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Die schweigenden Sterne 1 | Prima Lux

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Zusammenfassung

Dies ist ein Weltraumabenteuer. Ein echtes. Mit verbotenen Planeten, verschwundenen Spezies, schurkischen Orden, mysteriösen Artefakten – und einem Kapitän, der im Grunde nur seinen Kaffee in Ruhe trinken wollte. Aber "Die schweigenden Sterne" ist auch ein Buch über das wahrhaft Fremde. Über die Grenzen dessen, was ein menschlicher Verstand begreifen kann. Und über ein Universum, das auf diese Grenzen keine Rücksicht nimmt.

Genre:
Scifi
Autor:
Joe
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
43
Rating
5.0 8 Bewertungen
Altersfreigabe
16+

3904 | Prolog: Craight

Die Nachmittage waren die hellste Tageszeit auf Craight.

Die Strahlen der tiefstehenden Sonne wurden durch die Eiskristalle in der dunklen Wolkendecke gebrochen und erreichten endlich den Boden. Die Straßenbeleuchtung brannte dennoch. Sie brannte immer auf Craight, denn selbst die hellsten Nachmittage waren bestenfalls dämmrig.

Unweit des belebten Shuttlehafens, wo Fracht und Passagiere landeten und wieder starteten, lag das Vauban. Ein stilles Etablissement, das von Geschäftsreisenden bevorzugt wurde, die sich nicht für die zweifelhaften Vergnügungen des Zentrums interessierten.

Sie stand an der Theke, außerhalb des Lichtscheins der Deckenlampe, vor sich ein Glas synthetischen Whiskys. Sie wirkte unauffällig, eine kleine Gestalt in schlichter, dunkler Kleidung, ihre Augen in dem spitzen Gesicht waren kaum zu sehen. Still, gelegentlich einen Blick auf ein Datenpad werfend. Eine Vertreterin für Sanitärsysteme? Eine Korund-Händlerin? Oder eine Mechanikerin, die ihre Freizeit hier verbrachte?

Niemand interessierte sich für sie. Niemand bemerkte, dass sie beobachtete. Dass sie jagte.

Ihre Beute saß an einem Tisch in der Ecke, mit dem Rücken zu ihr. Sie sah die Rückseite seines kahlen, schwarzen Schädels und die breiten Schultern in einem orangefarbenen Kaftan.

Er starrte auf sein Pad und tippte geduldig darauf herum. Sie wusste, was er tat. Er nahm den nächsten Auftrag an. Er konnte nicht anders.

Schließlich winkte er dem Robotkellner, zahlte und stand auf. Kurz sah er sich um, sein Blick glitt über sie, ohne sie wahrzunehmen. Er ging.

Sie schob eine lokale Münze neben das unberührte Whiskyglas. Etwas mehr als nötig. Nicht so viel mehr, dass man sich an die Kundin erinnern würde. Dann verließ sie das Vauban ebenfalls.

Sie ging an dem Tisch vorbei, an dem die Beute gesessen hatte und mit einer Handbewegung, die niemand sah, griff ihre behandschuhte Hand nach der Teetasse und ließ sie in ihrem weiten Mantel verschwinden.

Tee, dachte sie. Natürlich.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

3

Toller Charakter

Starker Dialog

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Starker Dialog

author

Tee. Natürlich. Ein sehr schöner Einstieg. Besonders rückblickend, wenn man das Bild einordnen kann. 👍

ein Monat
2
author

Ja wirklich sehr stimmungsvoll 😻

ein Monat
3

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