Kein Plan für Liebe

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Zusammenfassung

Elly hat ihr Leben fest im Griff: Studium, Zukunftspläne und möglichst wenig Ablenkung. Doch ihre beste Freundin Anna bringt sie dazu, endlich aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Was als harmloser Mädelsabend beginnt, verändert alles. In einer Bar trifft Elly auf Cole Vance, den unnahbaren Starspieler der LA Hawks. Zwischen ihnen fliegen sofort die Funken – auch wenn ihre ersten Begegnungen alles andere als harmonisch verlaufen. Ausgerechnet mit ihm erlebt Elly eine Nacht, die sie nie vergessen wird. Doch was als unverbindlicher One-Night-Stand beginnt, entwickelt sich anders als erwartet. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher, denn zwischen ihnen entstehen Gefühle, mit denen keiner von beiden gerechnet hat.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
4
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Elly starrte ihre beste Freundin genervt an, die ihr gerade allen Ernstes vorgeschlagen hatte, sich endlich einen Freund zuzulegen.

Anna war fest davon überzeugt, dass ein Leben, das sich ausschließlich ums Studium drehte, auf Dauer furchtbar langweilig sein musste.

Ja klar, dachte Elly. Sie liebte es, sich stundenlang in ihr Architekturstudium zu vertiefen. Ihrer Meinung nach brauchte sie weder Partys noch einen festen Freund, um glücklich und ausgeglichen zu sein. Ihr Studium erfüllte sie vollkommen – und natürlich Anna. Wobei ihre beste Freundin manchmal anstrengend genug sein konnte. So wie heute.

„Wir gehen heute aus“, verkündete Anna entschlossen. „Du musst endlich mal etwas anderes sehen als die Bib und deine Unterlagen auf dem iPad. Sonst endest du noch als alte Jungfer, Miss Oberstreberin.“

Elly wusste sofort, dass sie aus der Sache nicht mehr herauskommen würde.

Nicht jeder Mensch war so lebensfroh wie Anna. Wenn ihre Freundin nicht gerade in ihrem Zimmer war, konnte man sie auf irgendeiner Party finden – oder im Zimmer eines x-beliebigen Kerls.

Anna behauptete immer, sie sei einfach nicht der Beziehungstyp. Sie liebte lockere, unverbindliche Affären, und die Männer rissen sich regelrecht um sie.

Kein Wunder.

Sie sah aus wie ein Model – groß, schlank und mit den richtigen Kurven an den richtigen Stellen. Ihre leuchtend grünen Augen kamen durch ihre helle Haut und den dunklen Long Bob besonders gut zur Geltung.

Seufzend ging Elly zu ihrem Kleiderschrank, um ein Outfit für den Abend herauszusuchen. Sie wusste, Widerstand war zwecklos. Anna würde ihren Willen ohnehin bekommen.

Kaum hatte Elly ihre Auswahl aufs Bett gelegt, begann Anna auch schon, jedes einzelne Kleidungsstück kritisch zu mustern.

„Zu langweilig.“

Das nächste Teil.

„Zu brav.“

Noch eins.

„Viel zu schlicht.“

Nichts schien Annas Ansprüchen zu genügen.

Schließlich zog sie triumphierend einen alten Push-up-BH aus Ellys Schrank hervor.

„Den ziehst du an.“

Widerwillig zwängte Elly sich hinein. Sofort wirkte ihr Dekolleté deutlich größer, als es eigentlich war.

Dazu kombinierte Anna ein hautenges, dunkles T-Shirt und einen Jeansrock, den sie so weit nach oben zog, dass er kurz unter Ellys Po endete.

Elly betrachtete sich skeptisch im Spiegel.

So freizügig hatte sie sich noch nie angezogen.

„Perfekt“, sagte Anna zufrieden und nickte anerkennend.

Anschließend schminkten sie sich gemeinsam im angrenzenden Badezimmer ihres Zimmers im Studentenwohnheim.

Als sie fertig waren, machten sie noch ein paar Spiegelselfies und verließen schließlich gut gelaunt das Wohnheim.

Zu ihrer eigenen Überraschung fühlte Elly sich in dem knappen Outfit erstaunlich attraktiv.

Mit energiegeladenen Schritten liefen die beiden durch die Dunkelheit und machten sich auf die Suche nach einem Ort, an dem sie einen unterhaltsamen Abend verbringen konnten.

Da Elly nicht gerade im modernsten Viertel von Los Angeles wohnte und sie zum Feiern normalerweise zu Anna ans andere Ende der Stadt fuhren, liefen sie zunächst planlos durch die Straßen.

Nach einigen Minuten entdeckten sie schließlich eine Bar.

Schon von Weitem wirkte das Gebäude heruntergekommen.

Je näher sie kamen, desto deutlicher fielen ihnen die verwitterte Fassade und die abgenutzten Fensterrahmen auf. Eine Renovierung hätte dem Laden definitiv nicht geschadet.

Zweifelnd blieb Elly vor dem alten Schild stehen.

Barney Beers.

Viel Auswahl hatten sie allerdings nicht, wenn sie nicht noch ewig weiterlaufen wollten.

„Sieht doch gemütlich aus“, meinte Anna grinsend und öffnete entschlossen die Tür.

Gemeinsam betraten sie die Bar.

Dabei bemerkten sie nicht die auffällig teuren Autos, die direkt neben dem Gebäude parkten.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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