Berauschend verfallen

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Zusammenfassung

Kiara ist hoffnungslos und schmerzlich in ihren Boss Isaiah verliebt. Sie weiß, dass er den Funken auch spürt, doch er geht auf Nummer sicher und ist entschlossen, die professionelle Grenze nicht zu überschreiten. Kiara ist bereit, sich in Geduld zu üben – bis Isaiah ihr größtes Geheimnis entdeckt: Sie ist die Zwillingsschwester der amtierenden Schönheitskönigin Nikki. Kiara weiß genau, wie dieses Drehbuch endet. Isaiahs Aufmerksamkeit wird sich direkt auf ihre göttliche Schwester verlagern. Und sie wird auf keinen Fall zulassen, dass das passiert. In verzweifelten Zeiten braucht man verzweifelte Maßnahmen. Kiara beschließt, Isaiah einen Liebestrank in sein Getränk zu mischen. Es war der perfekte Plan ... bis jemand anderes den manipulierten Wein trinkt. Pierce, ausgerechnet er – von allen Männern auf der Welt war er derjenige, der versehentlich den Trank zu sich nahm. Ihr arroganter, unerträglicher, sarkastischer und gefährlich eingebildeter Erzfeind. Sein unverschämt gutaussehendes Gesicht oder seine perfekt geformten Bauchmuskeln könnten ihr nicht egaler sein. Aber Moment mal ... wenn der Trank für ihn bestimmt war, warum verhält dann sie sich wie verrückt? Warum sehnt sie sich plötzlich nach seinen intensiven Blicken? Warum dürstet es sie plötzlich nach seiner Berührung und seinen Küssen? Und warum hat sie auf einmal den überwältigenden Drang, ihren schlimmsten Feind mit nach Hause zu nehmen und ihn immer und immer wieder zu kosten?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
33
Rating
5.0 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Prolog

Die Tanzfläche war brechend voll. Schwindelerregende Stroboskoplichter zuckten durch den Raum und durchdrangen den bunten Nebel und die Seifenblasen, die in der Luft hingen. Kiaras Körper wiegte sich und rieb sich rhythmisch zum sinnlichen Takt der Musik. Sie hatte keinen Tropfen getrunken, doch die seltsame, intensive Hitze, die heute Abend durch ihre Adern strömte, berauschte sie mehr, als es jeder Alkohol je könnte.

Sie steckte fest zwischen zwei Männern, die jede ihrer Bewegungen imitierten.

Beide waren groß, durchtrainiert und verdammt gutaussehend. Einer hatte helle Haut, während der andere eine perfekte Bräune vorweisen konnte. Einer war glatt rasiert, der größere der beiden trug einen markanten Dreitagebart. Und einer von ihnen konnte eindeutig besser tanzen.

Kiara wiegte ihre Hüften. Einer der Männer packte sie an der Taille und presste sein Becken hart gegen ihr Hinterteil. Ein scharfer Laut entwich ihren Lippen, der schnell in ein Stöhnen überging. Sie hatte keine Ahnung, welcher der beiden es war. Sie wusste nur, dass sie die Art liebte, wie er sie festhielt. Die Berührung seiner Haut brannte heiß auf ihr, und der Hauch seines Atems an ihrem Nacken ließ ihr Herz wild gegen ihre Rippen hämmern. Er weckte eine ursprüngliche, überwältigende Lust in ihr.

Bevor sie es richtig merkte, tanzte Kiara nur noch mit einem von ihnen. Seine Lippen hinterließen heiße Küsse auf ihrem Nacken, und was noch wichtiger war: Sie rieb ihre Hüften schamlos gegen seine Erektion. Sie konnte ihn durch seine Kleidung spüren. Hart. Heiß.

Seine Hand legte sich besitzergreifend um ihren Hals, während sie sich im perfekten Einklang aneinander rieben. Sanft glitt seine Hand weiter zu ihrem Kinn, und sein Daumen strich über ihre Unterlippe. Fast instinktiv öffnete sie den Mund und fuhr mit der Zunge heraus, um an seinem langen Finger zu lecken.

Kiara hörte ihn an ihrem Ohr stöhnen: „Du bist so geil.“

Sie erkannte diese Stimme. Sie wollte gerade etwas sagen, doch er schob ihr seinen Finger direkt in den Mund.

„Lutsch dran“, befahl er.

Und sie lutschte gierig an seinem Finger, als gäbe es kein Morgen. Instinktiv griff eine ihrer Hände nach seiner freien Hand und führte sie zu ihrer Brust. Ein gedämpftes Wimmern drang an seinem Finger vorbei, als er begann, ihre Kurven zu kneten und zu drücken. Sie presste seine Hand fester gegen sich, erfüllt von dem verzweifelten, schmerzhaften Verlangen, seine Hand direkt auf ihrer nackten Haut zu spüren. Ihre Brustwarzen lechzten nach seiner Aufmerksamkeit, und eine schwere, feuchte Hitze breitete sich zwischen ihren Schenkeln aus. Sie wollte mehr. Mehr davon. Mehr von ihm...

Er wirbelte sie plötzlich herum, und sie japste auf, als sie endlich sah, mit wem sie die ganze Zeit getanzt hatte.

Kiara schluckte schwer, als der Mann ihr Hinterteil packte und sie hart gegen seinen Körper zog. Er trat in ihren persönlichen Bereich und schob sein Bein zwischen ihre Beine. Ein weiteres leises Stöhnen entwich ihren Lippen, als der süße Schmerz in ihrer Mitte schwer gegen seinen muskulösen Oberschenkel drückte.

Er spannte seinen Oberschenkel an – ein stiller Befehl, sich daran zu reiben. Und sie leistete Folge. Sie wiegte ihre Hüften gegen sein Bein und rieb sich an ihm, bis sie vor fieberhaftem Verlangen fast verging.

Endlich sagte der Mann: „Lass uns hier verschwinden.“