Lesbarkeit anpassen
Aa

Feuerflut - FdG - Band 3

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Ich bin Drastarian, ein Scheiß Drache! In Ketten gelegt! Verschlingerdreck! In meine menschliche Form gebannt! Doppelter Verschlingerdreck! Unsere Art fürchtet eigentlich nichts. Doch der Rote Schrecken hat sich tatsächlich nach seinem ersten Drachenmord freiwillig verfluchen lassen, sodass wir jetzt seine Beute sind. “Nun gehörst du mir, du zu groß geratene Eidechse!”, verspricht er mir. Was will er überhaupt mit mir? Oder mit Drachen im Allgemeinen? ... Ich werd es wohl noch früh genug erfahren ... und ihn dafür leiden lassen. Doch nicht nur ihn ... oh nein. Sie werden alle brennen!

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
44
Rating
5.0 27 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

(1) Ein oder zwei Schafe zu viel

“Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.”

Thukydides


Da vernaschte ich nur lächerliche zehn bis fünfzehn Schafe und schon waren die Bauern hinter mir her. Das allein brachte mich ja nur zum Schmunzeln. Diese erbärmlichen Ratten mit ihren Zahnstochern.

In meiner mir eigenen Hybris wurde ich leichtsinnig und machte noch auf dem Feld ein Nickerchen. Es waren wohl ein oder zwei Schafe zuviel. Das nannte man dann Fressrausch mit anschließendem Fleischkoma.

Viel zu viel zu essen, ging nie gut aus.

Überheblichkeit wohl auch nicht ...

Konnte ja keiner ahnen, dass sie ausgerechnet jetzt gerade einen Drachentöter beherbergten.

Nun lag ich in verdammten Ketten. Scheiße!

Zwar sollte ich mich wohl glücklich schätzen, dass ich kein Drachenkopf am Spieß war, aber mal im Ernst. Das war Verschlingerscheiße hoch zehn!

Es war auch nicht irgendein Drachentöter, sondern DER Drachentöter. Der rote Schrecken. Von mir ab jetzt liebevoll Kotzbrocken genannt.

Anfänglich hatte er uns aus irgendeinem nichtigen Grund - den nur Menschen verstanden - verbittert gejagt, aber er hatte keinen Erfolg.

Wir waren eben Drachen, die Herrscher dieser Welt.

Bis zu dem Tag, an welchem ein Drache durch seine Hand starb. Ab diesem Moment nahmen wir ihn alle ziemlich ernst.

Rugor war der Drache, den Kotzbrocken durch Glück erwischt hatte. Ja - Rugor war ein arroganter Blödmann, aber darum muss man niemanden gleich töten. Gut, zugegeben, ein paar Mal war ich selbst kurz davor. Aber wer zählte sowas schon.

Der rote Schrecken hatte ihn erwischt, weil Rugor durch eine List geschwächt gewesen sein musste. Wie das genau passiert war, wusste ich nicht. Aber Corralia war dabei, eine schöne, hellrote Drachendame, nicht ganz mein Geschmack, aber auch nicht hässlich. Sie kam dazu, als Rugor strauchelte. Wie benebelt wankte er und der junge Drachenritter ermordete ihn. Kotzbrocken war nicht mehr grün hinter den Ohren, was das Kämpfen anbelangt, hatte aber dennoch von seinem Gegner auch einiges einstecken müssen.

Unsere Art fürchtete eigentlich nichts. Doch dieser Wichser hatte sich tatsächlich nach seinem ersten Drachenmord freiwillig verfluchen lassen, sodass wir jetzt seine Beute waren.

Gerüchte über seine Unbesiegbarkeit hatten schon tausende Meilen hinter sich und etliche Münder hatten seine Untaten weitergetragen.

Wer war denn so beschränkt und ließ sich bitte schön freiwillig verfluchen? Der mußte komplett wahnsinnig sein!

Keine Ahnung, was der Preis für diesen Handel war, doch hier und jetzt hatte die Bekanntschaft seines Körpers mit meinen Krallen ihn nicht mal ein Schüppchen seiner Haut gekostet.

Er flog ganz lustig in einem Bogen durch die Luft, doch so schnell er auch weit weg von mir auf hartem Boden landete, um so rascher kehrte er zurück. Wie ein Windhauch fegte er zu mir zurück und er konnte auch nicht von Drachenfeuer verbrannt werden.

Ehrlich - ich hatte es versucht.

Nicht ein Haar hatte auch nur gekokelt. Verfluchter Mistkerl. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich brüllte ihn einschüchternd an und er warf mir etwas in meinen Schlund. Erstarrt, wie gelähmt musste ich zusehen, wie er Zeichen - Runen? - in die Luft schrieb.

Zu Untätigkeit verdammt, blieb mir nichts, als auf das zu warten, was er mit mir vorhatte. Ich spürte, wie sich meine Gestalt wandelte, zurück gezwungen in meine menschliche Erscheinung!

Ich war geliefert. Das erkannte ich nun. Reichlich spät.

Vorher hatte ich gedacht, dass alles nur Latrinenparolen waren.

...

Es war alles wahr.

Kaum zu glauben, aber ich konnte es nun aus erster Hand bezeugen.

Ich war ein Scheiß Drache. Drastarian.

In Ketten gelegt.

Verschlingerdreck.

In meine menschliche Form gebannt.

Doppelter Verschlingerdreck.

Ein Halsband aus Metall war das Erste, was er mir anlegte. Handschellen aus Silber folgten kurz darauf. Das war nun wirklich lächerlich.

Die Starre ließ nach, und ich war wieder Herr meines eigenen Körpers. Jetzt wollte ich es ihm heimzahlen. Zeit für Rache. Ich suchte nach meiner Drachengestalt, doch die Magie blieb aus.

Nichts.

Nicht einmal ein Kribbeln, gar nichts geschah. Völlig perplex sah ich den roten Schrecken an, der mich selbstgefällig grinsend belächelte.

“Nun gehörst du mir, du zu groß geratene Eidechse!” Er spuckte aus und zog an der Kette, die an den Handschellen befestigt war. Ich versuchte auf ihn loszugehen, mich wenigstens körperlich zu wehren.

Es musste einen Weg aus dieser Misere geben. Verdammt, ich war ein Jäger und keine armselige Beute.

Doch in dem Augenblick, da ich zuschlagen wollte, prallte ich gegen eine Art Schild und wurde zurück geschleudert.

Benommen nahm ich noch seinen Stiefel über mir wahr, bevor er mein Gesicht hart traf. Die Ohnmacht blieb aus, ich hustete Blut aus und kämpfte mich auf die Beine.

“Vergiss es, du hast nichts mehr. Keine Kraft, keine Magie. Du bist lediglich in deinem Blut noch ein Drache.” Als er mir das sagte, wünschte ich mir um so mehr, ihm seine überheblich dreinblickenden Augen aus dem Schädel zu reißen und sein mickriges Herz mit meinen Klauen aus seiner Brust zu schneiden.

Meine Kräfte waren unterdrückt.

Womöglich durch die Ketten? Nur Silber hätte aber nicht gereicht.

Ja, das Edelmetall hatte Einfluss auf uns, machte uns leicht benommen, doch töten konnte es uns nicht.

Wir hatten andere Schwächen, aber die Frage war - kannte er sie?

Nein, unmöglich.

Ein weiterer Fluch oder ein Blutzauber für die Ketten? Dann bräuchte er die Unterstützung einer mächtigen Hexe. Doch die hatten die Menschen selbst gnadenlos verfolgt und ermordet. Schon lange hielten sich die meisten von ihnen im Verborgenen auf, tief in den Wäldern oder Gebirgen.

Was wollte er überhaupt mit mir? Oder mit Drachen im Allgemeinen? ... Ich würde es wohl noch früh genug erfahren ... und ihn dafür leiden lassen.

Doch nicht nur ihn ... nein, seine Familie, seine Liebsten und sein gesamtes, von den Göttern verdammtes Dorf würde ich niederbrennen. Jede einzelne Seele, die er je getroffen hat, würde sterben!

Sobald ich einen Weg hier heraus gefunden hatte.

In Silber gefesselt und mit einem Überwurf aus einem Jutebeutel lief ich nun dem Kotzbrocken auf seinem weißen Gaul hinterher. Oder besser gesagt, ich wurde gezogen, teilweise über den Boden geschleift. Je nachdem wie ungeschickt ich mich in meinem menschlichen Fleischkostüm anstellte.

Das würde diese Ratte mir bitter und äußerst qualvoll büßen. Das versprach ich mir selbst. Wie konnte er es wagen, mich unterjochen zu wollen, wo doch die Menschen vor uns kriechen sollten?

Ein Ruck ging durch die Kette und ich hatte Mühe, mich aufrecht zu halten, fiel doch noch kopfüber nach vorn in den Dreck der Straße und schnupperte seinen Staub. Mit den Händen stieß ich mich schnell hoch und versuchte, ihm hinterher zu humpeln. Kotzbrocken feixte bösartig, aber das würde ihm noch vergehen.

Mensch zu sein, war echt kein Vergnügen.

Man lief sich die Hacken wund, weil Haut echt wenig aushielt. An jedem kleinen Fitzelsteinchen schürfte man sich auf.

Meine Konstitution war hervorragend. Körperlich war ich wenigstens kein Hemd, wie der schlaksige Bursche, der nach dem Kampf mit den Pferden ankam und jetzt hinter mir her ritt.

Ich knirschte mit den Zähnen, weil sich meine Wut kaum zügeln ließ. Etliche Male hatte ich mich bemüht, meine Magie zu rufen, doch ich konnte mich weder verwandeln, noch Feuer speien oder sonst etwas tun.

Äste dabei im Gesicht zu haben, war auch nicht so witzig, wie es sich anhörte. Kotzbrocken nahm natürlich jeden Strauch mit - auf seinem Pony für Wichtigtuer.

Ansonsten sah er aus wie ein Landstreicher in rostiger Rüstung. Nein, nicht rostig. Der graue Umhang verdeckte das meiste von seinem Harnisch, daher war es nicht gleich zu sehen.

Das Metall schien lebendig zu sein. Wenn sein Umhang verrutschte und mal einen Blick freigab, dann konnte man erkennen, wie der rötliche Schimmer auf seiner Panzerung sich über die Oberfläche schlängelte.

Unheimlich.

Da gab es bestimmt noch mehr Verborgenes an ihm. Ich sollte auf der Hut sein. Die silberne Kette straffte sich schon wieder und ich eilte humpelnd hinterher. Nochmal Dreck fressen wollte ich nun wirklich nicht. Also Zähne zusammen beißen und durch.

Es war ja nicht so, als könnte ich irgendwo anders hin.

Ich sah mich um, während wir durch die Landschaft liefen. Von hier unten und in menschlicher Gestalt wirkte alles so groß.

Nicht dass ich vorher nie als Mensch unterwegs war, doch das war immer nur zum Spaß.

Hier mal ein Mädchen verführen, schließlich standen diese leichtgläubigen Dinger selbstredend auf unser Aussehen und auf unsere Aura. Sie spürten die unvorstellbare Macht in uns.

Es war fast zu leicht.

Dort mal ein kleines Menschenfest terrorisieren, vielleicht noch etwas von ihrem Vieh verputzen, hinterher alles in Schutt und Asche legen, ein oder zwei Geröstete zum Nachtisch essen ... Spaß eben.

Ihre Wut allerdings - war unserer recht ähnlich.

Doch die unsere war weitaus heißer, nachtragender und zerstörerischer. Kotzbrocken hatte keine Ahnung, mit wem er sich gerade angelegt hat.

Trotzdem war ich immer noch der Depp in Ketten und konnte bloß hoffen, hier mit heilen Schuppen davon zu kommen.

Zack. Da lag ich schon wieder im Staub und wurde ein gutes Stück mitgezogen, mein Gesicht schmerzte wie Hölle und blutete aus vielen kleinen Schürfwunden.

Meinem Kinn fehlte bereits ein Stück Haut und aus meiner Nase rannte rote Suppe. Das Arschgesicht zeigte sich gnädig und wurde kurz langsamer, was ich sofort nutzte und mich auf die Beine hievte.

Kaum dass ich stand, zog er auch schon wieder an und beschleunigte seinen Gaul auch noch. Also hatte er doch etwas geplant mit mir. Meinen Tod hätte er leichter haben können.

‘Nicht mehr ablenken lassen’, ermahnte ich mich. Mein ganzer schwächlicher Körper bestand bald nur noch aus Pein. Nach Stunden der Lauferei war mir übel und mein Kopf pochte von der Sonne, die mir auf meine hellblonden, langen Haare brutzelte.

In Drachenform hatte ich das Problem noch nie gehabt. Nun, nach fünfhunderteinundzwanzig Jahren war mir fast nichts mehr neu. Das hier schon. Ich wüsste nicht, womit ich das verdient hatte.

Meinen Blick schweifte immer mal wieder zu den Bäumen, die sich im abendlichen Wind sacht wiegten. Eine Brise streichelte das Blattwerk der großen grünen Kronen dieser Erdwächter.

Die Natur war weder grausam noch gütig.

Sie war, wie sie war - ewig.

Wie auch wir Drachen, das war eben unsere Natur. Wir töteten. Wir fraßen. Wir waren Raubtiere. Wollte er uns dafür bestrafen? Er konnte uns ja nicht alle fangen ... ?

Und ich sollte sein, wie es meinem Wesen entsprach. Wild, frei, majestätisch.

Das erfuhr man vor allem beim Segeln.

Fliegen war ein ekstatisches Gefühl. Es gab nichts Befriedigenderes auf der Welt, als durch die Lüfte zu gleiten. Sich von einem hohen Berg in die Tiefe zu stürzen und mit angelegten Flügeln den Rausch des Fallens auszukosten, kurz bevor man die Schwingen ausbreitete und von dem Widerstand der Luft getragen wurde.

Ein kleiner, düsterer Gedanke schlich sich in meinen Hinterkopf.

Würde ich je wieder fliegen?

Diese kleine nagende Stimme war das erste Anzeichen, dass ich menschlich wurde. Na toll.

Ich musste mich zusammennehmen, doch ich hatte nicht endlos Zeit. Zu lange in menschlicher Form machte uns Drachen unruhig und ließ uns fahrig werden. Oder noch schlimmer ... ganz und gar menschlich, mit all diesem emotionalen Unannehmlichkeiten. Was wohl auch der Grund war, warum die Hautsäcke alles mögliche fürchten und heulen wie die Jungtiere.

In diesem unkontrollierbaren Zustand konnten manche von uns den Verstand verlieren oder wurden so gewalttätig, dass sie nie wieder zu sich Selbst zurück fanden. Es gab auch schon einen Drachen, der sich nach zu langer Zeit in Menschengestalt nicht mehr in einen Drachen verwandeln konnte. Er war für immer gefangen. Das würde ich gewiss nicht zulassen.

‘Baubo, verschone mich mit einem solchen Schicksal, dann nimm mich lieber zu dir.’

Unsere Göttin Baubo - auch Selene genannt- hatte uns mit einer Lebensdauer von tausend Jahren und mehr gesegnet. Die Wolfswandler im hohen Norden nannten sie ausschließlich Selene, die Menschen bezeichneten sie als Hekate.

Es handelte sich um ein und dieselbe Göttin, Herrin der Wandler, der Naturgeschöpfe und der Weltenmagie. Allein in ihrer Hand lag unsere Zukunft.

Zukunft ..., das Wort hatte am heutigen Tage viel von seiner Bedeutung und Größe eingebüßt.

In der Ferne konnte ich im schwindenden Tageslicht gerade noch den Eingang einer Schlucht erkennen, auf welche wir zusteuerten.

Wo zum Verschlinger war ich gelandet?

Lass ⧉ ᴀᴜᴛʜᴏʀ ɴᴄʜᴀɪɴᴇ 🗝 wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
Ich liebe es

23

Ich liebe es

Lustig

8

Lustig

Pikant

0

Pikant

Spannend

23

Spannend

Emotional

6

Emotional

Tiefgründig

0

Tiefgründig

Herzerwärmend

0

Herzerwärmend

Schockierend

4

Schockierend

Gutes Schreiben

15

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

7

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

10

Toller Charakter

Starker Dialog

4

Starker Dialog

4 vorherige Kommentare anzeigen…
author

Drastarian gefällt mir schon mal ganz gut auch sein Humor ist Klasse.
Aber wie ich dich kenne und aus den zwei vorherigen Bänden weiß, wird es wohl nicht so bleiben.
Ich dachte in Smaragdherz wurde eine Drachin befreit oder gab es mehr Drachen in den Katakomben?
Wenn nicht, wäre es für Rowen sehr interessant. 🤭😂

4 Monate
3
author

Der Anfang ist schon so gut! Man ist sofort mittendrin in der Handlung, so wie bei den vorherigen Büchern auch 😍

2 Monate
3
author

Der Drache gefällt mir 😂 Ein sehr gelungener Einstieg 🫶

ein Monat
3

Weitere Empfehlungen

Destino Secreto

Karin Rogowski: Gut geschrieben und beschrieben. Die Charaktere und Situationen sind stimmig und nehmen einen gefangen. Mich hat das Buch ab der ersten Zeile fasziniert, genau wie die anderen Bücher davor. Sehr guter Schreibstil und eine sehr gute Übersetzung, nebenbei bemerkt. Dankeschön, dass Du Deine Bücher ...

Jetzt lesen
Werewolf Hollow

Nikole: I hadn't read a werewolves story with this kind of werewolves and dynamics, really interesting

Jetzt lesen
Kaan - Jungfrau gesucht - Gefährtin gefunden

Ulrike Ulbrich: Ich finde die Geschichte fesselnd, gut geschrieben. Die Handlung ist klar und auch die Dramatischen Handlung sind nicht übertrieben in die Länge gezogen. In allen eine sehr erotische Geschichte die zum träumen einlädt und süchtig macht. Ich würde sie jedem empfehlen der was leichtes und erotisch fes...

Jetzt lesen
A Blessing in Disguise

Roxann: This was an amazing book. The characters and plot were amazing and you are an awesome writer. Every book I have read by you is just amazing. I thank you and on to the next ❤️

Jetzt lesen
Fated to My Ex- Best Friend

Kota2015: A really good read. This is my first time on this web site. Glad I found it!

Jetzt lesen
My Blacksmith Savior

MoonlightN🌕: I absolutely love Sully. He's such a mature, patient, and understanding character—a complete green forest. 💚I love Sorsha too. She's strong, resilient, and easy to admire. They're a perfect match, and watching their relationship grow with patience, trust, and love was beautiful.The way their bond d...

Jetzt lesen
The Alpha and His Rogue

Sandra: I absolutely loved this story. It was so lighthearted and serious at the same time.

Jetzt lesen
His Unexpected Luna

ockelmann1960: Loved the story and the ending. Looking forward to more stories from you. Keep ✍️. Love the colors and description of the woolf more of that across the board of all major characters would be great to aid envisioning them.

Jetzt lesen
Wolf blood, Human heart

Khadijah: Well written

Jetzt lesen
Feuerflut - FdG - Band 3