Sein Werewolf Mate (BxB)

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Daniel hat nur einen einzigen Wunsch: Er möchte seinen vermeintlichen Mate finden und seinem Rudel sowie seinem Onkel beweisen, dass er würdig ist, der Alpha zu sein. Doch was passiert, wenn sich sein Mate als ein männlicher Vampir herausstellt, der Werwölfe hasst und Daniel schließlich zurückweist? Wird der Vampir seinen Mate wieder akzeptieren, wenn Daniel die Zurückweisung nicht hinnehmen will und alles daransetzt, ihn für sich zu gewinnen? Oder Wird er Daniel niemals als seinen Mate akzeptieren? Lies weiter, um es herauszufinden.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
39
Rating
4.8 11 Bewertungen
Altersfreigabe
16+

Kapitel 1


A/N: Die Inhaltswarnungen in diesem Buch sind ein Fehler, ich habe versucht, sie zu ändern, aber ohne Erfolg. Nur zur Klarstellung: Es gibt keine Vergewaltigungs- oder Übergriffsszenen in dieser Geschichte.



Daniels Perspektive


Mein Wecker erinnerte mich unerbittlich daran, dass wieder ein neuer Tag angebrochen war. Ich schaltete ihn schnell aus, denn ich wollte keine Störung – mein Kopf brummte ohnehin schon leicht.

Langsam öffnete ich die Augen, als ich spürte, dass jemand in meinem Zimmer war.

Oh nein.

Als ich die Augen richtig aufmachte, fiel mein Blick auf eine Blondine. Sie schlief friedlich auf der anderen Seite meines Bettes, und meine Augenbrauen zogen sich unwillkürlich zusammen. Ich hatte keine Ahnung, wer zum Teufel sie war.

Wow, das war ja mal was Neues. Ich hatte tatsächlich eine Frau gevögelt, an die ich mich nicht mal erinnern konnte.

Ich musterte sie, in der Hoffnung, irgendetwas würde mir bekannt vorkommen. Aber Fehlanzeige. Ehrlich gesagt, sie war wirklich heiß.


Die Bettdecke bedeckte nur halb ihre Titten, sodass ich freien Blick hatte – und ich muss sagen, sie hatte richtig große Brüste. Sie hatte ein rundes Gesicht, schmutzigblondes Haar und volle, leicht geöffnete Lippen.

Aber nichts an ihr kam mir auch nur im Entferntesten bekannt vor. Verdammt, war ich wirklich so verzweifelt? Ich hatte eine Frau gevögelt, von der ich rein gar nichts wusste.


Mein Vater würde mich umbringen, wenn er rausfand, dass ich eine Menschin ins Rudelhaus gebracht hatte – und das noch dazu voller Wölfe.

Und Onkel Mark – der würde das garantiert nicht auf sich beruhen lassen. Dieser nervige Mistkerl hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, zu beweisen, dass ich nicht würdig bin, der nächste Alpha zu werden.

Die Tür zu meinem Zimmer flog auf, und mein Herz setzte für einen Moment aus. Doch als ich sah, dass es nur mein bester Freund Shawn war, beruhigte ich mich wieder.

„Klopfst du eigentlich nie?“, fauchte ich. Herrgott noch mal, kann ein Mann hier nicht mal ein bisschen Privatsphäre haben?

Sofort schloss er die Tür hinter sich, als er das Mädchen in meinem Bett sah.

„Ich dachte, du wolltest sie nicht mit nach Hause bringen“, sagte Shawn und klang dabei halb vorwurfsvoll.

„Kennst du sie?“, fragte ich ihn.

„Scheiße, Daniel, bist du jetzt völlig übergeschnappt?“, fragte Shawn und schüttelte den Kopf.

„Hör auf, dich wie meine Mutter aufzuführen! Ich hab keine Zeit für so einen Scheiß. Und was machst du überhaupt um –“ ich warf einen Blick auf die Uhr – „6:52 Uhr in meinem Zimmer?“

„Ich wollte dich an das Meeting erinnern, das du garantiert vergessen hast.“

„Was für ein Meeting?“ Ich überlegte kurz. „Verdammt!“ Schnell sprang ich aus dem Bett. Scheiße, ich durfte das Meeting auf keinen Fall verpassen – nicht heute. Ich hatte noch acht Minuten. Ich stürmte ins Bad und duschte schnell.

Als ich mit einem Handtuch um die Hüften aus dem Bad kam, war Shawn immer noch da. Das Mädchen war inzwischen wach – und zum Glück auch angezogen, auch wenn ihre Haare aussahen, als hätte ein Orkan darin gewütet. Ich ging zum begehbaren Kleiderschrank und suchte mir etwas zum Anziehen aus.

Ich entschied mich für ein hellblaues Hemd und schwarze zerrissene Jeans.

„Du musst sie hier rausbringen“, sagte ich zu Shawn.

„A… aber du hast gesagt, du bringst mich nach Hause“, sagte das Mädchen. Oh Mann, selbst ihre Stimme war sexy. Wie zum Teufel konnte ich mich nicht an sie erinnern?

„Tut mir leid, Schatz, aber ich kann dich nicht nach Hause bringen“, sagte ich zu ihr und drehte mich dann zu Shawn um.

„Auf keinen Fall schmuggle ich die hier raus“, sagte Shawn entschlossen.

„Komm schon, Alter, bitte! Ich kann das Meeting wirklich nicht verpassen.“

Shawn schwieg ein paar Sekunden, dann seufzte er. „Na gut, aber du schuldest mir was.“

„Danke, Mann! Du wirst mal ein richtig guter Beta sein“, sagte ich und ging zurück ins Bad, um mich anzuziehen.

Als ich wieder rauskam, waren Shawn und das Mädchen verschwunden. Gott sei Dank. Ich beeilte mich, in den Saal zu kommen, wo das Meeting stattfand – und wie immer war ich zu spät.

Aber diesmal war ich nur eine Minute zu spät. Ich hörte Stimmen aus dem Saal und atmete tief durch, bevor ich eintrat.



Bearbeitet