, und mir wurde klar, dass sie von dem Wesen selbst stammten. Ich sog zitternd die Luft ein, und es drehte seinen Kopf. Panik stieg in mir auf, und ich wich hinter den Baum zurück, während ich mir die Hand auf den Mund presste, um jedes Geräusch zu ersticken.
Aber was dachte ich mir eigentlich? Dieses Ding hatte wahrscheinlich das Gehör einer Fledermaus auf Steroiden. Ich kniff die Augen zusammen und betete, dass es mich nicht entdeckt oder meinen erschrockenen Atemzug gehört hatte. Wegrennen war ausgeschlossen. Es war ein muskelbepackter Koloss, und ich war nun mal ein weicher, wabbeliger Mensch. Ich hatte genug Science-Fiction gelesen, um zu wissen, wie diese Begegnung wohl enden würde, wenn ich die Flucht ergriff.
Ich war am Arsch.
Ich kniff mir in den Arm, in der Hoffnung, dass dies nur ein lebhafter Albtraum war, aber der stechende Schmerz bestätigte die erschreckende Realität meiner Lage.
Ich war verdammt nochmal am Arsch.
So sehr ich das Wesen auch genauer betrachten wollte, Neugier konnte mich umbringen. Es würde mich wahrscheinlich in Stücke reißen, sobald es mich sah. Aber ich konnte nicht ewig hinter diesem Baum versteckt bleiben und darauf warten, dass es mich fand. Meine Hand umklammerte die Taschenlampe so fest, dass mein Daumen versehentlich den Schalter betätigte und die Gegend in Licht tauchte. Ich stieß einen kurzen Schrei aus und ließ sie fallen; der Lichtstrahl erhellte den Waldboden.
Shit.
Shit.
Shit.
Ich bückte mich, um sie aufzuheben, aber es war zu spät.
Klick. Klick. Klick.
Das unheimliche Geräusch war jetzt direkt neben mir. Ich wirbelte herum. Ein Schrei entwich meiner Kehle, rau und verzweifelt. Das Alien überragte mich, sein Kopf berührte fast die Äste über uns. Ich zitterte unkontrolliert und drückte meinen Rücken gegen den Baum, wünschte, ich könnte mit der Rinde verschmelzen und aus der Welt verschwinden.
Seine Augen leuchteten in hellem Cyan, ohne Pupillen, ohne Weiß – nur reines, außerweltliches Leuchten. Es neigte den Kopf und studierte mich mit einem beängstigend intelligenten Blick. Zwei schwarze Hörner, wie bei einem Widder, ragten aus seinem Schädel.
Ich würde in Ohnmacht fallen.
Dann öffnete es das Maul und enthüllte Reihen messerscharfer Zähne. Ein weiterer Schrei riss aus meiner Kehle, und das Wesen schnappte sein Maul zu. Eine Welle von Schwindel überkam mich. Das war es also, mein letzter Moment. Das Alien machte einen Schritt zurück, als wollte es mir eine Galgenfrist gewähren, und dann grinste es, wobei es diese erschreckenden Zähne erneut entblößte.
Nicht bewegen. Kein Wort sagen. Einfach stillhalten. Vielleicht hat es dich noch nicht gesehen.
„Ihr Menschen seid so leicht zu erschrecken“, seine Stimme, ein tiefes Grollen, das mich durchdringt, zerschneidet die Stille. Ich erstarre, mein Herz klopft wie wild. Hat es gerade... gesprochen?
„Was... zur... Hölle?“, stammle ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
Er dreht sich um, eine turmhohe Gestalt, in das ätherische Licht seines Schiffes getaucht, und geht davon, während ich wie angewurzelt stehen bleibe. Aliens. Die Englisch sprechen. Was war das denn für ein neuer Albtraum?
Ich fasse meinen Mut zusammen und spähe hinter dem Baum hervor, wobei ich die komplizierten Markierungen auf seinem Rücken studiere. Neugier kämpft mit Angst, aber die Neugier gewinnt. Ich muss mehr wissen.
Ich ignoriere die kleine Stimme in meinem Kopf, die „Gefahr!“ schreit, und folge ihm, angezogen von einer unwiderstehlichen Kraft. Sein Körperbau ist nicht von dieser Welt – breite Schultern, stahlharte Muskeln und ein Hintern, der tausend Raumschiffe starten lassen könnte. Ein Band um seine Taille deutet auf verborgene Reize hin, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich mehr wissen will.
„Du sprichst Englisch“, platze ich heraus, als er beim Schiff innehält, „wie ist das überhaupt möglich?“
Er hantiert weiter an den Kontrollen des Schiffes und ignoriert mich, als wäre ich nur ein summendes Insekt. Ich richte mich auf, mein Selbstvertrauen kehrt in einer Welle von Empörung zurück.
„Ich weiß, dass du mich gehört hast“, fordere ich ihn heraus und trete näher. „Du hast vorhin gesprochen.“
Nichts. Er bleibt stur schweigsam, sein breiter Rücken eine Wand aus Gleichgültigkeit. Ich strecke die Hand aus, meine Finger streifen seinen Arm, halb in der Erwartung, dass er mich auf der Stelle vaporisiert. Stattdessen dreht er sich um, seine Augen wie geschmolzenes Gold, die sich in meine bohren.
„Vielleicht solltest du gehen, Kleine“, schnurrt er, seine Stimme eine gefährliche Liebkosung. „Bevor du verletzt wirst.“
„Nicht, bevor du meine Frage beantwortest“, erwidere ich und verschränke trotzig die Arme.
Ein tiefes Lachen grollt in seiner Brust. „So viel Feuer in so einem kleinen Ding.“ Er greift nach mir, seine Hand umschließt meine Taille, und er hebt mich mühelos in die Luft, als wäre ich ein Spielzeug für Kinder.
„Klein“, wiederholt er, seine Augen funkeln vor Belustigung, bevor er mich sanft wieder auf meine Füße stellt.
Mein Hals fühlt sich an wie Sandpapier. Ich kann nur starren, während er sich wieder seinem Schiff zuwendet und etwas in einer fremden Sprache murmelt.
„Name“, bringe ich krächzend hervor. „Wie heißt du?“
Ich mache einen weiteren Schritt auf ihn zu, mein Herz klopft mir bis zum Hals. „Ich bin Nicky.“ Ich reiche ihm die Hand, eine Geste des Friedens, aber er blickt nur abweisend darauf.
„Hast du Werkzeug?“, fragt er, seine Stimme ungeduldig. „Ich habe viel zu tun.“
Wut flammt in mir auf. Wie kann er es wagen, meine Fragen zu ignorieren und gleichzeitig meine Hilfe zu verlangen?
„Vielleicht“, sage ich, meine Stimme trieft vor Sarkasmus. „Aber zuerst nennst du mir deinen Namen.“
Er antwortet nicht, sondern dreht sich einfach um und geht weg. Ich folge ihm, wütend, meine kurzen Beine haben Mühe, mit seinen unmenschlich langen Schritten mitzuhalten. Eines ist sicher: Dieser Alien wird noch lernen, dass man sich mit Nicky besser nicht anlegt.
Ein Schnauben drang aus seinen Nüstern. „Ghax“, knurrte er über die Schulter, ohne auch nur das Tempo zu verlangsamen. „Und jetzt zeig mir diesen Schuppen von dir. Ich habe deine Frage beantwortet.“
Meine Brustwarzen härten sich und drücken gegen meinen BH. Was zur Hölle, Nicky. Reiß dich zusammen.
Ich stolperte über eine Baumwurzel, ein stechender Schmerz schoss durch mein Knie, als ich auf den Boden aufschlug. „Verdammt!“, zischte ich und versuchte aufzustehen, aber der Schmerz war zu stark. Blut quoll aus der Wunde, und ein übler blauer Fleck bildete sich bereits.
Ghax drehte sich um und murmelte etwas über ungeschickte Menschen vor sich hin. Bevor ich protestieren konnte, hob er mich hoch und bettete mich gegen seine warme, überraschend feste Brust. Ich sah zu ihm auf, meine Wangen glühten, während sein Blick starr nach vorne gerichtet blieb.
„Ich kann laufen, weißt du“, murmelte ich, um mutig zu klingen. „Außerdem könnte ich dich verletzen. Ich bin schwer.“
Ein tiefes Lachen grollte in ihm und erschütterte meinen Körper gegen seinen. „Kaum“, sagte er, seine Stimme ein tiefes Schnurren, das mir einen Schauer über den Rücken jagte.
War das... ein Schnurren? Es war ein absurder Gedanke, aber das Vibrieren gegen meine Wange war unverkennbar. Ich schmiegte mich enger an ihn, unfähig, der Wärme und dem seltsamen Trost, den sie bot, zu widerstehen.
„Du bist leicht wie eine Feder, kleiner Mensch“, sagte er und sah mich mit diesen intensiven blauen Augen an.
Ich wandte den Blick schnell ab, mein Herz raste. Das hier wurde lächerlich. Als wir mein Haus erreichten, bestand ich darauf, dass er mich absetzte, und führte ihn mit leichtem Hinken in Richtung Schuppen.
Er hielt am Eingang inne und zog den Kopf ein, um sich durch die kleine Öffnung zu zwängen. Ich folgte ihm hinein. Der Raum wirkte durch seine massive Präsenz beengt und klaustrophobisch. Er musterte die Regale, die Stirn in Falten gelegt, und wählte einen Schraubenschlüssel aus.
„Warum lebst du allein?“, fragte er, und seine Stimme hallte in dem kleinen Raum wider. „Bevorzugen Menschen es nicht, in Gruppen zu leben?“
„Ich bin lieber für mich“, antwortete ich, während sich meine Brust bei der vertrauten Beklemmung zusammenzog. „Ich komme nicht... gut mit meinem eigenen Volk zurecht.“
Er sah mich einen Moment lang an, und seine Augen schienen mich zu durchbohren. „Ich spreche deine Sprache noch nicht fließend“, sagte er, „aber ich habe ein Gerät, das übersetzt. Menschen und mein Volk arbeiten schon lange zusammen. Wir treiben Handel, tauschen Wissen aus... wir kämpfen sogar gemeinsam gegen Bedrohungen.“
Ich hörte zu, überrascht von seiner plötzlichen Offenheit. Vielleicht hatte er sich doch entschieden, mir zu vertrauen. Eine Welle der Aufregung überkam mich. Ein Alien in meinem Schuppen, das Geheimnisse über intergalaktische Diplomatie teilte... das war kaum zu glauben.
Doch als ich ihn beobachtete, wie er meine Werkzeuge durchstöberte, konnte ich nicht anders, als ein Gefühl des Staunens zu empfinden.
Die Tage sind zu einer seltsamen Routine verschmolzen. Ghax ist mittlerweile ein ständiger Teil meines Lebens, ein gewaltiger Schatten, der sich durch meinen Wald bewegt. Er besucht oft mein Haus. Seine großen Hände sind überraschend behutsam, wenn er mein Werkzeug anfasst oder die improvisierten Dinge, die er aus dem Schrott um das Haus herum gebastelt hat.
Während ich abwasche, schweift mein Blick zum Fenster und scannt die bekannte Landschaft nach ihm ab. Da, zwischen den Bäumen, entdecke ich ihn. Er... isst. Der Anblick, wie er ein wildes Tier zerfleischt, das Blut, das von seinen langen Reißzähnen tropft, lässt mir einen Schauer über den Rücken laufen. Doch es hat auch etwas unwiderstehlich Fesselndes: die rohe Kraft und der archaische Hunger.
Seine Augen fixieren mich, als er näher kommt, sein Blick ist unbeirrt. Ich kann nicht wegsehen, selbst als mein Herz wie wild gegen meine Rippen hämmert. Er ist ein Raubtier und ich bin seine Beute. Das Wissen macht mir Angst und reizt mich zugleich.
Ich schlucke schwer. Meine Pussy lechzt ständig nach diesem rücksichtslosen Wesen. Ich habe mich unzählige Male selbst berührt und seinen Namen in mein Kissen geschrien, während ich kam. Doch egal, wie oft ich meine schmerzende, geschwollene Klitoris rieb und meine Pussy fingerte, es war nie genug. Es würde niemals den tiefen, unnatürlichen Hunger stillen, den ich für ihn empfand.
Frustriert stellte ich das letzte Geschirr in das Abtropfgestell und ging nach draußen.
Ich bin so horny, dass ich schreien könnte.
Ich weiß nicht mehr, wann es anfing, aber meine Gedanken kreisen nur noch um ihn. Um diese tiefblauen Augen, die mich zu durchschauen scheinen, und diese grollende Stimme, bei der ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme. Ich brauchte Ablenkung, also stürmte ich aus dem Haus auf die Veranda und schnappte mir den neuesten verruchten Liebesroman vom Couchtisch.
Ich versuche, mich auf den Roman in meinen Händen zu konzentrieren, doch die Wörter verschwimmen vor meinen Augen. Es ist unmöglich, sich zu fokussieren, während Ghax im Wald lauert; jede seiner Bewegungen lenkt mich ab. Ich beiße die Zähne zusammen und zwinge mich, den angenehmen Schauer zu ignorieren, der bei dem Gedanken an ihn über meinen Rücken läuft.
„Sei gegrüßt, Nicky“, grollt seine tiefe Stimme und lässt mich zusammenzucken. Ich blicke auf und sehe, wie er sich durch den Durchgang der Veranda beugt. Seine Augen fixieren mich mit einer Intensität, die mir den Atem raubt.
Ich schlage das Buch zu, eine nervöse Geste, die ich sofort bereue, als sein Blick auf meine Hände fällt. Ich zupfe an meiner Shorts und versuche verlegen, meine Oberschenkel zu bedecken.
„Wo ist dein Mate?“, fragt er und wischt sich mit dem Handrücken einen Blutfleck vom Kinn.
Ich schnaube: „Mein Mate? Wovon redest du da?“
Er legt den Kopf schief, seine stechend blauen Augen lassen mich nicht los. „Jemand, der dein Herz wertschätzt, der dich verehrt und beschützt. Jemand, dessen einziger Lebensinhalt dein Vergnügen und dein Glück sind.“
Meine Wangen glühen. „Menschen haben keine Mates“, antworte ich flüsternd.
„Und nur zur Information: Ich könnte sehr wohl einen Freund... oder einen Ehemann haben.“
Seine Lippen verziehen sich zu einem räuberischen Lächeln. „Ich kann deine Erregung meilenweit riechen. Ich höre dich jede Nacht, wenn du mit deiner feuchten kleinen Fotze spielst. Du machst so schöne Geräusche, wenn du kommst, und ich will der Grund dafür sein.“ Er tritt näher, seine massiven Hände umklammern den Rand meines Stuhls und ziehen mich zu ihm. Mein Atem stockt. Er kann das nicht ernst meinen... oder doch?
„Ich sehe so viel Sehnsucht in deinen Augen, so viel Hunger in deiner Seele. Warum spüre ich diesen Sog zu dir, eine magnetische Kraft, der man sich nicht entziehen kann?“ Seine Stimme senkt sich zu einem tiefen Grollen, das mir einen Schauer aus Angst und Vorfreude über den Rücken jagt. „Leugne nicht, was zwischen uns ist, Nicky. Lass mich derjenige sein, der die Wünsche befriedigt, die du so gut versteckst. Lass mich dich vor Lust zittern lassen und deine Seele entflammen. Ich will dich beanspruchen, mit Körper und Seele, und dich für die Ewigkeit zu meiner machen.“
„Mates sind für immer“, bringe ich stammelnd hervor. „Sicher gibt es bessere Optionen auf deinem Planeten.“
Er knurrt, ein tiefes Grollen vibriert in der Luft. „Es gibt keine andere Option. Ich habe meinen Mate gefunden, und das bist du.“
Meine Finger spielen mit dem Saum meiner Shorts, mein Herz klopft heftig. Er beobachtet mich aufmerksam, sein Blick ist unerschütterlich. Die Sehnsucht, die ich seit Tagen unterdrücke, kommt an die Oberfläche und übermannt meine Angst.
„Okay“, flüstere ich kaum hörbar.
In einem Wimpernschlag hebt er mich hoch. Seine starken Arme hüllen mich in eine Wärme, die sich gleichzeitig gefährlich und berauschend anfühlt. Ich schlinge meine Beine um seine Taille und meine Arme um seinen Nacken, während er meinen Hintern knetet. Die tiefe Vibration in seinem Oberkörper lässt mein Inneres erzittern.
Er reißt mein Oberteil auf und meine Brüste kommen zum Vorschein. Er saugt sich sofort an einer fest, nuckelt und knabbert sanft. Der Gedanke, dass seine rasiermesserscharfen Zähne meine Brust zerfetzen könnten, jagt mir einen Schauer über den Rücken. Ghax nimmt den Großteil meiner Brust in seinen Mund. Ich stöhne auf, als er unerbittlich saugt, bis sich meine Zehen krümmen. Ich bin ein winselndes Häufchen Elend in seinen Armen.
„Ich wollte die schon lange kosten. Sie sind so verdammt wunderschön.“
Er klatscht auf sie und ich stöhne. Er verwöhnt meine vernachlässigten Brüste mit seinem fordernden Mund und lässt mich zappelnd in seinen massiven Händen zurück. Er lässt mit einem hörbaren Plopp von mir ab und bewegt seinen Mund zu meinem, um mich zu küssen. Seine lange blaue Zunge übernimmt die Kontrolle in meinem Mund, während er ächzt. Ich erlaube ihm die Führung, ich erlaube ihm, sich alles von mir zu nehmen, was er will. Ihn zu küssen ist anfangs seltsam, aber ich lerne schnell, seinem Rhythmus zu folgen. Seine Hände wandern zu meiner Shorts und er reißt sie mitten durch. Die Reste des Stoffes und mein Slip fallen zu Boden. Ich löse mich vom Kuss und verstecke mein Gesicht an seinem Hals, zu beschämt, um seine Reaktion auf meinen nackten Körper zu sehen.
Er greift nach meinem Kinn, damit ich zu ihm aufsehen muss.
„Noch nie habe ich ein Wesen gesehen, das so exquisit ist wie du“, murmelt er mit einer Stimme, die tief in meinem Inneren widerhallt. „Deine Augen funkeln wie Sternenstaub, deine Haut leuchtet in der Wärme von tausend Sonnen. Verstecke deine Schönheit nicht vor mir, Kleine. Du bist jetzt mein, und ich werde dich für die Ewigkeit ehren.“
Tränen steigen mir in die Augen, als er seine Hand zwischen meine Pobacken bis zu meiner Pussy gleiten lässt. Noch nie hat jemand so etwas zu mir gesagt. Noch nie hat jemand meinen Körper so geschätzt wie er gerade. Ich schnappe nach Luft und reibe mich gegen seine Hand, verzweifelt danach verlangend, endlich zu kommen.
„Bitte“, wimmere ich und presse meinen Körper enger an seinen, weil ich die Nähe brauche.
„Ich wollte deine feuchte kleine Fotze kosten, seit ich sie das erste Mal roch. Seit dem ersten Moment, als ich dich sah.“
Ich keuche auf, als Ghax mich in die Luft hebt und seine starken Hände meine Taille umschließen. Ich stoße ein seltsames Geräusch aus, während ich mich an den Hörnern festhalte, die aus seinem Kopf ragen, um das Gleichgewicht zu halten. Er legt den Kopf zurück, als er mich auf sein Gesicht setzt. Dann fängt er an, meine Pussy zu lecken. Er saugt an meiner pochenden Klitoris und lässt seine Zunge vom Hintern bis zur Klitoris hin und her wandern. Immer wieder verschlingt er meine feuchte Hitze, bis ich mich auf seinem Gesicht winde, reibe und stöhne. Er knurrt und drückt sein Gesicht tiefer in meine Pussy, schlürft und saugt. Er nimmt alles, was ich zu bieten habe. Ich werfe den Kopf in den Nacken und fange an, mich gegen sein Gesicht zu reiben. Ich ziehe meine Feuchtigkeit auf und ab. Dieses köstliche Ziehen in meinem Unterleib wird stärker – es kündigt den Orgasmus an, den ich seit unserem ersten Treffen herbeisehne.
„Bitte… oh mein Gott… hör nicht auf.“
Seine lange Zunge schlüpft in mein pulsierendes Loch. Ghax knetet meinen Hintern, während er mich isst; das Alien scheint das Atmen völlig vergessen zu haben. Die schmatzenden Geräusche, die zwischen meinen Oberschenkeln entstehen, hallen durch den Wald.
Wie peinlich.
Aber ich kann nicht anders. Das mächtige Wesen, das mich verschlingt, verdient alles Wasser, das mein Körper ihm geben kann. Ich schreie auf, als Ghax erneut an meiner Klitoris saugt, was meine Beine zittern lässt, während ich komme. Er ächzt, als er mich an seinem Mund und Kinn heruntergleiten lässt. An seiner Brust und seinem definierten Bauch entlang, wobei er eine glitzernde Spur aus Pussy-Saft hinterlässt.
„Ich will, dass jeder meinen Duft auf dir riecht. Ich will, dass jeder weiß, dass der Prinz von Zyabulon endlich seinen Mate gefunden hat.“
Meine Pussy bebt, als er mich noch einmal küsst und mich meinen eigenen Geschmack kosten lässt. Hat er gerade „Prinz“ gesagt? War mein Alien... ein Königlicher?
„Schmeckt gut, nicht wahr?“, fragt er und lässt mich ein Stück tiefer sinken, damit ich sein hartes... massives... Stück spüren kann.
Oh mein Gott…
Ich zapple in seinen Armen und versuche, zwischen meine Beine zu spähen. Ich will das Monster sehen, das mich gleich durchbohren wird.
„Ich will es sehen.“
Er lacht leise und hebt mich ein Stück. Ich schnappe nach Luft, als ich es sehe. Sein Glied ist aderig, dick und lang. Die purpurne Farbe, die seinen ganzen Körper bedeckt, lässt seinen Penis... gefährlich wirken. Ein schreiendes Rot, das mich vor dem Vergnügen warnt, das es gleich bereiten wird. Wie soll das passen? Wie werde ich das überleben? Wenn das mein Ende ist, dann akzeptiere ich es gerne. Ich bereue nichts. Ich sehe wieder zu ihm auf, während ich zwischen meine Oberschenkel greife, um sein Stück in mich hineinzuführen.
„Gib es mir... bitte.“
Er lacht leise und ich funkle ihn an.
„Du bist ein freches Ding, wenn deine Fotze hungrig ist.“
Er senkt mich ab und bringt meine Pussy zu seinem Stück. „Es gehört alles dir“, sagt er, während er langsam in mich eindringt und mir Zeit gibt, mich anzupassen. Ich schreie bei dem Eindringen auf. Meine Pussy bebt, während sie versucht, die unnatürliche Fülle in mir unterzubringen. Mein Mund steht weit offen, erstarrt in jenseitigem Vergnügen. Nachdem ich mich gewöhnt habe, steige ich langsam auf und ab. Er dehnt mich auf die magischste Weise, die man sich vorstellen kann. Ich kann keinen Laut von mir geben, egal wie sehr ich es versuche. Meine Augen suchen seinen Himmel; die leuchtenden Kugeln haben sich in ein königliches Blau verwandelt, gelbe Punkte wirbeln in seinen Augen herum – sie sehen aus wie zwei Galaxien. Ich werfe den Kopf zurück, während ich anfange zu wippen. Das Geräusch meiner Pobacken, die auf seine Oberschenkel klatschen, füllt die Leere in meiner Brust und zwischen meinen Schenkeln.
Ghax greift nach meinem Hintern und spreizt meine Pobacken, während er tiefer und härter in mich stößt. Er beugt mich nach hinten und nimmt eine meiner Brustwarzen in den Mund. Einer seiner Eckzähne ritzt meine Haut, Blut tröpfelt in seinen Mund. Ich zittere, während er fester saugt und sich an mir labt. Meine Pussy geifert so sehr, dass eine Spur aus Saft meine Oberschenkel hinunterläuft und eine kleine Pfütze am Boden bildet. Ghax klatscht mir auf den Hintern, meine Augen rollen nach hinten und ich schreie seinen Namen, während ich komme – härter als jemals zuvor in meinem Leben.
Mein Körper bebt unkontrolliert.
„Oh, fuck, Ghax!“ schreie ich, während er weiter meine Pussy fickt.
„Lauter, ich will, dass alle hören, wie mein Sternenwesen von mir befriedigt wird.“
Ich schreie auf und komme immer und immer wieder auf seinem fetten Schwanz. Mein Saft spritzt über seinen muskulösen Bauch, das Chaos tropft auf den Boden unter mir. Ghax schlingt seine Arme um mich und presst meinen Körper an seinen, während er noch ein paar Mal hart in mich stößt und knurrt. Der tiefe Laut lässt meine Fenster klirren und die Bäume im Wald erzittern, als er tief in mir kommt. Ich ziehe ihn enger an mich, aus Angst, er könnte mich verlassen wie alle anderen.
Ghaxs Küsse regneten auf meine Stirn und Schläfen herab, ein sanfter Sturm der Zuneigung. Sein Flüstern, wie süße Versprechungen auf einer warmen Brise, überflutete meine Sinne und überwältigte mich mit einer Flut von Gefühlen. Tränen stiegen mir in die Augen und liefen in heißen Bahnen über meine erhitzte Haut. Ich vergrub mein Gesicht an seiner tröstenden Schulter. Mit einer Kraft, die seinen sanften Berührungen widersprach, hob er mich in seine Arme und trug mich in Richtung seines wartenden Schiffes.
„Mein wertvoller Stern“, murmelte er, seine Stimme wie eine Liebkosung an meinem Ohr, „nie wieder wirst du allein weinen. Wir sind durch eine Liebe verbunden, die Galaxien überdauert, eine Liebe, die unseren Weg für immer erhellen wird.“ Seine Worte hallten wie eine Sinfonie der Hingabe tief in meiner Seele wider und vertrieben jeden letzten Zweifel.
Ich wich ein Stück zurück, meine Wangen glühten, und traf seinen Blick. Ein leises Kichern entwich meinen Lippen, als ich meine beschlagene Brille abnahm. Seine eigenen Lippen krümmten sich zu einem zärtlichen Lächeln, als er meine Augen küsste und dann behutsam die Reste meiner Tränen ableckte. Ein Ruck der Erkenntnis elektrisierte mein neu gefundenes Glück.
„Warte!“, rief ich aus, meine Augen wurden groß. „Ich kann Black nicht zurücklassen.“
Er legte verwirrt die Stirn in Falten. „Was ist... Black?“
Mein Grinsen wurde breiter. „Meine Katze!“
Ein Kichern grollte in seiner Brust. „Alles für dich, mein Schatz.“ Er drehte sich um, passte seinen Griff an und trug mich zurück in Richtung meines Hauses.
Mein Schatz. Die Worte hallten in meinem Geist wider, eine sanfte Liebkosung meiner Gedanken. „Ghax“, fragte ich neugierig, „bist du... ein Prinz auf deinem Planeten?“
„Ja.“
Seine Antwort war sachlich, ganz ohne Pomp oder Überheblichkeit. Es war, als würde er über die Farbe des Himmels sprechen und nicht über seine königliche Abstammung. Ich beschloss, das Gespräch auf später zu vertagen. Dann würde noch genügend Zeit für Fragen sein.
Zurück in meinem Haus zog ich mich schnell um und packte eine kleine Tasche. Black schien nach einem ersten erschrockenen Satz bei Ghaxs imposanter Gestalt Gefallen an dem außerirdischen Prinzen gefunden zu haben. Ich war mir nicht sicher, ob es passende Kleidung für mich auf Ghaxs Heimatplaneten geben würde oder ob seine Familie mich mit offenen Armen empfangen würde. Aber das spielte keine Rolle. Ich würde mit ihm gehen, ungeachtet aller Ungewissheiten, die vor mir lagen. Ich hatte ihn gefunden, mein fehlendes Puzzleteil, und das war alles, was zählte.
Wie er sagte: Wir sind zusammen, für die Ewigkeit.