DIE SCHÖNE UND DER ALPHA ( BUCH I )

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Zusammenfassung

Sie heiratete ihn, ohne sein wahres Gesicht zu kennen. Um die Schulden ihrer Eltern zu begleichen, willigt die einundzwanzigjährige Emily Jones ein, den Sohn einer wohlhabenden und einflussreichen Frau zu heiraten… Doch sie ahnt nicht, dass die Familie, in die sie einheiratet, ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern könnte.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
72
Rating
4.0 2 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Prolog

Sam raste über den nassen Asphalt. Er hatte nur eines im Kopf: seiner Frau die gute Nachricht zu überbringen.

Nach vier Monaten Arbeitslosigkeit hatte er endlich einen Job gefunden. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er sich ihre Reaktion vorstellte. Wahrscheinlich würde sie sich dafür entschuldigen, ihn die letzten Wochen als nutzlos bezeichnet zu haben, und ihn mit süßen Worten überschütten, um es wiedergutzumachen.

Er würde für einen Moment so tun, als sei er sauer, bevor er ihrem Liebesbeweis nachgeben würde.

Der Gedanke ließ ihn erneut lächeln. Er schüttelte leicht den Kopf und trat fester aufs Gaspedal. An diesem Abend war kaum Verkehr. Er kurbelte das Fenster herunter, und die feuchte Nachtluft drang heftig ins Auto und zerzauste sein braunes Haar.

Plötzlich fiel sein Blick auf ein altes Holzschild, das auf eine Abkürzung zur Stadt hinwies. Ohne zu zögern bog Sam auf die schmale, schlammige Straße ein, die durch den dunklen Wald führte.

Das ständige Ruckeln durch die Schlaglöcher ließ ihm den Magen umdrehen. Er spürte, wie ihm das letzte Essen hochkam, und beugte sich hinüber, um einen Spuckbeutel aus dem Handschuhfach zu nehmen. Da knallte etwas heftig gegen seine Windschutzscheibe und wurde anschließend in den hinteren Teil des Fahrzeugs geschleudert.

Panik stieg in ihm auf.

Er trat fest aufs Gas, lenkte scharf zur Seite und krachte in die Bäume am Straßenrand.

Mein Gott … was zur Hölle war das? dachte er, während sein Herz wild raste.

Schwer atmend stieg er schnell aus dem Wagen und griff nach einer Taschenlampe. Ein paar Meter entfernt lag eine Gestalt regungslos im Schlamm.

Zuerst dachte er, es sei ein Tier.

Doch als er näher kam, überkam ihn das Entsetzen, als er erkannte, dass es ein Mann war – schwer verletzt.

Seine zerrissene Kleidung war voller Blut. Seltsame Kratzspuren bedeckten seinen linken Arm. Eine tiefe Wunde an seinem Hals blutete stark, und ein Teil seiner rechten Seite schien zerfetzt worden zu sein.

Diese Verletzungen konnten nicht vom Aufprall seines Autos stammen.

Sam ging in die Hocke und drehte den Körper vorsichtig um. Der Mann atmete noch, aber kaum merklich.

Er zog sein Handy heraus, um Hilfe zu rufen.

„Verdammt!“, fluchte er, als er sah, dass er keinen Empfang hatte.

Er riss sich schnell ein Stück von seinem Ärmel ab und presste es auf die Halswunde des Fremden, um die Blutung zu stillen. Da packte ihn der Verletzte plötzlich am Kragen. Er zitterte heftig, und seine Augen waren vor Entsetzen weit aufgerissen.

„Sie sind hier …“, flüsterte der Fremde mit heiserer Stimme. „Die Kreaturen aus der Hölle … sie sind unter uns.“

Sam runzelte skeptisch die Stirn.

Der Mann stand eindeutig unter Schock.

„Ich muss Sie sofort ins Krankenhaus bringen, sonst sterben Sie“, sagte er und ignorierte das wirre Gerede des Verletzten.

Mit großer Mühe trug er den Mann zu seinem Pickup zurück und legte ihn auf die Rückbank.

Als er gerade einsteigen wollte, schleuderte ihn eine unsichtbare Kraft plötzlich gegen einen Baum und ließ seine Rippen knacken.

Benommen und mit Atemnot kämpfend rappelte sich Sam langsam wieder auf.

Da sah er es.

Eine Kapuzenfigur schleifte den verletzten Mann durch den Schlamm.

Sam machte ein paar zögerliche Schritte auf den Fremden zu, aber was er als Nächstes sah, ließ ihn wie angewurzelt stehen bleiben.

Aus der Dunkelheit tauchte ein monströses Geschöpf auf, das zwischen ihm und der Kapuzenfigur stand.

Das Biest war mit dickem, schwarzem Fell bedeckt, und unter den hochgezogenen Lefzen blitzten seine scharfen Reißzähne hervor. Seine glühenden Augen brannten mit einer erschreckenden Intensität, während ein tiefes Knurren aus seiner Kehle drang.

Es war bereit zum Angriff.