Eine Nacht mit einem Vampir

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

„Ich werde nicht beißen“, sagte er, als ich meine Hand in seine legte, doch ein plötzliches Prickeln durchfuhr mich und versetzte mir einen elektrisierenden Schlag. Ich wollte mich gerade mit ihm bewegen, als er seinen Kopf zu meinem Ohr senkte; Hitze wallte in mir auf, während sein kalter Atem meinen Nacken streifte, als er sprach: „Es sei denn, du willst es, Prinzessin.“ ___ Renee geht in einen Club, der bei allen bekannt ist. Nicht nur Menschen verkehren dort, sondern auch alle Arten von übernatürlichen Wesen. Was passiert, wenn das menschliche Mädchen auf einen gutaussehenden Vampir trifft, der ihr anbietet, ihr eine unvergessliche Nacht zu bereiten? Was passiert, wenn der Vampir Jax erkennt, dass sie seine Mate ist? ***NICHT LEKTORIERT*** **Enthält explizite Sexszenen, ab 18 Jahren**

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
40
Rating
4.9 77 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

RENEE

Ich lief die Straße entlang zum Club. Es wurde bereits dunkel.

Das Taxi hatte mich ein paar Meter vorher rausgelassen. Der Fahrer bekam Angst, als ich den Club erwähnte.

„Warum zur Hölle wollte sie bloß hierher?“, murmelte ich vor mich hin, während ich auf den Club zuging.

Ich zupfte mein Kleid nach unten. Paula hatte es mir gekauft und meinte, es würde mir stehen. Als ich es anzog, wusste ich sofort: Wenn ich mich bücke, sieht man meinen Arsch. Ganz zu schweigen von den Absätzen, die sie mir verpasst hatte. Die sahen aus wie Nuttenstiefel. Das Kleid war zwar extrem kurz, aber die Overknees gingen bis über die Knie und ließen nur ein wenig Haut blitzen. Meine Haare trug ich in lockeren Wellen. Zur Sicherheit hatte ich ein Haargummi am Handgelenk, falls ich sie hochstecken wollte. Ich hasste es, verschwitzt zu sein.

Der Club, in dem ich mich mit meiner Freundin Paula treffen wollte, war nur noch ein paar Schritte entfernt. Paula hatte mein Outfit schon am Abend vorher bereitgelegt. Sie hatte mich regelrecht bequatscht, mitzukommen. Nur leider musste sie dann doch länger arbeiten als gedacht. Sie wollte mich hier treffen und mir ein paar Leute vorstellen – vor allem einen Typen namens Jax.

Der Club war berühmt-berüchtigt, aber nicht nur wegen der Partys. So erzählte man es sich jedenfalls. Ich war bis heute Abend noch nie dort gewesen.

Wer dort hinging, wusste Bescheid. Jeder wusste, dass Monster auf der Welt herumlaufen. Perverse und Mörder lauerten im Dunkeln, aber es gab auch Vampire und Werwölfe.

Ich dachte erst, Paula hätte den Verstand verloren. Aber dann zeigte sie mir ein Video aus dem Club, das im Internet kursierte. Darauf sah man einen Vampir, der eine Frau sexuell regelrecht verschlang. Man konnte ihr Stöhnen hören, während der Vampir sie gegen die Wand fickte.

Ich wusste nicht, ob das wirklich in diesem Club war. Aber ich konnte den Blick nicht von der Frau lassen. In ihren Augen sah man das pure Verlangen, während der Vampir es ihr so richtig besorgte.

Paula schickte mir den Link zur Webseite des Clubs.

Ich schaute mir viele Videos an, aber das eine war besonders heiß.

Wer zum Teufel erlaubt so was?, dachte ich. Aber ich dachte auch, dass ich genau so mal durchgefickt werden müsste.

Auf der Webseite stand, dass man nur einmal rein durfte. Aber ich wusste, dass Paula schon öfter dort war. Ich fragte mich, wie sie das überhaupt angestellt hatte.

Paula hatte es geschafft, ein Ticket für mich zu besorgen. Sie verriet mir aber nicht, wie.

Alles, was sie dazu sagte, war: Ich brauchte mal wieder jemanden, der es mir so richtig hart besorgt. Und genau hier würde ich das bekommen.

Ich wusste, sie meinte es gut. Nach dem Arschloch vom letzten Herbst wollte ich nichts Ernstes mehr. Wahrscheinlich dachte sie, dass ein Vampir oder Werwolf genau das Richtige für mich wäre.

Endlich kam ich am Club an, aber von Paula war weit und breit nichts zu sehen.

Sie hatte mir das Ticket gestern gegeben, nachdem sie mein Outfit ausgesucht hatte. Sie versprach, mich draußen vor der Tür zu treffen.

Ich holte mein Handy raus und entsperrte es.

Eigentlich hätte ich ihr schreiben sollen, um zu fragen, wo sie steckt. Stattdessen öffnete ich den Link von Paula und das Video startete.

Die Musik dröhnte aus den Lautsprechern. Ich sah wieder zu, wie die Frau an der Wand gefickt wurde. Ich hatte mir dieses Video schon unzählige Male angesehen.

„Du weißt schon, dass es drinnen noch viel mehr davon gibt“, sagte plötzlich eine Stimme.

Ich schreckte hoch und ließ fast mein Handy fallen. Ich schluckte schwer, als ich die Person vor mir ansah.

Der Mann war groß, hatte dunkle Haare und stechende graue Augen. Er war wunderschön, wie aus einer Model-Werbung. Mein Mund wurde trocken. Ein langsames Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Hat es dir die Sprache verschlagen, Kleine?“, fragte er und trat näher.

Ich starrte ihn an und schüttelte den Kopf. „Ich... ich wollte nur...“, stammelte ich. Ich brachte keinen geraden Satz heraus, während sein Blick mich förmlich verbrannte.

Der Typ kam noch näher, bis nur noch ein kleiner Abstand zwischen uns war.

Ich schloss die Augen und versuchte, mich zu beruhigen. Aber mein Herz und meine Pussy spielten nicht mit. Beide machten, was sie wollten.

Dieser Mann brachte mich völlig durcheinander. Und ein Teil von mir fand das verdammt gut.

Ich öffnete die Augen. Ich spürte seinen intensiven Blick auf mir. Ich leckte mir über die Lippen und sah, wie er sich auf die Unterlippe biss.

Heilige Scheiße, er könnte mich allein mit diesem Blick zum Kommen bringen.

Ich räusperte mich. „Ich warte auf meine Freundin“, sagte ich und versuchte, ruhig zu klingen.

Der Mann musterte meinen Körper. Als sein Blick wieder bei meinen Augen landete, lächelte er breit. „Du bist Paulas Freundin“, sagte er.

Mir klappte die Kinnlade runter. Ich konnte nichts sagen und nickte nur wie ein Wackeldackel. Aber woher zur Hölle wusste er von Paula? Und woher wusste er, wer ich war?

Der Mann lachte.

„Paula ist schon drin“, sagte er. „Sie konnte es kaum erwarten, Spaß zu haben.“

Ich runzelte die Stirn.

Paula war extrem abenteuerlustig. Ich hatte sie schon mal beim Sex erwischt. Die Stellung, in der sie es trieb, hatte ich noch nie gesehen. Aber ich weiß noch, dass ich einfach nicht wegsehen konnte.

Paula machte es nichts aus, wenn ich zusah. Sie fand es sündhaft sexy, wenn ihre Freundin dabei war.

Ich hatte allerdings nie mitgemacht.

Der Mann räusperte sich und riss mich aus meinen Gedanken. Ich sah ihn an und lächelte. „Wollen wir?“, fragte er und legte seine Hand auf meine.

Ich starrte seine Hand einen Moment lang an. „Ich beiße nicht“, sagte er. Als ich meine Hand in seine legte, durchfuhr mich plötzlich ein elektrischer Schlag. Ich wollte gerade mit ihm losgehen, da beugte er sich zu meinem Ohr. Die Hitze stieg in mir auf. Sein kalter Atem im Nacken ließ mich erschaudern. „Außer du willst es so, Prinzessin“, flüsterte er. „Du riechst einfach göttlich.“

Ich schluckte. Ich wusste nicht, ob ich Angst haben oder geil werden sollte. Er legte seine Hand auf meinen unteren Rücken und führte mich zum Eingang des Clubs.

Seine Hand fühlte sich kalt auf meiner nackten Haut an, aber es war angenehm.

Ich war nervös, aber irgendwie fühlte ich mich bei ihm sicher. Es klang in meinem Kopf total verrückt. Aber ich wusste, dass gleich etwas passieren würde, und ich freute mich darauf.

Ich spürte seine Blicke auf mir. Wieder lief mir ein Schauer über den Rücken und meine Nackenhaare stellten sich auf.

Ich sah ihn nicht an. Ich wusste, wenn ich es täte, wäre ich ihm völlig verfallen.

Ich dachte mir: Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Er zog die Tür auf und wir traten ein.