Kapitel 1
Jayne saß auf einem der unbequemen, zerschlissenen Sitze des Militärfahrzeugs, in dem außer ihr noch vierunddreißig andere Grünschnäbel nervös auf ihren Plätzen herumrutschten. Sie waren alle auf dem Weg in die Basis der Ausbildungsstätte Maruyn Herege oder, wie Jaynes Vater zu sagen pflegte, der ›grauen Hölle‹. Das schwarzhaarige Mädchen mit den himmelblauen Augen dachte an die Gesichter ihrer Eltern, als sie ihnen mitteilte, sie hätte sich für eine Militärlaufbahn entschieden. Die Fassungslosigkeit ihres Vaters wurde nur durch das Entsetzen ihrer Mutter übertroffen. Doch trotz ihrer Abneigung gegen den Krieg und dessen Folgen, wünschten sie ihrer Tochter schweren Herzens viel Glück und Erfolg, als diese sich in den Zug nach Maruya, der Hauptstadt, setzte.
Das unförmige Fahrzeug rumpelte über holperige Straßen und Jayne ließ ihren Blick über die vorbeifliegenden Felder gleiten. Es gab nicht viele Mädchen, die sich in den Militärdienst einschreiben ließen oder die Aufnahmeprüfung bestanden. Jaynes Freundinnen Louise und Penny waren noch entsetzter als ihre Eltern gewesen, als sie hörten, was sie vorhatte. Die kleine Jayne mit einem Gewehr in der Hand? Die unsichere Jayne schießt auf den Feind? Wären sie nicht schockiert gewesen, hätten sie sich totgelacht. Dabei war die Prüfung gar nicht so schwer. Den verblüfften Gesichtsausdrücken der beiden Prüfer zufolge, als sie sagte, sie hätte noch nie eine Waffe in den Händen gehalten, musste sie sich wohl ganz gut geschlagen haben.
Die Wolkendecke, die den Wagen bisher begleitet hatte, riss just in dem Moment auf, als sich vor ihnen die Anhöhe zeigte, auf der die Basis gebaut worden war. Jayne schob sich etwas nach vorne, um einen Blick auf ihr neues Zuhause zu erhaschen. Trotz des goldenen Scheins sah das Gebäude trostlos und matt aus, genauso, wie Jayne es sich vorgestellt hatte. Während die Fassade der ›Repräsenta‹ direkt in der Stadt mit goldenen Drachenflügeln und strammstehenden Offizieren verziert worden war, strotzend vor Stolz und Selbstbewusstsein, konnte der Flachbau an Schlichtheit nicht unterbotenwerdden. Das Eine wollte anwerben, dieses Gebäude hier wollte ausbilden. Und das Eine hatte mit dem Anderen herzlich wenig gemeinsam.
Die Grünschnäbel hatten ebenfalls das Gebäude entdeckt und streckten ihre Hälse vor, bis der junge Wärter auf dem Beifahrersitz sich umdrehte und tadelnd seine Augenbraue hob. Als sich alle wieder ordentlich auf ihre Sitze schoben, spannte sich Jayne voller Vorfreude an. In wenigen Augenblicken würde ihr neues Leben beginnen. Niemand belächelte hier ihre vermeintliche Schüchternheit oder seltsamen Angewohnheiten. Das unsichere Mädchen würde ihr hier ganz schnell ausgetrieben werden und hoffentlich die starke Frau zum Vorschein bringen, die Jayne immer hatte sein wollen. Ihr Herz klopfte vor lauter Aufregung, als der Wagen hielt und der Wärter die Türen öffnete. Er grinste hämisch und rief: »Willkommen in der Hölle, Mädels!«
Der Hof war von hunderten junger Männer und ein paar Frauen gefüllt, die entweder irgendwohin eilten oder die Papiere in ihren Händen studierten. Einige hatten große Rucksäcke auf ihren Rücken und unterhielten sich mit ihren neuen Kameraden, die ihnen den Weg zu ihrer Unterkunft zeigten. Andere standen an den Ständen der verschiedenen Abteilungen an, in denen sie hofften, aufgenommen zu werden.
Im Groben und Ganzen konnte man die gesamte Akademie in zwei Gruppen aufteilen. Die Soldaten und die Theoretiker. Bei den Theoretikern gab es noch viele Untergruppierungen, bei denen auch Jayne erwartete, eingegliedert zu werden. Sie hatte sich vor einer Woche in ›Taktik und Erkundung‹ eingeschrieben, ersatzweise fand sie die ›Mecha-Forschung‹ und ›Energiesynthetik‹ noch interessant. Als Soldatin sah sie sich eher nicht. Sie hatte zu wenig Muskeln und zu viel Hemmung auf etwas Anderes zu schießen, als die kleinen, runden Scheiben auf dem Übungsplatz.
Während Jayne stehen blieb, um sich einen Überblick zu verschaffen und die Stände nach dem Taktik Symbol abzusuchen, wurde sie von einigen Jungs in ihrem Alter angerempelt.
»Pass doch auf!«, fuhr sie der Größte der Gruppe an. Jayne musterte ihn nur von oben bis unten. Ein typischer Anwärter für die Soldaten, hochgewachsen, breitschultrig und kräftig. Sie liefen weiter, ohne sich noch einmal mit ihr zu beschäftigen.
»Pass doch selber auf«, murmelte Jayne leise und ärgerte sich über sich selbst.
»Ja, pass doch selber auf!«, rief plötzlich eine helle Stimme neben ihr. Entsetzt starrte Jayne auf den Jungen, der sie vor ein paar Augenblicke noch angeblafft hatte und nun ruckartig stehen blieb. Er drehte sich um und kam strammen Schrittes auf Jayne zu, die nun hektisch zur Seite schaute, um herauszufinden, wer sie da in diesen Schlamassel geritten hatte. Doch neben ihr stand nur ein blasser Junge mit schmalem Gesicht, ein paar Zentimeter kleiner als sie und mit einer zierlichen Brille auf der Nase. Der würde doch nicht…
»Was hast du gesagt?«, knurrte der Muskelprotz, während er sich bedrohlich vor Jayne aufbaute. Sie starrte trotzig mit großen Augen zurück. Der Kerl würde sie ja sicher nicht vor allen anderen zu Boden gehen lassen. Hoffte sie zumindest.
»Ich hab gesagt, pass doch selber auf, du Affe!«, erklang wieder die Stimme neben Jayne. Verblüfft sah sie wieder den schwächlich wirkenden Jungen neben sich an. Er war es tatsächlich!
Der Hüne wandte sich dem kleinen Jungen zu und schnaubte wütend. »Sei vorsichtig, Kleiner, sonst zerquetsche ich dich noch aus Versehen mit meinem Stiefel!«, zischte er und spannte seine Muskeln an. Der schmalgesichtige Junge zuckte nur mit den Schultern und lächelte abfällig. Er mochte schmächtig sein, doch er hatte Nerven aus Stahl, das musste Jayne ihm lassen.
»Das würdest du nicht mal schaffen, wenn du doppelt so viele ›Vitamine‹ nähmst, wie jetzt«, antwortete der Kleine grinsend und malte mit den Fingern die Anführungszeichen in die Luft.
»Halt deine verdammte Fresse, du kleiner Spinner!« Der Muskelprotz holte zum Schlag aus und Jayne sprang todesmutig vor den vorlauten Jungen, um ihn zu schützen. Sie hoffte inbrünstig, dass der Kerl sich davor scheute, ein Mädchen zu schlagen. Doch so weit kam es gar nicht. Eine Hand hielt die Faust des großen Jungen fest und drehte sie ihm auf den Rücken. Dieser jaulte laut vor Schmerzen auf und ging mit einem Knie zu Boden.
»Ich dulde keine Schlägereien auf dem Hof, schon gar nicht am Willkommenstag der Anwärter.« Ein junger Mann in Uniform und ein paar Abzeichen, die darauf festgesteckt waren, hielt den Muskelprotz scheinbar mühelos im Schwitzkasten und sprach ruhig und leise. Trotzdem konnte ihn jeder der Beteiligten sehr gut verstehen.
»Habe ich mich klar genug ausgedrückt?«
Der große Junge, der nun nicht mehr ganz so groß aussah, nickte einmal kurz und atmete hörbar auf, als der Uniformierte ihn losließ. Dann machte er sich schleunigst mit dem Rest der Gruppe von dannen.
Der junge Mann wandte sich an Jayne. »Sehr mutig von dir, dem Schwachkopf da beizustehen«, schmunzelte er und zwinkerte ihr zu. Schwachkopf?
»Ich hatte alles unter Kontrolle, gar keine Notwendigkeit, dich hier aufzuplustern«, rief der benannte Schwachkopf hinter Jayne zurück. Dann lachten beide und umarmten sich, als wären sie die besten Freunde.
»Ernsthaft, du musst das lassen, sonst fängst du dir hier mehr Prügel ein, als früher in der Schule«, wurde der Kleine ermahnt, dann fiel dem uniformierten Mann Jayne wieder ein.
»Verzeihung, ich habe mich noch nicht vorgestellt. Ich bin Gray. Gray Nelson. Und das hier ist mein kleiner vorlauter Bruder Lucas.« Gray gab Lucas einen Klaps auf den Hinterkopf, sodass dessen Brille fast von der Nase rutschte, doch Lucas grinste nur.
»Lieutenant Gray Nelson!«, berichtigte Lucas seinen Bruder. »Hast du dich immer noch nicht daran gewöhnt? Du bist doch schon vor fast einem halben Jahr die Karriereleiter emporgeklettert.«
»An manches gewöhnt man sich nie«, brummte Gray und verzog das Gesicht. Er fuhr sich durch die hellen Stoppelhaare und sah sich auf dem Platz um. »Du musst dich bei dem Stand da hinten melden, Lucas.« Dann wandte er sich an Jayne. »Wo musst du hin..?«
»Oh, entschuldige, ich bin Jayne Helsworth«, entfuhr es Jayne und sie zog automatisch den Kopf ein. »Ähm, ich wollte zur Taktik«, stammelte sie und Lucas‘ Gesicht hellte sich schlagartig auf. »Dann komm mit mir, dort will ich auch hin!« Er nahm sie bei der Hand, ließ seinen Bruder links liegen und zog Jayne durch die Menge. Sie sah Gray noch grinsend den Kopf schütteln, dann verlor sie ihn zwischen den ganzen jungen, aufgeregten Gesichtern.
Jayne und ihr neuer Freund Lucas blieben hinter einem Pulk Menschen stehen. Lange Schlangen hatten sich hinter den aufgestellten Tischen der Theoretiker gebildet, die langsam von den Schriftführern der jeweiligen Abteilungen abgearbeitet wurde.
»Das wird ja ewig dauern!«, stöhnte Lucas genervt. Mit einer geübten Handbewegung schwang er seinen prall gefüllten Rucksack vor seine Brust und öffnete ihn. »Halt das mal. Und das.« Nacheinander gab er Jayne ein Fernglas, einen Beutel mit schwarzen Kugeln, die wie übergroße Murmeln aussahen, und schließlich ein kleines weiches Päckchen, das mit einer schlichten braunen Paketschnur zusammengehalten wurde. Jayne schmunzelte und schüttelte belustigt den Kopf, während Lucas das Fernglas und die Murmeln wieder einpackte und den Rucksack wieder auf seinen Rücken beförderte.
»Mach auf«, verlangte er ungeduldig, also zog Jayne folgsam an der Schnur und zum Vorschein kam ein reichlich belegtes Sandwich, das in zwei Hälften geschnitten war. Lucas griff sich die eine Hälfte und wies mit einer Handbewegung auf die andere.
»Kannschtu ham!«, nuschelte er mit vollem Mund, denn er hatte schon einen großen Bissen genommen. Jayne lachte kurz auf, dann bedankte sie sich höflich und biss von dem belegten Brot ab. So standen sie beide in der Schlange und kauten gedankenverloren an ihrem Sandwich, während sie sich alle paar Minuten ein paar Zentimeter vorwärts schoben.
Mit einem fröhlichen Seufzer leckte Lucas sich die Fingerspitzen ab, wischte mit seinem Ärmel einmal quer durch sein Gesicht und strahlte dann Jayne mit klaren, hellgrauen Augen an.
»Du möchtest also Taktikerin werden?«, fragte er unverblümt. Jayne verschluckte sich prompt und hustete ein paar Mal, während Lucas ihr mit hochgezogenen Augenbrauen dabei zusah.
»Ja, das möchte ich«, krächzte sie und wischte ihre krümelbesetzten Finger an ihrer Jacke ab. »Zu Hause haben mich alle ausgelacht, aber ich wollte da endlich raus. Wahrscheinlich werde ich hier genauso ausgelacht«, fügte sie leise hinzu, doch Lucas schien ein ausgezeichnetes Gehör zu besitzen.
»Wenn du glaubst, dass sie dich hier auslachen werden, warum bist du dann hergekommen?«, fragte er und legte den Kopf schief. Jayne zuckte mit den Schultern.
»Ich schätze, ich hatte gehofft, dass ich hier stärker werde. Härter. Weniger… vorsichtig.«
Lucas grinste. »Deine Vorsicht solltest du lieber behalten, aber was du auf jeden Fall lernen wirst, ist härter zu werden. Wenn du das nämlich nicht wirst, dann bist du schneller raus, als dass du bis drei zählen kannst!« Er ging einen weiteren Schritt der Warteschlange hinterher und grinste breit. »Ich bin zwar keine so imposante Erscheinung wie mein Bruder, aber ich habe mich dazu entschlossen, meinen Vorgesetzten so sehr auf die Nerven zu fallen, bis sie mich auf Einsätze gehen lassen. Und sei es nur in der Hoffnung, dass ich nie wieder zurückkomme«, schloss er mit erhobenem Zeigefinger.
»Das ist eine… gewöhnungsbedürftige Sichtweise«, meinte Jayne zögernd. »Als Theoretiker werden wir aber eher weniger auf dem Schlachtfeld sein, oder?«
Nun war es an Lucas mit den Schultern zu zucken. »Man weiß nie…«, erklärte er leise.
In der Zwischenzeit waren sie in der Warteschlange gut vorangekommen. Vor ihnen stand nur noch ein großer, hagerer Mann, der soeben von einem blonden Offizier an den Tisch gewunken wurde. Statt auf einem normalen Hocker, wie alle anderen Schriftführer an den Tischen der Theoretiker, saß dieser in einem Rollstuhl. Jayne musterte seine Uniform. Laut seinem Namensschild hieß der Offizier Sortis Blake und hatte diverse Abzeichen an seiner Brust hängen. Ein paar davon kannte Jayne, doch die meisten sagten ihr nichts. Sie fragte sich, was ein solch hoch dekorierter Offizier bei den Anwärtern am Willkommenstag machte. Die anderen Schriftführer waren zwar auch in Uniform, doch bei weitem nicht so mit Belobigungen behangen wie Blake.
»Geh du zuerst«, drängte Lucas und schob Jayne ein Stück nach vorne.
Jayne grinste spöttisch und streckte Lucas ihre Zunge raus. »Angst?«
»Niemals!«, erwiderte Lucas laut, doch die Schweißperlen auf seiner Stirn straften ihn Lügen. Jayne drehte ihm lächelnd den Rücken zu und schaute auf den schlichten Tisch ein paar Meter vor ihr. Der hagere Mann war verschwunden und Blake sah ihr auffordernd in die Augen. Jayne schluckte kurz, dann zog sie ihre Schultern zurück und ging schnell auf den Offizier zu, bevor ihre Beine es sich anders überlegten.
»Bezirk, Wohnort und Name, bitte«, sagte Blake mit tiefer Stimme. Jayne nickte leicht und antwortete so fest ihre Stimme es ihr erlaubte.
»Sovington Bezirk, Reignsville«, erklärte sie bestimmt. Blake zog eines der vielen Boards von der Tischoberfläche und blätterte durch die angehefteten Papiere, dann sah er sie wieder an. »Mein Name ist Jayne Helsworth, Sir.«
Sobald sie ihren Namen gesagt hatte, stockte Blake in seiner Bewegung und seine Augen schnellten wieder zu ihr.
»Jayne Helsworth?«, hakte er nach und griff nach einem Funkgerät, das für Jayne nicht sichtbar an dessen Rollstuhl befestigt war.
»Ja, Sir…«, antwortete sie unsicher. Es schien, als hätte er auf sie gewartet. Stirnrunzelnd sah Jayne über ihre Schulter zu Lucas, doch der hob nur seine Schultern und zeigte ihr seine Handflächen.
Ein schnarrendes Fiepen ließ sie sich wieder Blake zuwenden.
»Sie ist hier«, informierte er die Person am anderen Ende der Leitung, dann zeigte er hinter sich und steckte das Gerät wieder zurück. »Stell dich bitte dort hin«, forderte er Jayne auf, da gab das Funkgerät ein Klicken von sich und jemand sagte: »Verstanden.«
Verwirrt stammelte sie ein »Ja, Sir« und ging um den Tisch herum. Mit zwei Metern Abstand stellte sie sich hinter Blake auf und kaute nervös auf ihrer Unterlippe herum. Was hatte das zu bedeuten? Wieso wurde sie aussortiert? Vielleicht hatten sie es sich anders überlegt und sie würde aus dem Militärdienst ausgeschlossen werden! Das würde ihr gerade noch fehlen. Aus dem Militär geworfen, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Das war fast schon eine Kunst. Die laute Stimme vom Sortis Blake ließ sie wieder ins Hier und Jetzt springen.
»Du wirst mit deiner eigenen Laufbahn genug zu tun haben, Junge. Kümmere dich nicht um andere Anwärter«, erklärte Blake und scheuchte Lucas von seinem Schreibtisch. Mit einem letzten ungläubigen Blick winkte Lucas Jayne kurz zu, dann ging er langsam in die entgegengesetzte Richtung und verschwand in der Menschenmenge.
Nach vier weiteren Anwärtern änderte sich plötzlich die Stimmung im Hof. Das aufgeregte Geplapper wurde dunkler und machte einem staunenden Murmeln Platz. Die Menge teilte sich und eine Frau ging auf Blake zu. Die meisten der Anwärter schienen sie zu kennen, sogar die durchtrainierten Soldaten senkten den Blick, als die kleine Offizierin an ihnen vorbei schritt. Sie hatte braune, mit weißen Strähnen gespickte Haare, die zu einem festen Zopf geflochten waren. Ihre Uniform hatte sie sich flüchtig übergeworfen, darunter trug sie die Trainingskleidung der Soldaten. Darüber wunderte sich Jayne, denn die Frau war bestimmt nicht viel größer als sie selbst, wenn auch einige Muskeln an ihren Armen zu sehen waren. Mit sicherem Schritt ging sie zu Blake, der aber nur mit einem Stift über die Schulter auf Jayne wies. Die Frau musterte sie scharf. Ihre stechenden braunen Augen schienen direkt in Jaynes Kopf zu blicken, sodass ihr ein leichter Schauer über den Rücken lief. Sie versuchte ihre Unsicherheit zu verbergen und presste ihre Zähne fest zusammen, dann stand die Frau auch schon vor ihr.