Luna de Verano - The Alpha’s Mate (Band 1)

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Zusammenfassung

Nach Jahren unaufhörlicher Krankenhaus-Schichten, Notfälle und Isolation braucht Eleonora verzweifelt Abstand von all dem. Mit neunundzwanzig Jahren lässt die Ärztin Madrid hinter sich und fährt Richtung Süden in die Küstenstadt Salou. Sonne. Stille. Freiheit. Das ist alles, was sie will. Doch ihr Traum von einer friedlichen Auszeit endet abrupt an ihrem allerersten Tag, als sie auf einer einsamen Straße einen bewusstlosen Mann entdeckt, der in einem Unfallwagen eingeklemmt ist – und ihm das Leben rettet. Was sie nicht weiß: Er ist der Alpha eines verborgenen Werwolf-Rudels. Und sie ist seine Mate. Vom Schicksal bestimmt. Vom Instinkt erkannt. Durch Magie verbunden.

Genre:
Fantasy
Autor:
VitaMia
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
31
Rating
4.9 19 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Eleonora

„Eleonora, bist du sicher, dass du wirklich nach Salou willst?“

Die Stimme meiner Mutter krächzte aus der Freisprechanlage des Autos – besorgt und ein wenig dramatisch, wie so oft.

„Natürlich bin ich sicher, Mama. Ich fahre schon seit vier Stunden“, antwortete ich ruhig und rückte meine Sonnenbrille zurecht. Die Sonne knallte erbarmungslos durch die Windschutzscheibe. Die Klimaanlage kam kaum gegen die flirrende Hitze an.

Die Straße vor mir war fast leer. Nur ab und zu überholte mich ein Auto, und hin und wieder brummte ein Motorrad durch das goldene Licht. Die Autobahn zog sich lang und kurvig durch die spanische Landschaft. Sie war wie ein silbergraues Band zwischen grünen Hügeln und vertrockneten Feldern. Kiefern säumten den Weg, ihre dunklen Nadeln bewegten sich kaum in der trockenen Luft. Dahinter lagen Olivenhaine, weite Wiesen und manchmal das Glitzern eines Flusses. Der Himmel war wolkenlos, weit und so tiefblau, dass er fast unwirklich wirkte.

Meine Mutter seufzte schwer.

„Du hast dich nicht einmal richtig verabschiedet. Du hast einfach deine Sachen gepackt und bist abgehauen, Eleonora.“

„Mama, ich brauchte einfach eine Pause“, sagte ich leise. „Nach all den Jahren in der Klinik, den Nachtschichten und den Notfällen. Ich brauche eine Auszeit. Ich will ans Meer. In Ruhe. Alleine.“

„Alleine“, wiederholte sie leise und fast ein wenig vorwurfsvoll.

Ich lenkte in eine lange, sanfte Kurve. Vor mir lag ein alter Rastplatz mit einem verbeulten Mülleimer und einem einzelnen, vertrockneten Baum. Die Wasserflasche auf dem Beifahrersitz rollte leicht hin und her, als ich langsamer wurde.

„Ich bin ja nicht für immer weg“, sagte ich. „Nur zwei Monate. Kein Wecker, kein Telefon, keine Klinik. Nur ich. Vielleicht ein Buch. Vielleicht Langeweile. Ich glaube, ich habe vergessen, wie sich das anfühlt.“

Am anderen Ende der Leitung war es still. Nur ein leises Hintergrundgeräusch war zu hören – vielleicht der Fernseher.

„Schon gut“, murmelte sie endlich. „Aber ruf mich an, wenn du ankommst.“

„Versprochen.“

Ich beendete das Telefonat und legte das Handy zurück in die Halterung. Dann atmete ich tief durch. In etwa zwei Stunden würde ich Salou erreichen. Küste. Sonne. Salzige Luft. Ich konnte das Meer zwar noch nicht sehen, aber ich spürte es bereits. Die Landschaft veränderte sich; die Hügel wurden flacher und der Horizont weiter.

Weiter vorne schimmerte die Straße im hellen Licht. Alles schien in einer ruhigen, heißen Bewegung zu sein. Die Zeit schien stillzustehen. Und ich fuhr einfach immer weiter.

Richtung Süden.

Dem Sommer entgegen.

Der Freiheit entgegen.

Die Fahrt zog sich, aber das machte mir nichts aus. Ganz im Gegenteil. Es war das erste Mal seit Monaten, dass ich nicht von piependen Monitoren oder schrillen Telefonen gejagt wurde. Ich fuhr einfach. Ohne Eile. Ohne ein Ziel, das ich sofort erreichen musste.

Links von mir zog die Landschaft in Wellen vorbei. Die Felder wurden trockener. Das satte Grün der Bäume wich langsam dem staubigen Gold der südlichen Provinzen. In der Ferne schimmerten Hügel im Dunst, als wären sie nicht ganz echt. Die Luft über dem Asphalt flimmerte. Selbst mit Klimaanlage war es heiß. Der Sommer machte keine halben Sachen.

Ich drehte das Radio leiser. Ein spanisches Poplied lief – irgendetwas Fröhliches über Liebe oder Sonnenschein. Ich hörte nicht wirklich zu. Stattdessen wanderten meine Augen über die Schilder am Straßenrand. Tarragona: 110 Kilometer. Salou war nicht mehr weit.

Plötzlich leuchtete meine Tankanzeige auf. Gelb. Ich runzelte die Stirn und seufzte. Typisch. Als ich Madrid verließ, hatte ich an alles gedacht – nur nicht ans Tanken.

Ein paar Minuten später tauchte eine Tankstelle auf. Sie war nicht besonders groß, hatte aber eine Zapfsäule, ein Café und zwei staubige Palmen. Die Palmen bewegten sich kaum im heißen Wind. Ich verließ die Autobahn, rollte auf den Parkplatz und hielt an der letzten freien Säule. Die Sonne stand schon tief und blendete mich im Spiegel. Der Himmel war immer noch wolkenlos.

Ich stieg aus. Das heiße Metall der Tür brannte kurz auf meiner Handfläche. Ein süßlicher Geruch von warmem Benzin und Asphalt lag in der Luft. Hinter mir summte eine Wespe um die Mülleimer herum, die jemand achtlos neben der Zapfsäule stehen gelassen hatte.

Ich schob den Zapfhahn in den Tank und lehnte mich kurz gegen das Auto. Mein T-Shirt klebte leicht an meinem Rücken. Keine Ahnung, ob es an der Sonne oder an der Erschöpfung lag. Wahrscheinlich beides. Der Tank füllte sich langsam. Das Ticken der Zahlen auf der Anzeige war das einzige Geräusch in der Stille.

Als es klickte, hängte ich den Zapfhahn zurück und schraubte den Deckel zu. Dann ging ich hinein, um zu bezahlen. Das kleine Kassenhäuschen war klimatisiert, roch aber nach billigem Kaffee. Eine junge Frau mit dunklen Haaren stand hinter dem Tresen. Sie kaute Kaugummi und schenkte mir ein kurzes, müdes Lächeln.

„Nummer vier“, sagte ich.

Ich bezahlte bar, nickte kurz und trat wieder hinaus in die Hitze.

Zurück im Wagen schloss ich einen Moment lang die Augen, bevor ich den Motor wieder startete. Die Klimaanlage blies langsam wieder kühlere Luft in den Innenraum. Ich nahm einen Schluck Wasser, schaltete das Radio aus und ordnete mich wieder auf der Autobahn ein.

Noch zwei Stunden.

Dann das Meer.

Dann gar nichts mehr.

Ich ahnte nicht, dass keine dreißig Kilometer später mein Leben für immer auf den Kopf gestellt werden würde.

Die Straße vor mir war wieder ruhig. Ich war zurück auf der Autobahn. Das gleichmäßige Brummen des Motors wurde zu einem vertrauten Hintergrundgeräusch. Die Felder zu beiden Seiten wurden langsam dunkler. Die Sonne sank tiefer und färbte den Horizont in warmen Orange- und Rosatönen, die allmählich in Violett übergingen.

Die Landschaft hatte sich verändert. Die grünen Hügel waren flacher geworden. Olivenbäume machten Platz für Kieferngruppen und vereinzelte Weinreben. Die Erde war trocken und rissig. In einigen Gräben lagen alte Reifen, die halb von Gestrüpp überwuchert waren. Vögel kreisten in der Ferne über den Feldern. Das Licht flackerte durch die Blätter wie durch buntes Glas.

Ich fuhr weiter, mein Blick war ruhig und starr nach vorne gerichtet. Meine Gedanken schweiften ab. Ich stellte mir meine Ankunft vor – die engen Gassen von Salou und den Duft von Salz und Sonnencreme. Ich sah mein Zimmer mit Blick auf das Wasser vor mir. Gebucht hatte ich noch nichts. Es würde sich schon etwas ergeben.

Die ersten Lichter gingen an. In der Ferne glitzerte eine kleine Stadt auf einem Hügel. Ich beobachtete, wie die Schatten länger wurden und ineinander verschmolzen. Die Dämmerung kam leise, aber unaufhaltsam. Der Tag war fast vorbei.

Dann bemerkte ich es.

Abseits der Straße stand ein Auto im Schatten einer Böschung. Es wirkte fehl am Platz, als hätte es jemand dort achtlos stehen gelassen. Aber je näher ich kam, desto deutlicher wurde es: Das war kein normales parkendes Fahrzeug.

Die Vorderseite war stark beschädigt. Der Wagen stand schief am Hang, leicht verdreht, als wäre er geschleudert oder gerutscht. Die Motorhaube war verbeult. Eine Seite drückte gegen einen Baum, dessen Rinde gesplittert war. Die Stoßstange lag halb auf dem Boden. Der rechte Scheinwerfer flackerte schwach. Die Warnblinkanlage blinkte noch unregelmäßig.

Ich wurde langsamer und hielt schließlich auf dem Seitenstreifen an. Als ich den Motor abstellte, wurde es völlig still. Kein Hupen, keine Bewegung. Nur die letzten Strahlen der Dämmerung legten sich über die Felder.

Ich saß einen Moment im Auto und griff nach meiner Wasserflasche. Dann fasste ich den Türgriff an. Mein Herz klopfte schneller, aber ich zwang mich, ruhig zu bleiben.

Als ich ausstieg, war die Luft warm und schwer. Eine leichte Brise trug den Duft von trockenem Gras und Staub herbei. Meine Schritte waren leise, fast automatisch, während ich auf das Unfallauto zuging.

Die Fahrertür stand offen.

Ich trat näher.

Dann stockte mir der Atem.

Ein Mann saß auf dem Fahrersitz. Sein Oberkörper war zur Seite gesackt. Der Sicherheitsgurt hielt ihn noch aufrecht, aber sein Kopf hing tief. Sein Kinn lag fast auf der Brust. Blut klebte an seiner Stirn und Schläfe. Dunkle Flecken breiteten sich auf seinem Hemd aus. Sein Haar war verklebt und seine Haut viel zu blass.

Ich beugte mich vorsichtig vor. Im Inneren roch es nach Metall, Hitze und nach etwas, das ich nicht ganz zuordnen konnte. Meine Augen suchten schnell nach Verletzungen. Mit zitternden Fingern tastete ich vorsichtig an seinem Hals nach einem Puls.

Ein Moment der Stille.

Dann spürte ich ihn.

Langsam. Schwach. Aber er war da.

Er lebte.

Ich holte flach Luft, zog meine Hand zurück und trat einen Schritt weg. Ich sah mich um. Keine anderen Autos. Weit und breit kein Mensch zu sehen. Nur ich. Und dieser Mann.

Für ein paar Sekunden stand ich einfach nur da. Dann trat ich wieder näher und lehnte mich vorsichtig in den Wagen. Mein Blick wanderte über seinen Körper. Erste Einschätzung.

Bewusstlos. Atmung vorhanden. Puls schwach, aber fühlbar. Sichtbarer Blutverlust. Platzwunde an der Stirn, Prellungen an Schulter und Brust. Keine offensichtlichen Brüche. Keine sichtbare Wirbelsäulenverletzung.

Ich überprüfte noch einmal seinen Hals und den Puls. Diesmal achtete ich bewusst auf Atemfrequenz und Rhythmus. Unregelmäßig, aber nicht gefährlich flach. Sein Brustkorb hob sich in mühsamen Abständen.

„Hey“, sagte ich ruhig. Ich war mir nicht sicher, ob er mich hören konnte. Keine Reaktion.

Ich ging um das Auto herum und zog vorsichtig die Beifahrertür auf. Sie klemmte leicht, gab dann aber nach. Der Innenraum war eingedrückt, die Vorderseite völlig zerstört. Aber der Mann war noch angeschnallt – und das hatte ihm wahrscheinlich das Leben gerettet.

Ich kniete mich neben ihn und nahm seinen Arm. Mit geübten Griffen suchte ich den Puls am Handgelenk. Immer noch da. Gleichmäßig, aber langsam. Ich überprüfte seine Pupillen so gut es im schummrigen Licht ging. Keine klaren Anzeichen für ein Schädel-Hirn-Trauma, aber ausschließen konnte man nichts.

Ich brauchte Hilfe.

Verdammt. Ich schnappte mir mein Handy und schaute aufs Display. Zwei Balken. Kein Netz.

Ich biss die Zähne zusammen. Ich konnte ihn hier nicht einfach liegen lassen. Gleichzeitig wusste ich, dass ich ohne Ausrüstung und Team kaum etwas tun konnte. Ihn zu bewegen, ohne zu wissen, ob er innere Verletzungen hatte, konnte alles schlimmer machen.

Ich sah auf ihn hinab.

Groß. Mindestens eins neunzig. Schwarzes Haar, feucht von Schweiß, dick und dicht. Seine Wimpern lagen wie Schatten auf seinen Wangen. Sein Bart war ein paar Tage alt und wirkte fast perfekt. Trotz des Blutes und der Verletzungen…

Er war wunderschön. Richtig unverschämt schön.

Seine Arme waren an den Stellen, wo das Hemd zerrissen war, muskulös. Kein Bodybuilder – aber kräftig. Rau. Ehrlich. Mächtig.

Was zur Hölle, Eleonora.

Ich schluckte und schüttelte innerlich den Kopf.

Er war bewusstlos. Verletzt. Voller Blut.

Und ich hatte ernsthaft gerade darüber nachgedacht, wie attraktiv er war.

Ich spürte, wie mir die Hitze in den Nacken stieg.

Und das lag nicht an der Sonne.

Ich zwang mich, den Blick von seinem Gesicht abzuwenden. Er war verletzt. Er lebte noch. Aber das reichte nicht. Ihn so im Gurt hängen zu lassen, konnte gefährlich werden – für seine Atmung und den Kreislauf.

Ich atmete langsam aus.

„Na gut. Dann bin ich eben auf mich allein gestellt.“

Ich stieß die Beifahrertür weiter auf und lehnte mich vorsichtig hinein. Seine Beine waren eingeklemmt, aber nicht gequetscht. Kein Glas. Kein Schutt auf seinem Schoß. Ich stützte seinen Brustkorb mit einer Hand und löste mit der anderen langsam den Gurt.

Sein Körper sackte schwer nach vorne, aber ich fing ihn so gut es ging auf. Er war schwer. Verdammt schwer. So kräftig wie er aussah, spürte ich nun jedes einzelne Kilo. Ich schob meinen Arm unter seine Schulter und drückte ihn sanft zurück in den Sitz, so aufrecht wie möglich.

„Du musst mir ein bisschen helfen, Großer“, murmelte ich. „Ich kann dich nicht tragen.“

Keine Reaktion. Keine Bewegung. Nur seine schwache, träge Atmung.

Ich nahm meine Wasserflasche aus dem Auto und goss mir etwas über die Hände. Dann rieb ich sie kurz an meiner Jeans trocken. Ich konnte nicht viel tun, aber ich musste zumindest das Blut aus seinem Gesicht waschen. Ich kramte in meinem Rucksack – Taschentücher, irgendetwas. Dann fand ich ein altes Geschirrtuch.

Ich machte es nass, beugte mich über ihn und wischte vorsichtig das Blut von seiner Stirn. Die Wunde war tief, klaffte aber nicht. Sie hatte aufgehört zu bluten. Das musste nichts heißen, aber zumindest floss kein Blut mehr nach.

Er sah friedlich aus. Viel zu friedlich für jemanden, der gerade mit dem Tod gekämpft hatte.

Ich beobachtete ihn einen Moment zu lang.

Dann räusperte ich mich leise, fast schuldbewusst.

„Du bist definitiv viel zu gut aussehend für so einen Mist.“

Er rührte sich nicht.

Trotzdem begann mein Herz zu rasen.

Ich hatte keine andere Wahl.

Ich stützte ihn erneut, zog den Gurt ganz zurück und schob beide Arme unter seine Achseln. Schritt für Schritt, ganz vorsichtig, zog ich ihn aus dem Wagen. Sein Gewicht lastete auf meinen Schultern. Mein Rücken spannte sich an, aber ich ließ nicht los.

Sein Oberkörper sackte schwer gegen mich, während ich ihn rückwärts aus dem Fahrzeug schleifte. Dann legte ich ihn langsam auf den warmen Asphalt ab. Seine Beine rutschten aus dem Fußraum. Sein Kopf fiel zur Seite gegen meine Brust.

„Fast geschafft“, keuchte ich. „Nur weg hier.“

Ich legte ihn flach auf den Boden und streckte seine Beine aus. Dann überprüfte ich seine Lage – halb aus Routine, halb aus Angst. Seine Brust –

Sie bewegte sich nicht mehr.

Ich starrte auf seinen Brustkorb. Kein Heben. Kein Senken.

„Nein, nein, nein.“

Sofort ließ ich mich neben ihm auf die Knie fallen. Ich beugte mich vor und prüfte erneut den Puls.

Nichts.

„Verdammt!“

Ich legte zwei Finger unter sein Kinn und legte seinen Kopf leicht in den Nacken. Ich öffnete seinen Mund und horchte nach Atemgeräuschen.

Nichts. Keine Bewegung. Kein Laut. Keine Luft.

Mein Herz raste, aber meine Hände zitterten nicht. Noch nicht.

„Okay. Konzentrier dich.“

Ich sah kurz in seinen Mund – keine sichtbare Blockade. Dann begann ich mit der Herzdruckmassage. Dreißig schnelle, kräftige Stöße, genau in der Mitte seines Brustkorbs. Genug Druck, um das Blut zum Gehirn zu pumpen.

„Eins, zwei, drei…“

Ich zählte im Stillen mit und weigerte mich, die Konzentration zu verlieren.

Dann legte ich seinen Kopf zurück, hielt ihm die Nase zu und hauchte zweimal in seinen Mund. Ich prüfte es erneut. Immer noch keine Reaktion.

Wieder zur Massage.

„Komm schon. Du stirbst mir jetzt nicht weg. Hörst du?“

Ich wusste nicht, wer er war.

Ich wusste nur, dass ich ihn retten musste.

Um jeden Preis.