Lesbarkeit anpassen
Aa

Zauber im Meer

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Mia ist ein gewöhnliches Mädchen, zumindest glaubt sie das bis zu ihrem Geburtstag. An diesem Tag erfährt sie das sie etwas ganz besonderes ist. Auf dem Weg ihre Familie zusammen zu führen findet sie neue Freunde und erlebt aufregende und gefährliche Abenteuer.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
11
Rating
4.7 3 Bewertungen
Altersfreigabe
16+

Prolog

Sie schwamm um eine weitere Ecke, nur um wieder in einer Sackgasse zu landen. Langsam atmete sie durch und versuchte, sich zu beruhigen. Es war bestimmt alles nur Einbildung. Seit einigen Tagen hatte sie das leichte Gefühl, verfolgt zu werden, von einem Schatten, der weder Laute von sich gab, noch schlief oder irgendwelche menschlichen Bedürfnisse zu haben schien. Doch vor wenigen Stunden, als sie noch an ihrem Arbeitsplatz gewesen war, war das Gefühl zu einer düsteren Ahnung geworden. Sie arbeitete als Condir. Bei diesem Gedanken machte ihr Herz einen kleinen, glücklichen Sprung. Es war schon ihr Traum gewesen, ein Condir zu sein, als sie noch ein kleines Mädchen war. Und vor einigen Monaten hatte der alte Condir sein Amt niedergelegt und sie war vom Volk gewählt worden. Sie hatten ihr deren Vertrauen geschenkt und obwohl sie nicht immer alles so gemacht hatte, wie es die Regeln verlangten, glaubte sie, einen guten Eindruck beim Volk gemacht zu haben. Sie hatte immer versucht, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Vor ihr bewegte sich etwas und holte sie aus ihrer frohen Gedankenwelt. Schnell schaute sie auf und sah einen Fisch vor sich. Was war bloß los mit ihr? Sie war doch normalerweise nicht so schreckhaft. Sie nahm sich fest vor, heute ihrer Schwester Zara endlich zu sagen, weshalb sie die letzten Tage immer so abwesend gewesen war. Und sie würde sie bitten, Satania nichts davon zu sagen, sie war seit dem Tod ihrer Schwester schon aufgewühlt genug. Es war inzwischen viele Jahre her, seit sie gestorben war, doch Satania war immer noch nicht darüber hinweg.

Wieder zuckte sie zusammen als sie sich einbildete jemanden vor sich zu sehen, doch da war niemand. Oh je. Sie litt anscheinend unter Verfolgungswahn. Das musste aufhören!

Stopp! Da war etwas, sie bildete sich das nicht ein. Es war wirklich jemand hinter ihr. Jemand verfolgte sie! Sie hatte gerade ganz eindeutig etwas gehört. Als würde jemand krampfhaft versuchen nicht entdeckt zu werden. Sie drehte den Kopf leicht, doch es war wieder leise. Langsam schwamm sie weiter. Da war es wieder. Das Geräusch einer Schwanzflosse die langsam schlug. Sie wirbelte herum und sah gerade noch wie eine dunkelblaue Flosse hinter einem Runden Haus verschwand. Ein Fanna? Was wollte einer ihrer Krieger von ihr? Wie ein Blitz schoss sie los und wollte die Verfolgung aufnehmen als jemand sie am Arm packte und ihr etwas auf Mund und Nase drückte. Ein scharfer Geruch stach ihr in die Nase. Sie versuchte sich zu wehren doch ihre Lieder wurden immer schwerer und ihre Bewegungen immer schwächer. Das letzte woran sie sich nachher noch erinnern konnte, bevor alles um sie herum schwarz wurde, war das Gesicht eines Mannes der sie anstarrte. Es war aber nicht der übliche, verächtliche Blick, den ihr die Leute zuwarfen weil sie dachten sie sei noch zu jung für das Amt des Condir. Aus diesem Blick sprach der pure Hass. Dieser Mann verachtete sie. Aus welchem Grund auch immer …

Langsam öffnete sie die Augen und blinzelte. Vollkommene Dunkelheit hüllte sie ein. “Hallo? Ist hier jemand?” schrie sie. Niemand antwortete. Wie lange war sie wohl ohnmächtig gewesen? Eine Stunde, zwei? Oder gar einen ganzen Tag? In weiter Ferne flackerte plötzlich ein heller Lichtschein auf. Ein Leuchtfisch schwamm dort, in Begleitung von zwei Gestalten. Sie versuchte auf das Licht zu zu schwimmen, prallte jedoch gegen etwas wie eine Mauer. Tastend fand sie heraus, dass es Gitterstäbe waren. Sie war in einem Kerker? Es gab doch keinen mehr in Minas. Sie musste also außerhalb der Stadt sein. Das Licht kam immer näher und sie konnte langsam die Gesichter ihrer Entführer sehen. Sie erstarrte. Das konnte doch nicht sein! “Nein, nein. Du warst das nicht. Du würdest mir so etwas niemals antun.", flüsterte sie mit erstickter Stimme. Ihr Gegenüber grinste nur spöttisch und erwiderte: “Hallo, Schwesterherz. Es ist schön, dich zu sehen …”

Lass sophileitner wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
Ich liebe es

0

Ich liebe es

Lustig

0

Lustig

Pikant

0

Pikant

Spannend

3

Spannend

Emotional

0

Emotional

Tiefgründig

0

Tiefgründig

Herzerwärmend

0

Herzerwärmend

Schockierend

0

Schockierend

Gutes Schreiben

0

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

0

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

1

Toller Charakter

Starker Dialog

1

Starker Dialog

Weitere Empfehlungen

Die verschmähte Mate

Angela Dahmen: Nicht ganz logisch. Sie studiert Medizin und kennt sich mit der alten Kräuterkunde aus und schluckt trotzdem die Tabletten ohne zu wissen was drin ist.

Jetzt lesen
Fated to My Ex- Best Friend

Kota2015: A really good read. This is my first time on this web site. Glad I found it!

Jetzt lesen
The Orc's Pet

Xonereth: I really enjoyed this story. It was pretty straightforward plot wise, uncomplicated. Loved the characters and the world. It unfolded at a good pace. Keep writing and I will definitely check out your other works!

Jetzt lesen
Luna de Verano - Die Gefährtin des Alphas (Band 1)

C.: Ich habe so oft herzhaft gelacht. Was für eine tolle Geschichte. So schön geschrieben. So schön, flüssig lesbar. Ich lieb‘s. Mir tun die Herren in der Geschichte fast leid, die Frauen sind reine Naturgewalten. Lustig, verschmitzt, offen, direkt. So schön. Danke für diese Geschichte und das wir sie l...

Jetzt lesen
Full Volume

Hélène: J'ai 15 ans et j'ai trouvé ce livre parfait ! . Il est simple. Y'a pas mal de répétitions mais c'est hyper accessible. L'histoire est très belle. Ils se cherchent et ils se trouvent. Y a des réflexions profondes c'est un livre très riche. Merci beaucoup ! 😍😘

Jetzt lesen
The Argent Wolf (Coming to Galatea)

Leah: The character writing in this is lovely. Everyone feels rich and well fleshed out, even when introduced for only a moment. The main female character is strong willed and quickly witted without feeling cliche or overly “not like other girls”. The world is also fascinating and I can’t wait to learn mo...

Jetzt lesen
Bear Roberts

Obsidian: He's hilarious. Like, actually. I loved it. You're writing style is great, although you could do with a few less murmurs and mutters. I know it sounds critical, but I have the same problem and I hate it. Overall, it was one of the best stories I've read on here so far. I liked it better than those M...

Jetzt lesen
An Irish Match

Janet: A good read. Nobody knows you better than family even if you don't want to believe it, love will come to you,

Jetzt lesen