Die Handschrift, in die ich mich verliebte
Der High School Schüler Hugo, ein ganz normaler Schüler, bekommt eines Tages ein Zettel mit kleinen Nachrichten, in seinen Spind geworfen, was sich Tag für Tag wiederholte. Was wohl passiert, wenn er sich in die Person verliebt, die ihm diese Zettel schreibt, ohne zu wissen, wer es überhaupt ist, und was ist, wenn er auch noch herausfinden das diese Person eigentlich ein Junge ist.
Ich öffnete wie jeden Morgen, bevor der Unterricht anfing, mein Spind. Ich holte meine Schulsachen raus, bis mir ein kleiner Zettel auffiel. Mein Spind war eigentlich sehr aufgeräumt und ich Versuch ihn eigentlich immer sauber zu halten. „wie bist den du hier reingekommen?" Ich nahm den Zettel und klappte ihn auf.
Hallo!
Ich schaute den Zettel perplex an. Ich schaute mir den Zettel noch ein bisschen an und zu kucken ob noch irgendwas anders draufstand, aber Hallo! War das einzige. Hm komisch. Ich stopfte ihn in meiner Hosentasche und dachte mir nichts dabei. „Hugo kommst du?" „bin schon unterwegs." Ich machte mein Spind zu und ging mit meinen Besten Freund in den Unterricht.
Du bist echt gut in Basketball.
Schon wieder ein Zettel, war das gestern doch kein Einzelfall? Ich schaute mich kurz um, um zu sehen, ob mich jemand anschauen, doch der Einzige, der mich ansah, war mein bester Freund, während er auf mich wartete. „was ist?", fragte er. „ach nichts." Wir gingen wie immer normal in die Klasse.
Aber es hörte nicht auf. Jeden Morgen lag ein neuer Zettel in meinem Spind.
Nächstes Mal wird Mathe besser.
Viel Glück bei der Physik Arbeit.
Hoffentlich rastet Herr Weber im Unterricht nicht wieder so aus.
Manchmal wünschte die Person mir Glück und schrieb kurz auf was die Person dazu dachte, was am hervorringen Tag passierte. Aber bei diesen Nachrichten blieb es nicht. Irgendwann fing die Person an mir Komplemente zu machen.
Ich mag deine Locken echt, ich wünschte ich könnte Mal durchfahren und fühlen, wie weich sie sind.
Ich find deine grünen Augen wunderschön.
Du sagst gestern im Sport echt gut aus.
Hast du eigentlich eine Ahnung wie schön dein Lächeln ist?
Als es damit anfing, fand ich es erst etwas beklemmend, aber es fing an mir zu gefallen. Nicht viele aus der Schule interessieren sich für mich. Ich bin zwar nicht unbeliebt, aber auch nicht beliebt. Es macht mich irgendwie Glück, das sich jemand für mich Interesse Zeit. Aber es wurde mir eher gefallen, wenn sie mich einfach anspricht, vielleicht ist die Person ja zu schüchtern dazu. Meine Freunde finden es aber etwas komisch, das mir jemand fremdes Zettelchen schreibt. Sie meinte das die Person mich quasi stalkt. Außerdem wollten sie rausfinden, wer die Person ist, doch ich hielt sie davon ab. Ich wollte zwar auch wissen wer ist, aber wenn die Person bemerkt, dass wir nach ihr Ausschau halten. Dann ist sie vielleicht abgeschreckt und hört auf mir Zettelchen zu schreiben und das will ich nicht. Ich möchte es jeden Morgen eine nette Nachricht von der Person zu lesen. Egal ob ich einen schlechten Tag hatte, zauberte mir die kleine Nachricht auf dem Zettel ein Lächeln aufs Gesicht.
Und irgendwann stand auf dem Zettel etwas, was mich zu Nachdenken brachte.
Hugo ich habe mich in dich verliebt.
Es macht mich glücklich, dass Meine Nachricht, die immer ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
Aber ich weiß, dass nie aus uns was werden kann.
Wieso? Wieso sollte aus uns nie was werden können? Die Person müsste mich doch einfach nur ansprechen.
Die nächsten Tage machte er einfach so weiter wie immer. Er machte mir weiter Komplimente, wünscht mir Glück für Arbeiten und so weiter. Aber mein Drang danach zu wissen, wer die Person ist, wurde immer größer. Er gesagt ich möchte es, jemand dachte an mich.
„Hugo wir wissen, wer es ist." „was?! Wer ist es?" „beruhig dich erst Mal und dann komm mit. Er sitzt in der Mensa." Wir gingen sofort los und als wir dort waren, schauten ich mich ungeduldig um. „und wo ist sie jetzt?" „er nicht mehr da." „warum sagt ihr er?" „weil die Person ein Typ ist und kein Mädchen ist." Nein das kann nicht sein. Das steht einmal jemand auf mich und dann ist es ein Typ. „ich glaub er heißt..." Ich hörte ihnen nicht mehr zu. „Ich geh zum Basketball Training." Ich ging zu den Umkleiden, um mich dort umzuziehen. Ein Junge, ein Junge steht auf mich. Wie enttäuscht.
Tut mir leid.
Hat er etwa mitbekommen das ich raus gefunden habe das er ein Junge ist und nicht so begeistert davon bin. Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll.
Und dann hörte es auf, ich bekam keine Briefe mehr. Mich sollte es ja eigentlich nicht interessieren. Ich steh nicht auf Männer. Es ist nur, ich habe mich so an diese Zettel gewöhnt, dass ich es befremdlich keine mehr zu bekommen.
Ich schaute mir die Zettel, die ich aufgehoben hatte, immer wieder an. Es gab mir immer das Gefühl, das er nicht aufgehört hat, sie mir zu schreiben. Ich dachte immer mehr über ihn nach. Wie heißt er, wie sieht er aus, was macht er so in seiner Freizeit? Ich könnt ganz leicht meine Freunde fragen, da sie ja wissen, wer er ist. Aber irgendwie will ich es selbst herausfinden.
Es tut mir leid, ich lass dich ab jetzt in Ruhe, ich will kein ärger mehr mit deinen Freunden.
Was? Was haben meine Freunde den getan? Mein bester Freund stand natürlich wieder neben mir. „was zu Hölle habt ihr ihm getan?" Ich schaute ihn böse an. „Was meinst du?" Ich zeigte ihm den Zettel. „naja nachdem wir rausgefunden haben, wer er ist, haben wir ihn zu Rede gestellt und ihm weiß gemacht, dass er dich in Ruhe lassen soll, weil du sowieso nicht auf Männer stehst." Ich schaute ihn enttäuscht an. „wieso, ich habe nie darum gebeten!" ich ging weg und gab ihm noch einen bösen Blick.
„ich hol uns was zu trinken." Ich ging aus der Sporthalle zu den Getränken automatisch und holte zwei Softdrinks. Mist mir fehlen 50 Cent. Ich schaute in meine Geldbeutel, ob ich noch dort irgendetwas hatte. Ich sah aus den Augenwinkeln wie jemand anders Geld in den Schlitz des Automaten machte. „Äh." Er reicht mir die Saft Flasche. „danke, du bist echt mein Retter." Sagte ich und nahm sie an. „kein Problem." „warte, du bist doch in meiner Parallelklasse, oder?" Er nickte. „dein Name war doch irgendwas mit F Fabian, Filou, Florian..." „Fabio." „genau, Fabio war's. Noch Mal danke, hab noch ein schönen Tag." Er nickte wieder und ich ging. Fabio, ihn hätte ich fast vergessen, so unauffällig wie er ist. Aber er scheint echt nett zu sein.
„Fabio." Er schaute von seinem Essens Tablet auf. „hier sind deine 50 Cents von gestern." „du hättest sie mir nicht zurückgeben müssen." „Doch, doch." „danke." Er steckte die Münze ein uns schaute mich dann stumm an. „ist noch was?", fragte er. „ne, dann auf Wiedersehen."
Was mach ich jetzt am besten, das Training ist ausgefallen und ich kann doch schlecht nach Hause gehen. Wobei, ist ja nicht weit weg. Dann geh ich nach Hause. Bei meinem Spind machte ich das rein was ich nicht mehr Brauche, als Fabio an mir vorbei lief zu seinem Spind. Sein Spind war nur ein paar Spinde weiter als meiner entfernt. Und ich konnte ein blick in sein Spind erhaschen. „von was ist denn die Urkunde?" Er schaute mich erschrocken an. „musst du nicht wissen!" Er schlug sein Spind zu und ging mit schnellen Schritten weg. Hätte ich das nicht fragen sollen?
Ich schaute meinen Team Kollegen gelangweilt zu. Jeder von ihnen redeten mir ihren Partner außer ich natürlich. Wieso muss mein liebes Leben so beschissen sein? Kann mir dieser junge nicht einfach wieder anfangen Zettelchen zu schreibe, da würde ich mich wenigstens ein bisschen geliebt fühlen. Es ist mir so egal ob es von einem jungen geschrieben ist oder nicht. Ich will das er mir wieder Zettelchen schreibt! Wie kann ich ihn nur dazu bringen, dass er mir wieder schreibt. Ich kann ja schlecht ein Zettel zurückschreiben. „ich geh nach Hause."
Ich habe keine Lust mehr, warum muss Mathe so beschissen schwer sein und wieso müssen wir morgen in Mathe eine Arbeit schreiben? Ich öffnete mein Spind und traute meinen Augen kurz nicht mehr. Zwei ganze Zettelchen.
Ich klappte den kleinen Zettel auf und lass was darauf stand.
Ich wollte dir ja eigentlich keine Zettel mehr schreiben, aber du sahst in den letzten Tagen so niedergeschlagen aus. Da musste ich dir einfach wieder schreiben.
Du bist siehst immer so glücklich aus, wenn du sie liest, und das macht mich auch glücklich.
Ich machte den zweiten Zettel auf.
Hab dir einen kleinen Lernzettel für Mathe geschrieben. Hast ja Schwierigkeiten damit.
Kannst ihn bestimmt auch als Spieker benutzen.
Ich lächelte den Zettel glücklich an. Man ich habe diese Schrift so vermisst. Er hat einfach die schönste Schrift, die man haben kann. Und er ist echt mein Retter, damit wird das Lernen bestimmt leichter. Ich holte meine Bücher und ging in den Unterricht.
Viel Glück bei der Mathe Arbeit ich glaub an dich. ♡
Das ist das erste Mal, das er ein Herz auf einen Zettel gezeichnet hat. Ob er das in Zukunft auch machen wird? Also mir gefällt's. Kann er gerne öfters machen.
Ich sage meinen Freunden nichts von dem Zettel, ich wollte nicht, dass sie es mir schon wieder vermissen. Es fühlte sich zwar scheiße an es ihn zu verheimlichen, aber besser ist es, fürs erste.
„Hugo könnte es sein das du verliebt bist?" „was, wie kommt ihr denn darauf?" Ich schaute meine Freunde verwundert an. „du wirkst in letzter Zeit so verträumt und du lächelst viel mehr als sonst." „na wer ist die glückliche." „Leute ich bin nicht verliebt.", sagte ich könnte aber nicht anders als zu lächeln. „du lügst, sag schon wer ist es." Ich schüttelte vehement mein Kopf. Das kann doch nicht sein oder doch? Habe ich mich echt in einen jungen verliebt? Ich kenn ihn doch gar nicht. Baer diese Zettel...
Worüber hast du dir gestern den Gedanken gemacht. Ich hoffe Mal über mich. ♡
Kann er Gedanken lesen oder bin ich echt so ein offenes Buch?
Du siehst verliebt aus, ob ich eifersüchtig bin. Total. Ich will das du in mich verliebt bist!
Bin ich doch, ich will endlich wissen, wer du bist!
Ich bin heute etwas früh, nicht das ich von meinem Zettel Schreiber bei meinem Spind bin. Ich lief durch die leere Schule und gähnte vor mich hin. Meine Mutter hat mich heute einfach viel zu früh aus dem Haus geschmissen. „nein das kann ich ihm nicht schreiben." Die Stimme kenn ich doch. Ich ging zu unseren Spinden. Fabio saß auf den Boden, war an die Spinde gelehnt. Er hatte kleine Notiz Zettel in der Hand und war tief in Gedanken versunken. Ich setzte mich neben und schaute ihn mir an. „Hugo was machst du denn schon so früh hier?" Er schaute zu mir. „Meine Mutter hat mich schon so früh aus dem Haus geworfen und was ist mit dir?" „ich komm immer so früh zur Schule." „wieso?" „weil, ich mich am Morgen nicht durch die Massen der ganzen Schüler quetschen muss." „das macht Sinn." „außerdem muss ich jedem morgen einem gewissen Herrn ein kleiner Zettel schreiben, dass er lächelnd vor seinem Spind stehen kann." Er schaute mich eindringlich an. Kann das sein, ist er es, der mir die Zettel schreibt?" „fängt diese Person vielleicht mit H an?" „vielleicht." Wieso schlägt mein Herz auf einmal so schnell? „ich geh kurz auf Klo." Er stand und ging mit schnellen Schritten weg. Ich schaute ihm hinterher. Ich merkte das neben mir ein zusammengeknülltes Papier lang, ich faltete es auf. Darauf stand etwas, das aber Durchstichen war.
Ich liebe dich Hugo.
Ich nahm ein Stift aus meinem Rucksack und schrieb was auf den Zettel.
Ich dich auch Fabio.
Ich faltete den Brief zusammen und warf ihn in sein Spind. Dann drehen wir das Spiel doch Mal um.
Ab den Tag tauchten wir beide an Orte des anderen auf, nur um uns öfters sehen zu können. Ich verbrachte meine Pausen mit ihm und weniger mit meinen Freunden. Nicht das ich sie nicht mehr mag. Fabio war mir gerade einfach wichtig. Er erzählte mir mehr von sich. Seine Eltern waren echt sträng, und wollten eigentlich das er auf eine Privatschule geht, doch er konnte sie überreden das er auf eine normale Schule kann. Er fechtet seit seinem 6 Lebensjahr und hat bereits bei mehreren Wettkämpfen gewonnen und dazu kann er auch noch Klavier spielen.
„Fabio wann hast du Zeit." „wie meinst du das?" „naja wann hast du nach der Schule Mal Zeit, für ein Date." „Date?" Er schaute mich mit großen Augen an. „ja, das macht man doch, normalerweise." er seufze. „ich kann nicht mit dir auf ein Date gehen." „wieso nicht?" „meine Eltern wollen nicht das ich mich außerhalb der Schule mir Freunden treffe." „man deine Eltern sind echt sträng." „sie wollen halt das ich von meinen Aufgaben nicht abgelenkt werde." Er schaute auf den Boden des Schulflur. „ich habe eine Idee." Er lächelte frech und erzählt mir sein Plan.
„Fabio komm rein." Er kam ins Haus und hatte ein breites Lächeln auf den Lippen. Er zog seine Schuhe und Jacke aus. Danach nahm ich ihn mit in mein Zimmer. Zuerst saßen wir noch planlos auf meinem Bett Rum. Irgendwann entschieden wir uns was auf meiner PC zu schauen. Währenddessen rutsche er immer Mal wieder zu mir.
Bei dem Film, den wir schauten, gab es am Ende ein Kuss Scene, wo ich aus dem Augenwinkel sah das Fabio zu mir schaute.
Als der Abspann lief war es kurz still zwischen uns. „ah willst du noch den nächsten Teil sehen?" „klar." Ich stand auf und machte den nächsten Teil der Filmreihe an. Während dem Film nahm ich irgendwann seine Hand und hielt sie den ganzen Film lang in meiner.
Nach dem Film musste er leider wieder gehen. Bevor er ging wand er sich noch Mal an mich. „das müssen wir unbedingt wiederholen." Ich nickte lächelnd. Er kam einen kleinen Schritt näher zu mir. „schlaf gut und träum schön von mir." „mach ich und du komm erstmal gut nach Hause." Bevor er dann ging, gab er mir einen sachten Kuss auf meine Wange. „wir sehen uns am Montag."
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