Sein Spielzeug

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Zusammenfassung

Sich in einen sadistischen Spielzeugmacher zu verlieben, war nie Teil des Plans. Dass der Toy Maker ihre Gefühle erwidert, macht die Sache erst richtig interessant.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
37
Rating
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Altersfreigabe
18+

Der Beginn von etwas Neuem

Ich dachte immer, wenn ich erst mal in meinen Zwanzigern bin, würde ich weiße Kleider anprobieren und meine Brautjungfern aussuchen. Ich sah mich schon mit der diamantenen Brosche meiner Großmutter zum Altar schreiten, während im Hintergrund Canon in D spielt.

Aber das Leben hat eine eigene Art, deine Träume zu nehmen und sie direkt im Abfalleimer zu versenken.

Da stand ich also, überrumpelt von meiner Mom und ihrem alten, neuen Ehemann Steve. Sie hielten mir einen windschiefen Kuchen entgegen. Tristan folgte ihnen mit einem mitfühlenden Grinsen im Gesicht.

Sie stimmten eine völlig schiefe Version von „Happy Birthday“ an. Dann warteten sie, bis ich die kleine Brandgefahr ausgepustet hatte, und klopften mir auf den Rücken.

„Und, wie fühlen sich vierundzwanzig an?“, fragte Tracy von der Tür aus. Sie hielt meinen Neffen Tyler auf der Hüfte. Seine pummelige Hand drehte ihre weichen blonden Haare zu wirren Spiralen.

„Wie dreiundzwanzig.“ Ich schielte, und Tylers Kichern erfüllte den Raum. Meine Mom fing an, den Kuchen zu schneiden und verteilte die krummen Stücke.

Ich nahm einen Bissen. Dabei versuchte ich, nicht an dem buttrigen Rührkuchen zu ersticken, der schmeckte, als hätte man ihn in Wasser getaucht.

Ich warf Tristan einen Blick zu. Er hatte sich in eine Ecke verdrückt und schob sich gerade eine riesige Gabel voll in den Mund, bevor er seinen schrecklichen Fehler bemerkte.

Nachdem er sich die Zunge abgeschabt hatte, wandte sich Tristan wieder mir zu. „Bist du sicher, dass du schon wieder zurückmusst?“

„Wenn ich es nicht tue, kriege ich die Beförderung nicht.“

„Ruf doch einfach deinen Freund an. Sag ihm, du hättest Familienangelegenheiten zu erledigen.“

„Ich glaube nicht, dass er das cool fände“, lachte ich. „Vor allem, weil er weiß, dass Familienangelegenheiten bedeuten, dir bei Uno den Arsch zu versohlen.“

Tristan hielt Tyler die Ohren zu. „Wie kannst du es wagen, in Gegenwart meines Sohnes so mit mir zu reden?“

Tracy stieß ihren Mann mit dem Ellbogen an und grinste. „Ich glaube, er will damit sagen, dass es sich anfühlt, als wärst du gerade erst angekommen.“

„Sei froh, dass sie dich überhaupt besucht“, warf meine Mom ein. Ich versuchte, Augenkontakt zu vermeiden. Ich wollte nicht schon wieder dieselbe Diskussion führen wie das ganze letzte Jahr.

Tristan räusperte sich. „Also, wann musst du zurück sein?“

„Bis heute Abend.“ Ich schaute auf meine Uhr, ein frühes Geburtstagsgeschenk. „Ich verspreche, dass ich zu Weihnachten früher nach Hause komme.“

Er legte den Arm um Tracy. „Das sagen sie immer.“

„Wenn ich an Heiligabend nicht da bin, darfst du mir beim nächsten Mal fünf Strafkarten geben.“

Tristan hielt mir die Hand hin. „Abgemacht, Holloway.“

„Freu dich nicht zu früh.“ Ich schüttelte seine Hand. „Du wirst trotzdem verlieren.“

„Das werden wir ja sehen“, spottete er.

Ich sah Tracy an. „Kann ich mir das blaue Kleid leihen, von dem du erzählt hast?“

Tracy reichte Tyler an seinen Vater weiter. „Oh ja, fast vergessen. Komm mit nach oben, ich hol es.“

Ich folgte Tracy durch ihr kleines Haus bis ins Schlafzimmer. Auf dem Boden lagen überall Babysachen verstreut. Den zotteligen Teppich darunter konnte man kaum noch sehen.

Tracy bemerkte meinen Blick auf das Chaos. „Wart’s nur ab, bis du selbst ein Baby hast.“

„Damit würde ich in nächster Zeit nicht rechnen.“ Ich lachte und half ihr, einen Pfad zum Kleiderschrank freizumachen.

„Warum nicht? Treibt ihr es nicht, du und wie-heißt-er-noch-gleich?“

„Ethan?“ Die Hitze stieg mir in die Wangen. „Er ist nur ein Freund.“

„Ihr habt also noch nicht miteinander geschlafen?“

„Natürlich nicht. Er ist mein Chef.“

Tracy starrte mich prüfend an. Nachdem wir monatelang zusammen gewohnt hatten und uns ein Jahr lang Briefe schrieben, kannte sie alle meine Geheimnisse. Na ja, fast alle.

Ich seufzte. „Es ist wirklich nicht so.“ Sie rollte mit den Augen und griff so tief in ihren Schrank, dass sie fast darin verschwand.

„Hab’s!“ Die Wand zwischen uns dämpfte ihre Stimme.

Als sie wieder auftauchte, reichte sie mir das funkelnde blaue Teil. Ich pfiff durch die Zähne. „Das ist mal ein sexy Kleid.“

„Ja, ich wollte es eigentlich mal beim Ausgehen tragen. Aber ich bezweifle, dass das so bald passiert.“

„Ich werde mal ein gutes Wort bei Tristan einlegen.“

Sie ging zu ihrer Kommode und kramte in den Schubladen. „Du bist so gut zu mir.“

Ich schüttelte den Kopf und grinste, während ich mir das Kleid vor den Körper hielt. Der Ganzkörperspiegel zeigte jede Kurve.

„Wofür ist das Kleid eigentlich?“, fragte Tracy. „Um den Chef zu verführen?“

„Eher um den Vorstand mit meinem Können zu verführen und mit ...“

„Deinem unglaublich knackigen Arsch?“

Ich versetzte ihr einen freundschaftlichen Hieb mit dem Kleid. „Halt den Mund.“

Sie lächelte zurück. „Na gut, wie auch immer. Du musst diese Ohrringe dazu mitnehmen.“

Tracy legte mir zwei Hänger in die Hand. Die saphirblauen Steine glänzten im letzten Sonnenlicht, das durch das Fenster fiel.

Ich schaute auf die Uhr neben dem Bett. „Scheiße, ich muss los.“

„Jetzt schon?“ Tracy sah zu, wie ich ins Nebenzimmer eilte. Ich zerrte meinen halb gepackten Koffer hervor und stopfte das Kleid hinein.

„Tut mir leid.“ Ich zog den Reißverschluss zu und polterte die Treppe hinunter. „Wenn ich jetzt nicht fahre, verpasse ich die Show.“

„Oje, nicht schon wieder das.“ Ich konnte den leichten Ärger in ihrer Stimme hören.

Während Tristan meine Tasche im Auto verstaute, ließ ich noch eine letzte Standpauke meiner Mom über mich ergehen. Die letzte bis Weihnachten jedenfalls.

Ihre Worte waren nur ein dumpfes Gemurmel, bis ich mich zwang, wieder zuzuhören. „Stimmt das, Schätzchen?“

„Was stimmt?“

„Dass du etwas Kuchen mit nach Hause nehmen wolltest.“

„Ich will gar nicht ...“ Ich brach ab, als ich Tristan ansah. Er hatte mir die Falle gestellt.

„Bist du sicher?“ Tristan schenkte mir eines seiner schelmischen Grinsen.

„Mom, ich will wirklich keinen Kuchen.“

„Warum nicht?“

Ich warf Tracy einen unsicheren Blick zu. „Ich mache Diät.“

Meine Mom schnaubte. „Du brauchst keine Diät. Du fängst gerade erst an, richtige Hüften zu bekommen.“

Tristan kicherte hinter mir. Ich spürte ein dringendes Bedürfnis nach Rache.

„Ich fände es nicht richtig, Tristan den Kuchen wegzunehmen.“ Ich sah zu ihm zurück. „Er hat mir gerade noch erzählt, wie sehr er ihn liebt.“

Meine Mom tätschelte meine Hand. „Verstehe.“ Sie zog mich eng an sich. „Ich finde auch, dass er ein bisschen was auf die Rippen vertragen könnte.“

„Das hab ich gehört!“

Mom rollte mit den Augen. „Frauen mögen Männer mit etwas Fleisch dran, nicht wahr, Tracy?“

Tracy nickte begeistert und grinste Tristan an. „Absolut.“

Er schnaubte und schlug den Kofferraum zu. „Alles klar, alles ist bereit. Du solltest jetzt wirklich los.“

Ich lachte und drückte alle zum Abschied. Tracy hob ich mir bis zum Schluss auf. Sie nahm mich in den Arm und wischte sich ein paar Tränen aus den Augen.

„Tu nichts, was ich nicht auch tun würde“, sagte sie, bevor sie die Fahrertür öffnete.

Ich lächelte. Mir standen alle Wege offen. „Werde ich nicht.“ Endlich fiel die Tür ins Schloss, und ich war frei.

Als ich wieder in Atlanta ankam, hatte ein strahlend heller Vollmond die Sonne ersetzt.

Ich schob den Schlüssel ins Schloss und betrat die Wohnung, die ich drei Tage lang nicht gesehen hatte. Endlich war sie fertig eingerichtet. Es hatte Monate gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, ein halbwegs ordentliches Sofa und ein TV-Board vom Flohmarkt zu besorgen.

Meine Absätze klackten auf dem Dielenboden, während ich zum Fenster ging und die Vorhänge aufzog. Das Licht schimmerte im Glas, und das Pink Cherry-Schild glitzerte unter dem Nachthimmel.

Ich beobachtete die Männer, die vom Türsteher hineingewunken wurden. Ich sah sogar ein paar Cherries, die sich durch den Hintereingang schlichen. Sie hofften wohl, keinen Ärger von Kitty zu bekommen, weil sie zu spät waren.

Zuerst wollte ich keine Wohnung so nah am Pink Cherry haben. Aber inzwischen gefiel es mir, das Nachtleben und die neugierigen Leute zu beobachten.

Ich schüttelte die aufkommende Nostalgie ab und machte mich bereit für einen entspannten Abend allein.

Nachdem ich meine Kleider ausgezogen hatte, holte ich ein paar meiner Lieblingsspielzeuge und legte mich aufs Bett.

Ein paar Klicks auf meinem Laptop, und ich sah zu, wie ein Mädchen von ihrem Master begrapscht wurde. Ein Schauer der Erregung lief mir über den Rücken. Ich ahmte nach, wie er seine Hände an ihren Körper legte.

Er drückte sie gegen die Wand und schob seine Hand unter ihren Rock. Ihr Stöhnen vermischte sich bald mit meinem. Er kreiste langsam um ihre Klit und trieb sie an den Rand des Wahnsinns.

„Dir gefällt das, nicht wahr, du Schlampe?“ Seine Stimme brachte meine Hand in Bewegung. Mein Körper schrie danach, etwas in mich einzuführen, aber ich wusste, dass ich keine Erlaubnis dazu hatte.

Ich wartete sehnsüchtig, bis er endlich zwei Finger in ihre feuchte Pussy schob. Es kostete mich all meine Selbstbeherrschung, nicht abzuspritzen. Stattdessen stieß ich meinen Finger genauso gleichmäßig rein und raus wie er.

„Bist du jetzt zufrieden?“ Das Mädchen antwortete nicht, sie stöhnte nur immer wieder auf.

Er drückte sie auf das Bett daneben und riss ihr den Rock weg. Ihre Beine waren für ihn gespreizt und mit Riemen fixiert.

Ich sah zu, wie sie unter seinem Blick zitterte. Es war, als könnte ich seine Berührung auf ihrer Haut selbst spüren.

Er grinste. „Vielleicht sollte ich dich einfach so liegen lassen. Die Aussicht ist fantastisch.“

„Nein, bitte.“

„Bitte was?“

Sie schluckte und wand sich. „Bitte, fick mich.“

„Dich ficken?“ Er lachte, während er seine Finger über ihre nackten Oberschenkel gleiten ließ. „Davon musst du mich erst überzeugen.“

„Bitte, Sir, ich bin so geil.“

Er beobachtete sie. Sicherlich fragte er sich, wie verzweifelt er sie noch machen konnte. „Nein.“

Ihr Herz sank. „Ich tue alles. Bitte!“

„Nein.“

„Nimm mich, wie du willst, aber bitte lass mich deinen Cock in mir spüren!“ Tränen stiegen ihr in die Augen. In meinem Kopf mischten sich Bilder davon, wie ich Jasons Gnade ausgeliefert war.

Ich blickte zurück auf den Bildschirm, genau in dem Moment, als er hart in sie eindrang. Ich schnappte mir das Spielzeug, das am nächsten lag, und wimmerte, als es mich ausfüllte.

Ich stöhnte und erinnerte mich daran, wie Jason mich über seinen Schreibtisch gebeugt hatte. Ich stieß schneller zu, als die Erinnerung an seine Berührung mich übermannte. Sie trieb mich dazu, es mir härter zu besorgen als je zuvor.

Mein ganzer Körper bebte, während ich mich dem Höhepunkt näherte. Ich krallte mich ins Laken und schrie den einzigen Namen, der mir noch einfiel. Die Wände warfen den Schall zurück, und plötzlich schoss wie Strom ein gewaltiges Gefühl durch meine Adern.

Ich seufzte und ließ mich auf die nassen Laken sinken. Dann rollte ich mich zur Seite und suchte nach dem nächsten Video.