Divine Desires von Ellen a'Dale bei Inkitt
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Göttliches Begehren

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Zusammenfassung

Über Jahrhunderte glaubten Werwölfe an die Vorherbestimmung. Ein Duft. Ein Band. Eine Liebe – für immer. Es war Schicksal. Es war heilig. Es war unumstößlich. Bis es das nicht mehr war. Verspielte Götter enthüllen, dass das, was die Wölfe als Schicksal verehrten, in Wahrheit etwas weit weniger Göttliches ist: ein sorgfältig konstruierter biochemischer Trigger, entwickelt von der Mondgöttin Selene, um Stabilität, Loyalität – und Kontrolle zu gewährleisten. Für die meisten Wölfe fühlt sich das Band perfekt an. Für Dillon und Amber tut es das auch. Bis das Verlangen sich weigert, sich an die Regeln zu halten. Gefangen zwischen göttlichen Plänen und ihren eigenen unbequemen Herzen, müssen drei Wölfe entscheiden, ob Liebe etwas ist, das ihnen einfach widerfährt – oder etwas, das sie aus freiem Willen aufbauen. Ist Begehren noch heilig, wenn es gewählt wurde? Ist Loyalität weniger wert ohne die Unausweichlichkeit? Und was passiert, wenn das Schicksal keine Ausrede mehr ist?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
32
Rating
5.0 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Chapter 1 - The Wild Hunt

Mondlicht flutete den verschneiten Wald. Silberne Lichtstreifen drangen durch die schweren Äste der alten Bäume, die träge das Land zwischen Mount Custer und Mount Richards bewachten. Frost bedeckte Rinde und Nadeln gleichermaßen und verwandelte die Wildnis in eine Kathedrale aus blassem Licht und Schatten.

Sie rannte.

Der Wald breitete sich unter ihren Pfoten aus. Jedes Geräusch war scharf und lebendig – das Knacken von Zweigen, das sanfte Knirschen des Schnees, das Rauschen ihres Blutes in den Ohren. Die kalte Luft brannte bei jedem Atemzug in ihrer Lunge, und der stete Sog der Nacht sang durch ihre Muskeln. Das war die Stunde, die ihr Körper am besten verstand. Kein Gedanke. Kein Zweifel. Nur Bewegung.

Die wundervolle weiß-graue Wölfin hielt kurz an einem der Seen inne. Dampf stieg in geisterhaften Schwaden aus ihren Nüstern auf. Eis überzog das Ufer und war zerbrochen wie Glas. Sehnige Muskeln spielten unter ihrem schimmernden Fell und zuckten vor rastlosem Adrenalin – Kraft, die sich aufstaute und nur darauf wartete, entfesselt zu werden.

Einmal im Jahr organisierte der Alpha-King dieses Ereignis. Es sollte Wölfen helfen, endlich ihren fated mate zu finden, falls sie einander nicht innerhalb ihrer eigenen Rudel erkannten. Die Jagd war Tradition, Spektakel und Versprechen zugleich. Mit sechsundzwanzig galt Amber als alt dafür, noch immer allein zu sein – doch sie weigerte sich, einen Gefährten nur um der Bindung willen zu akzeptieren.

Sie hatte den Glauben an die Mondgöttin nie verloren. Sie würde sich mit ihrem fated mate binden – oder allein sterben.

Selbst wenn sie ihn bei dieser Jagd nicht finden sollte, genoss sie den Nervenkitzel, mit so vielen ihresgleichen zu rennen. Die Luft war erfüllt von fernen Herzschlägen und dem Heulen, das zwischen den Bergen widerhallte. Als Kriegerin ihres Rudels war Amber auf dem Höhepunkt ihrer Kraft: explosive Stärke gepaart mit scharfem Verstand und der Ausdauer, stundenlang zu rennen, wenn es nötig war.

Sie atmete tief ein und genoss die Luft hier weit im Norden. Frost und Kiefernnadeln vermischten sich mit dem Duft von offenem Wasser – klar, scharf und berauschend.

Ein nahes Heulen ließ sie aufhorchen – und als sie sich drehte, um zurück in den Wald zu sprinten, roch sie es plötzlich.

Zimt und Eiche. Rauch und etwas Süßeres – wie Honig, der über einem Feuer erwärmt wurde.

Amber wusste es sofort. Er war es.

Wärme breitete sich tief in ihrem Rücken aus, unmittelbar und unbestreitbar. Eine Anziehungskraft, gegen die sich kein Wolf je gewehrt hatte. Der Duft hüllte ihre Sinne ein – richtig, richtig, richtig – und irgendwo hinter ihr verstummte sein Heulen.

Er hatte sie ebenfalls gerochen.

Ihr Kiefer öffnete sich und sie antwortete mit einem Heulen – eine Neckerei, eine Herausforderung, durchzogen von einem Lachen, das nur Wölfe hören konnten.

Adrenalin durchflutete ihren Körper, als sie ihre Beine streckte und ihre Pfoten auf dem frostigen Boden donnerten. Schnee wirbelte hinter ihr auf, als sie vorwärtspreschte. Jeder Schritt raubte Distanz. Sie spürte, wie er aufholte – stetig und unerbittlich.

Sie drehte sich nicht um.

Keine so törichten Fehler.

Wenn er ihr fated mate war, musste er das Rennen gewinnen. Er musste beweisen, dass er es wert war.

Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Wilde, urzeitliche Freude strömte bei jedem Schritt durch ihre Adern. Sie spürte, wie er versuchte, sie nach Norden zu drängen. Er trieb sie subtil in eine bestimmte Richtung, um ihre Instinkte zu testen.

Sie gab nicht nach.

Sie zickzackte durch die Bäume, sprang über Wurzeln und Klüfte. Sie weigerte sich, wie Vieh getrieben zu werden. Schneebedeckte Zweige peitschten gegen ihre Flanken, als sie tiefer in die dichtesten Teile des Waldes vordrang.

Sie wählte einen schmalen Pfad, der sich eng durch die Bäume schlängelte, schnell wie ein Zauber – sie vertraute auf ihre Wendigkeit und Schnelligkeit, um seiner größeren Kraft im schwierigen Gelände entgegenzuwirken –

—und dann spürte sie seinen heißen Atem an ihren Fersen.

Gewissheit vibrierte durch ihre Brust.

Sie brachen gemeinsam auf eine Lichtung. Ihr Schwung ließ nach, als sie sich verwandelten – Knochen, Atem und Haut ordneten sich in einem Wimpernschlag neu, der sich so alt anfühlte wie der Mond über ihnen. Sie taumelte, ihre Stiefel gruben sich in den gefrorenen Boden. Sie war wieder ein Mensch, ihr Herz hämmerte.

Er stand ihr gegenüber, die Augen hell, der Atem schwer. Erkenntnis loderte zwischen ihnen wie ein Brandzeichen auf Fleisch und Seele gleichermaßen.

„Mate“, flüsterte sie, das Wort entriss sich ihr ohne nachzudenken.

Seine Lippen kräuselten sich, besitzergreifend. Triumphierend.

„Mein.“

Der Wald hielt den Atem an.

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Gutes Schreiben

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Starker Dialog

author

Areas for Deeper Exploration
As a reader, I had a few questions or wanted just a little bit more. These aren't "mistakes," but opportunities to make the story even richer. 1. The World-Building: A Little Too Mysterious The Issue: You introduce a few huge concepts, the Alpha-King, the Hunt, and the Moon Goddess: but they fly by very quickly. As a reader, I’m a little hungry for context. Why This Matters: If I don't fully understand the rules and the stakes of this world, the emotional impact can get a little fuzzy. For example, Amber is 26 and considered "old" to be unmated. Why? What are the consequences? Is she looked down upon? Is she worried about it? You tell me she refuses to accept a mate for the sake of it, which is great, but a tiny glimpse into why that's a rebellious stance would add so much depth. Suggestion: Weave in just one or two more details, but keep it natural. Instead of At twenty-six, Amber was considered old to still be on her own," you could add a flash of memory or an internal thought: At twenty-six, she was practically an elder among the unmated. She could still hear her mother's worried sighs whenever another litter was born or another friend found their match. For the Hunt: Is it just for finding mates? Is it competitive? Are there rules? Is it dangerous? The line "designed to help wolves finally find their fated mate" is a little bit like a school dance. Maybe hint at the history or the danger. "The Hunt was tradition, older than the packs themselves, a brutal and beautiful gamble where hearts were won or lost in a single night's run." 2. The Shift: A Tiny Blink-and-You-Miss-It Moment
The Issue: The transformation from wolf to human happens in the blink of an eye. You write, "They burst into a clearing together, momentum breaking as they shifted, bone and breath and skin rearranging in a blink that felt as old as the moon overhead." Why This Matters: The shift from wolf to human is the climax of the physical action. It’s the moment they go from animals driven by instinct to two people standing face-to-face, vulnerable and human. Because it happens so fast, we don't get to sit in that moment of vulnerability. We're rushed straight to the dialogue. Suggestion: Slow it down for just one or two sentences. Give us one of their perspectives on the change itself. Example from Amber's POV: "The change ripped through her, a familiar fire. Fur receded into skin, bones realigned with a series of sharp, satisfying cracks. One moment she was on four paws, the next she was stumbling onto two feet, the frozen ground shocking against her bare soles. She gasped, her human lungs struggling to process the air that had been so easy a second ago. This takes one second to read but grounds us in her physical reality and makes the moment feel more real and intimate. 3. The Male Character: A Phantom The Issue: He's a little bit of a ghost. We smell him, we hear him howl, we feel him chasing her, and then we see him at the end. But we get nothing from him except one word: "Mine." Why This Matters: This is the other half of your central romance. I want to be just as intrigued by him as Amber is. Right now, he feels more like a plot device (the perfect mate) than a person. Suggestion: Give us just a tiny hint of his personality or physicality through Amber's senses, even during the chase. Is his breathing heavy or controlled? Does he make any sound as he runs, or is he terrifyingly silent? When he tries to herd her, does he do it with brute force or clever maneuvering?
As he gains on her, can she feel the heat radiating from his body? See a flash of his fur color in her peripheral vision? Adding one of these details would make him feel more real and build anticipation. When he finally says "Mine," the line will have more weight because we've been subtly getting to know him alongside her.
The Tone: The tone is perfectly moody and romantic. Is this the vibe for the whole book? Or will it get darker? I'm curious. The Dialogue: I loved the ending dialogue. It's simple and powerful. I'm very excited to see how these two talk to each other now that the chase is over. Will he be arrogant? Gentle? Playful? Pacing: No slow sections at all! It was a perfect sprint. My only note is the one about the shift, which felt slightly rushed, not slow.

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