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Peggy vom Tischtennis

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Summary

Stefan begleitet die junge Peggy im Februar 1990 zu einem Tischtennisturnier nach Riesa. Er ist gerade von der Armee entlassen und unsicher, ob er überhaupt wieder bei seinem alten Klub anfangen will und worüber er sich mit dem Mädchen auf der Zugfahrt unterhalten soll.

Status
2d ago
Chapters
10
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1: Mit Peggy zur Wende in Riesa

Am 22. Januar 1990 wurde ich in der DDR vorzeitig aus dem Wehrdienst entlassen. Ich hatte reichlich ein Jahr lang ein Objekt in der Nähe Berlins bewacht, das es nun plötzlich nicht mehr gab. Wobei ich nie gewusst hatte, was dort genau vorging. War mir aber auch egal.

Vor der Armee hatte ich jahrelang beim Sportklub Wismut Karl-Marx-Stadt Tischtennis gespielt, wo ich Ende Januar 1990 auch wieder hinging, aber eher wegen meiner Freunde dort, obwohl ich Ende der Achtziger recht erfolgreich gewesen war. Aber ich hatte anderthalb Jahre nicht gespielt, und nun – nach dem Mauerfall – war ohnehin alles anders.

Unser Trainer Heinz war auch ziemlich klasse, und ich war froh, als ich auch ihn wieder traf. Allerdings wirkte er angeschlagen und hatte auch gleich eine Aufgabe für mich:

„Stefan, ich muss mich operieren lassen. Du weißt: mein Bein. Aber du hast doch den Übungsleiterschein. Peggy braucht jemanden zum Warmspielen beim Ranglistenturnier zu den DDR-Meisterschaften. Kannst du nicht mit ihr nach Riesa fahren?“

„Wann genau?“ fragte ich zurück, obwohl ich noch einen Monat frei hatte.

Meine neue Stelle begann erst am 1. März.

„Am 10. Februar. Aber vielleicht fahrt ihr besser schon einen Abend vorher. Und, wenn Peggy in ihrer Gruppe Fünfte wird, muss sie auch am Sonntag nochmal ran.“

Peggy hatte während der ganzen Zeit zwei Tische weiter rechts gespielt. Ihr dunkler Pferdeschwanz flog hin und her, schnell wie sie war. Nun sah sie zu uns rüber und schob ihre Brille die Nase hoch. Peggy war klein und schlank und damit unheimlich wendig, sah aber auch sehr intelligent aus. Unser Wismut-Dunkelrot stand ihr auch gut.

„Eigentlich wollte ich meine Tochter mitschicken. Sabine und Peggy kennen sich ja gut … Aber die kann an dem Wochenende eventuell nicht. Ich wollt‘ dich nur schon mal fragen,“ erklärte Heinz mir.

Da ich mich noch nicht umgezogen hatte, nun aber Torsten und Tom rüber in die Kantine wollten, ging ich gleich mit den beiden mit. Letztlich bestellten wir nach dem Essen mehr Bier und gingen sogar noch runter auf die Zwickauer Straße ins Bräustübl, an dem draußen an der Wand groß Schützenruh stand, wo wir uns erzählten, was wir am Abend des Mauerfalls gemacht hatten.

Am nächsten Mittwoch trainierte ich dann ordentlich, doch Peggy war nicht da. Heinz sagte mir auch, dass wir aus unserer Halle auf der Jagdschänkenstraße bald rausmüssten, weil ein Teppichhändler hier einziehen wollte, und dass ich am Freitagabend um fünf auf den Karl-Marx-Städter Hauptbahnhof kommen sollte; er würde dort mit Peggy auf mich warten:

„Es gibt auch Geld von der Wismut. Zum Übernachten gibt's Betten in der Schule, und die haben auch ein paar Zimmer in ’ner Jugendherberge reserviert.“

Und da standen die beiden nun, in der Bahnhofshalle. Peggy trug einen rosa Anorak mit passender Strickmütze dazu sowie helle Jeans und weiße Turnschuhe. Als sie mich sah, riss sie ihre Wollmütze schnell vom Kopf und stopfte sie hastig in die Tasche ihres Anoraks.

Ich gab Heinz die Hand und dann auch Peggy, weil es anders doof gewesen wäre. Sie wirkte ganz leicht wie verärgert; typisch Teenager. Heinz gab mir das Geld, ich zählte es nach und unterschrieb, hier auf dem Sims an einem geschlossenen Fahrkartenschalter-Fenster:

„Die Übernachtung kostet nichts, aber ihr könnt ja auch mal ordentlich essen gehen,“ sagte er, bevor er losmachen würde: „Euer Zug fährt bald. 18:27 Uhr kommt Ihr in Riesa an. Hier ist noch die Fahrkarte.“

Peggy hatte in der Zwischenzeit ihre Kapuze aufgesetzt, als ob sie sich verstecken wollte, aber es war nicht kalt. Ich hatte meinen Rucksack mit den Sportsachen dabei, bedauerte aber, dass ich meinen Walkman zu Hause gelassen hatte. Naja, vielleicht würde Peggys schlechte Laune auf der Fahrt verfliegen, wobei ich nicht wusste, worüber ich mich mit dem Mädchen unterhalten konnte; ich war 21 und mit der Schule längst fertig.

Der Zug stand schon da, und wir stiegen ein. Er war überheizt, so dass Peggy ihren Anorak auszog und die Mütze von ihm in ihre Sporttasche transferierte. Nun blickte sie mich nochmal ganz leicht wütend, aber auch belustigt an; vielleicht, weil ich mir damals einen Bart wachsen ließ, der aber noch nicht fertig war.

Sie sagte nichts, sondern setzte sich mir gegenüber, quetschte ihren schmalen Körper in die Ecke und kramte einen Zauberwürfel aus ihrer Tasche, den sie nun gekonnt zusammen drehte. Würde sie das die ganze Fahrt über machen? Ich hatte zwar ein Buch dabei, wollte aber in dem Moment nicht lesen.

„Ich dachte, Sabine kommt mit mir mit, Herrn Rebouts Tochter,“ begann Peggy nun doch.

Sie schmollte wohl immer noch leicht.

„Und nun bist du sauer?“ lachte ich.

„Nein. Quatsch, ach …“ kicherte sie ziemlich süß, winkte ab und kramte nochmal in ihrer Sporttasche.

Der Zug roch nach alten Zigaretten, obwohl wir im Nichtraucherabteil saßen; die Luft war stickig. Nun kam auch schon die Schaffnerin, besah sich unsere eigenartige, aufklappbare Fahrkarte, da die Fahrt zu der DDR-Meisterschaftsqualifikation für Sportler und Betreuer wohl kostenlos war. Ich hatte mir sie gar nicht richtig angesehen.

Das Buch, in dem Peggy nun blätterte, war eingeschlagen, so dass ich nicht ausmachen konnte, was genau sie las, aber es wirkte wie ein Schulbuch. Kein Roman. Und nun fragte sie mich auch schon, ob ich gut in Mathe wäre:

„Stefan, du hast doch Abitur …“ erinnerte sie mich.

Woher wusste sie das eigentlich?

„Das ist bald zwei Jahre her. Und in Mathe hab‘ ich geradeso eine Zwei geschafft,“ lachte ich.

Peggy und ich kannten uns schon ungefähr vier Jahre, wobei wir, bevor ich zur Armee kam, nie wirklich miteinander geredet hatten. Damals war ich auf dem Höhepunkt meiner Tischtennis-Kunst. Ich hatte wohl noch nie einen Satz gegen Peggy verloren, obwohl sie für ihr Alter richtig gut war. Sie fuhr ja nicht umsonst zur Qualifikation zur DDR-Meisterschaft.

Nun dösten wir ein Weilchen vor uns hin, doch das gefiel mir nicht:

„Na, zeig mal her,“ offerierte ich, als wir gerade in Waldheim hielten.

Peggy packte nun den Würfel wieder weg, doch ich erschrak fast:

„Integralrechnung?! Du bist in der Zwölften?“ fragte ich sie verdattert.

„Ja, ich bin achtzehn,“ grinste sie mich an: „Ich weiß, dass ich jünger ausseh‘. Die Leute denken auch immer, dass meine Schwester älter als ich ist,“ kokettierte sie ein bisschen.

Oh, den netten Schock musste ich erstmal verdauen. Nun ahnte ich auch, wieso sie vorhin wütend gewesen war, wollte das aber nicht diskutieren. Wir sahen uns lange an, ohne dass einer von uns beiden etwas sagte, bevor sie wortlos aufstand und wohl aufs Klo ging. Ja, ihre Hosenbeine hatten sich gestaucht, und wie Peggy nun den Gang entlang schlenderte, wirkte ihre Jeans deutlich zu groß.

Nun blickte ich also auf das Mathebuch der zwölften Klasse, aber ich konnte ihr damit nicht viel helfen. Ja, ich hatte das vor zwei Jahren selbst gehabt, doch verstand nur noch die Hälfte. Als Peggy wiederkam, entschuldigte sie sich, dass sie die Jeans ihrer Schwester trug:

„Ich hatte ja gedacht, dass Sabine mit mir fährt …“

Sollte ich sie nun fragen, was sie tragen würde, hätte sie gewusst, dass sie mit mir unterwegs sein würde? Nicht jetzt. Später vielleicht. Stattdessen tröstete ich sie, indem ich ihr sagte, dass ich mich ja auch nicht schick gemacht hatte:

„Naja, Du dachtest wahrscheinlich, dass ich viel jünger bin …“ kokettierte sie schon wieder, und mein Blick verfing sich kurz auf den zarten Hügelchen unter ihrem Pullover.

Den Rest ihrer Figur konnte ich unter ihren großzügigen Kleidern nicht ausmachen, aber ich hatte sie ja schon öfter in Sportsachen gesehen. Das schwarze Höschen, das sie oft trug, war wiederum verdammt eng. Ja, Peggy war klein und schlank, doch ihr zierlicher Körper strahlte manchmal irre Energie aus.

Nun seufzte sie kurz und sah danach aus dem Fenster. Da es draußen dunkel war, blickten wir uns aber weiter an. Peggy schien, einen Plan zu schmieden, oder zu überlegen, was sie sagen könnte. Themen gab es eigentlich genug: den Mauerfall oder die großen politischen Umwälzungen. Oder einfach ihre Familie. Oder meine. Obwohl es da nichts Weiteres zu berichten gab. Meine Eltern waren eher farblos:

„Was machst du nach dem Abitur?“ fragte ich sie nun; gerade, als mir aufgefallen war, dass ich vor Döbeln vielleicht noch schnell pinkeln gehen sollte.

„Meine Freundin will nach Halle, Schmuckdesign studieren. Auf der Burg Giebichenstein. Ich zeichne auch gern. Schmuck zu entwerfen wäre ’was, ja …“

Peggy trug auch interessante Ohrringe, die mich an einen winzigen Dolch erinnerten. Da der Zug nun erstmal hielt, plauderten wir noch ein bisschen weiter:

„Und du?“ fragte Peggy mich, womit sie sicher meine Zukunft meinte:

„Naja, ich habe einen Studienplatz für Außenwirtschaft in Berlin. Karlshorst. Aber erst für Oktober ’91. Vielleicht arbeite ich bis dahin und spare ein bisschen vorm Studium.“

„Mein Vater ist im Außenhandel,“ lachte Peggy.

Nun ging ich erstmal aufs Klo, bat sie dann aber sofort, mir mehr zu erzählen:

„Ja, er ist Russlanddeutscher. Sagt er immer über sich selbst. Er kam als junger Mann in die DDR. Seine Mutter ist entweder aus Turkmenistan oder Tadschikistan. Ich verwechsl‘ das immer … ’was mit T,“ kicherte Peggy, und wir sahen uns nochmal lange in die Augen.

Nun da ich es wusste, sah sie auch nicht typisch deutsch aus. Sie hatte helle Haut, die einen guten Kontrast zu ihren dunklen, relativ schmalen Mandelaugen und ihrem schwarzen Haar bot. Ihre Brille mit dem schwarzen Rand stand ihr auch gut. Tadschikistan, hmh

„Hast du dir die Ohrringe selbst … gestaltet?“ war ich neugierig.

„Nee, die hat mir meine Mutter aus Asien mitgebracht. Die ist die Dolmetscherin meines Vaters. Sie ist wiederum aus Vietnam,“ ließ Peggy nun die Bombe platzen.

Sie wusste sicher, dass mich das irgendwie umhauen würde.

„Deshalb bist du so klein und zierlich,“ brachte ich letztlich hervor und spürte, dass ich dabei rot wurde.

Um die Verlegenheit zu überspielen, packte Peggy ihr Mathebuch erstmal wieder weg, bevor sie sagte:

„Ja, eigentlich sollte meine Mutter, als sie mit mir schwanger war, wieder nach Vietnam zurück, aber mein Vater und sie ergänzen sich so gut … Zusammen decken sie ja die ganzen Sowjetrepubliken in Asien ab und dann noch Vietnam, Laos und Kampuchea.“

„Vielleicht arbeite ich irgendwann mal mit deinem Vater zusammen,“ lachte ich.

„Bis du mit dem Studium fertig bist, ist er in Rente,“ wusste Peggy: „Er ist schon relativ alt.“

„Meiner auch. Er wird bald 62,“ schob ich kurz ein.

So unterhielten wir uns noch ein bisschen über unsere Familien; auch dann in der Bahnhofsmitropa, wo wir reingegangen waren, weil wir beide richtig Hunger hatten. Hier war es zwar nicht besonders schön, aber wir wollten nicht erst lange suchen. Peggy aß Kartoffelsalat mit Bockwurst, die in meine Richtung spritzte, als sie reinbiss, so dass sie sie kichernd zurück auf den Teller legte und Messer und Gabel nahm:

„Zu Hause essen wir oft mit Stäbchen. Und Reis,“ lachte sie, wollte dann aber ein Stück von meinem Schnitzel probieren.

Hastig lief nun ein junger Mann vorbei, aus dessen Nase Blut spritzte. Peggy lachte verlegen; sie war wahrscheinlich kulturvollere Restaurants gewohnt, obwohl sie nicht verwöhnt wirkte. Naja, als DDR-Kinder konnten wir derlei Skurriles ab. Immerhin war es keine Prügelei, wobei der neonlichtdurchflutete Raum wirklich nicht schön war.

„Wir sollten uns vielleicht besser beeilen,“ sagte Peggy, als wir fast fertig waren: „Herr Rebout hat mir gesagt, dass wir vor um acht in der Schule sein müssen.“

Ich sah auf ihre Uhr: „Naja, es ist erst viertel acht. Und die Schule ist wohl nicht weit.“

Ich fragte in der Mitropa, wie wir zur Makarenko-Schule kämen, und suchten dort dann den Hausmeister, um uns anzumelden. Vor seiner Wohnung stand ein Tisch auf dem Flur, wahrscheinlich für morgen früh, aber Heinz hatte mir ja gesagt, dass wir auch heute Abend schon reinkonnten.

Nachdem ich geklingelt hatte, kam die Frau des Hausmeisters in einer blau-orangen Kittelschürze; mit ihren aschblonden Locken erinnerte sie mich an meine Oma, die aber nochmal fünfzehn Jahre älter war:

„So, wo bist du denn?“ ging die ältere Dame Peggys Namen leise murmelnd mit dem Kuli die Liste durch, nachdem sie in Peggys Personalausweis geblickt hatte, den die mir dann auch nochmal hinhielt.

Nun drehte die Frau die Liste und bat uns zu unterschreiben, dass wir hier waren. Ja, Peggys Geburtstag war der 27. September 1971. Das zierliche schöne Mädchen war wirklich achtzehn, und nun schrieb ich meinen Namen als Betreuer hinter ihren.

„So, zwei Stockwerke direkt über uns ist ein Zimmer mit zwei Doppelstockbetten. Nun weiß ich aber nicht, ob Ihr, ob Sie … Im anderen Flügel sind noch zwei größere Zimmer, doch vorhin kam ein Betreuer-Ehepaar mit drei Mädchen; ich glaube, die Erwachsenen sind nun in einem Zimmer und die Mädels in dem anderen. Da wäre zwar noch Platz für Peggy, aber Sie …?“ sah sie mich an.

Plötzlich knallte Peggys kleine Faust vor den Augen der Frau verborgen gegen meinen linken Oberschenkel, an der Seite, und sie schob sich auch gleich zwischen mich und den Tisch:

„Das macht nichts. Das Zimmer hier direkt über uns ist gut. Das ist eh lustiger, als wenn wir getrennt … allein, mit Leuten, die wir nicht kennen. Und Stefan kann ja weder mit dem Ehepaar noch den Mädchen schlafen …“ war Peggy sich sicher.

„Naja, Sie sind ja beide über achtzehn,“ lachte die Frau freundlich, bevor sie uns erklärte, dass im Zimmer gegenüber, oben, auch noch Bettwäsche und Handtücher wären: „Ach, Ihres ist das mit dem Kasten Wasser davor.“

Ich überlegte kurz, was wir noch fragen sollten, doch da sprach die Frau schon weiter, während Peggy abenteuerlustig zu mir hoch grinste, nachdem sie ihren Kopf um mehr als 90 Grad gedreht hatte:

„Ja, die körperbehinderten Kinder kommen auch nicht mehr zurück. Die sind vor den Winterferien in eine neue Schule gezogen, mit Fahrstuhl und Rampen für die Rollstühle,“ merkte sie aus irgendeinem Grund noch an.

„Und frühstücken gehen wir wo?“ fragte ich nun noch schnell.

„Ach, im Speisesaal gibt es wahrscheinlich nur Grießsuppe. Die liefern die. Ihr beiden könnt morgen früh halb sieben auch hier in unserer Wohnung frühstücken. Unsere Kinder sind gerade ausgezogen. Ich mach‘ gern Frühstück. Ihr esst doch Eier und Wiener?“

„Wer nicht? Danke,“ kicherte Peggy zurück, und wir nahmen unsere Taschen auf.

„Die Duschen sind am Ende des Ganges,“ rief die Frau uns noch hinterher, und nun stiegen wir die Treppen hoch.

„Lusti: Wir haben den ganzen Flügel für uns,“ jubilierte Peggy auf dem Weg nach oben, und als wir das Zimmer betraten, waren wir beide angenehm überrascht.

Alles war sauber, bunt, fast schon einladend. Ich stellte den Kasten Wasser rein, und dann gingen wir kurz in den Wirtschaftsraum, wo neben einer Waschmaschine und Schleuder ein Regal mit Handtüchern und Bettwäsche war. Wir nahmen uns, was wir brauchten, doch als ich die Betten beziehen wollte, bremste Peggy mich:

„Ach, Ich würd erstmal duschen gehen. Kommst du mit?“

Ihre Jacke hatte sie bereits ausgezogen, da auch das Zimmer überheizt war. Nun klatschten ihre kleinen roten Badelatschen auf den Steinholzfußboden, und sie zog auch ihre weißen Turnschuhe und Söckchen aus, bevor sie ihre Armbanduhr abmachte, als ob sie den vorhin im Zug gefassten Plan nun abspulen würde.

So zog ich ebenfalls meine Schuhe, Socken und meinen Pullover aus, doch plötzlich öffnete Peggy den Knopf oben an ihrer Jeans, zog flink den Reißverschluss runter, und stieg raus. Einfach so. Fasziniert blickte ich auf die kleine Form in ihrem hellen Slip, die mich an den Bug eines Spielzeugbootes erinnerte:

„Kuck nich so!“ lachte Peggy: „Du hast doch schon mal ein Mädchen im Schlüppi gesehen, oder?“

„Zwei sogar,“ lachte ich zurück und befreite mich ebenfalls von meiner Hose, um wieder gleichzuziehen.

Nun wollte ich nicht zu offensiv Peggy zwischen ihre schlanken Schenkel schauen, aber ich konnte nicht anders. Ihre Kimme unten wirkte leicht verklebt, als ob sie schon nass war. Peggy schien auch ganz ordentlich Schamhaar zu haben, denn ein paar standen an den Seiten ihres Slips raus. Und vorn wölbte sich der Stoff süß. Mir entgegen.

Um sich ihr rotes Schlafanzugoberteil anzuziehen, trat Peggy zwar nun hinter die Doppelstockbetten, die hier rechts direkt nebeneinander standen, doch weil ich hockte und in meinem Rucksack buddelte, sah ich immer noch ihre halbnackte Mitte durch die Betten hindurch. Nun aber ihren winzigen Hintern. Jedoch nicht ihre Brust.

Nun zog Peggy auch ihr Unterhemd aus, und mir wurde zum ersten Mal so richtig gewahr, wie reizend sie war. Ja, klein – aber auch nicht kleiner als Ines, Silke und Anett: drei Mädchen, mit denen ich zehn Jahre zur Schule gegangen war. Die hatten mir alle drei auch immer gefallen.

In T-Shirt, Unterhose und Badelatschen stand ich nun neben der Tür und wartete auf Peggy. Sie trug ihr rotes Schlafanzugoberteil, aber keine Hose, und nun langte sie flink darunter und fummelte ihren Schlüpfer sich noch rasch von den nackten Beinen:

„Manchmal weiß man in der Dusche nicht, wohin damit,“ kommentierte sie lachend, eventuelle Verlegenheiten überspielend.

Mein Gott, war das alles sexy. Ja, es wirkte ein bisschen wie geplant und durchdacht, aber das nahm dem Ganzen nichts von seinem Reiz. Erwartete sie von mir nun aber das Gleiche? Allerdings hätte sie mein Ding gesehen. Das hätte ja unter dem T-Shirt-Rand unten rausgestanden. Ihr kleine Pussy sah man nicht, da das Schlafanzugoberteil recht lang war.

Aber:Meine Herren! War das Mädchen gewieft und sexy! Sie hatte auch nur den Knopf vor ihrem Bauchnabel zugemacht. Für zwei Zehntelsekunden bildete ich mir ein, dass ich sogar ihr schwarzes Dreieck kurz gesehen hatte.

Nun gingen wir den warmen, glühbirnenbeschienenen Gang hinter zu den Duschen, wofür Peggy meine Hand nahm:

„Bisschen gruselig ist es schon, hier allein zu sein. Wir wissen ja nicht, ob nicht vielleicht doch jemand sich hier in den Zimmern versteckt,“ lachte sie.

Ich nahm das nicht weiter ernst. Ich war auch viel zu abgelenkt von dem wohligen aufregenden Gefühl meiner sich aufbauenden Erregung, die sich schauerartig in meinem Körper ausbreitete. Wir hatten beide unsere Handtücher über der Schulter, doch als ich ihre Hand losließ und in den Männer-Waschraum abbiegen wollte, hielt sie mich fest:

„Sei nicht albern, Stefan,“ hauchte sie, und wir küssten uns erstmal.

Peggy hatte wohlweislich ihre Brille gleich im Zimmer gelassen. Zwischen den Schößen ihres Oberteils sah ich den Ansatz ihrer kleinen nackten Brüste und – als sie nun noch den einen Knopf aufmachte – auch den dichten schwarzen Streifen Haar weiter unten. Links und rechts war eher licht. Mit ihrer hellen, glatten Haut als Kontrast war das ein geiler Anblick:

„Komm, wir duschen zusammen,“ hauchte sie nochmal, bevor sie ihre Hände an die Seiten meiner Oberschenkel legte: „Ich will … dein Ding mal sehen.“

Ob wir letztlich in die Männer- oder Frauendusche gingen, weiß ich gar nicht mehr; nur, dass wir uns flink von den wenigen Kleidern, die wir noch trugen, befreiten, bevor wir uns erneut ordentlich knutschten. Meine Latte war halbsteif, und nun spielte sie mit ihr, während ich kurz ihre Schamlippen berührte, die wirklich so fettig und nass waren, als ob ich in eine Büchse Ölsardinen gegriffen hätte:

„Stefan: Ich bin schon seit der Zugfahrt nass. Da hab ich auch die ganze Zeit schon überlegt, wie ich es anstelle, dass du … wir … erst dachte ich, ich leg mich oben aufs Bett, dann machen wir das Licht aus, dann leg‘ ich mich unten neben dich. Zieh meine Schlafanzughose aus …“

Ich knetete ihre kleinen Brüste und dann auch Pobacken, während Peggy sich stammelnd erklärte. Eigentlich war es fast egal, was sie sagte, denn unsere Seelen und Körper waren sich ja bereits einig. Irgendwann ging Peggy in die Knie, um mit meiner Eichel ihre Brust zu reiben:

„Überraschung im Dunkeln wäre auch eine Variante gewesen,“ keuchte ich dabei und küsste das warme, aromatische Haar oben auf ihrem Kopf.

„Aber ich wollte dein Ding unbedingt vorher sehen. Damit ich weiß, ob‘s bei mir reingeht. Wenn ich mir die Schlafanzughose ausziehe und du dich auf mich legst, im Dunkeln, und dein Ding sich als zu lang und dick herausstellt … das wär‘ doch peinlich,“ kicherte sie.

Bevor wir uns ineinander, aufeinander verlieren und noch einen Gang höher schalten würden, sahen wir uns nochmal lange in die Augen:

„Du benutzt Wörter wie aus einem Buch,“ lachte ich, um den schönen Moment hinauszuzögern:

„Meine Eltern sprechen beide etwas eigenartiges Deutsch. Meine Mutter merkt sich alles, was sie liest, unterhält sich aber nur sehr selten mit Deutschen.“

Da das aber nicht der Moment war, das weiterzuverfolgen, fragte ich Peggy einfach:

„Naja, bist du soweit? Nass genug bist du ja …“ erinnerte ich sie und nickte auf einen der drei Stühle, die an der Heizung standen.

Es war wirklich tropisch warm hier; wie auch im Zimmer.

„Ich knie mich auf den Stuhl? Das hab‘ ich auch noch nie gemacht …“

„Und wir rücken ihn vor den großen Spiegel,“ lachte ich: „Das hab ich noch nie gemacht.“

„Oder ich setz mich neben das Waschbecken?“ fragte Peggy rhetorisch und machte genau das.

Nachdem sie hochgehopst war, stand ich zwischen ihren schlanken Beinchen, und meine Latte stupste gegen ihren Bauch. Und auch wieder Brust:

„Du sitzt hier ein bisschen zu niedrig. Ist aber geil …“

Nun drehten wir beide unsere Köpfe und blickten den Gang entlang:

„Sollen wir die Tür zumachen?“ fragte Peggy.

„Ach, ich find’s so fast geiler.“

„Aber wenn die Frau nochmal hochkommt … oder der Hausmeister selbst …“

Anstatt zu antworten, drückte ich meine Eichel zwischen ihre glitschigen Schamlippchen, bevor ich Peggy fragte, ob ich später rausziehen sollte:

„Ach, ich weiß nich‘ … Ich krieg am Montag wieder meine Tage. So kurz davor, brauchst du nicht rauszuziehen. Meine Freundin hat darüber ein Buch …“ fügte sie noch an, bevor sie ihre Füße neben ihren Hintern stellte und ihren schmalen Oberkörper auf ihre Unterarme neben sich ablegte:

„Herrlich, Stefan: Wir können dieses Wochenende mal so richtig schön in aller Ruhe bumsen. So oft wir wollen,“ lachte Peggy herrlich dreist.

„Naja … Jungfrau bist du aber nicht mehr, oder?“

„Nee, ich hab’s im Herbst ein paarmal mit ’nem Jungen im Nachbarblock gemacht. Der ging in meine Parallelklasse.“

„Ging?“

„Ja, die sind schon im Westen …“

„Und da ging es nicht in Ruhe?“ hakte ich nochmal nach, während ich mit ihren Brüsten spielte, die die Größe von Tischtennisbällen hatten und gut zu ihrem Körper passten.

Die beiden kleinen Früchte waren auch herrlich straff – und ihre Nippel überraschend groß und auch ziemlich dunkel. Nun schlang sie ihre Beine um meinen Rücken, und ich war in ihr drin. Mein Gott, war das herrlich. Wir waren noch nicht mal eine Stunde hier, und nun pumpte ich bereits in ihr – und wir blickten nochmal den gelblich-warmen Gang entlang.

„Mit Heiko war es immer hektisch,“ sagte sie mir nun verträumt, während ihr kleines Becken mir entgegenschwang: „Der hat einen Bruder, der zwar ein Jahr älter, aber neugierig war, was wir machten. Einmal kam auch seine Mutter,“ kicherte Peggy.

Mein Dicker war vielleicht zur Hälfte in ihrem kleinen, engen Schraubstock, doch nun wollte sie sich auf den Stuhl knien:

„Ich glaube, so wie ich hier sitze, ist nicht ideal. Der größere Stuhl der drei hat auch die richtige Höhe, wie’s aussieht.“

Als ich rausgezogen hatte, kniete Peggy sich aber erstmal vor mir hin und nahm meine nasse, verschleimte Nudel in den Mund:

„Ich will auch, dass du mal in meinem Mund kommst. Das hab‘ ich mit Heiko nie gemacht. Meine beste Freundin schwärmt immer davon,“ keuchte und schnaufte Peggy, bevor sie nach einer Minute von mir abließ und sich auf den Stuhl begab, den wir dann wirklich noch vor den Spiegel zogen, so dass wir uns beim Sex zusehen konnten, wenn wir den Kopf nach rechts drehten.

Nun kniete ich mich aber erstmal noch auf den Boden, um an Peggys Damm zu schnuppern und sie ein wenig zu lecken, bevor ich wieder in sie eindringen würde. Mit Martina hatte ich das einmal gemacht, aber das war fast schon abstoßend gewesen. Peggy roch aber herrlich frisch und lieblich. Gut, sie war auch zehn Jahre jünger als Martina – und wog nur die Hälfte.

„Aber leck nicht alles weg. Komm wieder rein,“ rief Peggy irgendwann.

Ich nahm kurz meine Hand zu Hilfe und spreizte die karminrote, dehnbare Öffnung. Ja, so schien es wirklich einfacher. Zunächst hielt ich mich an Peggys Po fest, doch dann griff ich wieder nach ihren Brüsten. Sie hatte ihre Wange auf ihre Unterarme gelegt, als ob sie schlafen wollte:

„Ach, Stefan … ist das geil: Wenn mich meine Mutter so sehen könnte …“

Ich musste loslachen, bevor ich in den Spiegel blickte. Ja, Peggy wirkte, wie sie vor mir kniete, schon winzig. Ich war 1,84 und wog vielleicht 83 Kilo.

„Was hat denn deine Mutter plötzlich damit zu tun?“

„Ach, die ist etepetete, wenn's um Sex geht. Die will nicht, dass ich, bevor ich verheiratet bin, Sex habe. Das machen die in Vietnam so … und nun stehst du hinter meinem Po und dein Ding ist in mir drin,“ fügte Peggy noch an, während nun auch sie von sich selbst fasziniert in den Spiegel blickte.

Lusti,“ sagte sie irgendwann wieder, bevor wir uns unserer Lust hingaben und endlich mal schön in Ruhe lange bumsten, wie Peggy es vorhin genannt hatte.

Ich streichelte dabei ihren Rücken, bevor ich mir ein wenig Schmierung abzwackte und nochmal ihre straffen Brüste ölte. Peggy begann nun, viel lauter zu stöhnen und auch zu schreien, bevor sie ihre Hüften nach hinten stieß und ich vollends in ihr anlangte. Mein Sack schlug periodisch auf ihren Kitzler, und nun spritzte sie auch das erste Mal ab:

„Nachher im Bett machen wir’s gleich nochmal,“ keuchte die Nymphe fordernd: „Ich will dabei auch mal unter dir auf dem Rücken liegen.“

Naja, gut: Es war noch nicht mal um neun, an einem Freitagabend, Peggy war achtzehn und hatte ja schon gesagt, dass sie es dieses Wochenende mal so richtig krachenlassen wollte.

„Sieh mal zu, dass Du morgen in Deiner Gruppe den fünften Platz belegst. Da haben wir noch eine Nacht,“ lachte ich, bevor ich zum ersten Mal genüsslich in ihr abspritzte.

Vielleicht, weil in ihrem kleinen Körper so wenig Platz war, spritzte auch sie noch mal, und dann drängte sich mein Samen an meinem Schwanz schon wieder vorbei nach draußen. Peggy quiekte kurz, bevor sie witzelte, dass wir sicher auch so noch eine Nacht bleiben könnten:

„Die Leute sind doch nett. Oder wir nehmen uns in der Stadt von dem Geld ein Hotel,“ hatte sie gleich noch eine berückende Idee.

Und das mit achtzehn.

„Das können wir übermorgen extra noch machen,“ hörte ich mich plötzlich sagen, und der Pakt war geschlossen.

Wir würden dieses Wochenende – und darüber hinaus – so oft bumsen, wie wir konnten. Als Peggy sagte, nachdem ich rausgezogen hatte, dass sie pinkeln müsste, schob ich meinen nach wie vor halbsteifen Schwanz direkt unter ihre Pussy und hielt mich an ihrem kleinen Hintern fest – damit sie meine Latte ablöschen und wir nass-zischend den Pakt besiegeln konnten.

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